Trouble im BPM-Paradise?

Shownotes

In unserer 38. Folge streiten wir uns herzlich darüber, ob Prozesswissen wirklich alle Mitarbeitenden erreichen sollte oder ob Führungskräfte allein den Ton angeben. Matúš ist fest davon überzeugt, dass jede Person im Unternehmen verstehen muss, wie Prozesse funktionieren – ganz so selbstverständlich wie Rechnen oder Schreiben. Christoph hält dagegen und meint, dass ein Sachbearbeiter nicht zwingend komplexes BPM-Wissen haben muss, solange die Teamleitung alles Nötige vorlebt und erklärt. Daniel wirft ein, dass ein solches Grundverständnis in der Breite viele Ängste nimmt und Innovation oft von unten heraus entstehen kann. Wir landen bei der These: Ohne echtes „Warum?“ gibt’s in vielen Organisationen kaum Motivation, Abläufe wirklich zu durchleuchten oder zu digitalisieren. Ob am Ende die 90 % oder doch die 10 % fit fürs Prozessmanagement sein müssen, bleibt offen – klar ist nur, dass die Frage „Wieso lernt niemand BPM schon in der Schule?“ überraschend laut durchklingt.

WICHTIG: Schreibt uns eure verrücktesten BPM-Geschichten: Wir anonymisieren alles und garantieren volle Diskretion. Lasst uns zusammen lachen und lernen! Eure Vorschläge für Gäste: Kennt ihr eine Person, die eine echte BPM-Expertin oder ein echter BPM-Experte ist? Dann lasst es uns wissen, wir freuen uns über Empfehlungen!

Abschließende Worte: Danke, dass ihr wieder eingeschaltet habt! Eure Meinung ist uns wichtig! Schreibt uns gerne euer Feedback und eure Gedanken zur heutigen Folge.

Wir hoffen, dass euch diese Folge genauso viel Spaß gemacht hat wie uns. Freut euch auf die nächste Episode, wo wir euch mehr über uns und unsere Erfahrungen erzählen werden. Bleibt neugierig und bis bald!

Kontakt & weiterführende Links: Habt ihr Fragen oder möchtet mehr über die besprochenen Themen erfahren? Kontaktiert uns gerne über unsere LinkedIn-Profile.

Matúš: https://www.linkedin.com/in/matusmala/

Daniel: http://https://www.linkedin.com/in/danielmatka/

Christoph: https://www.linkedin.com/in/processwizard/

Process Academy: Website

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Sprecher 3

In der heutigen Episode philosophieren wir über. Wir reden darüber, ob ein Mitarbeiter, und das ist der Layer Zero, ob ein Mitarbeiter überhaupt verstehen soll, was ein Prozess ist.

Sprecher 2

Der muss nicht verstehen, was sein Prozess ist. Was ist überhaupt ein Prozess? Was ist eine Prozesslangkarte? Was sind die Grundlagen vom Prozess? Das ist genauso, wie wenn du mich jetzt fragst: „Muss jetzt ein Mensch in Deutschland verstehen, was zwei plus zwei ist? Ich sage: „Ja.

Sprecher 3

Einen wunderschönen guten Tag, liebe Zuhörende unseres Wir sind wieder da, die drei Prozessphilosophen. Heute am Montag, den 24. Februar. Ich glaube, alle sind noch in totaler Wahllaune oder beziehungsweise sind gerade und auch am Checken der Ergebnisse. Zumal alle unsere Statistik-Experten. Christoph, Matusch, wie geht es dir? Wie geht es euch?

Sprecher 2

Christoph, du darfst starten.

Sprecher 1

Ganz gut. Wie du gerade gesagt hast, welches Datum heute ist, habe ich festgestellt, dass in zehn Monaten schon wieder Weihnachten ist.

Sprecher 3

Crazy, die Zeit drin, oder?

Sprecher 2

Du bist schon wie meine Kinder, du.

Sprecher 3

Was wünschst du dir zu Weihnachten? Fibus drauf, Unklassin?

