Workflow-Blumenstrauß: Zu viele Tools, zu wenig Klarheit?

Shownotes

Wir reden über den aktuellen Workflow-Blumenstrauß in Unternehmen: Hier noch ein Tool, da noch eine Automatisierung, dort noch ein SaaS-Produkt, dazu ein bisschen KI, ein bisschen N8N, ein bisschen DMS, ein bisschen RPA — und am Ende weiß keiner mehr so genau, wo eigentlich welcher Prozess läuft.

Genau darüber sprechen wir in der neuen Folge der Prozess Philosophen.

Wir diskutieren, warum die Tool-Landschaft gerade explodiert, weshalb viele Teams das falsche Tool für den falschen Use Case wählen und warum Innovation zwar wichtig ist, aber ohne Governance, Architektur und Verantwortlichkeiten schnell in Schatten-IT 2.0 kippt.

Die unbequeme Wahrheit: Nicht jedes neue Tool ist ein Fortschritt. Nicht jede Automatisierung ist sinnvoll. Und nur weil etwas schnell gebaut ist, ist es noch lange nicht zukunftsfähig.

Wenn du dich gerade fragst, wie Unternehmen zwischen Experimentierfreude und Kontrollverlust navigieren sollen, ist die Folge für dich.

Hör rein und schick die Episode an die Person weiter, die gerade das nächste Workflow-Tool einkaufen will.

Abschließende Worte: Danke, dass ihr wieder eingeschaltet habt! Eure Meinung ist uns wichtig! Schreibt uns gerne euer Feedback und eure Gedanken zur heutigen Folge.

Wir hoffen, dass euch diese Folge genauso viel Spaß gemacht hat wie uns. Freut euch auf die nächste Episode, wo wir euch mehr über uns und unsere Erfahrungen erzählen werden. Bleibt neugierig und bis bald!

Kontakt & weiterführende Links: Habt ihr Fragen oder möchtet mehr über die besprochenen Themen erfahren? Kontaktiert uns gerne über unsere LinkedIn-Profile.

Matúš: https://www.linkedin.com/in/matusmala/

Daniel: http://https://www.linkedin.com/in/danielmatka/

Christoph: https://www.linkedin.com/in/processwizard/

Process Academy: Website

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Daniel Matka: Einen wunderschönen guten Tag liebe Zuhörer unseres Podcasts. Die Prozessphilosophen sitzen heute kurz vor Ostern für euch zusammen. Jungs, ich habe richtig, richtig gute Laune und ich musste irgendwie gerade schmunzeln, weil wir sind in Riverside online gekommen. Das ist die Plattform, wo wir unseren Podcast aufnehmen. die auch eine super Videofunktion hat. Und ich meinte nur zu Christoph und Matish, Jungs, wir müssen uns ab jetzt einfach hübsch machen, weil ich habe diese Woche das erste Mal die ersten 2 Reels gepostet auf LinkedIn. Und es macht Spaß. Ich glaube wir könnten super Hooks damit bauen, all unseren Aussagen, die wir hier immer so treffen. Komplett aus der Hüfte geschossen. Matish, Christoph, wie geht's euch und habt ihr euch extra heute hübsch gemacht?

Matus: von hinten rein und sehr gut. Also ich bin morgen bei meinem Baba und es tut mir leid, wenn jemand sagt, morgen ist irgendein Freitag. Er arbeitet anscheinend, weil ich mir da zwei Reservierungen eigentlich machen könnte und jeder hat mich dann gefragt, wie kannst du eigentlich am Osten Freitag zu Baba gehen? Ich wenn er arbeitet, was soll ich machen? Ist doch super nett von ihm.

Daniel Matka: Hahaha.

Daniel Matka: Das ist ja nur in unserer Religion ein Feiertag. glaube, für deren ist er pfff.

Matus: Die Slowakeis ist ja hart Gott. Religiös? Wir sind nicht Tschechien.

Daniel Matka: Ja, aber jetzt überleg mal, wo der Barbe herkommt. Vermutlich. Gut, ich nehme alles zurück.

Matus: Das sind aber Slowaken.

Matus: Aber ich glaube, dass es kein Feiertag ist. In Österreich ist es auch kein Feiertag, habe ich gehört. Oder, Christoph?

Christoph Piller: Also in Bayern ist es definitiv Feiertag.

Daniel Matka: Ja, naja. Ich glaube aber es wird immer noch kleine Läden geben, die sich drüber hinwegsetzen. Yes?

Matus: Aber weißt du, wie ich mich freue, Daniel? Ich habe einen reservierten Zeitpunkt. So quasi mit Reservierung. Weil Daniel geht mittlerweile zu meinem Babas, was ja ganz schlecht ist, weil alle Leute dich da reinbringen, dann muss ich immer länger warten. Und der hat ja ohne Reservierung. Das sind super Jungs aus Syrien. Mega gute Babas aus meiner Sicht. Preis-Leistung sehr gut. Aber in letzter Zeit warte ich da fast jedes Mal eineinhalb Stunden.

Daniel Matka: Hm?

Matus: Aber ich bin da halt sehr wählerisch, das heißt, wenn ich mir dann keinen finden kann, wo ich zufrieden bin, dann suche ich auch Jahre, dann warte ich lieber.

Matus: Aber jetzt habe ich eine Reservierung, die ist genauso gut. Da freue ich mich schon.

Daniel Matka: Dann.

Christoph Piller: Also mein lieber Matos, das ist definitiv rechtlich kein korrektes Geschäft, Mann. Ja, gesetzlich darf er nicht offen haben. Also das ist nicht... In der Slowakei bist du? Ach so, das muss dazu sagen. Matos sagt, du bist beim Baba.

Daniel Matka: Haha.

Matus: Prost!

Daniel Matka: Es ist kein Axt.

Matus: Winslowakai.

Matus: Jo, hast du mich nicht zugehört?

Daniel Matka: ...

Daniel Matka: In der Stalker.

Christoph Piller: Du weißt ja, nur weil du sagst, es ist Slowakel. Ja, mein Baba ist Türke, aber ich flieg nicht immer noch in die Türkei, ist in Bayern.

Matus: Ich habe auch gesagt, dass ich jetzt über Ostern in Slowakei bin.

Daniel Matka: Ja. Sehr cool, Jungs, wollen wir mit einer Frage starten? Ich habe wieder uns eine Frage herausgesucht.

Christoph Piller: sein.

Daniel Matka: Christoph, was war das merkwürdigste Kompliment, das du in der letzten Zeit erhalten hast?

Matus: Deine Haare sehen sehr gut aus, Christoph.

Christoph Piller: merkwürdigste Kompliment.

Christoph Piller: Keine Ahnung. Ich übergebe mal, ich muss nachdenken. Ich übergebe an Matos.

