Christophs Krampfader

Shownotes

In unserer 37. Folge wagen wir einen Blick in die deutsche Verwaltung und fragen uns, ob ein Bundesland wirklich allein komplett auf Libre Office umsteigen kann. Matúš zweifelt, ob das nicht nur mit vereinten Kräften klappt, während Christoph darauf pocht, dass Prozessmanagement nicht bloß Sache weniger Experten sein sollte. Daniel philosophiert über reibungslose Arbeitsabläufe in Fast-Food-Ketten und schwärmt nebenbei von seiner Office-365-Welt. Wir stellen die Frage, wie viel IT- oder Prozesswissen Mitarbeitende wirklich brauchen und ob am Ende der richtige Mix aus Tools, Menschen und Strategie wichtiger ist als jede einzelne Software. Klar ist: Wer BPM als puren Optimierungszwang sieht, macht es sich zu einfach – Prozesse sind der Klebstoff zwischen allen Bereichen, solange sie von allen verstanden und gelebt werden.

WICHTIG: Schreibt uns eure verrücktesten BPM-Geschichten: Wir anonymisieren alles und garantieren volle Diskretion. Lasst uns zusammen lachen und lernen! Eure Vorschläge für Gäste: Kennt ihr eine Person, die eine echte BPM-Expertin oder ein echter BPM-Experte ist? Dann lasst es uns wissen, wir freuen uns über Empfehlungen!

Abschließende Worte: Danke, dass ihr wieder eingeschaltet habt! Eure Meinung ist uns wichtig! Schreibt uns gerne euer Feedback und eure Gedanken zur heutigen Folge.

Wir hoffen, dass euch diese Folge genauso viel Spaß gemacht hat wie uns. Freut euch auf die nächste Episode, wo wir euch mehr über uns und unsere Erfahrungen erzählen werden. Bleibt neugierig und bis bald!

Kontakt & weiterführende Links: Habt ihr Fragen oder möchtet mehr über die besprochenen Themen erfahren? Kontaktiert uns gerne über unsere LinkedIn-Profile.

Matúš: https://www.linkedin.com/in/matusmala/

Daniel: http://https://www.linkedin.com/in/danielmatka/

Christoph: https://www.linkedin.com/in/processwizard/

Process Academy: Website

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00:00:00: In der heutigen Episode philosophieren wir über. Ich würde das auch dem Burger-Hersteller in McDonalds zeigen, weißt du?

00:00:10: Dann steht: „Schau mal, die Bestellung ist jetzt in der Mitte. Die anderen machen noch Pommes.

00:00:13: Matus, ist es klar, dass wir uns gerne das Prozessmodell hinter der McDonalds-Bestellung anschauen wollen, weil wir einfach Prozess-Mäuse sind, anscheinend.

00:00:22: Einen wunderschönen guten Tag, liebe Zuhörende unseres Podcasts. Wir sind wieder da. Die drei Prozess-Philosophen heute für euch am Montag, den 17. Februar. Nehmen wir heute mal recht früh auf. Das ist seit langer Zeit mal wieder 16 Uhr? Also klassischer Arbeitstag. Christoph, ich hoffe, nach deiner großen Erkältung. Krankheit. Dir geht es wieder besser. Wie geht es dir?

00:00:54: Mir geht es gut, danke. Es wäre schön, wenn es nur eine Erkältung gewesen wäre. Na, mir geht es gut. Ich fühle mich wieder fit. Habe heute wieder meinen ersten Arbeitstag gehabt.

00:01:05: Sehr schön.

00:01:06: Matosch, wie geht es dir?

00:01:09: Mir geht es gut. Ich sehe dich. Mir geht es immer besser, wenn ich dich sehe.

00:01:14: Kleiner Schamör, du.

00:01:15: Ja, ich freue mich, dass du wieder gesund bist. Das ist dann immer cooler. Nein, ich freue mich Montagabend und Podcastaufnahme. Ich freue mich dann immer.

00:01:32: Matis ist in einer anderen Zeitgalaxie gerade unterwegs. Was gibt es Neues? Was hat euch die Woche so gebracht? Was gibt es Neues aus der LinkedIn-Bubble?

00:01:44: Gefühlt war ich jetzt eineinhalb Monate nicht mehr auf LinkedIn.

00:01:49: Okay. Vielleicht belohnt dich der Algorithmus, wenn du wieder zurückkommst, gleich mit einem sehr sichtbaren Beitrag. Mathis, was gab es bei dir Neues LinkedIn?

00:02:00: Linkedin tatsächlich nicht viel. Ich habe einige Kommunikation, die sind aber eher persönlicher Natur, so direkt nachrichten und so weiter. Kaum News, die spannend wären, so würde ich das bezeichnen. Linkedin ist irgendwie so ruhig geworden nach der Phase im Januar, was ich aber auch gut finde.

00:02:26: Ich habe komischerweise gerade super viele so Digitalisierung von Verwaltungen, also extrem viele Beiträge, die in der Digitalisierung vom Staat, von den Startdiensten zu tun haben, was irgendwie super-spannend ist. Und vielleicht ein spannendes Thema, was so semi mit Prozessen zu tun hat, aber so leicht, ich würde sagen, uns ist unser Thema tangiert: Was haltet ihr davon, dass Land … Jetzt muss ich kurz noch mal nachschauen. Ein Bundesland wechselt komplett seine Strategie auf Open Source und nutzt nun statt irgendwelche Provider wie Microsoft oder Co. Libro Office.

00:03:20: Welche ist das?

00:03:21: Also was quasi …

00:03:23: Komm, drobt das. Das interessiert mich schon.

00:03:27: Weil das war … Lass uns Da können wir kurz drüber diskutieren. Das komplette Bundesland wird Open Source strategiemäßig auf Libro Office umgestellt. Was haltet ihr davon?

