Chancendenker - Kundenerlebnis als Prozessziel
Shownotes
Prozessmanagement ist mehr als Governance, Kontrolle und Dokumentation. In dieser Folge sprechen Daniel und Matúš mit David Ibl darüber, wie Prozesse zum echten Hebel für digitale Transformation werden können – wenn man sie als Wertschöpfung, Kundenerlebnis und Organisationsentwicklung versteht. David gibt Einblicke, wie Prozessmanagement, Projektmanagement, Customer Experience und Plattformentwicklung zusammenspielen und warum Customer Voice, UX, Experimente und kleine MVPs oft mehr bewegen als große Programme. Es geht um agile Produktentwicklung, Product Owner mit echter Verantwortung, nutzerzentrierte Software, Prozesslandkarten, Capabilities und die Frage, warum ROI nicht immer nur in Euro gerechnet werden darf. Eine Folge für alle, die Prozesse nicht verwalten, sondern Unternehmen resilienter, kundennäher und handlungsfähiger machen wollen. Hör jetzt rein und teile die Folge mit deinen Kolleg:innen und in deinem Netzwerk.
Abschließende Worte: Danke, dass ihr wieder eingeschaltet habt! Eure Meinung ist uns wichtig! Schreibt uns gerne euer Feedback und eure Gedanken zur heutigen Folge.
Wir hoffen, dass euch diese Folge genauso viel Spaß gemacht hat wie uns. Freut euch auf die nächste Episode, wo wir euch mehr über uns und unsere Erfahrungen erzählen werden. Bleibt neugierig und bis bald!
Kontakt & weiterführende Links: Habt ihr Fragen oder möchtet mehr über die besprochenen Themen erfahren? Kontaktiert uns gerne über unsere LinkedIn-Profile.
Matúš: https://www.linkedin.com/in/matusmala/
Daniel: http://https://www.linkedin.com/in/danielmatka/
David: https://www.linkedin.com/in/david-ibl/
Process Academy: Website
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00:00:01: Heute philosophieren wir Prozessphilosophen über.
00:00:05: Was ist die erste kleine Iteration, die ich mache?
00:00:08: Den ersten kleinen Schritt am besten dann auch wirklich machen!
00:00:11: Dafür muss noch nicht alles bis zum Ende final und vollständig durchdacht sein.
00:00:17: man denkt sich den ersten kleinen schritt aus der einen ersten nutze erzeugen
00:00:20: kann und macht ihn.
00:00:24: Einen wunderschönen guten tag liebe Zuhörner unseres podcast Die prozessphilosofen.
00:00:29: heute zusammen zu einer neuen episode Bei Sonnenstrahl, trotzdem natürlich ein bisschen kalten Wetter.
00:00:34: Aber wir haben einen super spannenden Gast für euch!
00:00:37: Lieber Zuhander... David?
00:00:40: Hey wie geht's
00:00:41: dir?!
00:00:43: Mir gehts super!
00:00:45: Du bist noch ein bisschen müde.
00:00:46: Jetzt müssen wir mal ein bisschen Lebi einhauchen.
00:00:50: Mattas, wie geht es dir?
00:00:51: Gut, wie immer.
00:00:52: Ich freu mich, dass ich David dazu gebracht habe nach zwanzig Jahren wo ich ihn schon versuche in Podcast zu holen Dass er jetzt da ist, ich freue mich extrem auf diese Folge.
00:01:02: Ich bin gespannt, wo was wir reden und was es so Neues hat
00:01:05: usw.,
00:01:06: weil ich meine, wir haben uns schon lange nicht gesehen.
00:01:09: Deswegen freue ich mich schon auf die nächsten... ...fünfzig Minuten!
00:01:14: So, ich glaube damit unsere Zuhörenden wissen mit wem sie's heute zu tun haben, weil wir versuchen gerade oder wir krameln in unserem Netzwerk rum und finden immer so coole spannende Leute.
00:01:23: David, stell dich vielleicht kurz vor.
00:01:25: Okay, gerne.
00:01:26: Mein Name ist David Ibel genau.
00:01:29: Ich arbeite für einen mittelständischen Lebensversichere in München die Elfa-Achzehn-Ein-Siebzig und ich bin da aktuell verantwortlich für ein ganzes Bündel an Themen im bunten Blumenstrauß.
00:01:40: Die Idee dahinter ist so ein bisschen das Thema Digital Transformation zu fokussieren Und tatsächlich leite ich aktuell des Prozessmanagement, des Projektmanagement und des Custom Experience Management Und ich bin verantwortlich für die Entwicklung der Plattform.
00:01:58: Das sind so die spannenden Themen, wenn es um Digitale Transformation geht.
00:02:04: Also das Spannende ist Daniel... Wir kennen uns mit David!
00:02:09: Wir haben uns zwar länger nicht gesehen aber wir kennen uns.
00:02:12: und ja, wie kann man über viel reden oder David?
00:02:16: Oder ist das nicht mehr so?
00:02:19: Ich war damals in einem Consulting und das Consulting existiert nicht mehr, das war IT Economics wurde abgekauft von einem Großerem.
00:02:28: Und ich war damals ein Partner von Kamunda und gerade über Kamundapartnerschaft oder über Mieter, jetzt weiß ich nicht was der initiale Teil war, dann bin ich irgendwann zu LV-Auchzehn-Sehnein-Siebzig gekommen, wo David war und wo wir quasi so ... Wo wir uns Gedanken gemacht haben wie können wir eigentlich eine domain spezifische Prozessengine aufbauen?
00:02:55: Der David ist ein super Architekt und top von allem, was er gesagt hat.
00:03:02: Wir haben so eine geile Lösung gebaut, also wirklich mit so dezentralisierten separaten kleineren Engines, mit zentralisierter Taskliste usw.
00:03:12: Also so wie wir das Daniels auch bei euch probiert haben, haben wir das bei denen gebaut.
00:03:16: Man kann sagen es gibt
00:03:17: so wieder Wunschzettel bei ganz vielen Projekten an ganz vielen Kunden ja?
00:03:22: Also von allen Newsgraces, die ich gebaut habe – was der Newsgrace bei David – der ich am Nächsten bei Richtung Perfektion bezeichnen wurde.
00:03:33: Weil wir haben quasi wirklich Microprocesses gebaut, die sich hinter so Microsoft-Schnittstelle befinden, wo wir gesagt haben es gibt ja einfach eine Fachfunktionität.
00:03:44: ob da hinten sich jetzt Jarragot oder ein Prozess befindet ist uns egal.
00:03:48: Wir haben sie auch so zusammen verknüpft und wir haben eine zentralisierte Taskliste geschafft, wobei das war jetzt nicht so dass die Kamund erschaffen wurde sondern halt die haben ein Dokumentmanagement System gehabt.
00:04:00: Und lustig war David schon damals überall unterwegs in der Unternehmen durch seine enorme Fähigkeiten glaube ich in alle Digitalisierung Initiativen und er hat mir dann halt die Aufgaben abgegeben und ich weiß da sich einmal zu ihm mit dem Konzept gekommen wird Das ist genial, aber das wird keine verstehen.
00:04:22: Das war sein Feedback.
00:04:24: Wenn wir es da gebaut haben, schauen wir mal so kann das funktionieren?
00:04:27: Gerade wenn du dich erinnern kannst die Idee wie man eigentlich von diesen generalisierten Tasklisten zu den Prozessen kommt, die halt nicht in der gleichen System sind.
00:04:36: und ja, wir haben eine Konze für was Ähnliches bei euch gebaut.
00:04:40: Wie man eigentlich eine zentralisierte nach außenzentralisierter Prozessplattform hat, so würde ich das nennen Die aber nicht in einem einzigen System verdreitet ist, sondern die wirklich skalierbar ist.
00:04:54: Wo man halt unterschiedliche Miniprozess-Engines hat... ...die aber nach außen sich aus einen Guss quasi anfühlt.
00:05:01: Also das wäre mein Intro dazu!
00:05:02: Ich freue mich unheimlich, dass der David da ist weil er hat danach noch etwas cooleres gebaut.
00:05:10: mit so einer Regel-Engine glaube ich wo du komplett diese ganze Versicherungsberechnung, Maschine bei rumgebaut hast.
00:05:17: Das freu ich mich wirklich auf die nächsten vierzig Minuten.
00:05:19: Das
00:05:21: war so ein Wochenendprojekt mal unsere gesamte Gesundheitsprüfungen mit DMN abzubilden.
00:05:27: Ja also wie gesagt David ist einfach technisch mega krass und ich freue mich schon!
00:05:33: Das wird heute eine technische Episode mit ganz viel Spannenden aber auch Freaky Insights.
00:05:39: Ich glaube...
00:05:40: Wobei der Technik ja jetzt entwachsen bin gewissermaßen.
00:05:43: Bin nicht mehr IT bei uns zu unternehmen?
00:05:45: Da habe ich das jetzt wichtig.
00:05:47: Also der macht jetzt keine Architekten mehr, der ist jetzt entscheidert.
00:05:51: Aber das müssen wir uns vielleicht überlegen wohin es gehen soll weil wir können natürlich über Technik sprechen und die DMN-Geschichte über cool und gerade auch das Thema den Fachbereich in die Entwicklung mit einzubeziehen.