Sprecher 1

Ich wünsche mir schon lange nichts mehr zu Weihnachten.

Sprecher 2

Was? Schreibst du keinen Brief zu dem Chris Kind?

Sprecher 3

Richtiger Fun Fact: Unsere Folge Weihnachtsmann und Co. K. G. Bpm Edition war von den Klickzahlen mit Abstand die erfolgreichste. Das war richtig clickbased.

Sprecher 1

Ich weiß jetzt nicht, warum das ein Fun Fact ist. Das kommt jetzt für mich genau null überraschend.

Sprecher 2

Für mich auch. Das war richtig Das haben wir gemacht von Christoph. Da muss er wieder schon loben. Von uns.

Sprecher 1

Von uns, Matosch. So kommen wir wieder zurück zur eigentlichen Frage. Tatsächlich war heute ein stressiger Tag, weil meine älteste Tochter irgendwie mit Fieber aufgewacht ist, aber ihr geht es besser. Da muss man zum Arzt und alles. Ansonsten … Alles gut bei mir. Matosch, wie geht es dir?

Sprecher 2

Na ja, ich bin ein bisschen erkältet, Deswegen bin ich nicht in meiner Standardlaune, aber es ist nicht schlimm, weil ich fühle mich gut. Es ist halt einfach nur so, dass ich genervt bin, dass ich keinen Sport machen kann. Das ist das, was mich am meisten nervt, wie immer, wenn ich krank bin. Aber sonst gut. Sonst gut. Spannende Woche, spannende Woche davor. Tatsächlich, obwohl mich das nicht so … Es ist ja nichts zu sagen, was das nicht betrifft. Irgendwie bin ich dann um Eins bei diesen, keine Ahnung, Frühgesprechen in Fernsehen oder auf YouTube quasi. Da bin ich noch eine Stunde habe ich zugehört, die Experten und was die über Wahl sagen und so was habe ich mir angehört. Habe ich mir tatsächlich angetan, aber irgendwie war das so interessant, dass ich eine Stunde ein Talk zugehört habe.

Sprecher 1

Ich finde es tatsächlich voll Witzig. Seitdem, vor acht Jahren, wie die Prognosen für die Clinton so zerfetzt worden sind, weil da hat sie immer gesagt: „Die Clinton macht das sicher und dann hat der Tochter Trump gewonnen. Seitdem traut man diese ganzen Prognosen irgendwie nicht mehr gefühlt. In Wirklichkeit ist genau das Ergebnis rausgekommen, was jetzt die letzten vier, fünf Wochen prognostiziert worden ist, oder?

Sprecher 2

Ich glaube, ein und ein halb bis zwei Prozent weniger haben, die schwarz bekommen, aber sonst plus, minus genau das, was die prognostiziert haben. Und auch genauso knappes Rennen bei den zwei, die nicht reingekommen sind. Ja, die sind auch besser. Sagt man so, die haben sich auch verbessert in der Zeit und schauen, dass die deren Prognosen besser treffen.

Sprecher 3

Crazy.

Sprecher 2

Wie geht es dir, Daniel? Was ist die Einziger Deutsche hier unter uns.

Sprecher 1

Als einziger Deutsche unter Anführungszeichen.

Sprecher 3

Ja, du, ganz ehrlich, am Ende, ich wünsche mir eigentlich nichts mehr, als dass so ein wieder Normalität in ganz viele Bereiche unseres, ich würde mal sagen, geschäftlichen Alltagseinkert, weil es ist in so vielen Bereichen, wo wurden Budgets gestoppt. Es wurde zur maximalen Zurückhaltung zurückgerudert. In so vielen Bereichen gab es durch die Wahlen deutliche Einschränkungen. Ich wünsche es mir einfach nur, dass es endlich mal wieder zur Normalität zurückkehrt, dass Projekte und Vorhaben manchmal gereviewt, manchmal endlich mal gestartet werden und mal wieder endlich ein großes Thema da in den Haken dran gemacht wird. Das wird vermutlich noch ein bisschen dauern, aber ich glaube, für ganz viele unsere Kollegen, ich spreche jetzt nicht nur für uns, sondern für ganz viele andere Kollegen drumherum, die auch im öffentlichen Segment vermutlich arbeiten oder meistens arbeiten, kann man sich nur das wünschen. Deswegen Freue ich mich, dass jetzt …

Sprecher 2

Ist es dein Wunsch oder ist das auch deine Erwartung?