00:03:36: Ich finde es perfekt. Nur das Problem ist, dass die sich nicht abstimmen. Ich meine, das hat schon München mit Limeux probiert. Kein einziger Bundesland wird das alleine schaffen. Und deswegen interessiert mich das, welcher ist das? Ich meine, ich weiß nicht, ob das bekannt ist, aber München hat früher diese Initiative Limeux, glaube Wie heißt das? Da waren früher auch mehrere Städte, sogar Wien, Christoph, Madrid, soweit ich weiß, und ein paar andere, die sich geeignet haben, dass die ein Linux-System für Public-Sektor aufbauen, selber, also so mit UI und alles Möglich damit die nicht für Microsoft zahlen müssen. Und dann sind eine nach dem anderen alle abgesprungen und ich glaube, vor ein oder zwei Jahren ist dann auch München wieder zurückgesprungen. Und Teil davon, Daniel, war natürlich, dass die damals, glaube ich, Open Open Office und später Libre Office eingestiegen sind. Das Problem ist, das kann kein Land selber stimmen. Also entweder du machst das auf großer Ebene, entweder Deutschland oder sogar EU, oder es wird einfach scheitern, weil das zu groß ist. Die Wartungsaufwände, Schulungsaufwände und alles andere war einfach, soweit ich das mitbekommen habe, zu groß. Sonst finde ich das gut, weil ich bin dafür. Christoph, was hast du dazu?

00:04:57: Hast du was dazu?

00:04:59: Eine Meinung dazu? Also, ich glaube, es wird jetzt wieder ein bisschen philosophisch. Folgende Prämissen treffen wir. Die Prozesse sind zauber definiert und die Mitarbeiter haben ungefähr den gleichen IT-Wissensstand.

00:05:26: Ich habe ihn gefunden. Ich habe ihn gefunden. Sorry, darf ich kurz mal reinkritschen? Der Dirk Schröter. Dirk Schröter, Schleswig-Holstein. Und ich zitiere schnell seinen Beitrag: „Nein, weil das passt zu dem, was du gerade sagen wolltest, „nein, wir sind keine Geisterfahrer, sondern ein Pionier der digitalen Souveränität voranbringt. Es muss immer einen geben, der vorangeht und in dieser Rolle fühlen wir uns pudelwohl. Das ist quasi so ein Beitrag auf heise. De, wo es darum geht, Schleswig-Holstein mutiger Umstieg auf Libre Office und Ich sage einfach nur. Vielleicht hilft das ein bisschen auch bei den ganzen Sachen. Können wir eine Show Notes bringen.

00:06:07: Daniel, ich sage ich einfach nur.

00:06:08: Von MS Office: Gehen Sie zu Libre Office. Ja, vor allem von Windows zu Linux.

00:06:17: Also erst mal sind die keine Pioniere und keine … Wie haben die sich genannt?

00:06:22: Ja, Pionier.

00:06:22: Sehr gut. Dann sind die das nicht. Die sollen einfach nur nachlesen, dass das München schon probiert hat. Ich Ich würde mir wünschen … Ich finde das auch, Initiativen gut, per se. Ich würde mir wünschen, dass die sich austauschen, dass die vielleicht auch mit Menschen reden, was war gut, was war schlecht. Vielleicht können die das besser machen und dass die auch mit anderen Regionen sprechen, ob die da nicht mitmachen und so weiter. Am Ende waren da sehr viele Herausforderungen, die ich nur so am Rande mitbekommen habe. Ich habe keine Fakten und alles. Ich kann nur die Infos weiter teilen, die ich noch im Kopf habe, ohne sich auf etwas zu verlinken aber die werden sehr viele Herausforderungen haben.

00:07:03: Ein Beispiel?

00:07:05: Dass du in alle anderen, sowohl Partnerkunden, als auch Zulieferer, mit Microsoft Office agierst. Deswegen musst du lösen: Was machst du mit den Dokumente, die du bekommst, die MS Office sind? Dass die Libre Office dann entsprechend zur Verfügung gestellt werden müssen, dass die andere das wieder öffnen können. Das heißt, die Mitarbeiter müssen sowohl andere Formate öffnen können, als auch die eigene Formate so bereitstellen können, dass das die anderen lesen können, dass du eine riesen … Also die hatten damals eine riesen Problematik bei Updates, weil jeder Rechner muss das bekommen, du musst halt dann die Updates bekommen. Und das ist bei selbst gehosteten Linux-Systemen halt nicht so wie bei Microsoft. Es waren schon halt eine Latte an Problematiken oder Herausforderungen, die die damals hatten, und die haben sogar noch eigene Linux-Systeme Installation gehabt. Und natürlich ein absoluter Gegenwert von den Mitarbeitern. Das war das Schlimmste natürlich. Also entweder haben die Change Management unterschätzt oder es ist gar nicht so einfach, wie ich mir das vorstelle, weil dann auch einige Männer schon dagegen waren, die wollen lieber mit MS Office arbeiten, als mit den anderen. Dann ist natürlich: „Was machst du mit den Computern? Also ich meine, weiß schon.

00:08:26: Also schon eine riesenlange Ding. Ich persönlich bin wirklich dafür. Ich finde es gut, weil die Kosten für so was sind unheimlich hoch. Ich würde mir wünschen, aber, dass da viel, viel mehr Kollaboration stattfühlen, weil die Kosten können sich dann teilen. Ich sage auch nicht, dass es nicht möglich ist, sondern dass es für ein Land zu schwierig wird.

00:08:48: Eine Sache muss ich sehr schmunzeln, und zwar der Dirk Gernrad, der Stadt München ist quasi laut seiner LinkedIn-Seite Corporate Influencer, der Landeshauptstadt München, auch im Bereich Open Source und Software Engineering, der hat quasi dieses Clutch-like Applaus drunter gegeben. In dem Moment, wenn wir jetzt darüber diskutieren, würde es mich unglaublich reizen, die zwei jetzt gerade in unseren Call hier reinzuholen und einfach mal zu diskutieren. Einfach mal wirklich Fakten …

00:09:24: Ja, aber die zwei reinholen bringt genau gar nichts, werde ich uns operativ genau nichts können. Aber das meine ich nicht böse, sondern das ist jetzt einfach nur ein Fakt. Und das ist auch nichts gegen die, sondern ich bin überzeugt, dass niemand … Und das ist auch Selbstverständlich, die müssen es ja nicht wissen, aber die werden sicher nicht wissen, wie der Sachbearbeitor im Rathaus, wann der jetzt genau ein Word-Dokument braucht, wie der das schafft, wenn er ein DOCX-Format bekommt, dass er das in Linux mit irgendeiner Open-Source-Software so öffnet, dass es normal anzeigt wird.