00:06:03: darum ging's dabei nämlich unsere Risikoprüfer pflegen und releaseen diese Software heute selbstständig ohne IT Support und das funktioniert tadellos.
00:06:13: Oder fachlich hätte ich auch etwas anzubieten, dass es jetzt so mein neues Steckenpferd wie wir im Unternehmen aufs Prozessmanagement schauen.
00:06:21: Ich habe das letztes Jahr übernommen und das war bei uns klassische Governance Funktionen rund um EKS also Kontrollen- und Risikomanagement.
00:06:33: unter mir wird das jetzt eher eine Einheit die proaktiv konsultingartig mit einem erheblichen Durchgriffsrecht im Unternehmen, Prozesse optimiert.
00:06:43: Abteilungen verändert auch organisatorisch wirkt.
00:06:47: Vor dem Hintergrund
00:06:49: ist die Präferenz ziemlich einfach David und es ist ganz klar auf deine aktuelle fachliche Fähigkeit.
00:07:01: Erste auch wenn ich gerne wissen würde wie du das damals mit Themen gebaut hast muss man ehrlich sagen ist es mittlerweile sechs Jahre her glaube Und deswegen würde mich schon interessieren, ich schätze dich extrem weil du so anders denkst.
00:07:17: Also du denkst ein bisschen anders.
00:07:18: Du versuchst halt auch diese doch deine technische Background in der fachliche Führungsrolle quasi zu integrieren Und es ist halt selten, also nicht viele machen das so.
00:07:30: Ich meine deswegen glaube ich schon dass du auch jetzt in Protestmanagement versuchst komplett neue Wege zu finden wie du das damals gestartet hast.
00:07:37: Also ich meine mit mir auf meine Idee zu kommen und die wirklich zu unterstützen hat sich nicht alle gemacht.
00:07:45: Das bin ich wirklich spannend.
00:07:49: Was du jetzt gerade machst und wie, genau.
00:07:51: Wie baust du eigentlich dein Team?
00:07:53: Was ist eigentlich deine Idee?
00:07:54: Und wie soll eigentlich Prozessmanagement der Zukunft aussehen?
00:07:58: Ich weiß dass ihr das bei LV-Einzigzehnundsiebzig, also dieser Nummer ist quasi gerade durch Gründungsjahr... Also LV ist ja Lebensversicherung.
00:08:08: Das heißt theoretisch schließt man das nur einmal in Leben!
00:08:13: ist das quasi halt eine ultra innovative Versicherungsgesellschaft, würde ich sagen.
00:08:18: Du hast sogar noch eine Frage davorstellen und David Wiebe bist du auch in dem BBM-Topf reingefallen?
00:08:25: Dass dich das so begeistert und dass auch technisch so mitnimmt um dann quasi den Bogen ins heutige zu kriegen.
00:08:32: Für mich sind es das Prozessmanagement und Prozesse sind eher wie Hickel, nenne ich's mal.
00:08:37: Meinem Ende arbeitet mal im Prozessen.
00:08:41: Wir betrachten es jetzt auch sehr stark verknüpft mit Kultur, Kulturveränderung, Organisationsveränderungen.
00:08:49: Und da sind Prozesse ein gutes Medium über darüber zu sprechen was passiert und wie man auf die Arbeit schaut, wie der Arbeitsfluss ist, wie die Wertschöpfung aussieht... Da fand ich schon immer die Aufbauorganisationen, die Linienorganisation gar nicht so interessant und da passt das ganz gut!
00:09:07: Ich interessiere mich dafür, wie die Dinge funktionieren und wie sie optimal funktionieren.
00:09:11: Und wie sie entwickelt werden müssen auch im Kontext der digitalen Transformation.
00:09:15: das finde ich nicht.
00:09:16: Das ist so mein Themengebiet.
00:09:18: Ich finde dass das spannende ist hat irgendwie.
00:09:21: viele verstehen auch genau das was du gesagt hast mögen aber das Wort Prozesse nicht so weil es irgendwie über die Jahre so ein bisschen verbraucht verbrannt wie auch immer man das jetzt nennen möchte.
00:09:31: und deswegen bin ich immer wieder gespannt, wie man das schafft gerade dann auch vielleicht so dieses innovative Mainz was du gerade beschreibst in die Organisation zu bringen.
00:09:40: Was vor dem Hintergrund total spannend ist.
00:09:44: also aktuell arbeiten wir daran unseren Vertrieb neu aufzustellen in gewissem Maße und Das ist eine interessante Geschichte, glaube ich.
00:09:56: Weil in dem Zusammenhang haben viele am Anfang gesagt ja aber das ist doch gar nicht Prozess und das ist auch gar nicht prozess.
00:10:03: Und wenn ich da drauf schaue ist alles Prozess.
00:10:08: Das ist ja der Interpretationsfrage.
00:10:11: Wenn ich natürlich aus so der klassischen Brille draufschau wo Prozessmanagement besonders die Funktion im Unternehmen mit dem Risikotheme und der Governance verknüpft ist, dann ist natürlich das kein Investment Case.
00:10:24: Und dementsprechend eng wird es betrachtet.
00:10:27: Wenn ich darauf schaue, Chancendenker, dann überlege ich mir natürlich wie kann ich es einsetzen?
00:10:35: Und zwar auch vielfältigste Weise!
00:10:37: So kann man alles aus einer Prozesssicht betrachten.
00:10:42: Der Begriff Prozesse Gebrauchen die Leute nicht gern, der hat immer irgendwie was Fahles und Fahdess.
00:10:52: Hast du das gehört?
00:10:54: Hast du es mitgeschrieben?
00:10:55: Nein.
00:10:57: Weil ich bin begeistert von Prozessen für mich ist es nicht so.
00:11:01: Wir haben die Diskussion immer wieder, dass Mattes das nichts empfindet.
00:11:04: Du findest das Fahde!
00:11:05: Ich finde das Nicht-Fahde und die Leute mit denen ich mich umgehe finden auch nicht fahre.
00:11:11: Und ich finde Chancendenker ist wirklich ein geiles Wort
00:11:16: Aber er hat, damit man das klarstellt.
00:11:19: Wir haben dich hier unterbrochen aber damit es klarsteller hat in seiner Beschreibung der Head-of-Prozess Optimization nicht Head of Chancen.
00:11:26: Und Innovation?
00:11:27: Noch nicht!
00:11:30: Als ich mit unserem Vorstand der letzte Settel gesprochen habe da ging sie eben darum wie kann man die Funktion tatsächlich eher als Investment Case betrachten und so auch im Unternehmen etablieren?
00:11:39: Das versuchen wir jetzt gerade und versuchen da Opportunitäten zu finden und zu überlegen wie wir überall wirken können.
00:11:45: Genau, jetzt nochmal zurückkommen zu dem Case den ich anfangs beschrieben habe.
00:11:50: Vertriebsressort oder Vertrieb?
00:11:53: Da kann man das.
00:11:53: natürlich hätten wir ansetzen können und schauen können ja wie laufen denn da die einzelnen Arbeitsprozesse im ganz kleinen ab?
00:12:00: aber Ich fand es viel spannender mal draufzuschauen Wie läuft der Steuerungs Prozess ab, der Operationisierungsprozess.
00:12:06: Und dann bin ich auf einmal auf einer Ebene wo ich über dem Prozess Die ganze Organisation betrachte Wie spielen da die verschiedenen Unternehmensteile zusammen und was wird eigentlich gemacht?
00:12:19: Und dann kann ich so ein Prozess auch anders modellieren.
00:12:22: Darüber tatsächlich auf die gesamte Funktionsweise eines Unternehens sein wirken, das ist natürlich total spannend auf einmal.
00:12:32: So gucke ich auf die Funktionen.
00:12:35: Ich bin sehr dankbar dass das Bomben uns um Unternehmen diese Wirkmacht entfalten darf.
00:12:41: Vor dem Hintergrund fand ich es dann auch spannend, in so einem Team Custom Experience Management mit dazunehmen.
00:12:47: Da
00:12:49: habe ich eine Frage.
00:12:52: Wie bist du drauf gekommen?
00:12:54: Weil... Es macht mir Angst dass du in vielen Sachen so nach denkst wie ich.
00:13:02: Das ist halt echt unglaublich!
00:13:03: Also wir treffen uns im Fiel und sagen wir haben schon damals Ich bin auch überzeugt davon Custom Xperia ist eine der wichtigsten Sachen heutzutage sind.
00:13:11: Und das gerade im Prozessen und diesen, wir haben jetzt eine Folge aufgenommen mit einem superspannenden Professor aus Brisbane und er hat mich... Er hat uns so ein bisschen getroffen weil er gesagt hat also wir mussten aufhören Prozess zu optimieren und wirklich starten Prozesse zu innovieren und dass es halt komplett was anders ist wenn man versucht nur fünf Minuten zu sparen und wenn man sagt okay wie soll der Prozess in zehn Jahren aussehen?
00:13:38: Und vieles, was wir halt im Prozess manchmal gemacht haben geht auf diese zwei Minuten sparen und so weiter.
00:13:45: Und sehr häufig vergiss man eigentlich die Menschen.
00:13:49: Ich bin auch überzeugt davon dass die Usability das wie die Menschen eingebunden sind, wie sie damit arbeiten ein enorm wichtiges Faktor ist.