Matus: Das ist wahrscheinlich eine andere Frage für mich.

Daniel Matka: Nenem. Ja komm. Du kriegst doch so viel Feedback.

Matus: Ja, ich habe einige Feedbacks bekommen. Aber... Einer der spannendsten Komplimente war, wie du hast... Ja, Kompliment kann man das nicht mal nennen, aber ist ja immer noch lustig. Du willst jetzt eine auf Jung spielen, weil du auf Stranger Things geschaut hast, oder? Das fand ich sehr krass. Das fand ich nicht nett. Ja, das war...

Daniel Matka: ...hat ich quasi als alt bezeichnet.

Matus: Eine sehr merkwürdige Art, mir zu sagen, so jung bist du nicht, du jetzt Stranger Things schauen darfst. Ich mir gedacht, warum nicht? Das ist doch coole Serie.

Daniel Matka: Was du weißt, Christoph?

Christoph Piller: an.

Daniel Matka: Deine Kids sind doch eigentlich immer super ehrlich. Haben die nichts rausgerannt?

Christoph Piller: Die hauen manchmal irgendein Blätsel raus, aber mir fällt nichts Konkretes an. Die sagen manchmal ...

Christoph Piller: Eigentlich sagen die nur Papa, du bist der Beste. Das ist für mich nicht merkwürdig.

Matus: Das ist sehr merkwürdig. Haha.

Christoph Piller: Das Merkwürdig fällt mir überhaupt nichts an.

Daniel Matka: Dann vielleicht ein süßes, immer ein süßes Kompliment, was du bekommen hast.

Matus: oder Antikompliment, so wie ich.

Daniel Matka: Oder sowas,

Matus: Du warst schon damals auf dem Welt...

Christoph Piller: Daniel, sag du mal, dass ich weiter überlegen kann.

Matus: Dann gehst du mit ein.

Matus: Du belegst dir eine Frage und hast selber keine Antwort parat. Ich dachte du wirst uns quasi... Achso, das sind deine Late Night Karten.

Daniel Matka: Das war einer von meinen Karten, die ich hier gerade neben mir liegen hatte. Wollen wir das nochmal? Vielleicht ändern wir das. Ich katter... Ja warte, ich... Na, wir kattern einfach das hier raus. Ich hab noch eine coolere Frage vielleicht. Dann ist es so bis... Okay.

Matus: War es? Ich hab schon geantwortet, nix dran.

Matus: Nein, wir karten nichts raus.

Christoph Piller: Ich habe doch, mir ist gerade eins eingefallen. Das war nach einem Training bei der Umfrage als Kommentar zu den Trainern. Weil für die Zuhörer und Zuschauer, es nicht wissen, bei meinen Trainings und Auftritten trage ich üblicherweise Fliege. Und da ein Kommentar, so was hat dir am besten am Trainer gefallen. Und es war dann tatsächlich die Fliege. Okay, cool.

Daniel Matka: Fußballtrainer in Weltliga.

Matus: Nein, er ist doch in der AI-Akademie. Und er macht Trainings und Workshops. Und er trägt nur Flügel.

Daniel Matka: Ja.

Christoph Piller: Nein.

Matus: Doch, doch, lass diese Kopfkino da. Und dann am Ende haben die gesagt, die Fliege war die Schönste.

Matus: Ja, wie hast du es? Lass uns darüber philosophieren. Nimmst du das positive oder negative auf?

Christoph Piller: so positiv, weil die anderen Fragen alle positiv waren. war so für mich, wirklich war es für mich so ein Zeichen, okay, das Markenzeichen Fliege funktioniert zumindest für ein paar Leute.

Daniel Matka: komplett ich hätte das ja in jahrelang auch in der musik an quasi hosenträger und flieger also das funktioniert definitiv ich finde das ist auch hat auch einen anderen stil oder hat noch mal so ein junges so ein junger stil einfach als krawatte also krawatte hat auch irgendwas so zur so begrebnis oder so in der ordentliche sauber schwarze krawatte so bisschen

Matus: Die haben diese beiden Fliegenträger.

Christoph Piller: So.

Daniel Matka: Da kommt man nicht mit der Fliege, weiß nicht, finde ich irgendwie komisch, aber...

Matus: Das sage ich nächstes Mal, wenn wir uns mit jemanden treffen und er hat eine krawatte Daniel. Weißt du, was der Daniel gesagt hat?

Daniel Matka: Ich bei einer Begräbnisgeist mit schwarzen Krawatten.

Christoph Piller: Ich weiß gar nicht mehr, wann ich das letzte Mal Gravate tragen habe.

Matus: Ne.

Matus: Ich schon.

Matus: Hochzeit.

Daniel Matka: Ich

Christoph Piller: Bei Hochzeit

Matus: Nein, bei meiner Hochzeit, danach nicht mehr.

Christoph Piller: Nein, bei uns in Region ist es tatsächlich voll modern geworden, dass man bei den Hochzeiten Flieger statt Krawatte trägt. Ja, ich finde es voll lässig.

Matus: Das auch schön. Ich glaube, bisschen aus der Mode ist, diese Krawattenträger haben unsere Berater, die jungs die letzten 20 Jahre so übertrieben, dass man sich freut, wenn man die nicht mehr trägt.

Daniel Matka: Wir haben bei uns eine Tradition. Jetzt geben wir mal bisschen Wissen weiter an unsere Zuhörenden. Ostern geht es die Osterreiter bei uns in der Lausitz. Vielleicht haben wir das eventuell schon mal über die Region gehört. Das ist quasi eine katholische Prozession. Man reitet von Pfarrgemeinde zu Pfarrgemeinde und sind quasi Kirchenlieder. Und da gibt es die Unterscheidung zwischen die verheirateten Männer tragen. Krawatte und die nicht verheirateten Männer tragen Fliege. Das ist quasi...

Matus: Deswegen trägst du immer Fliege, Und auch Christoph, wenn er irgendwo unterwegs ist.

Christoph Piller: Das ist so ähnlich wie in Bayern die Dirndl, da wird das Schlaf...

Matus: So mit der links, rechts und niemand weiß wo.

Daniel Matka: mit der Schleife links und rechts. Was müsste man eigentlich überlegen, was dabei geschehen ist? Bringt man die Fliege hinten oder?

Matus: Ich glaube hinten,

Matus: Aber du hast noch nicht geantwortet, Du zwar versucht, gut umzugehen, aber...

Daniel Matka: Ich kriege immer Hemen oder quasi, ich mich plötzlich lustig machen, wie sehr viel Sportlichkeit, diese humorhaften, fast nicht witzigen Komplimente, wo wir uns ein bisschen in der Freundesgruppe anstacheln. Ich glaube, da kann ich sehr viele aufzählen. Das soll dann die nächste Radausfahrt wieder ... zu einem Mini Race wird, weil man sich die ganze Zeit so aufstichelt und so nicht ernst gemeinte Komplimente macht, dass man eigentlich nur entspannt miteinander fahren wollte und dann nach 60 Kilometer zurückkommt und völlig durch ist. Ja. Gut!