Sprecher 3

Sowohl als auch, ehrlicherweise. Ich glaube, Wunsch …

Sprecher 2

Ich glaube es nicht. Ich glaube, dass die nächste paar Jahre tatsächlich Nennen wir das „Interessantwerden?

Sprecher 3

Ja, herausfordernd und interessant. Ja, keine Ahnung. Von daher, das war es zum Thema Wahlen. Ins Thema LinkedIn Ich habe einen extrem coolen, spannenden Beitrag gefunden. Habt ihr auch was?

Sprecher 1

Nein, nein, nein, nein. Daniel, wirklich jetzt? Wirklich jetzt, Daniel?

Sprecher 3

Ja, unser Part 2. Mann, ich habe mir extra einen Beitrag raus … Also den extra gesaved, der war so gut. Mann.

Sprecher 2

Den kannst du dir immer noch saven und nicht weitergeben und dann können wir das nächste Mal besprechen. Okay, got it. Passt. Also zu Thema LinkedIn: Habt ihr was Cooles in letzter Woche gesehen? Wäre die Frage von Daniel. Vielleicht erzählst du uns nicht deinen Beitrag, wenn du ihn cool fandest, damit wir nächstes Mal unvorbereitet sind. Christo, hast du was Cooles gesehen in den letzten sieben Tagen?

Sprecher 1

Ich habe tatsächlich was Cooles gesehen, aber ich will es nur so beim vorbeischauen. Das heißt, ich kann es nicht genau sagen. Ich habe es nur gesehen, weil jemand von meinem Netzwerk das geliked hat, glaube ich, also reagiert hat drauf. Und zwar hat jemand grafisch dargestellt, wie tatsächlich diese neuronalen Netz, also wie die KI, wie die LLMs arbeiten, was superspannend ist, weil es so verdammt viel, so verdammt viele Schritte sind, die die KI da in einem Bearbeitungsschritt macht, was richtig crazy ist und was insofern verrückt ist, weil es ja tatsächlich nur so quasi so ein Mini-Ausschnitt unseres Arbeitenden Gehirns ist mit diesen neuronalen Netzwerken. Das heißt, es ist richtig krank, wenn man das sieht. So was ist richtig interessant. Mal einen richtig wertvollen Beitrag zu KI tatsächlich. Und keinen LinkedIn.

Sprecher 2

Aber du hast das nicht für uns mitgebracht?

Sprecher 1

Nein. Du hast mich gefragt: „Habe ich was Interessantes gesehen?

Sprecher 2

Ja, schade. Würde ich mir auch gerne anschauen. Ist es halt so. Weißt du was ist mein Problem? Ich habe tatsächlich einige gute Artikel gesehen. Ich habe mir die aber nicht gespeichert. Aber ich habe einfach … Also Daniel, wenn du nicht … Bitte Wenn du was Besonderes hast, dann habe ich einen Artikel, der ich tatsächlich im Kopf habe.

Sprecher 3

Ich bin jetzt komplett verwirrt, warum ich abmoderiert wurde, aber ja, macht mal.

Sprecher 2

Na ja, weil der Artikel nämlich mit dem Thema zusammenhängt, was der Christoph und ich meine … Gut, passt. Ich war heute überrascht, weil der Kasper einen Beitrag geschrieben hat. Habt ihr ihn gesehen? Yes. Und der hat über unsere letzte Folge gesprochen. Gesprochen, geschrieben, wo er quasi auf unsere Diskussion ranken kann, ob und inwiefern und wie man eigentlich BPM in Unternehmen verbreiten soll. Christo, hast du das gelesen?