00:10:10: Der Kollege aus München ist IT-Architekt gewesen. Vielleicht Nicht, weil wir ihm jetzt zu wenig Kenntnis dazu sprechen. Deswegen kein persönliches Bashing.

00:10:24: Warum nicht? Sorry.

00:10:29: Lass ihn doch Ich muss dich rausreden. Christoph, du warst in der Mitte vom Satz. Daniel, wenn du ein Thema bringst, musst du darauf vorbereitet sein, dass wir unsere Meinung sagen und dass der Christoph seinen Wiener Charakter herausholt.

00:10:40: Wir müssen auch wieder ein bisschen back to the roots. Wir sind die Prozessphilosophen und nicht die LinkedIn-Philosophen. Also tatsächlich, prozestechnisch ist es null, null Problem unter der Prämisse, dass das Schleswig-Holstein seine Prozesse dokumentiert hat, weil der Prozess bleibt genau der gleiche. Das Einzige, was sich eventuell ändert, dass das IT-Team, und das idealerweise im Hintergrund, irgendwelche Übersetzungstools mit implementieren müssen, damit man Office 365-Projekte oder aber auch zum Beispiel Google Workspace-Dokumente auch in Linux jetzt zum Beispiel ohne Probleme eröffnen kann. Aber das ist ja idealerweise was, worum sich nicht der Sachbearbeitor selbst kümmern muss, sondern die IT im Hintergrund, die das macht. Prinzipiell die Prozesse bleiben die gleiche. Ich habe dann ein anderes Tool dahinter, was theoretisch Wurst ist. Und das ist das, was ich vorher gemeint habe, jetzt auch unter der Prämisse, und ich bezweifle es, ohne irgendjemandem zu nahe ertreten zu wollen, aber die Mitarbeiter brauchen auch eine gewisse IT-Affinität. Weil was mir bewusst ist, wenn jemand ein Leben lang jetzt mit Word und Excel gearbeitet hat oder wenn die großen Berater ein Leben lang einfach nur mit Powerpoint gearbeitet haben, dann wird es für sie super schwer, auf einmal ein neues Präsentationstool oder ein neues Word-Tool zu nehmen, obwohl es vom Prinzip her genau das Gleiche ist.

00:12:26: Ganz ehrlich, mir würde mein Arbeitsalltag so, so unglaublich erschwert werden, wenn wir von heute auf morgen auf Microsoft verzichten wollen würden. Ich kann mir das nicht vorstellen. Also mechanisches Unternehmen.

00:12:41: Aber ich gebe ein Beispiel. Ich weiß gar nicht mehr, vor fünf Jahren, nein, vor vier Jahren, drei Jahren, wie ich bei FISMEN begonnen habe. Fisman ist ein Unternehmen, das nicht in der Office 365-Welt lebt, sondern in der Google Workspace-Welt. Da bin ich das erste Mal in Kontakt mit Also mit dem Google-Betriebssystem. Ich habe zwei Wochen Eingewöhnung gebracht und dann habe ich es fast lieben gelernt tatsächlich. Also meiner Meinung nach, die Kalenderfunktionen et cetera, im Google Workspace, und das jetzt rein subjektiv, finde ich so viel genialer. Auch die E-Mail-Funktionen, so wie man E-Mails speichert etc. Finde ich so extrem genial. Und ganz ehrlich, die Office-Produkte, also so was wie Word, Excel, etc. Es gibt halt ein paar Shortcuts, sind anders, aber sonst ist es so hardware.

00:13:41: Aber ganz ehrlich, Christoph, ich glaube, du Hast du es lieben gelernt? Das ist ja total egal, unabhängig vom Anbieter. Es ist diese Konnektivität, dass eine Plattform, dass sich diese Plattformsachen so einfach miteinander integrieren lassen. Kalender, E-Mail, Dokumente, diese Bearbeitung dieser Workflows. Ich kenne Libre Office jetzt nicht bis ins letzte Detail, aber jetzt mal auch zum Beispiel im Microsoft-Umfeld. Du hast ein Dokument, das legst du bei Teams ab, hast noch einen gemeinsamen, kannst zusammen daran arbeiten, dann hast du noch einen Call und Dass es alles in so einer geilen Plattform integriert, dass sich der Arbeitsalltag, die Arbeitsproteste so einfach gestalten. Gibt es so was wirklich? In Open Source, dass man sagt, es ist so ein geiles Nutzererleb ist, weil das macht den Arbeitsalltag ja so einfach.

00:14:31: Ich habe da tatsächlich einen Aufruf an, falls irgendjemand meiner ehemaligen Naviskollegen zufällig den Podcast hört, möchte ich, dass die dann wenn wir das posten, wenn wir es veröffentlichen, sich zu Wort melden. Bei Navis haben wir auch hauptsächlich mit Linux gearbeitet. Ich habe es richtig gefeiert. Es ist so eins cool. Ist das so geil? Es ist einfach …

00:15:02: Ich habe damit noch nie gearbeitet. Ich haue damit als absoluter …

00:15:06: Und das ist das, was ich vorher meinte. Wenn man nicht IT-affin ist, wenn man einfach nur seinen Laptop aufdrehen will, zum Beispiel klassischer Kreditor. Ich will einfach meinen Laptop öffnen, ich will SAP öffnen und will die Rechnungen zahlen, also ich will in meinem WIM-Invoice-Dashboard Rechnungen malen. Ich will PDFs öffnen, ich will eventuell eine Word-Atele schreiben oder so. Ja, okay. Du hast deinen Job, es ist voll in Ordnung. Ich zwinge dich nicht dazu, Linux zu nutzen. Aber wenn man ein bisschen IT-affin ist, ein bisschen was mit Digitalisierung zu tun hat, dann kann ich es jedem nur empfehlen, dass er auch einmal Linux ausprobiert, weil so viel komplizierter ist es dann auch nicht, wenn man sich ein bisschen damit beschäftigt. Ich habe es richtig, richtig cool gefunden und habe sogar zu der Zeit überlegt, wo ich nicht privat auf Linux tauschen soll.