Matus: So, was ist in Ihrem LinkedIn? Bubble.

Daniel Matka: Es war die letzten Tage so viel in der LinkedIn Bubble durch BPM-Alliance, dass ich gar nicht so viel drumherum mitbekommen habe. Wenn man dann jetzt echt wirklich mal so ein paar Leute andauernd darüber posten, Kommentare verfassen... Und dass man neben normalen Arbeitstagen mit Workshops und Terminen noch händeln will, war dann echt viel. Ich hatte dann gar nicht mehr so viel mitbekommen, weil man nur in Kommentaren verlinkt wurde, man Nachrichten geschrieben hat hier und da. Also ich war komplett in meiner eigenen Bubble unterwegs. Ich hoffe, dass viele Leute von der BPM Alliance gelesen haben. Aktuell ist das Feedback richtig gut.

Matus: Da muss man halt etwas klarstellen, weil ich da auch ein Feedback bekommen habe. Und zwar für die Zuhörer. Wenn ihr mehr Infos zu diesem Projekt hören wollt, dann kontaktiert Daniel und die anderen Leute. Das ist nicht Projekt von uns allen. Das ist ein komplett separates Verein, das ihr gegründet habt, wo sich der Daniel einsetzt, auch als Teil von dem Verein. Ich bin auch nicht da und ich glaube, Christoph, bist auch nicht da, soweit ich das weiß. Weil wir Fragen schon bekommen haben, was das ist und so weiter. Wenn ihr mehr Fragen habt, geht doch direkt auf Daniel zu. meine, Etienne ist da ziemlich aktiv oder der Mirko. Und die anderen Leute, da online sind, das ist ein komplett separater Verein, wie man ihn eigentlich machen soll. Ich finde es sehr cool. Ein anderes Projekt wie Prozess Philosophen. Man kann unterschiedliche Projekte machen. hat seine Passion und alles und ich finde es cool, was die da machen. Aber das ist halt ein komplett separater Verein, der auch nichts mit Prozessakademie oder so was zu tun hat. Genau. Für die, die sich fragen und auch nichts mit anderen Leuten, mit denen wir vielleicht etwas machen wie Meetups und so weiter. Das heißt, fragt doch direkt die Menschen. Manchmal ist Fragen besser als Vermuten und irgendwie halt etwas nach außen tragen. So. Ich habe da aber etwas mitbekommen und zwar die All About Prozessmanagement ist jetzt offiziell.

Daniel Matka: Yes.

Matus: seit zwei Tagen. Auch Ticketverkauf startet gleich ... und wir drei haben da einen so internen, ... ... weil wir dabei als einer der möglichen ... ich glaube Influencer heißt das Daniel, ... uns angemeldet haben, ... jegliche BPM Influencer kann sich da anmelden oder sie werden supportet. Wir sind eine davon. Wir bekommen unser Rabattcode, ... ... deswegen Leute kauft keine Tickets, weil das ist so unsere dass wir euch Rabattcode geben und damit auch David und die Message Stuttgart und all about Portals Management unterstützen. Sobald wir das haben, werden wir das posten. Das war mein LinkedIn Bubble.

Daniel Matka: cool deswegen jetzt noch nicht tickets kaufen

Matus: Genau. So. Leute, lass uns ein schöne Thema aufmachen. David, Daniel, du hast ein Thema gehabt. Ich hätte ein Backup-Thema, wenn nicht deine kommt. Dann.

Daniel Matka: Ja, prinzipiell. Ich glaube, sehr viele in unserem Umfeld beschäftigen sich gerade mit einer stark wachsenden Tool-Landschaft. Wir haben sehr viel über Methodik gesprochen, haben sehr viel über Rollen in der letzten Zeit gesprochen. Wir haben immer mal nebenbei erwähnt, dass wir alle in unterschiedlichen Tools auch aktiv sind. die mit Workflows zu tun haben. Mittlerweile gibt es ja kaum noch ein Tool, was nicht irgendwie irgendeine Art von Workflows unterstützt. Vor allem so diesen ganzen großen Enterprise Sachen wie DMS, EAP-Systeme, das ganze SAP Zeug und so. Überall sind Prozesse drin und jetzt kommt immer mehr Neues dazu. Also kommt von den Workflow Engines, die es jahrelang schon gibt, aber auch immer mehr in Richtung Agentic. Process Automation, ganze Thema von N8N über wie viele Plattformen es in dem Bereich gibt. Und das ist gerade ein Thema, der brutal viele Personen auch in meinem Umfeld beschäftigt. Lasst uns bisschen drüber diskutieren. Ich glaube, wir haben da alle sehr, sehr viele Erfahrungen drin, machen sehr viel damit. Wie seht ihr das? Wie sind eure Berührungspunkte aktuell damit?

Matus: Agentic Orchestration endet das.

Matus: Ich glaube, wir... Also ich starte Christoph. Ich meine, darüber auch in letzten drei Posts gemacht, ich mir darüber Gedanken mache, wie wird eigentlich unser Prozesswelt, also bezogen auf den Automation Bereich natürlich, weil das ist der mich am meisten interessiert, aussehen. Und was ja faszinierend ist für mich, ich komme sehr stark eigentlich aus den Java-basierten Engines, das heißt so als wie Activity, Camunda, Flowable. Aktuell haben wir Operator und 7.7, JMix und so weiter. Das sind halt quasi die Engines, ich groß geworden bin, wo ich mich sehr gut damit auskenne und so weiter. Ich habe aber auch natürlich andere gesehen wie InnoBeat, wie Mr. Now, wie Pega, APN und so. Und das sind halt klassische, würde ich sagen, BPMs nach der Theorie, man früher hatte. Also Business Process Management Systeme. Und jetzt kommen wir in, also aktuell habe ich einige... Konzeption, wo ich Firmen unterstütze, damit wir uns anschauen, wie sieht eure Prozessarchitektur aus. Diese Kunden haben dann, keine Ahnung, etwas wie ein RPA Tool, ein UI-Part oder ein ähnliches, oder auch diesen Python-basierten. Dann haben die Jira, dann haben die Power Automate, weil das halt dabei ist, das ist ja da. Dann haben die, also aktuell glaube ich, hat jede einzige davon halt N8N gekauft. Dann haben wir das DMS-System, das zufälligerweise einen orchestrativen Tool hat. Dann kommt man eigentlich da rein und überlegt sich, wie die BPM-Koordinanz aussehen Aktuell erlebt BPM so eine Hype-Welle, was mich sehr freut. Durch diese ganzen AI-Lösungen wir dazu, dass wir nicht wissen, was wir überhaupt automatisieren wollen, wie wir das beschreiben. Ich meine, N810 ist auch ein Model wieder. Und dann kommen die Fragen, wie soll das aufsetzen? Was sind dann die Modellierungsprinzipen, wenn man N8N aufsetzt? Und dann schaut man sich diese Landschaft an, was schon der allererste herausfordernde ist, die meisten von diesen Unternehmen haben keinen Enterprisearchitekt. Das ist ja faszinierend. Und dann geht man irgendwie da rein und schaut sich, was kann man da machen? Und die haben so viele Tools, die Workflows kennen. Das ist unglaublich.