00:13:57: Deswegen finde ich es spannend, dass du jetzt sagst, dass ihr Custom Experience quasi in dein Bereich mit reingenommen habt.
00:14:04: Das heißt, wie bist du darauf gekommen?
00:14:06: wird es ein bisschen anders formulieren.
00:14:07: Also, als wir das erste Mal darüber gesprochen haben, da waren wir natürlich auch schnell und das ist man ja reflexartig wenn man über Prozessoptimierung spricht immer beim Thema Kostensparen.
00:14:18: Und jetzt überlege ich mir, so als Auftrag nehme ich jetzt mal mit, ich soll mir überlegen wie kann der end-to-end Sicht auf Prozesse aussehen?
00:14:26: Wie müssen wir eigentlich Prozessverantwortung schneiden um was zu erreichen, um besser Wert zu schöpfen?
00:14:32: Und dann frage ich mich, wie mäßig denn in einem so unterteilten Unternehmen Wertschöpfung und Custom Experience Management ist ja die Professionisierung von Feedbackerhebung.
00:14:43: Wie werden wir außen wahrgenommen?
00:14:46: Welchen Wertschöffel wird da?
00:14:47: Wie gut funktioniert die Wertschöhepfung?
00:14:49: Das finde ich viel spannender!
00:14:50: Wie optimiere ich Wertschüpfung?
00:14:52: das kann ja unter Umständen auch mit einem Investment Case einhergehen und gar nicht mit Kosten sparen.
00:14:59: So integriert sich das Custom Experience Management, könnte man sagen.
00:15:04: Von der Perspektive aus auch vor dem Hintergrund gedacht, ich glaube ein ganz wesentlicher Bestandteil wenn ich nachdenke was ein Unternehmen leisten muss, wenn es sich digital transformiert ist es tatsächlich Nutzer zentriert hat und vor allem Kundenzentriertheit aufzubauen von operative bis auf strategischer Ebene auch ein ganz gutes Medium, um das wirklich unternehmensweit richtig zu etablieren.
00:15:33: Aber fragt der Manager nicht nach irgendeiner Kennzahl die mit irgendeinem finanziellen Kennziffer vorsehen ist?
00:15:43: Das ist ja immer ein bisschen türkisch weil in der Außenwirkung gibt es viel awareness-Maßnahmen, kausal mit Revenue in Verbindung bringen lässt.
00:16:02: Wir müssen natürlich Kosten im Auge behalten, wie viel investieren wir etwas?
00:16:06: aber am Schluss wenn man jetzt auf einer Prozessebene schaut dann spielen ja insbesondere in unsere Wertschöpfungskette ganz viele Prozeste zusammen.
00:16:14: da muss ich vielleicht ein bisschen ausholen.
00:16:15: das ist der Lebensversicherung vielleicht auch ein besonderer Bereich weil die Wertschöffung bei uns erstreckt sich ja über viele viele Jahre und viele viele Touchpoints Und da muss man ganzheitlich drauf schauen.
00:16:30: am Schluss.
00:16:31: Ich finde es immer spannend, wie schafft man diese Qualitativen?
00:16:35: Also die meisten Personen denken immer über Quantitativ und hier und dann auch Euro-Element dran.
00:16:41: Wie schafft Man diese qualitativen Elemente, die so elementar wichtig sind und die teilweise einfach auch intern bei euch intern oder bei jeder Organisation intern einen Qualitätsimprovement mit sich bringt?
00:16:56: die Arbeitsweise, die Freude der Mitarbeitenden und Co.
00:17:00: Wie schafft man so was?
00:17:02: In irgendwie auch in einer Weise zu kommunizieren dass das quasi das Management versteht unterstützt weil mehr sehen das so oft.
00:17:12: Das ist jetzt der schlimmste Fall auch noch.
00:17:15: Quasi externe Personen werden in ein Projekt dazu genommen.
00:17:18: natürlich kosten sie ein bisschen mehr und das wird gegen interne quasi auch Spahn ist gerechnet, da wird dann so lange hin und her geschoben.
00:17:26: Wir hatten das bei Bosch, wir haben das solange schön gerechnet bis es irgendwie gepasst hat.
00:17:29: aber naja wie viel ist wirklich die Realität quasi abbildet?
00:17:34: Das ist ja nur ein großes Fragezeichen hinterher.
00:17:36: Und jetzt kommst du mit genau diesen coolen qualitativen Sachen.
00:17:40: Genial!
00:17:41: Cooles Support.
00:17:44: Wie schafft man das?
00:17:45: Ist eine interessante Frage.
00:17:50: Ich glaube, man muss in der Argumentationskette auf jeden Fall sauber sein.
00:17:53: Das ist bei uns tatsächlich ein großer Vorteil, dass wir einen Vorstand haben, der sich auf dieses Gespräch einlässt und da auch bereit ist zumindest ausreichend tief einzudringen um so eine Diskussion sachlich zu führen.
00:18:08: das muss mal Ende.
00:18:09: ich meine zum Schluss wenn man sich jetzt so auf gängige gängiges Lehrbuch im Vertrieb und Marketing bezieht, dann gibt's ja die Themen wie Positionierung.
00:18:23: Wo positioniere ich mich als Unternehmen?
00:18:26: Wie grenze ich mich vom Wettbewerb ab?
00:18:29: Wie stelle ich mich nach außen da?
00:18:31: Wie schaffe ich es überhaupt dass sich abgegrenzt wahrgenommen wird?
00:18:34: und wie gelingt mir so neue Märkte zu erschließen?
00:18:36: das sind der elementare...elementar wichtige Dinge und da spielt ihr die Wirkung die ich nach außener Zeuge ganz fundamentale Rolle.
00:18:47: Ich glaube, das ist ein Zusammenhang, den man gar nicht bestreiten kann und dass sich der manchmal nicht kausal mit Euros exakt herleiten lässt?
00:18:55: Das muss man leider akzeptieren!
00:18:56: Das
00:18:58: finde ich sehr schön, weil ich bin auch zu meinen, dass man nicht immer alles mit Eroi berechnen darf.
00:19:03: Aber du warst ja da drüberhin, es gibt ja... Ja, du hast ja darüber gesprochen, dass ihr so Innovations ... Nee, das Investments quasi bewerten und so weiter.
00:19:14: Und dann hast du darüber gesprochen, dass ich sehr viel mit Customer Experience mache.
00:19:18: Aber was sind denn die Fragen, die ihr euch stellt?
00:19:20: Also wie startet ihr wenn ihr ... Also was wollen wir als Nächste machen?
00:19:25: Keine Ahnung.
00:19:26: Wir haben jetzt etwas beendet und da bin ich gespannt, ja!
00:19:29: Ich bin gerade noch dabei, das in finaler Reife aufzubauen ehrlicherweise.
00:19:34: Du kannst
00:19:34: doch sich es bohlen,
00:19:35: dass das nicht herrlich ist, aber ich kann hier ein bisschen was drüber sein trotzdem.
00:19:41: Das ist jetzt mal ein Gedankenmodell.
00:19:43: deswegen ist vielleicht spannend mit euch darüber zu diskutieren.
00:19:46: wenn ich jetzt das Unternehmen mal in alle Prozesse zerteile die Teilaspekte der Wertschöpfung irgendwie bereitstellen und tatsächlich eine Außenwirkung entfalten, dann könnte ich das auch als die Fähigkeiten meines Unternehmens bezeichnen.
00:20:05: Das kann ich alles nach außen hin liefern oder leisten.
00:20:08: Und dann ist ja spannend mal durchzumessen welche dieser Fähigkeit aufs Kundenerlebnis besonders prägend wirken und welche da nicht so wichtig sind und gleichermaßen zu schauen, in welchen Fähigkeiten ich besonders gut bin.
00:20:21: Und das ist ja dann eine wahnsinnig tolle Landkarte wenn ich da die Kosten gleich noch mit berücksichtige um mir zu überlegen wo möchte ich mich eigentlich entwickeln?
00:20:33: Möchte ich eher Pains auflösen um da zum Wettbewerb aufzuschließen oder möchte ich eher meine Erfolgsfaktoren ausbauen?
00:20:44: diesen Prozess bezeichnen?
00:20:45: zu sprechen ist insofern spannbar, dass da alles ein toller begrifflicher Raum ist darüber auch zu diskutieren im Unternehmen.
00:20:51: Man hat dann konkrete Ankerpunkte über die man diskutieren kann und wo man auch konkret beschließen kann.
00:20:59: dort wollen wir jetzt investieren das möchten wir besser machen oder möchten mehr Leute haben, der möchte mehr Qualität schaffen.
00:21:05: Da möchten wir eher Kosten sparen.
00:21:06: das sind ja dann die relevanten Diskussionen.
00:21:09: Und ich glaube es aus so einer Prozesse sich zu betrachten wo man nicht an die Limitationen der Aufbau-Organisation gebunden ist, die sehr üblicherweise nur für einen Teilaspekt der Wertschöpfung verantwortlich was ein Riesenproblem ist.
00:21:25: Ist aus einer Investmentsicht viel spannender als das so abteilungsweise zu beurteilen?
00:21:31: Habt ihr dafür irgendwelche Framework?