00:16:04: Okay, cool, spannend.

00:16:05: Also ich habe meine ganze Uni-Zeit im Libro Office und die Produkte genutzt. Ich war vollkommen zufrieden. Du kennst mich, ich mag auch MS Office und ich mag auch Teams. Jedoch bin ich der Meinung, wenn das eine strategische Entscheidung wäre, auf der höheren Ebene wäre das aus meiner Sicht eine gute Entscheidung. Wie gesagt, ich glaube nicht, dass es so kompliziert ist. Ich glaube nicht, dass es unmachtbar ist. Ich glaube schon, dass es unmachbar ist, wenn das nur ein Land macht, weil die anderen Stakehold einfach nicht in die Richtung gehen und das macht das für alle schwieriger. Am Ende ist es genau das Gleiche, wenn du Google Docs und Microsoft Office nutzt. Das ist auch nicht unbedingt austauschbar.

00:16:46: Aber da muss man sich einfach Gedanken machen, was will die EU oder was wollen die Länder eigentlich in Zukunft?

00:16:52: Und du musst dann Vorteile bringen und die Tools werden sich machen, dann ja. Weil wenn du sagst, das ist unsere strategische Entscheidung, unsere Prozesse werden hier und so weiter. Dann werden neue Tools entstehen. Es gibt ja so viele Seiten. Ich habe jetzt kurz, wo der Christoph herausgeholdet hat, da sind so viele Alternativen, die du machen kannst, die nach der SGVO und was auch immer funktionieren. Überhaupt kein Problem. Jemand musste aber das generalisieren.

00:17:19: Genau, und jetzt kommen wir nämlich zu zwei super interessanten Punkten auf der einen Seite und das ist das, was ich vorher gemeint habe mit den Ehrenkollegen, die die das entschieden haben. Das ist tatsächlich so und in einer unserer ersten Folgen haben wir darüber geredet. Das ist so dieser Unterschied zwischen strategischer Entscheidung und operativer Umsetzbarkeit oder dieser Gap, der da ist. Weil natürlich ist es, wenn ich es mir rein von den Zahlen her anschaue, für LibreOffice oder für Open Source Software zahle ich ja de facto keine Lizenz. Natürlich erspare ich mir da auf einmal extrem viel Geld. Und was aber der Martusch korrekt gesagt hat, man muss überlegen, was man dafür tun muss, damit man das einsetzen kann, sodass es problemlos läuft. Ich muss halt die ganze IT-und Systemarchitektur definitiv ändern. Ich muss mir Gedanken machen, wie das mit Updates läuft und das werde ich wahrscheinlich, damit ich nicht angreifbar bin, wenn ich das intern bei mir selbst host. Ich muss mir überlegen, wie ich meine Mitarbeiterschul, was ja auch ein Haufen Kohle tatsächlich damit das tatsächlich alles problemlos läuft. Das ist die eine Seite und das ist wieder diese klassische strategische Entscheidung, operative Umsatzbarkeit, also diese klassische Gap.

00:18:41: Aber was man jetzt positiv sagen muss und da blicke ich so voller Hoffnung in die Zukunft. Ich meine, Entschuldigung, jeder kann KI nutzen. Kann man da KI nicht irgendwie nutzen, das Ganze zu vereinfachen? Ich bin überzeugt davon, wenn ich Wenn ich jetzt nicht Microsoft Office installiert habe, sondern nur Libre Office zum Beispiel nutze und ich bekomme aber ein docx-Dokument von euch, dass ich ChatGPT fragen kann, wie ich das in an der Libre Office Umgebung öffnen kann, sodass ich es trotzdem lesen kann.

00:19:19: Ja, schon. Du darfst nicht unterschätzen, dass da nur in München einige Zehtausende Mitarbeiter sind, die sagen, die lernen das nicht. Das ist Ja, ich bin voll bei dir.

00:19:31: Genau, das ist das, was ich meinte.

00:19:32: Aber das Change wird schwierig. Das Change bei den Mitarbeitern wird schwierig sein. Aber es ist schon ein sehr spannendes Thema. Daniel, ich glaube schon, dass es … Ich meine, es gab ja einige Artikel, ich weiß nicht, ob dir der gesehen hat. Haben wir das schon letztes Mal erwähnt? Das war von der, wo er selber gesagt hat, die EU muss sich langsam fokussieren, dass die auch europäische Unternehmer unterstützen und nicht nur auf amerikanische Regie an der Stelle stellen.

00:20:00: Das war nicht gegen USA, sondern dass der auch sagt: „Lass uns doch schauen, welche Software wir auch in EU bauen.

00:20:06: Und das wäre ein Startpunkt. Es muss nicht mal Open Source sein. Es kann einfach etwas sein, was von mir aus, wenn irgendwelche zentralen IT bereitgestellt wird, das nach der EU-Richtlinie eigentlich funktioniert und nachteutschen und so weiter. Das würde meiner Meinung nach so viel Lizenzkosten sparen. Das wäre unglaublich. Aber klar, es wird natürlich andere Kosten mit sich bringen und ich kann das nicht einschätzen. Habe jetzt einen Artikel euch geschickt, wie das mit dem München war und so weiter. Da waren einige Zahlen genannt. Crazy. Aber wenn wir schon bei Open Source sind …

00:20:45: War nur ein kurzer Update. War nur ein kurzer Update. Ich finde es super spannend und ich verfolge meinen LinkedIn da fleißig weiter, weil ganz ehrlich, so was würde man ja sonst gar nicht mitkriegen.

00:20:54: Ja, ja. Wie gesagt, die einzige große Frage ist, Warum ist das wieder nur ein Land? Aber egal. Ich hoffe, dass wir irgendwann Digitalisierungbeauftragte haben oder Digitalisierungteil und dass das auch auf europäischer Ebene ist und dass solche Teilen auch dann strategisch stattfinden.

00:21:14: Sagt Schleswig-Holsch Holstein ist das, oder?

00:21:17: Holstein, ja.

00:21:18: Ja, es ist klar, warum die das sind. Die sind direkt unter Dänemark. Die sind viel moderner drauf als wir da unten im Süden.