Matus: Also es gibt ja IDM Tools, mittlerweile komplette IDM Management machen, also das gesamte mit Passworte in der SaaS-Systeme verteilen und so weiter. Es gibt so viele DMS-Systeme, die APIs ansprechen kann. Also nicht mehr so was wie, ich habe hier Dokument, der Dokument soll der Christoph unterschreiben und dann wird das, keine Ahnung, wird was damit gemacht, archiviert oder nicht oder WhatsApp. Die kann halt APIs ansprechen. Jira kann mittlerweile APIs ansprechen. die sich zwar rund um Tasks bewegen ... und die Formen sind jetzt halt nicht so wie ich die vielleicht gerne mache, aber das ist ... ... ein mächtiger Tool geworden und ... UiPardy ist mit neuem BPMN Tool gekommen und ... ... was mich halt aktuell beschäftigt ist, ... ... ist das nicht so, ist das gut oder schlecht? Weil ich meine wir haben die Geschichte ... ... schon mehrmals gehabt, was passiert mit BPMN und warum setzen die Leute nicht drauf? Weil ich meine das ist halt so wie Wetter, ... ... wir sind da halt, was soll ich machen? Also die Workflow sind da, ... die haben unterschiedliche Art und Weise. Und was mich so bisschen beunruhigt ist gerade diese fehlende Rolle von einem Enterprise-Architekten. Und fehlende Verantwortung dafür, dass fast jeder von diesen Kollegen eine Art von Workflow hat. Ich habe letztes Mal darüber geschrieben, vielleicht habt ihr es gesehen, keine Shatten-IT, Shatten-Universum. Weil in jedem von diesen Systemen sich Prozesse befinden, die mächtiger sind als nur sowas wie ein kleiner Use-Case oder ein kleiner Task. Keine Ahnung, BDF, Freigeben. Die sind einfach super mächtig und keiner hat Überblick wo was passiert. Und das finde ich, sage ich mich so, auf eine Seite sehr faszinierend, weil ich bin da so bisschen zweitgespaltet. Meine Solution-Architekt-Persönlichkeit sagt mir, das kann doch nicht gut gehen. Aber mein anderer Teil sagt mir, wir müssen aber diese Innovation erlauben. Wir können doch nicht Leute dazu zwingen, dass man zwei Tools hat. Die müssen jetzt alles da drin machen, es kommen einfach neue Tools wie 8N und die Leute wollen etwas machen. ich finde es, wir predigen in den letzten Jahren, dass die Leute scheitern lernen. Weißt du, da kann ich doch nicht sagen, dann nutzt doch eure zwei Prozess-Tools, jetzt haben die einfach 30. Es ist faszinierend. Ich bin da bisschen zweitgespalten, was das Richtige ist. Ich hoffe, dass sich das in der Vision widerspiegelt, dass man sagt, okay, jetzt haben wir 10.

Matus: bin eher der Meinung, dass wir mehrere Tools in Zukunft brauchen und dass es gut ist statt ein mächtiger Tool. Aber aktuell sind wir auf einem komischen Weg, würde ich das bezeichnen. Ich habe da einfach ein komisches Gefühl, ich versuche überall zu helfen, dass die bisschen Governance aufsetzen. Aber es fühlt sich ein bisschen komisch an.

Matus: Mein Monologue fertig, Christoph.

Christoph Piller: Ja, also ich sag's ja eh immer wieder und ich glaube ihr kennt meine Meinung. sind die Tools insgesamt egal. Weil ich kann die besten, die meisten Tools der Welt haben. Wenn mir die Prozesse nicht klar sind, wenn ich keine Rollen definiert hab, bringt mir halt das beste Tool auch nichts. Und das ist in Wirklichkeit was, was weiß ich nicht, schon seit 10, 15 Jahren gefühlt, vor allem bei Entscheidungsträgern so ist. Die glauben, sie holen das Tool rein. Also, weiß nicht, vor 15 Jahren waren es die... 15 Jahren so was hat das begonnen, waren es die ganzen No-Code, Low-Code, Automatisierungs-Tools. Vor jetzt die letzten zwei, drei Jahren sind es KI-Tools. Und es ist immer so, ja, wir nehmen das Tool, wir haben es jetzt drin und alles wird besser. Aber so funktioniert halt das Leben nicht am Ende des Tages. Genau wie du es sagst, wenn halt nichts definiert ist, dann bringt mir auch das beste Tool nichts. Und das ist, ich glaube auch nicht, weil du sagst, dass die Firmen dann irgendwie 10, 20 verschiedene Tools haben und jeder Bereich oder jede Abteilung hat mit irgendeinem anderen Tool was gemacht. Das ist halt genau das Thema. Du gibst auf der einen Seite den verschiedenen Teams oder Bereichen die Verantwortung, dass sie ihre Prozesse verbessern, automatisieren, wie auch immer. Sorgst aber auf der anderen Seite nicht dafür, dass die IT eingebunden ist, dass es eine saubere Governance dazu gibt. Ja dann kann halt das nur passieren.

Matus: Vor allem die Ownerships werden aktuell komisch ... ich würde heute wahrscheinlich nur komisch ... nutzen, komisch verteilt, ... weil dann siehst du in so einem Meeting ... ... und gerade diese SaaS-Lösungen sind da sehr ... faszinierend, ... weil die dann einfach irgendwie kommen und sagen ... ok Christoph, du bist verantwortlich für ... Marketing, so, ... dann hol dir doch da ein Tool, was du brauchst, ... ... wir sind jetzt quasi so flexibel und alles und dann hoste dir ein Tool, das du brauchst.

Daniel Matka: Komisch, gut, ja.