00:21:33: oder wenn du das ein bisschen in Beispielen noch erklärst also wie identifizierst du diesen Skills?
00:21:40: beschrieben hast.
00:21:41: Das ist eine tolle Landkarte, das heißt... Wie macht ihr das?
00:21:45: Und wie habt ihr das jetzt quasi aufgenommen
00:21:47: damit du findest
00:21:48: wo das ist ja?
00:21:49: Da haben
00:21:49: wir uns tatsächlich doch erstmal an der Prozesslandkarte orientiert die wir schon hatten aus Governanzsicht.
00:21:56: Haben dann alle Teilprozesse gesucht die keinen direkten Input Output hatten zum Markten und sind da überall eine Stufe höher gegangen gewissermaßen so ganz pragmatisch ausgedrückt und dann kann man ja Worte dafür finden oder erfinden.
00:22:18: Das spannende ist, dass gerade dieses ich würde sagen diese Kombination aus Prozess- und Capability Map irgendwie immer mehr sich in den Unternehmen durchsetzt.
00:22:27: Ich habe es schon öfters jetzt auch mitbekommen das auch intern so gedacht wird, dass die Kombination eine bessere Sichtweise auf viele Sachen mit sich bringt.
00:22:40: Da bin ich überzeugt davon, ja.
00:22:42: Das ist plausibler als in der klassischen Lieneorganisation sich einzeln Abteilungen rauszugreifen weil ich da immer diesen Teilaspekt der Wertschöpfung nur betrachte und das kann auch tatsächlich fatale Wirkungen entfalten wenn dann so ein Teilaspect sich in sich immer neu optimiert dass da gar nicht mehr die tatsächliche Wertschöpfung berücksichtigt wird und es vielleicht sogar negative Effekte ausstrahlt.
00:23:09: zum Schluss.
00:23:11: Und jetzt hast du deine erste Identifikation gemacht, was ist dein nächster Schritt?
00:23:21: Idealerweise hat man zu dem Zeitpunkt natürlich auch ein Customer Feedback von Indikatoren, was zu verbessern ist.
00:23:26: ansonsten haben wir im Haus ja... Also beispielsweise auch ein UX-Team, das dann natürlich über qualitative Testings mit Prototypen aus so Ideen nochmal tiefer legen kann und verproben kann.
00:23:42: Schauen wir mal was da am besten funktioniert?
00:23:45: Und dann bauen wir das in.
00:23:47: Experiment ist natürlich immer eine gute Idee.
00:23:51: einfach mal etwas machen und schauen wie es ankommt.
00:23:54: Wenn man in der Lage ist zu messen, dann lohnt sich das.
00:23:57: Macht die Experimente
00:23:59: Auf jeden Fall ja.
00:24:01: So experiment bedeutet für mich, dass wir nicht zuerst mit dem Kunden einen Proof machen über einem Prototyp sondern das wir einfach mal ein MVP idealerweise live stellen und schauen ob es performt oder nicht und schon bisschen länger.
00:24:21: Seit deiner Zeit hat sich in der Anwendungsentwicklung also in der Produktion von Software signifikant was verändert.
00:24:28: Wir sind heute in der Lage, alle zwei Monate rund vierhundert Software-Lieferungen durchzuführen.
00:24:35: Das machen wir auch mit den vierzehn Teams und
00:24:39: tatsächlich... Was für eine Armee steckt da jetzt dahinter?
00:24:43: damit diese Zahl mit?
00:24:46: Also es sind heute vierzehnteams mit rund hundertzwanzig Leuten die crossfunktional auf die vierzehrzehn Team verteilt sind also Fachbereich und IT immer zusammen mit UX-Lanen in den Teams, die wirklich Außenwirkung haben Und die im operativen werden die koordiniert durch ein Gremium aus dem Product Online.
00:25:04: Da haben wir inzwischen nicht mal mehr ein Management dazwischen, da können wir wirklich User Feedback einsammeln, priorisieren und direkt umsetzen.
00:25:12: Geleitet wird das von Business Canned Zahlen, die über auf Jahressicht planen.
00:25:17: Das ist eigentlich ganz spannend so in dem IT Bereich wirklich schnell auch mal was zu machen.
00:25:25: Ja, ich meine ihr wart auch eine der ersten Unternehmen wo ich das Kram auf Skram in Einsatz gesehen habe.
00:25:32: Ich glaube ich hab so eine eigene Name dafür gehabt.
00:25:36: Das hat sich auch noch mal signifikant weiterentwickelt.
00:25:38: Damals hieß es Schlachtlangkonferenz
00:25:40: Da haben wir doch noch die Teile genommen oder?
00:25:45: Also irgendwie die Verbindung zwischen den Storys oder zwischen den Features und so weiter.
00:25:50: Aber wie habt ihr euch da weiterentwicklt?
00:25:54: so mittelmäßig gut funktioniert, weil wir da auch immer noch sowohl in der operativen Durchführung als auch im Trimester doch signifikant das Management involviert hatten und da schon noch ein Gap war zwischen was wirklich geschehen ist und was man geplant hat.
00:26:15: Und heute planen wir in zwei Monatssiterationen Das machen die Product Owner selbst.
00:26:21: Da ist gar kein Management mehr in dem Sinn involviert, wir haben da keine großen Loops mehr und das ist jetzt doch nochmal deutlich agier geworden, deutlich schneller geworden.
00:26:32: Und auch die Strategieplanung.
00:26:33: also wenn man darüber sprechen was wir so im kommenden Jahr machen wollen, dass machen die product owner, das wird dann durch ein Strategiekass, also durchs management nur noch abgenommen.
00:26:42: Da planen wir jetzt Business-Canceln im Wesentlichen wo wir uns verbessern wollen in Experience oder in Conversion, oder in Automation.
00:26:51: Und dann können wir natürlich unterjährig sehr agil agieren und haben einen sehr kurzen Entscheidungsfähige heute.
00:26:59: Das nutzen wir auch tatsächlich.
00:27:01: Was mich interessiert wurde in diesem Hinsicht... Ich habe ja ein bisschen anderes meinst du als viele Unternehmen die ich auch in München kenne?
00:27:11: Ich meine auch, ich weiß nicht ob der noch bei euch.
00:27:13: Der damals als Agil-Master gekommen ist oder sowas von einer anderen Firma und so weiter.
00:27:18: aber ich meine... ...ich glaube das der Mainz kannst du nicht so einfach reinpflanzen.
00:27:23: Glaubst du dass es quasi eine Entwicklung war?
00:27:25: Oder glaubst du, dass man eigentlich eurer Uske kopieren kann?
00:27:31: Weil das was du sagst ist einfach.
00:27:33: also ich muss ehrlich sagen ein großer Teil ist ja auch da einschuld, weil du halt so denkst wie du denkst.
00:27:38: Weil du so motivieren bist und so weiter.
00:27:40: Und ich meine die vierzehn Teams wo ich da war habt ihr nicht mal an den drei Teams oder sowas wenn ich mich richtig erinnere.
00:27:45: Doch das waren schon immer ein paar mehr.
00:27:46: aber die haben mich zu eng zusammengeäuert jetzt.
00:27:50: Ich habe euch quasi entwickelt.
00:27:52: Ich hab ja gute Ergebnisse auch geschaffen.
00:27:54: Dadurch hat so gewissen Trust durch eure Managementraum mitbekommen.
00:27:58: Das was du sagst ist also weinteentwickeln.
00:28:00: Irgendwann hast du jetzt so was geschaffen, dass die wissen, dass sie vertrauen können.
00:28:04: Dass das dann funktioniert?
00:28:08: Ich glaube per se ist es erst mal von Vorteil wenn's eine Geschäftsführung gibt, die das unterstützen will, die da eine Entwicklung sehen möchte und auch da nochmal bereit ist tief genug einzusteigen um zu verstehen, was wichtige und richtige Schritte sind.
00:28:29: Im Management gibt es manchmal so einen eigenen Sprachraum, der die Dinge gar nicht so richtig durchdringt.
00:28:35: Wo man dann immer nur noch in Zahlen irgendwie formuliert und spricht Und der eignet sich nicht um wirklich konkrete sinnvolle steuernden Impulse abzugeben.
00:28:44: Da gibt's eine hohe Gefahr von Fehlentwicklung.
00:28:49: Ich glaube wir haben im Unternehmen auch aufgrund unserer Größe wahrscheinlich weil wir nicht so riesig sind doch einen so fundierten Austausch, dass wir auch mal fehler sinnhaft korrigieren können ohne ganz Projekte einzustampfen und Wege beschreiten können.
00:29:05: Auch auf experimentelle Weise und dann nachjustieren können oder massiven Kostendruck oder sowas.
00:29:11: Das ist ein großer Vorteil wenn es da Management gibt das dahinter steht eine Entwicklung zu nehmen und auch bereit ist was auszuprobieren Und das auch inhaltlich durchdringt einigermaßen.
00:29:23: Jetzt komme ich früher aus der Danie zu einer weiteren Frage und zwar diese experimentell, weißt du?
00:29:27: Weil es das lässt mich nicht los weil das ist etwas was sehr häufig einfach kein Platz in normalen Produktentwicklungen hat, ne?
00:29:35: Du warst ja Backloggerin.