Sprecher 1

Ganz kurz noch, nur überflogen.

Sprecher 2

Hast du ihm keinen Like gegeben?

Sprecher 1

Noch nicht, glaube ich.

Sprecher 2

Der arme Kasper. Also ich habe sogar kommentiert. Ich fand es richtig cool, dass er das als Thema von seinen Beitrag gemacht hat. Und tatsächlich habe ich mich da erinnern, dass wir gesagt haben, wir reden heute darüber.

Sprecher 3

Na dann, let's go.

Sprecher 2

Also, Daniel, was ist eigentlich die Thema? Ich habe Soll ich das irgendwie versuchen, so einzuleiten wie der Kasper da? Oder habt ihr da noch irgendwie in den Kopf die Thema, die wir letztes Mal erwähnt haben?

Sprecher 3

Mach du mal.

Sprecher 2

Gut, also letztes Mal haben wir unterschiedliche Themen gehabt und am Endeffekt sind wir dazu gekommen: Was glauben wir oder wie stellen wir dazu, wie soll sich eigentlich BPM in einem Unternehmer verbreiten? Soll das nur bei den Prozessmanagern sein solltest, nur in der C-Level sein solltest, das gesamte Unternehmen sein? Und was und wo und wie? Und da haben wir letztes Mal nicht mehr so viel Zeit gehabt. Deswegen haben wir gesagt, wir diskutieren das heute weiter. So, liebe Christoph. Was ist deine Einstellung dazu, inwiefern, wenn wir jetzt halt auf die Zukunft schauen, nicht auf jetzt, nicht auf die Bücher und so weiter, deine persönliche Prozesswissen hat Meinung dazu, wenn wir BPM revolutionieren sollen, was sollen wir anders machen Der neue Digitalisierungbeauftragte, wenn dieses neue Digitalisierungsministerium kommt, die kommen jetzt dann zu dir, weißt du, Prozessvisat, und die fragen: „Okay, Was sollen wir machen, lieber Christoph aus Wien?

Sprecher 1

Ich habe mir viele Gedanken dazu gemacht und ich muss jetzt tatsächlich ein bisschen ausholen. Und es wird wieder philosophisch.

Sprecher 2

Gut, ich setze mich hin und nehme meinen Tee in Hand.

Sprecher 1

Ich Ich möchte den Namen unseres Podcasts in jeder Folge zu 100% gerecht werden. Ich glaube, nicht nur in unserer Businesswelt, sondern allgemein, hat sich die letzten 20, 30 Jahre ein Gedanke entwickelt, der falscher nicht sein kann, meiner Meinung nach. Und zwar suchen wir alle nach der goldenen Formel. Wir suchen den Lifehack, damit wir innerhalb von einer Woche abnehmen können, damit wir innerhalb von einer Woche supersportlich sind. Wir suchen den Lifehack, damit wir innerhalb von drei Tagen auf einmal ein digital orientiertes Unternehmen aus geplichtet nach Prozessen sind, 70% Kosten sparen, 30% mehr Marsch haben und nicht nur Umsatzsteigerung, sondern auch Gewinnsteigerung und zusätzlich 100% bessere Qualität. Aber das gibt es halt nicht. Es steckt am Ende des Tages Arbeit dahinter. Und was noch viel kritischer ist, prinzipiell könnten wir theoretisch Und das gibt es ja auch. Es gibt ja die Blueprints und Lehrbuchmeinungen, wie man das am geschicktesten macht. Da muss man sich nur ein paar BPM-Grundlagenbücher ins Haus holen, ein paar Change-Management-Bücher, eventuell ein paar Kommunikationsbücher oder Organisationsbücher, das alles unter einer Hut zu bringen. Fakt ist aber, dass es in jedem Unternehmen eine Variable gibt, die man nicht kontrollieren kann und die all unsere Annahmen ein bisschen oder sehr auf vage Füße stellt.