00:21:24: Der war gut, Fischer. Apropos …

00:21:34: Wir müssen damit kämpfen, dass nicht die blaue Welle von Österreich rüberschwappt.

00:21:39: Apropos Open Source. Ich glaube, wir sollen das klarstellen. Open Source ist nicht kostenlos. Die Leute und die Unternehmen sollen und spenden dann die Organisation, die das bereitstellt, weil auch Open Source-Produkte haben Teams dahinter. Meistens sind das Team, die zu 100% darauf arbeiten. Und das ist genau diese Gap, die man halt nicht versteht. Wenn ich ein cooles Open Source-Projekt haben soll, dann sollen die Unternehmen, die das nutzen, auch diese Organisation unterstützen. Und das passiert sehr selten.

00:22:14: Ich Das ist nicht kostenlos, sondern umsonst, wenn man es nutzt.

00:22:16: Das ist umsonst, wenn man es nutzt, aber ich glaube, wir sollen in unseren Kopf die Informationen umsetzen, verändern oder die Einstellung verändern, dass man gerade die Firmen, die davon profitieren, da auch natürlich die Organisationen wie Apache Foundation oder was auch immer dahinter ist, unterstützen. Ja, also Daniel, das zu deinem Thema.

00:22:41: Fasst dir.

00:22:42: Sehr gut.

00:22:43: Mir macht es wieder gerade richtig Spaß auf LinkedIn.

00:22:46: Dir macht es wieder Spaß auf LinkedIn? Warum?

00:22:48: Weiß nicht. Irgendwie habe ich ganz coole Beiträge, die ich sehe. Warum auch immer habe ich relativ viele Reaktionen auf meine Beiträge. Das macht dir Spaß, Bei mir hat sich aber lustigerweise noch keiner gemeldet, dass ich letzte Woche diese LinkedIn-Follower infrage gestellt habe. Bin gespannt, wann sich der Erste darauf meldet.

00:23:07: Wie meinst du, LinkedIn-Follower infrage gestellt haben? Ach so, deine LinkedIn-Follower? Nein. Oder nicht? Die 10. 000, meinst du? Nein.

00:23:14: Ob der quasi unsere super Influencer, wie cool die sind.

00:23:18: Ja, weil die das einfach ignorieren, weil du keine 10. 000 hast. Du bist ja unbedeutend für die.

00:23:22: Ich weiß, bin ich auch. Ist okay. Kein Problem.

00:23:27: Bist du in die Nähe von der Nummer kommst, ist das so, als wenn der, weißt du, so ein Fußballer hier von unserer Liga quasi mit Ronaldo reden will. Weißt du? So ungefähr sehen die dich. Du mit deinen 1. 500 oder wie viel du hast versus die mit 10. 000. Weißt du?

00:23:45: Aufstehen, Grünchen richten und weiter. Gut, ihr Mäuse, machen wir weiter.

00:23:56: Wie wie Mäuse. Hey, was soll denn?

00:23:59: Ihr seid … Nein, ihr seid „Christoph ist meine Prozessmaus. Es ist der Trend 2024 gewesen. Alles quasi-Ich weiß gar nicht, wer es richtig erfunden hat, aber es gab eine Fahrradmaus, es gab die Schwimmenmaus. Ihr seid meine Prozessmäuse.

00:24:13: Das Wie kann man das eigentlich so abwerten? Finde ich überhaupt nicht cool.

00:24:19: Wenn wir weiblich wären, dann könnten wir dich jetzt anzeigen. Zwecks sexueller Belästigung.

00:24:26: Wir können in Großteil nachher sagen, „Sex, Social. Social Ballasting. Mobbing. Du bist hier eigentlich unter Zuhörer, Mobbingbeauftragter. Und so soll ich das wieder machen?

00:24:38: Na, du schon mal nicht. Du schon mal nicht. Gut, lass weiter machen.

00:24:44: Lass Ich muss noch mal kurz weitermachen. Lass weitermachen. So, ich habe etwas gefunden. Das share ich euch jetzt. Ich weiß nicht, ob du das, Christoph, schon gesehen hast. Da ist jetzt ein Link. Und zwar ist ein interessanter Artikel von Michael Michael Schank in LinkedIn, vor sechs Tagen erschienen. Er hat anscheinend ein Buch geschrieben. Das tut mir leid, habe ich noch nicht gelesen. Die heißt anscheinend „Digital Transformation oder „Digital Transformation Success. Ich finde diese Bild da unten sehr cool. Ich weiß nicht, wofür ich das eigentlich nutzen würde. Ist das ein Organisationsbild oder so was? Vielleicht können wir das dann posten. Er hat einen LinkedIn-Post gemacht, der Michael Schank, der sagt: „Ich glaube, dass wir einen Paradigmuswechsel im Prozessmanagement brauchen. Aktuelle Gedanken im Prozessmanagement sind zu limitiert und wir fokussieren uns nur auf Prozessoptimierung, Prozess-Mining und operationale Effektivität. Und jetzt beschreibt er da einfach noch ein bisschen. Wir brauchen Organisationen, die so ein Prozessinventory aufbauen und so ein bisschen andere Arten von Organisation eigentlich machen. So, Christo, schau dir das kurz an, was mich interessieren würde. Was sagt dir deine erste Meinung zu deinem Bild? Habe ich im Chat gepostet, wenn du den Chat suchst.

00:26:23: Ja, ich habe schon durchgelesen, während du versucht hast, das zu übersetzen. Danke schön. Zwei Punkte dazu. Erstens, er schreibt genau das, was ich vor zwei Monaten mit euch schon teilt habe, was der Aspa, als Artikel geschrieben hat. So BPM is strategic asset. Und er schreibt genau das Gleiche rein. Das heißt, er schreibt das, was er reinschreibt, ist richtig, richtig gut und korrekt. Auch die Die Überschrift über dem Bild, das heißt, das Process is the connective tissue for driving transformation success. Absolut, 100% macht absolut Sinn und predige ich auch in fast jeder meiner Beauftragungen. Das Einzige, wo ich dagegen sprechen würde, und zwar genau das, was du übersetzt hast. Das current thinking in process management is way too limited. The sole focus is on optimising processes through disciplines like bla bla bla. Also das sind die Prozessmanager, die sagen, Prozessmanagement ist einfach nur Prozessoptimierung mithilfe von Six Sigma oder Process Mining oder ähnliches. Das sind genau die LinkedIn Inhine ist Prozessmanager, wo ich Rampfaderne in meine Eier kriege, wenn ich denen zuhören muss. Wo? Rampfaderne auf meinen Eiern. Da werde ich richtig grantig, weil das Weil das uns als Prozessmanager in Wirklichkeit denunziert. Es ist richtig schade.