Matus: Und irgendwie hat sich so eine komische ... Situation entwickelt, dass die dann nicht mal sagen, ... ... es ist uns aber wichtig, dass diese Security entspricht ... und so weiter. Und du sagst nach europäischen Normen. Was heißt das, weißt du? Und dann hostet ihr dein Tool. Weil ich weiß nicht, ob dann IT halt genervt ist ... oder ob die sagen, ja ist doch gut, ... es ist doch SaaS, dann haben wir keine Verantwortung. Was triggert die eigentlich dazu? Und dann sage ich, naja, das ist ja dein Tool, ... deswegen wir müssen uns nicht darum kümmern, ... das ist nicht bei uns gehostet, ... ... aber das stimmt nicht. Eine SaaS-Lösung, ... ... das bei einem Kunden ist, ... ist ja Teil von IT. Und die Prozesse und die Daten, die da drin sind, ... sind Teil von IT. Und IT ist ... leider ... ... auch der einzige ... ... oder auch die Enterprise-Aktivierung, ... wie auch immer man das immer noch bezeichnet, ... die wissen, was man darf und was man nicht darf innerhalb von einem Unternehmen. Also darf ich, keine Ahnung, ... deine Kunddaten dahinschicken, weil ich vielleicht ... aus der Informationsschutzgesetz verantwortlich bin, dass ich halt, also wenn der Daniel fragt, welche Daten wir verarbeiten, dass das auch die Daten sind in diesen SaaS-Lösungen. Und dass das jemand halt doch wissen muss, dass da vielleicht seine Daten drin sind, nach europäischer und was auch immer von Norm. Und ich lasse das mal auch in zwei Meetings und sage, das interessiert uns nicht. Das ist nicht unser Zweck. Das nicht unsere Suppe. Also doch, nur deswegen, weil das nicht bei euch jetzt gehostet wird, es ist immer noch Teil von euren IT, Teil von euren Systemlandschaften. Und das finde ich halt so... Naja, das ist wirklich etwas, was ich negativ finde. Da habe ich kein positive Wort dazu.

Matus: Deswegen weißt du, wie du sagst, die Tools sind ja rein theoretisch nicht wichtig, aber wenn du siebenmal das gleiche Prozess in sieben unterschiedlichen Tools gemacht hast, dann ist das auch schade.

Christoph Piller: Ja absolut, aber das ist halt keine Toolfrage oder Toolproblem, sondern das beginnt halt woanders. Genau.

Matus: Ja, Organisation. Das ist so eine klare Organisationsprobleme, wo man entweder nicht die Verantwortung nimmt oder man lässt der X Jahre halt IT geschimpft, dass die zu langsam sind bei Auswahl der Tools, weißt du, oder halt die sind eigentlich hindern, deswegen, das ist was krasses, die lassen sogar auch Application Management dann in der Abteilung an, weißt du? Dann bist du als Marketing verantwortlich für den Tool. Du redest mit dem Tool-Hersteller, wenn du etwas brauchst. Du setzt die Users an, so. User, Passworte und so weiter. Wo ich sage, kann man schon machen, aber ist bisschen komisch. Weißt du?

Daniel Matka: Das ist...

Matus: Ich ich habe heute sehr häufig komisch gesagt. Aber ich halt.

Daniel Matka: Bingo draus machen. das Spannende ist halt, dass es eigentlich wirklich die eigentlich so Shutton IT 2.0 oder die Vorbereitung Richtung Shutton IT 2.0 ist, von der alle so ein bisschen diskutiert haben. Ich das wird aktuell immer einfacher, weil was wir ja auch merken, es gibt in jeder Organisation einige Personen, die wirklich IT-affin sind, die vielleicht aber jetzt nicht jahrelang schon in der IT gearbeitet haben, sondern meistens irgendwie nebenbei was gemacht haben, sich vielleicht ein, zwei Jahre damit beschäftigt haben. und jetzt gerade wie so Bob der Baumeister Upgrade Werkzeugkasten 2.0 bekommen haben mit Cloud Code. Jeder von denen hat Cloud Code im Hintergrund und schafft sich so unglaublich schnell kleine Lösungen zu bauen. Was ich wirklich prinzipiell cool finde, würde ich jetzt gar nicht dagegen wettern. Auf der anderen Seite verstehe ich voll, dass dann Rollen wie immer durch mit Enterprise Architektik komplett graue Haare bekommen, wenn das in so einer Organisation mit 3.000 5.000 Arbeitnehmern wie will man daher bleiben. Und dann wird es auch nicht nur einen N8N Community Edition geben, im schlimmsten Fall gibt es da drei. Also jetzt mal bisschen übertrieben, weil die sind superschnell aufgesetzt. Wie schnell baut man sich sowas selber? Mittlerweile mit, ich hab das gestern Abend getestet, mit Open-Web-UI hat man sich einen Docker-Container und eine Webseite innerhalb von drei Promts gebaut. Dafür hat man vorher wirklich drei Experten gebraucht und vielleicht ein paar Tage, also jetzt mal übertrieben, aber das ist ja crazy. Hat man sich Docker-Container gestattet, der Port ist da, alles ist da, und man hat innerhalb wirklich in drei Promts sich die Webseite dargestellt. oder aufgebaut und das ist ja das krasse und wir sind da ja immer noch wie schnell das jetzt weitergeht jetzt gestern wurde ja cloud code quasi publik gesetzt und alle haben das das github repo das war das schnellst wachsende github repo glaube ich in letzter zeit wahnsinn und ich was da noch alles kommt

Matus: haben die ja Open Claw überholt oder wie, weil das war der Burner in letzter Zeit.

Daniel Matka: Ja, ist jetzt aber weil alle sich, weil Open Cloud und Co, haben ja jetzt alle oder Open Cloud, die nutzen das jetzt alle. Also die haben wirklich die halbe Million Codezahlen released in einem Update. Und da kommen wir so in ein riesiges, in einen, was heißt nicht Konflikt? Aber in ein unglaublich spannendes Fahrwasser, auch der Prozessmanagement, der Prozessautomatisierung, einerseits hilft es. Ich glaube, es machen sich so viele Leute auf einmal über Prozesse Gedanken. Wir hatten letztens mit jemandem gesprochen, der hatte wirklich null Background von Prozessen. Der hat aber intuitiv innerhalb von diesen neuen Plattformen Prozesse gebaut und sich dann darüber Gedanken gemacht. Wie können Sie zum Beispiel eine innovative Idee aufnehmen? Was super ist. Nur das Spannende ist, wie kriegt man das jetzt zusammen und wie kriegt man irgendwie diese ganzen Initiativen in so eine Organisation gebündelt? Was sind eure Gedanken dazu?