Sprecher 1

Und zwar sind das die Mitarbeiter selbst. Das heißt, abgesehen davon, dass die Antwort, die wir hier versuchen die allgemeine Antwort, die wir hier versuchen zu finden, definitiv immer abhängig ist von Industrie, Unternehmensgröße, Status Quo, also Digitalisierungsstatus oder BPM-Status, wie schaut das im Moment aus. Haben wir dann am Ende des Tages noch immer diese eine Variable, und zwar die Menschen selbst, die nicht kontrollierbar ist, die nicht voraussehbar ist. Deswegen, ich bin trotzdem dafür, dass wir hier eine Antwort für unsere Zuschauer finden.

Sprecher 2

Er Zuhörer, wenn du dich nicht zeigen willst.

Sprecher 1

Er Zuhörer, ich zeige mich heute. Ich würde es aber sehr genießen. Ich würde es mich sehr freuen, wenn wir mal sagen, okay, wir glauben, das ist das beste Vorgehen, genau unter diesen Konditionen, unter diesen Voraussetzungen. Wisst ihr, was ich meine? Das ist meine Antwort, die gar nicht so lang geworden ist. Ich bin gerade ein bisschen überrascht von mir.

Sprecher 2

Ich habe das damit noch gar nicht gesagt, was du meinst. Also meinst du …

Sprecher 1

? Ich meine, dass wir jetzt tatsächlich nicht eine goldene Antwort für alles haben werden. Und dass das die Herausforderung ist, jetzt bei unserer Diskussion herauszuwenden. Natürlich habe ich meine Präferenzen, wie das am geschicktesten durchzuführen wäre, aber das sind Tatsächlich ist das einfach, weil ich die besten Erfahrungen damit gemacht habe. Was nicht heißt, dass jedes andere Vorgehen scheiße ist, schlecht ist oder nicht funktioniert. Wobei, es gibt auch Vorgehen, wo ich weiß, dass das nicht funktionieren, was ich vielleicht auf und so auch miterlebe. Genau, aber ich habe meine Präferenzen definitiv. Wir können ja von mir aus damit starten und dann schauen, wo sich es hin entwickelt, weil ich fast sicher bin, dass ihr das eventuell nicht so seht.

Sprecher 2

Na ja, dann versuch. Ja, was?

Sprecher 1

Okay, also die Digitalisierungsverantwortliche von irgendeinem Unternehmen kommen zu mir und sagen: „Risdorff, wir brauchen deine Zauberkunst. Also im Prinzip …

Sprecher 3

Hex, Hex.

Sprecher 1

Hast du bestätigt, Daniel?

Sprecher 3

Passt.

Sprecher 1

Okay, ich habe es akustisch nicht verstanden. Prinzipiell würde ich immer nach dem Prozesslebenszyklus gehen. Also BPM Lebenszyklus. Das heißt, Analyse, also PDCA-Cycle oder DMAX-Cycle, je nachdem. Es ist Plan to, Check, Act oder wie auch immer. Aber der allererste Schritt: Ich möchte herausfinden, ich muss wissen, was deren Problem ist, was sie eigentlich lösen wollen. Gibt es einfach nur darum, Geld gespannen? Geht es darum, modern aufgestellt zu sein? Gibt es darum, Kunden besser zu befriedigen? Was auch immer. Es muss irgendeine Herausforderung geben, irgendein Problem geben. Sonst wird es noch ein bisschen schwieriger. Wenn das erklärt ist, dann gibt es jetzt zwei Möglichkeiten. Wenn das Unternehmen nicht allzu groß ist, dann ist üblicherweise bekannt, welche zwei, drei Prozesse die die die hagelichsten sind oder wo man am meisten holen kann. Und dann ist es eigentlich klassisch okay, dann lasst uns eine Prozesseanalyse machen, beziehungsweise eine Prozessdokumentation, wenn das noch nicht sauber dokumentiert ist, eine Analyse und darauf basierend gemeinsame arbeiten, wie wir diesen Prozess verbessern und digitalisieren können. So, das würde ich aber auch nicht machen für einen ganz großen End-to-End-Prozess, wo 17 verschiedene Abteilungen und Verantwortliche sind, sondern ich würde sagen: „Hey, lass uns so proof of Konzept-mäßig, mit einem kleinen Bereich, mit einem kleinen Team, wie auch immer beginnen, mit einem kleinen Teil des Prozesses und lass uns schauen, wie das dort ankommt, wie das funktioniert, wie die Firmenkultur darauf reagiert, etc.