00:28:08: Die sagen damit, du bist langweilig. Was?

00:28:15: Aber prinzipiell, ich finde es super interessant. Es ist genau das, was wir auch in jeder zweiten Folge predigen, dass der Prozess an sich beziehungsweise Business Process Management im Allgemeinen, der verbindende Faktor zwischen den verschiedensten Aspekten eines Unternehmens sein kann. So wie in dem Bild eben, verbinderter Faktor zwischen Kunde, Produkten, Kanälen, IT-Architektur. Heutzutage, BPM kann nicht ohne Enterprise Architecture dacht werden in Wirklichkeit. Also Daten, Data ist der NIO Oil, Risiko, logischerweise Strategie. Mir gefällt das richtig, richtig gut.

00:29:18: Also ich finde es auch interessant, sagen wir es mal so. Ich finde halt das, was er da in Mitte schreibt, dass die Prozesse, sagen wir es so, die Foundation bilden, dass die die Punkte connecten, dass die gemeinsame Sprache, eine Strategie zu erzeugen, zu bilden und dass diese organisationalen Silos brechen. Aber ist das nicht immer … Das ist eigentlich die Grundlage von VPN schon seit Ewigkeit. Und was interessant ist, die enablen die datadrieben Organisation, was ja aktuell auch sehr modern ist. Also was ich interessant finde, mein Problem ist, ich bin so ein bildlicher Mensch, ich finde der Bild einfach cool. Ich überlege jetzt, wie könnte ich das jetzt nutzen?

00:30:00: Das Bild. Das Bild.

00:30:01: Wie könnte ich das Bild nutzen? Und das ist halt etwas, wo … Also die Gedanken und die Ideen sind interessant. Ich glaube, ich muss mir dann das Buch durchlesen. Wie würdest du es denn Bild eigentlich interpretieren, Christoph?

00:30:17: Das, was ich vorhin gesagt habe, dass Prozesse, die der verbindende Faktor zu allen anderen Aspekten eines erfolgreichen oder eines effizient laufenden Unternehmens sind.

00:30:34: Der Kollege kann wirklich super schöne Bilder malen. Ich folge dem auch schon recht lange. Aber Jungs, ist das nicht …

00:30:41: Jetzt bin ich gespannt, was du sagst. Das ist halt zu abwerten. Der kann zwar schon eine Bilder malen, aber die sagen nichts auch.

00:30:47: Nein, ich will nicht das Bild kritisieren. Das Bild ist super, wo ich zunehmend ein Gefühl bekomme oder quasi ein Gefühl in meinem Bauchgefühl habe, dass wir immer zu grob galaktisch reden. Kann das sein, dass die Leute, die nicht in der Prozessbubble sind, und das ist jetzt bewusst gesagt, Leute, die nicht in der Prozessbubble sind, also quasi in der Regel 98% jedes Unternehmens, dass die das nicht greifen können?

00:31:24: Ja, aber deswegen müssen wir das noch weiter voranbringen.

00:31:28: Ja, aber Genau, und das ist jetzt der Punkt: Ist es notwendig, dass 100% der Leute das begreifen?

00:31:37: Nein, aber zumindest so eine gewisse Kohorte, dass man sagt, okay, man schafft.

00:31:43: Ich würde sagen, Christoph, nach seiner Nein, nein.

00:31:45: Neugierig.

00:31:45: Nach seinen Aussagen schon, weil wenn das eine Common Language, du fassilierst oder …

00:31:52: Also der Punkt ist, und ich mache wieder extreme Beispiele, Der einfache Sachbearbeitor, jetzt ganz blöd gesprochen, der muss seine Arbeitsanweisung oder seine Verfahrensanweisung können. Und meiner Meinung nach muss die nicht einmal jetzt mit einer fancy Sprache dargestellt werden. Ich glaube, was wichtig ist und das ist das, was wir auch in ein paar Folgen schon predigt haben: Meiner Meinung nach, zumindest die Führungskräfte, Die müssen die Grundlagen von BPM können. Und wenn die die Grundlagen von BPM kennen, dann werden die wohl dieses … und nicht dieses schöne Bild verstehen. Dann wissen sie nicht die Grundlagen. Also wenn du die Grundlagen vom BPM kannst, dann wird dir dieses Bild mit der dazugehörigen Erklärung ja irgendwas sagen.

00:32:52: Wißt du, was ich meine? Das stimmt, aber wir müssen das irgendwie greifbarer machen für zum Beispiel den Sachbearbeitor, dass der sich motiviert fühlt auch seinen Arbeitsalltag oder seine Arbeitsprozesse in so eine Struktur zu bringen.

00:33:06: Aber ich bin nicht der Meinung, Christoph, dass es die meisten nicht verstehen müssen. Ich bin eher der Meinung, dass wir eine entsprechende Wir haben das auch letztes Mal besprochen – eine entsprechende Sicht auf diese Prozess darstellen sollen, wo die Informationen stehen, die gerade für den Sachbearbeitern gut sind. Aber ich meine, jeder will doch wissen, warum er seinen Job machen. Da muss er und „Schau mal, du bist dieser Teil von dem Prozess und das ist das, was wir damit schaffen wollen. Und ich würde mich schon wünschen, dass auch diese ganze ISO-Beschreibung, dass alles, was du machst und so weiter, dass da viel mehr Bilder in Richtung von Prozessen sind, also wie das eigentlich abläuft und so weiter, und dass du das quasi als gemeinsame Sprache nutzt. Jetzt machen wir das deswegen, weil wir an diesen Prozess zahlen. Und das wäre natürlich aus meiner Sicht, ich würde sagen, 100% der Mitarbeiter, auch die Putzfrau, muss eigentlich wissen, warum die das macht.