00:29:35: Kombination mit einer Lebensversicherungsfirma Also jeder würde sofort dieses Ding nutzen... Ne also wir sind doch reguliert!
00:29:43: Ah,
00:29:44: wie funktioniert eure Experiment-Management?
00:29:48: Also wie macht ihr eure Experimente?
00:29:49: Wie entscheidet es?
00:29:50: Wie funktioniert's?
00:29:51: Habt ihr dafür keine Ahnung?
00:29:52: zickern oder so was.
00:29:53: Also wie kann ich das vorstellen?
00:29:55: Das muss ich an der Stelle nochmal kurz konkretisieren.
00:29:57: also... Ich spreche immer von Experiment wenn ich meine wir haben etwas nicht Stunden genau bis zum letzten durchgeplant.
00:30:08: Ein Prototypen.
00:30:11: In der Anwendungsentwicklung, wenn du jetzt über Software-Entwicklung sprechen, dann entscheidend ist die Product Owner.
00:30:17: Die kann man sagen ich würde gerne etwas probieren?
00:30:20: Ich habe folgende Idee und erwarte mir davon folgenden Erfolg und dann wird das gemacht und gemessen.
00:30:26: Das haben wir heute so organisatorisch gelöst dass es möglich ist.
00:30:30: Wie viele
00:30:31: macht ihr davon?
00:30:33: So, eins zwei pro Jahr oder zwanzig dreißig.
00:30:36: Also wie kann man sich das vorstellen?
00:30:37: Das sind schon deutlich mehr aber das könnte ich jetzt nicht auf Anhieb beziffern.
00:30:41: Das ist doch nur von der Betrachtungsweise ab.
00:30:43: Wie viele sind nicht erfolgreich?
00:30:48: Wahrscheinlich nicht super viele fünf Prozent sieben Prozent.
00:30:53: letztlich gibt es bei uns viele Opportunitäten die dann auch aufgehen.
00:30:57: das muss man schon sagen.
00:30:57: wir haben
00:30:58: gerade
00:30:59: in den Tools die außensichtbar sind in den letzten Jahren einfach kontinuiert eine wahnsinnig positive Entzicklung fortgeschrieben was sicherlich auch damit zu tun hat, dass wir da wirklich in der Lage sind die User Voice zu integrieren und marktnah zu agieren.
00:31:15: Was für mich das Grundprinzip von Agilität ist?
00:31:19: Wie kommt jetzt der User Voice?
00:31:21: also das ist ja das nächste.
00:31:23: Das ist ja im Prinzip egal wer der User ist ob es jetzt niemanden Internet oder jemand Externis ist.
00:31:27: aber geht ihr aktiv ein Feedbegründen?
00:31:31: involviert ihr das in eure Prozesse?
00:31:33: habt ihr Agenturen dafür?
00:31:36: Wir haben einen UX-Team im Haus, also das ist ein Team.
00:31:40: Die Leute aus dem UX-Team verteilen sich auf die Softwareteams.
00:31:46: Wir haben dann den Probandenpool sowohl bei externen Partnern, die unsere Software nutzen als auch bei Kunden etabliert wo wir schnell und einfach an User kommen für Testcases oder Testszenarien.
00:31:59: intern Nutzen wir die bestehenden User, wir erzeugen da tatsächlich professionelle Fragebogen.
00:32:05: Wir veranstalten User Feedback Days wo wir dann so Group Testings machen.
00:32:10: Wir bauen Prototypen in Figma, die verprobt werden, die volle Bandbreite.
00:32:14: aber das machen wir alles selber.
00:32:16: Weißt du was krass ist?
00:32:17: Ich habe vorgestern mit jemandem gesprochen und ich bin auch bezögert davon dass wir viel mehr machen müssen.
00:32:22: Die meisten Unternehmen haben kaum UX also kaum heißt kaum heißt Null.
00:32:28: Die holen sich wenn dann halt extern jemand, irgendein Designer der halt vielleicht Logo oder Farben für die aushält.
00:32:35: Weißt du so weit sind wir aktuell?
00:32:37: Wo ich sage das kann doch nicht sein!
00:32:38: Ich muss doch eure Kunden mitnehmen.
00:32:40: und ich glaube vorgestern hat mir jemand gesagt in seinen Meeting ein Riesenprojekt weißt du und ich bin da nur so beraten unterwegs.
00:32:46: Und dann sagt er naja da machen wir jetzt irgendeine Newscase und Produkte auch eine Frage Produktspezialist.
00:32:53: Ja, so mal mit denen reden und sagen nee weil wenn wir mit denen reden dann vielleicht gefällt das der nicht.
00:32:58: Ich habe mir erst mal gedacht... Nicht euer Ernst oder?
00:33:01: Und dann hab die andere Meinung weißt du nicht, hat zu Hanhoch geobnet.
00:33:05: Also ich bin der Meinung dass es nicht gut ist mit den Kunden nichts zu reden um jetzt was für die zu machen!
00:33:11: Und ich finde einfach faszinierend, dass er einfach Yuix stark integriert wo in letzter Zeit dieses Rollout ziemlich Leidet halt so, weißt
00:33:22: du?
00:33:23: Ja ist das so.
00:33:24: Ich glaube es ist wichtig und es bleibt wichtig auf jeden Fall Und intern für die internen Nutzer haben wir's ja sogar so gelöst dass in den meisten Teams aus den Fachbereichen Leute wirklich konkret mitarbeiten.
00:33:36: Achtzig Prozent ihrer Zeit Die aber dann noch einen engen Bezug haben, die Arbeit konkret kennen Dann auch mit den Fachbereichsleuten in engem Austausch sind.
00:33:45: Also da sind wir heute glaube ich ganz gut aufgestellt müssen wir auch sein, weil wir für eine Lebensversicherung halt verhältnismäßig klein sind.
00:33:54: Und trotzdem so dieses Riesenbrett aus Komplexverfachlichkeit und Regulatorik bohren müssen.
00:34:05: Habt ihr... Daniel wollte etwas fragen, glaube ich genau?
00:34:07: Ja der überlegt
00:34:08: war du ihm halt gerade so ein bisschen, dass du das?
00:34:11: neun-neinzig Prozent der Firmen in Deutschland denken nicht so, weißt du?
00:34:14: Echt seid!
00:34:15: Und meine Frage wäre nach Daniels Frage wie ihn alle wirtschaften.
00:34:19: Wie ihn alle vorlassen werden.
00:34:22: Wie in aller Welt schaffen wir eure Mindset zu klonen, weißt du?
00:34:26: Weil es ist essentiell wichtig das andere auch anfangen zu denken.
00:34:31: Du sagst, dass eure Ergebnisse... Also ich meine wenn du dich zuhörst später warst den Podcast.
00:34:37: Du sagtest, dass euere Ergebnisse erstaunlich gut sind oder überraschend gut hast du gesagt und so weiter.
00:34:42: aber ich glaube, wenn man schon dein Mindset sieht dann glaube ich diese Philosophie genau ... genau so intern auch bei euch ist.
00:34:48: Ihr dürft probieren, es funktioniert... Es funktioniert immer mehr und mehr klar mit ein bisschen mehr Erfahrung,... ...machst du halt jetzt auch nicht Experimente die komplett komisch sind?
00:34:57: Und ihr fragt Kunden, Kunden sind dann zufrieden.
00:35:00: Das ist halt irgendwie so... Du schaffst so einen Level an dieser Happiness, weißt du,... ...wo halt ihr etwas macht was euch Spaß machen, weil die Kunden gut reagieren, wo die Kunden zufriedenen sind,... ...weil sie sehen dass sich etwas passiert usw.
00:35:13: Und das finde ich halt mega schön muss ich sagen!
00:35:17: Glaubt die schlimme Antwort ist, das ist immer eine kulturelle Frage am Ende.
00:35:22: Die wird von Menschen gemacht und geprägt, die eben da sind.
00:35:26: Entweder man hat Leute ... Ich hab dann ne spannende Anekdote.
00:35:31: Ich habe vorhin von dieser Chief Platform Officerrolle gesprochen.
00:35:35: Genau, das ging vor drei Jahren los nachdem wir unser neues Bestandssystem eingeführt hatten.
00:35:44: im ersten Wurf habe ich sie bekommen.
00:35:47: Das war kurz vor Weihnachten und dann habe ich über die Weihnachtsferien drüber nachgedacht, was ich damit überhaupt anfange mit der Rolle.
00:35:54: Weil das Wichtigste war mir erstmal quasi Kontrolle über die IT-Anforderungen zu haben und da habe ich gedacht eigentlich sollte ich jetzt dafür sorgen dass die Product Owner selbstständig planen können.
00:36:05: Da hat die Organisation noch mal ein bisschen anzupassen, dass wir da noch agiler werden.
00:36:11: Zu dem Zeitpunkt hatten wir eher noch so eine Management getriebene Priorisierung Und dann habe ich im Neujahr eine Einladung geschrieben, hab die ganzen Product ohne eingeladen und mit denen da mal loszumarschieren.
00:36:24: Die sind zu einem zwei-tages-Onsite einfach mal gekommen.
00:36:28: Dann haben wir angefangen zu planen und zu überlegen was müssen wir machen damit wir das Management nicht mehr benötigen?
00:36:38: Wie müssen wir reporten?