Sprecher 1

Und dann würde ich das Schritt für Schritt erweitern, bis die kritische Masse erreicht ist, das irgendwie selbst ins Rollen zu bekommen. Was dabei jetzt wichtig ist: Ich kann jetzt logisch, ich könnte jetzt logischerweise so ein Big-Five-Unternehmensberater sein und so wenig Wissen wie möglich weitergeben und mit so vielen Präsentationen wie möglich glänzen, mir einen lebenslangen Auftrag damit zu erhaschen Oder ich mache es Wizard-mäßig und sage einfach: „Okay, Jungs, aber ich unterstütze euch jetzt nicht nur dabei, dass ihr das jetzt einmal macht, sondern ihr nennt es mir pro Team ein Verantwortliche, der das dann übernimmt. Nehmen kann und würde die dann so quasi parallel, so gut wie möglich mitschulen, dass die irgendwann selbst ins Rennen kommen.

Sprecher 2

Aber ich würde gerne noch einen Schritt zurück machen, und zwar nicht, wie du startet, sondern was ist deine Meinung dazu, dass wenn wir etwas verändern sollen, sollte man Prozess-Knowledge oder Prozess-Knowhow, Prozesswissen bei allen in der Unternehmer weiterheben? Bist du dafür oder dagegen? Allen, meine ich „Alle.

Sprecher 1

Ich bin der Meinung, dass das Thema Prozessmanagement zumindest ab der oberstenufe, also zumindest da der neunten Schulstufe ein Schulfach sein muss. Auf der einen Seite. Auf der anderen Seite bin ich aber jetzt nicht der Meinung, War das jetzt sarkastisch oder richtig? Nein, das ist mein Ernst. Genauso wie Steuern machen ein Schulfach sein muss, genauso wie sich präsentieren ein Schulfach sein muss. Das ist interessant. Ich glaube nicht, Ich glaube aber nicht, wenn man in einem …

Sprecher 3

Aber da bin ich bei, da bin ich … Wir schaffen es nicht, mal die Finanzen einzuführen als Schulfach. Dann wird es echt spannend, wie wir Prozessmanagement als Schulfach reinkriegen.

Sprecher 1

Viel einfacher. Ich habe noch ein paar freie Slots die nächsten Monate.

Sprecher 2

Also endlich mal haben wir etwas gefunden, wo wir uns einig sind. Ich bin der Meinung, dass wir das für alle weiterheben müssen, dass die Prozessual denken müssen und dass wir die Verständnis für Prozesse generell weiterheben müssen. So jetzt nicht für alle auf dem gleichen Level, aber diese Verständnis ist meiner Meinung nach unser Problem aktuell.

Sprecher 1

Aber warte, du hast mich nicht ausreden lassen. Also das ist die eine Seite. Wenn ich aber jetzt in ein Unternehmen komme, dann braucht dann nicht jeder Mitarbeiter.

Sprecher 2

Und da sind wir uns nicht der gleichen Meinung?

Sprecher 1

Die haben im Prinzip keine Ahnung. Genau, und da sind wir nicht. Mir ist wichtig, also meiner Meinung nach, logischerweise, die Prozesseigner müssen ein gewisses Prozessverständnis haben. Und in vielen Fällen sind die Prozesseigner oft auch Teamleiter, Abteilungsleiter, irgendwelche Manager, weil das einfach die mit Entscheidung sind. Logischerweise die Prozessmanager. Und theoretisch würde ich mich schon mega freuen, wenn das in jedem Unternehmen so wäre. Und ich bin überzeugt davon, dass man damit man schon sehr viel erreichen kann.