00:33:59: Aber weißt du, Ja, also Puls Frau oder weißt du was? Da kannst du mal so als Beispiel.

00:34:02: Ja, ja, aber wir reden von zwei Dingen. Die Frage war dieses Bild. Natürlich muss jeder wissen, warum er was macht. Da bin ich voll bei euch und jeder muss auch wissen, also muss seinen Prozess kennen, logischerweise. Und das ist das, was du jetzt gesagt hast. Aber die müssen jetzt nicht das IT-Datenmodell zu ihrem Prozess kennen. Das ist mir wurscht. Die müssen wissen, wie sie zu ihren Systemen Zugriff haben und eventuell irgendein simples Prozessmodell oder einfach nur eine, von mir aus auch eine Arbeitsanweisung in Excel. Mir ist es wurscht. Hauptsache, die wissen, was sie tun. Wer sehr wohl, aber den Überblick drüber haben muss, ob das noch passt, ist zumindest die Führungskraft.

00:34:48: Ich würde mir schon, dass es keine Excel-Sicht, die wirklich eher in den Prozessrichtungen geht. Ich weiß zwar, dass du immer noch vertraust, dass man mit Excel alles machen kann.

00:35:00: Nein, das verwechselst du mit ein paar noch Arbeitskollegen von mir. Gefühlt habe ich dich jetzt schon so lange für eine Stadtnahe Firma, dass ich auch mit Excel zufrieden bin.

00:35:20: Ja, aber was er hat so schön eigentlich in den Artikel schreibe, ist, wir müssen eigentlich unsere Paradigmus wechseln. Und wenn wir das machen, dann würde ich sagen, es wäre doch cool, wenn so alle Ebenen auch Prozesse bekommen, egal welcher Detaillierungsgrad. Das würde mir einfach gefallen. Anstatt, du machst eine E-Mail aus und dann tippst du das in dieses System und dann machst du das einfach. Ich würde mir sogar wünschen, dass wenn du in McDonalds kommst, dass da nicht nur der Zettel ist und dass du siehst, wie der Prozess abläuft. Das wäre cool.

00:35:54: Wobei deren Bestellprozesse am Terminal schon crazy gut sind. Schnell, effizient, jeder versteht. Bis auf der Terminal.

00:35:59: Na ja, ich würde schnell rausnehmen. Also effektiv sind die Leute, die da hinten die Teile machen, aber die Bestellung ist nicht schnell.

00:36:08: Du brauchst nur fettige Finger, dann geht es schneller. Das stimmt überhaupt nicht.

00:36:14: Aber genau das ist das Thema, weil Daniel, ich bin da tatsächlich bei dir. Matosch, ist es klar, dass wir uns gerne das Prozessmodell hinter der McDonalds-Bestellung anschauen wollen, weil wir einfach Prozessmäuse sind anscheinend.

00:36:29: Ich bin mehr als ein Prozesslöwe.

00:36:32: Aber jetzt ganz ehrlich, für einen Kunden, den Kunden will ich nicht mehr ein Prozessmetall zeigen. Den will ich einfach das Prozesse-Erlebnis so gestalten, dass er nie das Gefühl hat, Arbeit daran zu haben. So, und jetzt überlegen wir, wir als Prozessmanager in einer Firma, unsere Kunden sind die Mitarbeiter. Dem will ich das Arbeitsleben so erleichtern, dass er sich nie Gedanken machen muss: „Eigentlich geht mir die Arbeit am Arsch. Ich will das besser machen müssen.

00:37:05: Das unterschreibe ich zu 100%. Ich nicht.

00:37:08: Ich würde ihm das zeigen. Ich würde ihm schon sagen: „Schau mal, du bist jetzt dieses Rätchen in dem gesamten Prozess.

00:37:18: Ja, natürlich kannst du es ihm zeigen. Ich würde das auch in einem Burgerhersteller in McDonalds zeigen.

00:37:23: Weißt du? Dann steht: „Schau mal, du bist … Die Bestellung ist jetzt in der Mitte. Der andere macht noch Pommes und dann sieht er, der interact wie das vorangeht. Also das würde ich mir mehr wünschen als Bestellung in Arbeit. Weißt du, so die Erlebnisse, was auch Mercedes, glaube ich, hat mit Autoherstellen, wo du jederzeit eigentlich nachvollziehen kannst, wo sich gerade dein Auto befindet.

00:37:43: Porsche kann das nicht mehr Das kann das auch.

00:37:46: Da bin ich mir hundertprozentig sicher, Daniel.

00:37:49: Okay, okay, okay.

00:37:51: Aber das ist etwas, wo man halt am Prozessual Leute ausbilden kann.

00:37:56: Deswegen … Warte, warte, ich habe eine Frage. Deswegen Du schaffst es geschäftlich auch so gut gerade für diese Autobauer. Das hat andere Gründe.

00:38:02: Das hat ganz andere Gründe. Dieses Erlebnis bekommt immer fünf Sterne vom Fem, wenn du siehst, wie dein Roboter quasi deine Tür auf dein Auto reinschraubt. So, jetzt kommen weitere Info dazu. Da gibt es eigentlich einen Blog-Artikel dazu. Und das ist lustig, das hat Roland kommentiert. Lasset ihr euch eigentlich anschauen. Ich habe die Buch von Roland gelesen. Das Buch? Das Buch, beide. Und finde ich interessant. Ich glaube, ich lese mir auch die anderen durch, weil die da gerade schreiben, dass die ein bisschen andere Sicht auf die Sachen haben. Ich finde das interessant. Also Christoph, bist du nicht der Meinung, dass alle Menschen in einem Unternehmen, inklusive Putzfrauen und Fensterreiniger, sehen so, wie der Prozess abläuft.

00:39:05: Kollege, damit Sie Ihre Arbeit machen können, müssen Sie wissen, wie der Prozess abläuft. Aber ich bin nicht der Meinung, dass ich sie mit irgendwelchen Prozessmodellen quälen muss, wenn es nicht unbedingt notwendig ist. Ich muss, wenn nicht notwendig, muss ich nicht allen das komplett vollständige Prozessmodell zeigen.