Matus: Es ist sehr einfach. Man öffnet das und holt sich wieder ein Enterprise-Architekt. Aber auf einer Seite bin ich begeistert davon, dass die Unternehmen anfangen ein bisschen zu ausprobieren. Man muss ja scheitern. Und es ist auch okay, dass die vielleicht drei, vier, Prozesse auf Farsch machen, wenn das nicht teuer wird, weil die irgendwelche Gesetze verletzen. Was dann vielleicht gar nicht so ein wo die das gar nicht auf der Schim haben. Ich finde das sehr gut für BPM, ich ehrlich sagen. Man sagt ja, warum nicht von Anfang an? Nein, wir sind gerade in der Phase, es kommen so viele Tools und ich bin überzeugt davon, dass man ausprobieren muss. Ich meine, wir testen jetzt auch einige Sachen. Deswegen finde ich das gut. Ich finde generell gut, dass die Leute anfangen ein bisschen zu probieren. Und ich hoffe, dass damit auch diese monolithischen Großwerkzeuge irgendwann zerstört werden. dass wir halt eher von jedem davon ... Funktion bekommen, weil ich hoffe ... ... also irgendwie habe ich das Gefühl ... und das hat AI so bisschen getriggert, ... dass du in so ein ... funktionsorientierte ... Services gehst. Also der eine kann vielleicht am besten das Bild generieren, der andere kann ... von mir aus einen Chat machen, ... der dritte kann dir ... was auch immer machen. Und dass du halt nicht mehr alles von einem Unternehmen nimmst, sondern dass du es auch kleinteilig machst. Jemand kann vielleicht besser Webseiten bauen, der andere kann vielleicht Services besser orchestrieren, der Dritte kann von mir aus Cases besser orchestrieren, was auch immer. Und das finde ich sehr cool. Und gut für BPM ist natürlich auch, dass durch diesen Wildwuchs, wir immer einen Überblick haben und das schaffen die aktuell nicht. Das macht mir dann Spaß, halt so bisschen zu suchen und schauen, wie könnte man Innovation nicht ausbremsen, aber trotzdem eine zukunftsorientierte Architektur aufsetzen. Und deswegen finde ich das faszinierend. Also es ist wirklich cool. Schlecht ist natürlich, wenn man das nicht macht. Also wenn du irgendwie dann doch produktive Systeme hast, die jemand geprompt hat in zwei Tagen, die dann halt irgendwie noch nicht funktionieren und dann hast du doch vielleicht Datenverlust oder regulatorische

Matus: Hürde getroffen, die sehr kostenintensiv sein kann. Ich kann mir die aktuelle Art Weise, wie das die meisten Unternehmen machen, nicht vorstellen, wie die durch diese ganze, von mir aus auch BCM und andere isorelevante Teile durchkommen, weil die halt gar keine Ahnung haben, wo die an Protesten stattfinden. Das ist anders.

Daniel Matka: Da reden sich aktuell noch viele raus, dass der Audi Dorn nicht bis auf die Ausführungsebene schaut.

Matus: Ja gut, aber das ist halt genau das, wo auch irgendwann Auditoren coole Tools bekommen. Wo die halt auch wieder AI-Tools für Auditors bekommen. Wo die halt dann schauen, okay, dann machen die etwas und sagen, na Leute, eure Dokumentation stimmt doch überhaupt nicht. wie macht ihr das und das und das? Also ich meine, ich meine, sind die Auditoren, also aktuell sind die Auditoren die armsten Menschen. Das sind auch faszinierende Menschen, weil die halt so viel nachdenken über alles, was man machen soll.

Daniel Matka: Ich hoffe.

Daniel Matka: ist vielleicht eine gute Marktlücke.

Matus: Aber die gehen durch diese ganze Dokumentation, die keiner von uns lesen Und die müssen das machen. Und dann suchen die nach Fehler da, wo jeder dann sagt, ach so. Und dann macht er zwei Typos weg und dann ist das weiter. Aber irgendwann haben die, arbeiten die vielleicht auch ein bisschen anders. Ich meine halt, Prozesse und Arbeitsweise von Unternehmen und Strukturen und so weiter transparent zu haben, ist ja doch. Ich glaube, die kommen auch mit in Tools und dann wird es spannend.

Daniel Matka: Yes.

Matus: Also AI Auditoren.

Daniel Matka: Wenn es das nicht schon gibt, oder? Soll man mal nachprüfen. Let's see.

Matus: Wenn es die gäbe, dann haben viele unten im Problem, ich behaupten.

Daniel Matka: bist doch Christoph noch viel tiefer in NDR AI Bubble und auch in der Prototyping Bubble. Mir liebst du das gerade.

Matus: Halt die Tore beruhig.

Daniel Matka: kommt nach Prototyping in der Regel was raus.

Christoph Piller: noch nicht viel. Ich habe tatsächlich das Gefühl, dass viele ausprobieren, aber viele, viele gar nicht wissen, was sie ausprobieren wollen oder sollen. Also ich persönlich habe immer noch das Gefühl, dass vielen noch das Verständnis für die richtigen Use Cases fehlt.

Daniel Matka: Ja, fahre ich mitgehen. Da bin ich auch super gespannt wie groß dieser Churn Rate bei diesen Tools a la N8N und Co. sein wird. Wo du dir jetzt vielleicht eine kleine Testlizenz holst, die super viele Organisationen onboarden und wenn es dann aber nicht vorwärts geht, das Ding wieder relativ schnell ausgefasst wird.

Matus: Aber

Matus: Aber so soll es auch sein.

Daniel Matka: Ja klar, das ist wirklich...

Matus: Ja, weil das ist genauso, weißt du, ich komme wieder mit meinen Vergleichen und das ist genauso, hast du jede T-Shirt, die du in deinem Schrank hast, auch jedes Mal genutzt, weißt ist halt so. Dann hast du etwas ausprobiert, was du vielleicht mal cool fandest und dann war das nicht so, wie auch immer. Und ja, wir müssen leider probieren. Was ich sehr cool finde, also wir sind in einer ganz spannenden Zeit in Europa, wo viele Firmen Schwierigkeiten haben. ... mal besser, mal schlechter wie auch immer. Und ja, das ist einzige Weg. Also wir müssen uns jetzt einfach ein bisschen ... durchschütteln und sagen, okay, ... lass schauen, was für neue Möglichkeiten haben wir, ... was kann man machen. Und die Leute müssen mehr probieren. Es entstehen auch super coole neue Firmen, ... neue Ideen, neue Projekte. das ist ja ... mega fasziniert. Und viele von den Leuten, die vielleicht ... 10, 15 Jahre irgendwo versteckt waren, ... ... in gutem Unternehmen, ... ... also gute Leute in gutem Unternehmen ... ... auf einmal ...