00:36:39: Was müssen wir auf einer strategischen Ebene berücksichtigen?
00:36:42: wie kann es aussehen?
00:36:44: Und dann haben wir angefangen, das zu tun.
00:36:47: Einfach!
00:36:49: Das prägt glaube ich sinnbildlich für wie wir als Unternehmen funktionieren.
00:36:56: Ich habe auch viele Leute hier um mich herum die bereit sind da mal was zu wagen und da mal Zeit zu investieren und die von ihren Chefs wiederum auch den Raum bekommen, das zutun.
00:37:07: Weil wir einen anders vertrauen – ich glaube das ist bei unserem Unternehmen wirklich sehr ausgeprägt -, dass Vertrauen dahingehend, dass sie Interesse daran haben, dass das Unternehmen besser wird.
00:37:19: Das ist richtig cool!
00:37:20: Was hat der Product Owner für ein Skillset?
00:37:25: Also früher als wir vor drei Jahren angefangen haben war es noch völlig unterschiedlich.
00:37:28: Wir hatten teilweise Product Owner die waren frisch aus der Sachbearbeitung und welche die waren aus der IT rekrutiert und ganz unterschiedlich werden.
00:37:36: zwei-drei, die wirklich als Product Owner eingestellt wurden und in den letzten drei Jahren haben Da doch ziemlich zugelegt.
00:37:43: zum einen ist ja, als Profi und Produkt auch noch wahnsinnig wichtig so ein bisschen Lin-Management draufzuhaben.
00:37:49: Wenn es um das eigene Team geht, zum anderen Product Discovery Techniken.
00:37:53: Der muss ja diese Vision enttütteln.
00:37:57: Das eine ist ja sich irgendwas zu trauen aber das andere auch wirklich diese Visionen zu entwickeln mit zu denken innovativ sein eigentlich dieses Intrapreneur.
00:38:04: man sagt ja irgendwie immer so...
00:38:08: Das ist wahrscheinlich die wichtigste Eigenschaft, genau weil das kann man lernen ein Stück weit.
00:38:12: Aber die Leute die Produkt ohne werden wollten, die hatten so ein bisschen was natürlich in sich schon.
00:38:18: und jetzt Visionsarbeit kann man Lernen da braucht nur jemanden mit dem man sich dazu austauschen kann.
00:38:26: in vielen Fällen nicht versucht und auf der anderen Seite natürlich auch ein fundiertes Stakeholder-Management etabliert.
00:38:32: Den Leuten näher bringen, ihr müsst euch natürlich trotzdem mit den Kräften im Unternehmen unterhalten weil die haben relevanten Inputs, die wissen ja was.
00:38:40: Bei der Spanne ich sehe bei ganz vielen Organisationen es gibt schon immer einen oder zwei Personen die mega motiviert sind drücken quasi auch wirklich jenseits der hundert Prozent arbeiten und quasi mitdenken und versuchen so um die Ecke zu denken.
00:38:54: Ich glaube oftmals, das wird bei dir vermutlich ein Riesenpunkt sein, dass du auch die technische Komponente noch verstehst.
00:39:00: Weil ich glaube viele Diskussionen vereinfacht und du auf einer guten... Also immer auf Augenhebenden mit allen diskutieren kannst, egal ob es auf der technischen Seite oder auf der Businessseite ist bis hin zum Management.
00:39:15: Das hilft extrem um dieses Vertrauen zu haben.
00:39:19: Jetzt bauen wir ja öfters irgendwie auch ... für Projekte, wie würde man dieses daffen?
00:39:25: Ich musste in der ganze Zeit schmönzen über die UX-Rolle.
00:39:27: Weil das ist... In der Regel... Die würdest du sagen es ist ein Unterschied weil dir UX'ler intern schon habt und dass nicht von außen sind, die man als erstes wegstrecht, weil das ist wirklich egal ob das damals bei Bosch war wo sich aufgeregt wurde warum dieser Mensch nur sich darüber Gedanken macht wie der Button aussieht was ja trotzdem elementar wichtig ist oder wo der Button ist bisschen zu... Naja Das ist halt immer, gefühlt die erste Rolle, die weggestrichen wird neben dem Change Manager.
00:39:55: Also damals als wir UX eingeführt haben war mir zwei Sachen wichtig das wir genügend Leute intern haben.
00:40:00: Definitiv!
00:40:01: Die sind hundert Prozent da, die lassen sich vollständig auf die Domäne ein.
00:40:05: Das ist einfach gerade für die extra fundamental wichtig und mir war wichtig dass wir nicht ein zentrales Team machen, das so in dem eigenen Saft arbeitet sondern dass Er heißt am Ende, die einzelnen UX-Mitarbeiter verteilen sich auf die Teams bei denen UX besonders relevant ist oder die irgendwie Außenwirkungen haben und haben aber einen zentralen Team gemeinsam um so grundsätzlich mal infrastrukturtischer zu schaffen.
00:40:38: Die ich brauche, um research professionell zu betreiben und effektiv, aber auch um die Teams zu unterstützen im UX Bereich, die keinen UX.
00:40:46: da haben wir uns.
00:40:49: Auf
00:40:50: wie viele Personen intern, wenn wir jetzt eine RT-Abteilung uns anschauen.
00:40:53: Auf wie vielen Personen in der Altee würdest du sagen macht ein interner UX-Losin?
00:40:58: Kann man das mitnehmen?
00:40:58: Auf
00:40:59: einen internen UX würde ich vom Beginn einfach mitlaufen lassen.
00:41:04: Das mache ich zu einem Real und...
00:41:07: Richtig!
00:41:07: Das regnet sich auf jeden Fall.
00:41:11: Alleine das methodische Wissen, dass da mit reinkommt, dass diese Leute eben klassischerweise gelernt haben, einfach nie am Job bringt mich auf jeden Fall voran.
00:41:22: Was bleibt denn über wenn ich über Agilität spreche?
00:41:27: Wenn ich die User-Satricity rausnehme, dann bleibt nicht mehr viel über.
00:41:31: Viele denken ja, Agilitet hat mit der Arbeitsorganisation zu tun.
00:41:35: aber wenn ich darüber nachdenke als damit zu tun dass sich in der Lage bin möglichst unmittelbar auf Markt oder Kundenveränderungen zu reagieren Und dann brauche ich User-Sentricity und dann braue ich Methoden, die aufzunehmen verarbeiten zu können.
00:41:50: Dann kann ich ja von Beginn an sagen, brauche auf jeden Fall jemandem der das beherrscht und mit reinbringt.
00:41:55: So würde ich es heute traur nachdenken.
00:41:57: Auch diese Ideologie, dass sie entwickeln, das stimmt leider nicht immer.
00:42:03: Vor allem in unserem Bereich meine auch Versicherungen sind auch viele Formulare involviert.
00:42:07: Das ist jetzt nicht so, man hat Videos oder so was... Es ist schon so, dass manchmal einfach sechs Funktionalitäten da sein müssen oder wie auch immer.
00:42:16: Und das ist nicht... Also dann muss man sich schon Gedanken machen, wie schafft man das so?
00:42:20: Dass man ohne Hilfe durch diesen Masken oder durch den UX quasi durchgeführt wird und dass manche Menschen einfach kreativ sind und die wissen, wie das gut funktioniert.
00:42:30: Die haben auch Ideen was aktuell geht und was nicht geht.
00:42:34: Das sind wir Entwickler.
00:42:35: also ich würde mich in diesem Fall in diesen Top-Reinwerfen.
00:42:38: einfach nicht gut, also ich persönlich halt.
00:42:41: Ich glaube, da ist niemand intern.
00:42:43: Ist erst mal gut!
00:42:43: Da brauche ich die externe Stimme.
00:42:45: Das ist das Entscheidende und jemanden der in der Lage ist so einen Testing durchzuführen.
00:42:51: UIOX ist definitiv Magic.
00:42:53: Dass komplexe Funktionalitäten, komplexer Formulare... Egal was komplexes aufbereitet sind, dass jeder versteht und sich wiederfindet, z.B.
00:43:05: unser iPhone.
00:43:06: Es ist alles so simpel aber da steckt so viel Intelligenz dahinter, das zu aufzubereiten.
00:43:11: Leider Gottes können das viele nicht wertschätzen.
00:43:13: Mattisch war's letzte Episode gesagt, viele können software nicht wert schätzen und ich finde Design ein wirklich einfaches super Verständliches zu sein kann noch viel weniger wer Leute wertschätzt.
00:43:25: Das wird einfach so als gegeben hingenommen und man regt sich nur auf wenn es Mist aussieht.
00:43:29: von daher extrem cool ist mein Zelt.
00:43:33: Es ist manchmal leider schwierig aber bei vielen Dingen eindeutig zu beweisen, weil ich mache es ja nicht parallel auf zwei Weisen und schaue welche besser ist.
00:43:42: Und ich mach's auf eine Weise und muss dann davon ausgehen das schon die Beste war.
00:43:48: Ich glaube wenn man auf unser Geschäftspartner-Portal wir haben ein Geschäftspartner Portal.
00:43:51: Das ist für unsere Makler der digitale Anlaufpunkt.