00:39:32: Und wie wirst du dann Prozessdenke zu allen bringen?

00:39:34: Zeig jedem … Das ist mal eine philosophische Frage, die wir vielleicht in der nächsten Folge behandeln können. Ist es notwendig, allen Prozessdenken zu vermitteln, allen das vollständige Prozessmodell zu zeigen? Das wäre mal eine richtig interessante Frage zu diskutieren.

00:40:01: Oder welche Benefits müsste man versprechen, damit die Leute die Karotte als Köder annehmen?

00:40:14: Dann nehmen wir diese Folge Teil eins.

00:40:19: Was ist der Titel? Wir hatten zwei spannende Bereiche: Einerseits Open Source, andererseits das Fancy Bild.

00:40:29: Ich Ich glaube nicht, dass wir zu Open Source eigentlich eine richtige Meinung hatten. Wir haben wirklich nur philosophiert.

00:40:38: Wir nennen es Open Source Process Management.

00:40:44: Nein, ich bin dich Das ist zu langweilig.

00:40:46: Wir nennen das: „Christoph hat eine Ader.

00:40:54: „ader an Christophs Eiern.

00:41:00: Machen wir dann auch ein Bild dazu, oder? Wie siehst du das, Christoph?

00:41:05: Ich habe nie … Wenn, dann genau. Ich habe Krampfader gesagt.

00:41:11: Christoph hat eine Krampfader.

00:41:13: Krampfader.

00:41:15: Oder Christoph und seine Krampfader.

00:41:17: Christophs Krampfader. Christophs Krampfader.

00:41:18: Genau, so kannst du es nennen. Aber passt mal auf, dann haben wir das Thema für nächstes Mal. Mich würde interessieren. Das Ziel ist, und diesmal kannst du dich vorbereiten, Christoph. Ich meine, wir widersprechen Das ist unser Konzept, aber diesmal können wir uns alle vorbereiten: Wie schaffen wir das, dass wir Prozessdenkweise im gesamten Unternehmen schneller und besser verbreiten? Dann können wir nächstes Mal darüber philosophieren. Cool.

00:41:50: Sag noch mal.

00:41:50: Wie schaffen wir das, dass wir Prozessdenken in 100% allen oder 100% allen Beteiligten in ein nehmen, beibringen. Allem, nicht nur Management.

00:42:05: Genau. Dann kannst du nämlich nicht mehr immer nur die Führungskräfte blamen.

00:42:11: So, vor allem kannst du vorbereiten, dass der- Overrated, underrated. Gehen. All-rated, underrated. Christoph?

00:42:21: Underrated. Open Source Tools. Genau, ich höre ein bisschen aus. Da noch zum Beispiel, man muss sich mal anschauen, open source-mäßig, was von den KI-Tools da am Markt ist und wie geil die sind, verglichen zu OpenAI oder Cloud & Tropic, etc. Das war jetzt underrated. Overrated, Overrated, dass jeder Business Process Management können muss.

00:43:10: Stark. Martus?

00:43:12: Ich habe einige underrated. Undrated is Christoph Krampfader. Du sollst vielleicht zum Arzt gehen, wenn so was passiert. Weißt du nicht, das werde ich verlieren. Du hast auch Familie und alles. Pass auf dich auf.

00:43:32: Ich habe nicht gesagt Herzinfarkt oder so ist eine lächerliche Krampfada.

00:43:37: Das sollst du nicht unterschätzen. So, pass mal auf. Ich habe zwei.

00:43:42: Ja, nicht Krampfada.

00:43:46: Okay, das wäre die erste. Extrem underrated ist Verbreitung von Prozessdenken im gesamten Unternehmen, nicht nur in hoheren Levels. Und zu dem Open-Source-Thema, Daniel, andere Art ist es Zusammenarbeit. Das sehe ich immer so. Ich finde es gut, dass jemand eine Initiative startet. Ich finde es schade, dass man sich dass sich nicht mehr erfinden, dass die das gemeinsam machen. Overrated. Machen wir das doch knallhart. Microsoft ist so Google Docs.

00:44:31: Crazy.

00:44:33: Obwohl ich die beide mag.

00:44:34: Ich muss wirklich sagen, ich finde die Diskussion über so potenzielle Lösungsmöglichkeiten oder Alternativen echt underrated, weil ich oute mich, als ob wirklich kompletter Fanboy von diesen Plattformen, wo einfach der Workflow mit der Dokumentenzusammenarbeit und diese ganzen Rechte-Management-Calls Pippapoo einfach so einfach ist. Ich kann mir Stand heute nicht mein Teams-Workspace mit allem drumherum wegdenken, mit Outlook und allen den Integration, bin ich einfach so ehrlich. Und das ist ähnlich wie einfach dieses Ökosystem rund Apple. Ich bin ein absoluter Fanboy von AirDrop, von diesem Ganzen, wie man einfach zwischen all den Geräten alles synchronisiert bekommt. Und ich kann mir das, so cool wie das ist, Sachen zu sparen und so cool wie es ist, selber Sachen in der Hand zu haben, teilweise mir nicht vorstellen oder das Ganze wegdenken, dass ich dann irgendwie ein Bild wieder mit Kabel oder mit USB-Stick übertragen müsste. Ich würde wahnsinnig werden. Da diese Diskussion, finde ich einfach underrated. Ich würde sie super gerne führen, weil einfach da mir nur aufhält. Overrated.

00:45:51: Daniel und seine Apple-Ausstattung.

00:45:54: Ja, ich brauche Power für Power-Prient-Präsentation. Gut, Okay, passt nicht. Over it habe ich nichts. Spannende Folge gewesen. Vielen Dank, Jungs, für eure Meinung. Ich würde sagen, ihr wisst, liebe Zuhörende, Donnerstag ist Prozess-Philosophe-Tag. Schön, dass ihr gehalten habt. Ihr wisst, Folge eins ist das abgedreht. Oder so, nicht. Folge 37, Teil eins, so rum. Es kommen spannende weitere Themen. Bis ganz bald, eure drei, Matusch, Christoph und ich Daniel. Ciao, ciao.

00:46:31: Ciao.

00:46:31: Es war wahr.. Es ist vorbei.

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