Daniel Matka: Vielen

Matus: machen die neue Start-ups? Mega! Also schau mal, wie sich das entwickelt. finde es, ja, Leute sollen viel probieren und dann werden die auch die Use-Cases finden. Also bin bei dir, viele haben einfach Use-Cases, die entweder... Also was faszinierend ist auch, die wählen meistens die schlechteste Tool für die Use-Cases. Also ich weiß auch nicht, wie die das schaffen. Wenn du zehn unterschiedliche Workflow-Engines hast, dass du der zehnte in der Tabelle nimmst, also wirklich der schlechteste, wo du das dann anschaust und sagst... Von allen anderen, ihr da habt, das war der richtig schlechteste Wahl dafür, was ihr da machen wollt. Ob man ein anderes Bauchgefühl hat oder sowas. Aber ja, dann sollen die machen. Das wird sich halt ändern.

Daniel Matka: Unverständnis. das kriege ich schon immer mehr mit. Entweder wird wirklich der zweite Link in Google genutzt. wo einfach diese aktive, langere Recherche nicht mehr stattfindet. Oder es wird wirklich nach Magic Quadrant Gardner rechts oben gekauft. Wenn ein Budget egal ist. Dann kann man sich wenigstens sagen, man hat hier quasi so eine Instanz gehabt, die einem das empfohlen hat. Aber das ist wirklich, oder so ein Tool, was man noch nie gehört hat. Das hatte ich jetzt auch zweimal. Da kriegt man Namen gesagt, so, hat er nie gehört.

Matus: Das stimmt. Ich komme noch mit der Ergänzung, Daniel. Also eine krasse Ergänzung ist ... ... ein Expertise-Insel. Also ich habe innerhalb von einer Firma ... einen Menschen, ... ... Host machen kann ... ... und der sagt, ... lass uns das alles mit Host machen ... und du machst es. Das ist einfach, wo du sagst, ... aber warum? Also wo ist diese Entscheidungs

Daniel Matka: ja, ja.

Matus: Ich bin ja sehr großer Vertreter von so was wie ADA, also Architekstische Decision Records. Und ich meine, du kannst immer schlecht entscheiden. Ich habe sehr wahrscheinlich auch sehr viele Entscheidungen getroffen, die nicht perfekt sind, wie auch immer. Aber es gibt ein Template, es gibt ein paar Varianten, es gibt eine Begründung, dann hast du es mindestens nachvollziehbar. Aber meistens kommst du rein und sagst, wie in aller Welt seid ihr genau auf diese Lösung gekommen. Und dann irgendwann nach so zwei, drei Wochen findest du heraus, Wir haben einen Kerl, der ist mega gut in diesem Tour. hat eine perfekte Grundlage für eine Auswahlverlösung. Das ist genauso, wie man das macht. Wenn der Daniel der beste Traktorfahrer ist, lasst damit auch Formel 1 Rennen machen. Das ist genauso passiert. Zu deinen Teilen, wo man entweder nur nach den ganzen Gartnern Forester und was auch immer geht, kommen diese ganzen LinkedIn-Leute oder YouTube-Leute.

Daniel Matka: John Deere!

Matus: Also YouTube ist auch mega cooler Wissensverteiler, du, wo der Algorithmus, die jemand dann hat zu weißt, der halt gegebenenfalls noch gesponsert wurde und das beeinflusst deine Auswahl, aber die besten sind diese Tool-Insel, Inselwissenträger innerhalb von der Companies und Fähler in der Solution Architekten, die dann sagen, ja, lass uns vielleicht zwei, drei Varianten evaluieren und dann eine Entscheidung treffen. Dann ist es okay. Dann macht es. Ist doch okay. Du kannst doch Hammer nehmen, auch wenn das Schrauben sind.

Daniel Matka: Social Media ist gerade richtig toxisch geworden, was das Ganze angeht. Einmal eine Sache... Social Media ist da gerade richtig toxisch geworden. Eine Sache mal angeklickt, der ganze Feed ist für die nächsten Tage gespammt mit dieser einen Sache, die du irgendwie länger angeschaut hast, angeklickt hast. Boah, wenn man sich nicht damit bisschen aktiver beschäftigt und darauf achtet, dass so ein bisschen diese Manipulation stattfindet, ist das wirklich... Also das hat ein neues Level nochmal erreicht dieses Jahr.

Matus: Ich habe noch einen sehr guten Der Christoph kann mir widersprechen, aber... Das Beste, ich in letzter Zeit höre, ist, was mit JGPT gesagt hat. Ich habe letztes Mal mit Alwine darüber so kurz gesprochen und die hat einen ganz, ganz wichtigen Hinweis gegeben. Naja, passt mal auf, weil die generative AI-Ville euch immer gefallen. Und das merkt man immer, wenn man sagt, kannst du mir bitte generieren, was für Tools wir im Bereich ABC haben? Dann macht sie das und dann sagst du...

Daniel Matka: das ist ganz schlimm,

Matus: Hast du nicht vielleicht diese zwei Tools vergessen? Die Antwort ist immer, Matus, du bist aber so schlau. Du hast recht, das habe ich voll vergessen. Dann hauen die da komplett deine Tools noch einmal rein, auch wenn die vielleicht komplett von anderen Bereichen gekommen sind. Weißt du, so was wie, keine Ahnung, Gärtnerhersteller. Und dann sagst du, naja, vielleicht war ich doch nicht richtig. Ich habe jetzt nachgeschaut und das ist doch nicht da. Und dann sagt die, siehst du, ich habe das von Anfang an schon gewusst. Und die geht immer in diese Richtung, dass die sagt, Du hast ja fast immer recht und so wie ihr die Fragen stellt, so werden auch die Antworten kommen. Und das ist mega gefährlich. Jedenfalls braucht ihr auch eine dritte Meinung.

Christoph Piller: Ich würde generell sagen, dass es mega gefährlich ist, wenn man die Antworten von KI nicht kritisch betrachtet.

Daniel Matka: Wobei das mittlerweile schon so eingemenschlicht ist. Es spricht ja auch keiner mehr von Chetjibitil, sondern Chetj. Chetj hat mir gesagt, das ist die slovakische Variante.

Matus: Jeppetto. Jeppetto? Ich finde Jeppetto sehr cool. Ja, ja, Christoph, du hast völlig recht. Und was faszinierend ist, und das merkst du dann auch, die bauen sich langsam auch Kontext, wenn du gerade so diesen Protail hast und so weiter, dass sie mittlerweile dich kennen, weißt du, was du machst und so. Und wenn dann jemand zu mir kommt, weißt du, und ich kenne diese Person, also ich weiß, wie du tippst, ich weiß, was deine Meinungen sind und so weiter. Und dann sag ihm, schau mal, ich hab jetzt so einen Businessplan gemacht und so, schau mal, was wir machen sollen. Und dann siehst du drei, vier Sachen, die dir halt komisch vorkommen, aber du weißt, dass es genau deine Meinung ist. Und dann sagst du ihm, ich will dir ja nichts sagen, aber mir scheint es so, dass die dich mittlerweile kennt und dass die genau weiß, was du eigentlich hören willst und das generiert die für dich. Weißt du? Und du dann sagst, genau dafür war die doch nicht geschaffen. Das ist ja keine kreative Arbeit, die will einfach nur das. Antworten, du sagst, die hat aber sehr gut geantwortet. Das war so ein Ja-Sager, weißt du? Die wird mittlerweile zu so einem Ja-Sager.