00:43:56: Wenn man da drauf schaut Dann werden jetzt im dritten Jahr in Folge zweistellige Zuwachsraten bei Loyalen Benutzern Also Nutzer die das kontinuierlich nutzen Zwei-stellig drei Jahre in Folge.
00:44:07: Das ist geil.
00:44:08: Und tatsächlich sprechen wir da jetzt darüber, wie jeden Besuch im Wert maximieren gerade?
00:44:13: Wie waren da Nutzerführungaufbarnissen?
00:44:16: Das ist halt spannend und das kann man auch eine tolle Entwicklung dann berichten.
00:44:22: und dass da UX relevant war es glaube ich relativ einfach zu verstehen.
00:44:28: Da muss man wirklich euer der Philosophin in den ganzen Public Sektor überführen.
00:44:35: Das finde ich auch gut!
00:44:38: Ja, es ist so viel Potenzial da und wenn man das richtig machen würde dann kann man halt echt soviel schaffen.
00:44:48: Daniel vielleicht hast du recht.
00:44:49: also bei mir ist das Problem.
00:44:50: ich mag gutes Design.
00:44:54: Ich freue mich auch über LinkedIn.
00:44:57: wenn ich cooles Post sehe wo ich weiß auch wenn das generiert war dass jemand eine verdammt gute Arbeit gemacht hat ob der diesen prompt in zwei Minuten geschafft hat Ich weiß, dass ich so wahrscheinlich zwei Stunden dafür brauchen würde.
00:45:08: Also das ist quasi so, weil du belegst wie in aller Welt hat er das generiert?
00:45:12: Was waren seine Gedanken damit es überhaupt so platziert ist und so... Und das ist schon halt das Schöne dran, weil das eine kreative Arbeit ist auf so Kleinigkeiten ist und da wie du sagst also ich habe jetzt Update von irgendeinem Tool bekommen und das war nur kleine Linienveränderungen
00:45:27: usw.,
00:45:28: aber das hat einfach so viel besser ausgesehen Das hat sich so viel bessere angefühlt.
00:45:32: wo du sagest is ja halt nix Ja, das verändert viel.
00:45:36: Wie testet ihr das?
00:45:39: Genau mit Prototypen, Figma-Prototypen zu einem Geschäftspartnerbereich machen wir User Feedback Days beispielsweise wo wir dann mehrere reale Nutzer einladen die dann auch über Feedback zu Prototypern schon geben.
00:45:51: so begleiten wie manche einen Entwicklungsprozess.
00:45:54: und ansonsten wenn es der experimentelle Weg ist also wir bauen mal und stellen produktiv dann kann man natürlich Nutzungskoten anschauen.
00:46:03: Dann muss man sich dennoch Gedanken machen, wie Conversions aussehen können und ob da dann die Quoten passen.
00:46:09: zum Schluss.
00:46:10: Das muss ja alles schon erfolgreich sein irgendwie.
00:46:14: Und
00:46:15: du jetzt quasi fast ein Jahr aus Head of Process Optimization Digitalisation was ist dein Ziel?
00:46:22: Ja das war es ich am Anfang erzählt habe so zum Fliegen bringen dieses Arbeitsprinzip aus Gesamtunternehmen aus zu flechten im Wesentlichen weil auf die gleiche Weise eigentlich Vertriebsaktionen operationalisieren und auch Vertriebsektionen drauf schauen.
00:46:38: Und mal sehen, wohin da die Reise führt.
00:46:42: Aber schlussendlich in der Software sind wir da glaube ich jetzt heute super weit wenn es darum geht die Customer Voice mit einzubeziehen und Agil zu arbeiten und Nahem-Markt zu arbeiten.
00:46:53: Ich glaube im Restunternehmen können wir dann immer noch besser werden.
00:46:59: Wenn ich das überschreiben müsste, würde ich sagen dass auf diese Weise idealerweise ein resilientes Unternehmen erwächst und zwar resilient dahingehend.
00:47:07: Dass wir uns wirklich, dass wir wirklich gut darin werden auf Umwelt- und Marktveränderung zu reagieren.
00:47:14: Das glaube ich muss heutzutage Unternehmen im Sonnen auszeichnen denn die Entwicklung der Welt geht immer schneller mit immer größeren Einschlägen und da ist natürlich spannend wie man darauf damit umgehen kann.
00:47:26: Dann komme ich zur letzten Frage weil Du hast jetzt nur perfekt die Brücke gerade gebaut.
00:47:31: Wie würdest du BBM-二zig, dreißig beschreiben?
00:47:34: Wir haben gestartet mit dass das Wort Prozess ein bisschen tricky ist und ganz viele Personen lieben das Wort Agenten den quasi Prozesse zugrunde liegen.
00:47:46: Wo siehst du BPM- zweizig, dreizig?
00:47:51: Das ist eine spannende Frage.
00:47:56: Du meinst Prozessmanagement ganz grundsätzlich.
00:48:01: Also ich glaube, das wird weiterhin an Bedeutung gewinnen.
00:48:04: Also im Besonderen weiß ich die Methoden immer weiter verfestigen und etablieren und ich glaube schon der Trend eher dahingehend sich ausprägt dass man versteht Man muss Wertschöpfungen möglichst ganzheitlich Linien übergreifend denken und verstehen um als Unternehmen kontinuierlich besser werden zu können.
00:48:27: Ich denke, dass das schon erkennbar ist, dass da eine Entwicklung stattfindet Ob es ob sich da eher eine technische Begriffsfeld etablieren wird oder eher eine fahrliche, oder ob man wirklich über das Prozessmenschen und Prozesse spricht oder andere Begriffe verwendet.
00:48:43: Das fährt auch unternehmensspezifisch nach dem wie man es lieber mag und was sich dann durchsetzt und was ich verkaufen lässt vor allen Dingen auch.
00:48:51: Es ist glaube ich nicht so relevant aber darüber nachzudenken ständig neu erfinden kann und optimieren kann.
00:49:00: Und wie man wirklich es ganzheitlich auf Wertschöpfung blicken kann, das glaube ich fundamental wichtig und gerade heutzutage immer wichtiger auch im Rahmen der digitalen Transformation weil das ist das glaube ja auch noch sowas was mich da immer geprägt hat wenn ich über Digitalisierung nachdenke.
00:49:17: Der Kunde interessiert sich für unsere Organisation nicht, der interessiert sie von unseren Fähigkeiten für die Services die er konsumieren kann Für den Wert den wir schöpfen.
00:49:26: Wie das dann bei uns durchs Haus fließt, muss für den Kunden irrelevant sein.
00:49:31: Und in dem Moment muss ich mich eigentlich von meiner klassischen Organisation lösen und eine andere Sicht einnehmen.
00:49:36: Diese Sicht kann nur der Prozess sein, der dann tatsächlich wertproduziert.
00:49:40: Das ist so geil!
00:49:41: Aber David, Daniel hat schon seine letzte Frage gestellt um wie kommt er zu unserer letzten Kategorien?
00:49:46: Ich habe aber eine Frage.
00:49:48: Du hast... weil das was mich fasziniert ist eigentlich wie ein Unternehmen schafft diese Motivation bei der Mitarbeiter zu entfachten, weil das ist halt die Veränderung.
00:49:59: Man kann diese Motivation spüren, dass du etwas cooles machen wirst und so weiter.
00:50:04: Und es würde wahrscheinlich nicht so knallhart funktionieren wenn du am Anfang das direkt so hinlegst und dann sagst ab morgen arbeite dir so.
00:50:11: Das heißt meine Frage wäre, wenn uns jetzt jemand hört und sagt okay der will auch ... Von mir ist das ein Ziel-Level und so weiter.
00:50:21: Was wäre aus deiner Sicht der Empfehlung?
00:50:23: Womit sollen die starten, weißt du?
00:50:25: Da
00:50:26: habe ich einen ganz einfachen Rat.
00:50:29: Was ist die erste kleine Iteration, die ich machen kann?
00:50:33: Was ist mein MVP?
00:50:34: Alles!
00:50:35: Alles was man macht, kann man immer in diesem Schema denken... ...was ist eigentlich mein MVP für dir?
00:50:39: Das ist der erste Schritt.
00:50:41: Den ersten kleinen Schritt am besten dann auch wirklich machen.
00:50:45: Dafür muss noch nicht alles bis zum Ende final und vollständig durchdacht sein.
00:50:50: Man denkt sich den ersten kleinen Schritt aus, der einen ersten Nutzen erzeugen kann – und macht den am besten möglichst schnell ohne großes Programm am besten!
00:50:59: Das hat sich für mich bewährt auf jeden Fall.
00:51:01: Das hat sie auch bei uns in einer Organisation bewährt um in so ein kontinuierlichen Change-Prozess auch reinzuwachsen und diese Kultur zu fördern die es eher akzeptiert sich immer wieder zu verändern.
00:51:15: Wir haben heute auch teilweise in Management-Cremien, auch in der Product Owner Runde.
00:51:19: Haben wir tatsächlich das Mindset, dass wir mindestens einmal im Jahr eine Retrospective machen und auf dem Prozess schon aber eher sogar kleinteiliger alle zwei Monate überlegen was müssen wir an unserem Prozess verändern oder an unseren eigenen Handeln?
00:51:35: Das sind dann nicht immer Sachen die jetzt sechs Monate erst mal brauchen bis so etwas umgesetzt sind sondern es sind meistens Sachen wo wir sagen als können wir morgen ändern oder übermorgen Wo wir schnell kleine Schritte machen können.