Daniel Matka: Das war es schon immer, es wird immer unoffensichtlicher, finde ich trotzdem. So liebe Leute, wir wollten eigentlich nur eine kurze Oster-Episode machen. Oder Nach-Oster-Episode, so rum.

Matus: Ja, es wird immer unterschwelliger.

Matus: Nach Oster.

Christoph Piller: Hahaha!

Daniel Matka: Cut. Und von daher lasst uns zu overrated und underrated kommen. unsere episode ich starte einfach mal ich finde wir müssen extrem aufpassen und das geht in richtung overrated wenn wenn tools aktuelle so viel zugesprochen wird kann man alles damit machen easy und sie sogar vor so leicht vermenschlicht werden chatty Lustig, letztens hat jemand zu N8N Nathan gesagt. Wir haben wirklich unglogen. Ich habe noch nie was von Nathan gehört. Der hat mir das in 3-5 Stunden im Sport erzählt. Von Nathan und Nathan und Nathan. Das ist jetzt unser Running Gag, wenn man Nathan fragt. ist so dieses englische Name. Nathan. Ja, sonst. Underrated macht wirklich diese Gedanken über Struktur, Zusammenarbeit. Konsequenzen von so einer Sache. Wie gerne man irgendwas einführt, aber die Konsequenzen dann. Jemand hat das in unserem letzten Gespräch ganz gut formuliert. Jetzt kommen die langweiligen Sachen. Also er hat vier Monate damit rumgespielt, hat alles coole aufgebaut. Prototyp ist da und jetzt kommen die langweiligen Sachen. Langweilige Sachen sind alles rund Daten, Datenschutz, GDPR und dieses ganze Zeug, was dann noch dazukommt. Viel Spaß!

Matus: Ich finde die Sachen aber bestens.

Christoph Piller: Ich möchte gleich anschließen an dein Overrated, weil da bin ich 100 % bei dir. Und möchte noch mal abschließend zu einer Philosophie bei uns zusätzlich noch mal Philosophie reinbringen. Ich meine, es ist ganz klar, warum wir jetzt diese Tools vermenschlichen. Und ich meine, es ist ja noch kranker, wenn man NIT N vermenschlicht, weil NIT N ist kein KI-Tool.

Daniel Matka: okay.

Christoph Piller: Anything is a fucking cloud automation tool. Aber lass ihm vermenschlichen, was er vermenschlichen will. Ist halt für uns psychologisch richtig cool, wenn wir die Tools vermenschlichen, dann können wir den Tools auch die Schuld geben, wenn irgendwas nicht klappt. Das heißt, foie. KI gibt mir wieder eine scheiß Antwort, KI ist so scheiße. Aber an et enn, der Connector funktioniert nicht, oder die Automatisierung läuft nicht, und Nathan ist scheiße. Lieber Gott. Du lieber mal von deiner eigenen Hostel kehren, weil am ennest sind es halt nur Tools. Das heißt da bin ich voll bei dir in dieses...

Christoph Piller: sind halt nur Tools. Es wäre cool, wenn wir nicht vergessen, dass wir das Ganze ja für Menschen machen und dass Menschen das Ganze umsetzen müssen. Underrated, würde ich sagen, bin ich auch bei dir, Daniel. Wir müssen uns darum kümmern, dass wir eine saubere Governance haben. Wir müssen unsere Use Cases kennen, damit wir die Tools auch richtig ansetzen können. Solche Dinge. Genau, ja, ich glaube, das war's.

Matus: Ja, da kann ich mich nur einschließen. Also ich finde, dass man

Matus: Ich glaube, weiß nicht, ob ich eigentlich überall overrated habe. Also ich habe definitiv undrated bei KI Möglichkeiten. Wir reden ganz seit das KI generell overrated ist. Ich glaube, dass man gerade jetzt, nächste Zeit vielleicht, dieses Jahr und nächstes Jahr. die meisten Möglichkeiten halt findet, die coole Justgesicht findet und so weiter. Ich finde das parallel dazu extrem andere sind die Solution-Architekten und Enterprise-Architekten. Also jemand muss euch das dann doch in eure Infrastruktur einbauen, damit es sinnvoll da ist, damit ihr dann nicht auf Wartung oder andere Probleme dann eure Wachstum und eure Innovationsgeist, sagen wir so, bremst. ausbremst. Und ja, Overrated ist einfach zu sagen, irgendein Tool löst uns alles. Das sind immer noch die Prozesse, Daten und auch die Use Cases.

Daniel Matka: Ja.

Matus: So und damit, ich habe mir jetzt gedacht, dass ich ein Zitat bringe.

Daniel Matka: Ich gespannt.

Matus: Und jetzt bist du gespannt, gell? Und dadurch, wir Philosophen sind, ich hoffe, dass er von irgendeinem Philosopher kommt, aber ich kenne ihn nicht. Schöne Worte sind nicht immer wahr. Wahre Worte sind nicht immer schön. Von Laozi.

Christoph Piller: von Lao Tse, ja, so ein chinesischer Philosoph. Cool.

Daniel Matka: Kannst du das nochmal sauber und offen ins Mikrofon?

Matus: Schöne Worte sind nicht immer wahr, wahre Worte sind nicht immer schön.

Daniel Matka: Wunderschön. Das Wort zum Donnerstag. Ihr Lieben.

Christoph Piller: Genau, ich will, dass es eine neue Kategorie wird. Jede Woche muss ein anderer von uns das Zitat der Woche loswerden.

Matus: Finde ich auch.

Daniel Matka: Puh, das ist gut, okay. Das finde ich cool. Nehmen wir dazu. Dann müssen wir uns aber nur wirklich dran halten, weil wir sind Weltmeister darin, unsere Formate zu vergessen. Von daher, ihr Lieben, ich würde sagen, ihr, die, ich wünsche euch wunderschöne Ostern. Es ist, ja, also...

Christoph Piller: Das ist unser Format.

Matus: Ist unsere Formate zu vergessen. Nach Ostern.

Daniel Matka: euch beiden wünsche ich das jetzt und an unseren Zuhörenden ich hoffe ihr hattet eine schöne Osterzeit. Schon so krass gefühlt war es gestern erst Weihnachten wie schnell ist jetzt bitte die Zeit verflogen von daher ich freue mich auf die weitere Zeit und bis ganz bald ich würde sagen Ciao Ciao

Matus: Tschüss.

Christoph Piller: Tschüss, Baba.

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