00:51:47: Das ist glaube ich total wichtig.
00:51:49: ins Handeln kommen, das ist glaube immer noch ein großes Problem, dass man zu sehr damit beginnt alle Eventualitäten erst mal zu durchdenken, alle Risiken zusammen und ein großes Projekt oder Programm sogar aufzusetzen.
00:52:07: Das auch bei der Belegschaft meiner Erfahrung nach eher mittelmäßig beliebt
00:52:16: Aber es ist eine sehr deutsche Charakter.
00:52:20: Das kann sein, das kann sein!
00:52:22: Da mussten wir auch erst reinwachsen.
00:52:23: Es hat sich im Laufe der Zeit zu etablierte irgendwie...
00:52:26: Also ich hoffe dass auch diese Podcast und ich meine du generell oder jede von euren deinen Kollegen mit den Einstromen, mit dem Happiness was die ja auch nach Hause bringen
00:52:36: usw.,
00:52:37: die andere anstecken Weil es ist ansteckbar.
00:52:41: Wenn jemand der Anderen sieht, dass er zufrieden in Arbeit ist, dann fragst du dich schon, warum ist der zufriedene nicht?
00:52:46: Dann fragst sie mir was macht ihr anderes als wir?
00:52:50: Warum lächst du, wenn du am Freitag nach Hause kommst und die andere so sind?
00:52:55: Warum bist du nicht müde, wenn Du am Montag in Arbeit gehst?
00:52:58: Und das ist etwas wo... Ja, also einfach darüber auch reden.
00:53:02: Ich finde es wirklich schön, dass ihr so ein Mindset hat.
00:53:06: Ich find's mega cool!
00:53:07: Ich hoffe das ich dich mal besuchen kann und mal wieder was Neues seht.
00:53:11: Was er sich gerne in dieser Zeit wo wir waren... Und ich
00:53:14: hätte so viel zu zeigen machen.
00:53:16: Du musst wirklich mal vorbeikommen.
00:53:17: Nicht kommen?
00:53:18: Also das war jetzt Einladung von deiner Seite.
00:53:22: Dadurch, dass ich immer noch in München bin, ist halt immer noch da wo ihr wart,
00:53:25: oder?!
00:53:29: Das ist so ein geiler Haus direkt da.
00:53:32: Gut, das machen wir danach!
00:53:34: Okay Daniel, Abschlusskategorien kommen?
00:53:38: Wir haben so viel Cooles besprochen und um das jetzt nochmal zusammenzufassen nehmen wir immer so underrated.
00:53:44: overrated also was es ein Thema oder was ist ein Bereich der underrated ist von den Themen die wir besprochen haben ... eine Sache oder ein Thema, das viel zu viel Aufmerksamkeit bekommt.
00:53:57: Also in dem Falle overrated ist?
00:54:03: Gute Frage!
00:54:04: Ich hätte jetzt gesagt underrated is agentic weil da haben wir gar nicht drüber gesprochen... also eindeutig underrated.
00:54:09: Ich glaube das ist riesig.
00:54:14: Dann befindet es der erste seit ich weiß nicht wie viele... Nein
00:54:16: nein du AI sagen die immer overrated agentic hat glaub ich noch keine gesagt als overrated.
00:54:22: Okay dann machen wir dafür.
00:54:23: Ich bin auch bei da, ich finde dass agentik ziemlich cool wird.
00:54:25: Ja okay Ich
00:54:27: glaube, da wird
00:54:28: großes auf uns zu kommen.
00:54:31: Also
00:54:31: tatsächlich Prozessmanagement ist underrated.
00:54:35: Definitiv insgesamt kann dann noch mehr gemacht werden und muss das professioneller werden?
00:54:40: Und muss man immer machen?
00:54:42: Auch wenn ich jetzt vorgesagt bin es ja egal welche Begriffe man verwendet aus geht halt um Prozesse und man soll doch drüber reden so in der Form Das ist under rated.
00:54:51: diese strukturierte Weise über die Abläufe nachzudenken bringt immer mehr Wert.
00:54:57: Das habe ich nun nie anders erlebt.
00:54:58: Und alle Leute, die sich auch wehren dagegen was aufzumalen und aufzuschreiben sagen am Schluss hey das war jetzt echt lehrreich.
00:55:06: Das hab' ich nur nie anders erlebt.
00:55:09: Overrated?
00:55:12: Aber wir haben heute nichts overrated, das besprochen würde ich sagen.
00:55:17: Ahmet!
00:55:18: Ja Daniel, ganz andocken
00:55:21: Ich würd ja sogar sagen Agilität ist heutzutage wieder underrated weil es so lange missverstanden wurde dass man's ... kaputt schreibt,
00:55:33: aber... Also ich werde auf alle Fälle das ganze Thema rund um Nutzer Experience.
00:55:40: Also User Experience UX und auch wie es dann aussieht UI als Underrated sehen?
00:55:46: Underrated, okay
00:55:47: ja!
00:55:47: Das ist ein Riesenthema weil wir müssen.
00:55:51: also Ich finde dass wir sind in so einer In einem Bereich unterwegs wo wir uns alle gerne damit beschäftigen.
00:56:00: Wenn ich jetzt auf meine Familie schau, die mehr im nicht technischen Sektor unterwegs sind.
00:56:06: Jeder Button der irgendwie nicht selbst erklärt ist, jeder Flow den nicht selbst erklären sind, sind die völlig überfordert.
00:56:11: Ich kriege eine Fehlermeldung zugeschickt.
00:56:13: da ist die Lösung steht in der Fehltermeldung aber dies einfach so blöd aufbereitet dass man dann halt einfach nicht weiter kommt.
00:56:19: und also dieses UIOX Thema Riesenthema gerade auch bei Prozessen, Prozessautomatisierung.
00:56:31: Overrated, wir hatten einen Thema, ROI.
00:56:34: Zumindest die bis ins letzte Cent zur Verschlüsselung oder auseinander Rechnung von ROI-Themen weil eine Bewertung der qualitativen Elemente müsste eine viel große Position bekommen und man muss auch in die Zukunft mal investieren.
00:56:49: Man kann nicht immer alles nach drei Jahren direkt zurückkommen.
00:56:54: Das ist meine zwei Punkte, sonst sind ich mal durch alles weg.
00:56:58: Also zusätzlich zu dem wo ich eher der Meinung bin dass Prozessoren rated sind Und UX, wo ich aufsage dass es halt wichtig ist würde ich heute sagen.
00:57:09: Ich finde's einfach Kultur und Innovatives Denken ist definitiv underrated.
00:57:14: also wenn eigene Mitarbeiter nicht innovativ denken dürfen wenn die nicht experimentieren dürfen und so weiter wird schwierig weil wir einfach nie sofort treffen so ist er halt und overrated wurde.
00:57:29: Also mir gefällt es auch einfach, wie er da halt drauf geht.
00:57:32: Diese Berechnung das muss halt Kosten nutzen bringen finde ich natürlich spannend.
00:57:37: aber wenn man sich die Projekte gerade in Deutschland anschaut also nur so Berliner Flughafen Münchner S-Bahn Stuttgart einundzwanzig dann haben wir das anscheinend auch damals nicht so gut berechnet.
00:57:47: und trotzdem lohnt sich das.
00:57:49: dass wir einen Flughafen haben, dass wir eine zweite Stammstrecke haben und dass man halt eine andere ... Das ist halt einfach... Es gibt auch andere Kriterien die wichtig sind Und ja, ich find's auch super wichtig wie ihr halt da drauf geht.
00:58:02: Das finde ich... Also immer halt zu ersparen, das würde ich... also immer nur diese Ersparnis als einziger Ziel auszuschreiben, finde ich absolut ordnet.
00:58:13: Dem würd' ich zustimmen.
00:58:16: Cool!
00:58:17: David hast du noch was, was du unseren Zuhenden mitgeben würdest?
00:58:23: Nee.
00:58:26: Die meisten haben bestimmt was, ich sag jetzt einfach nicht.
00:58:28: Wir haben so viele Themen gestreift und es war echt sehr umfänglich!
00:58:32: Und die achtundfünfzig Minuten, die wir gerade aufnehmen, haben sich angefühlt wie sieben.
00:58:37: deswegen... Ich hoffe wir werden uns im Laufe des Jahres nochmal zu einem Update wieder hören.
00:58:44: Zu einem vertiefenden Thema eventuell zur Agentik.
00:58:48: Ich glaube das hatte grade so viel Fahrt aufgenommen dass da in dem Bereich sehr viel passiert.
00:58:53: Lieber zuhin dann ihr wisst Donnerstag ist Prozessphilosophentag.
00:58:56: Wenn euch die Podcast-Folge gefallen hat, teilt sie gerne unter euren Freunden und eurem Kollegen auf LinkedIn wo auch immer!
00:59:04: Wir freuen uns riesig dass wir durch euch genau die Möglichkeit haben um die Motivation das wöchentlich zu machen und deswegen vielen Dank fürs einschalten.
00:59:12: habt einen schönen Tag ein schönen Abend oder wo du auch immer gerade seid.
00:59:16: Ciao ciao bis bald.
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