Sprecher 2

Wir haben es schon in letzter Zeit … Hast du deinen Monolog beendet?

Sprecher 1

Wo hast du mich dazwischen gefragt? Ich habe deine Frage beantwortet.

Sprecher 2

Ich bin der Meinung, dass alle in Unternehmen Prozesse verstehen mussten. Die Frage ist, zu welchem Level? Ich bin voll bei dir, dass es aus meiner Sicht eigentlich ein Ausbildungsfach sein muss, der man schon, so wie du sagst, früher starten muss. Wir haben mehrmals jetzt darüber gesprochen, dass neue Skills erwartet werden und so weiter und dass die Kombination, wie du die anknüpft, wie du orchestrierst, wie du vielleicht choreografierst und so weiter für die Menschen in Zukunft eigentlich das Wichtigste, also eine der die wichtigsten Faktoren wird. Und wenn die weniger Mathe lernen, was wir letztes Mal auch hatten, dann sollen die mehr prozessual denken, weil das aus meiner Hinsicht essentiell wird. Und das Problem, was du aktuell hast, aktuell werden nur die Prozessmanager, die eine zwei oder drei oder eine irgendwie reingeworfen, die lernen sich dann BPMN oder was auch immer. Und alle anderen kommen dann auch dazu. Die werden irgendwie befördert, dann haben die Prozessverantwortung und so weiter, dann müssen die sich das erst mal beibringen und weiter. Das heißt, ich würde mich gerne noch mal wiederholen. Ich bin definitiv der Meinung, dass alle im Unternehmen verstehen müssen, was überhaupt Prozesse sind, warum muss das ein Unternehmen machen, was heißt das?

Sprecher 2

Die müssen nicht zu allen Detaillierungsgraden gehen, die müssen nicht die Prozesslangkarte komplett lesen können und nur dadurch irgendwie immer auf Bildschirm haben, wie auch immer. Die müssen aber schon verstehen, was Prozesslangkarte ist, wo die eigentlich als Teil von diesem Prozess sind. Und es ist mir komplett egal, ob das jetzt ein Mensch ist, der die gleiche Arbeit macht oder nicht? Das ist meine persönliche Meinung.

Sprecher 3

Warte mal ganz kurz. Vielleicht können wir eine Sache mal ein bisschen heraushighlighten oder eine Sache da ganz klar diskutieren. Und zwar, Christoph hat vorhin ganz viel davon gesprochen, dass ein Verständnis geschaffen werden soll bei dem Thema „was. Also was wird digitalisiert? Was für Prozesse werden angefasst? Du hast jetzt immer mal wieder gehehaltet, auch dieses „wie. Also „wie wird so was gemacht und in welchem Sinne diese Wie-Frage beantwortet wird. Dann hat zusätzlich Christoph noch so ein bisschen dieses Wer-Thema ins Spiel gebracht. Also wer muss es machen und wer setzt dann auch die Digitalisierung und Co. Aber ist eigentlich nicht die essentiellste Frage, die, ich würde sagen, auch die Motivation in den Mitarbeitern hebt, die Frage des Warums. Wenn die Person versteht, warum wir das machen Warum wird Prozessmanagement, Prozessautomatisierung umgesetzt? Warum würde das dann eine Erleichterung oder eine Verbesserung oder was auch immer im Arbeitsalltag mit sich bringen? Ist das nicht die Kernfrage?

Sprecher 2

Nein, du musst sagen, klar.

Sprecher 1

Hallo, hallo, hallo.

Sprecher 3

Hallo, hallo. Du kannst fertig ausreden. Ich darf auch fertig ausreden. Das war das Spanneste. In der Warum-Frage haben sich die meisten in meiner letzten fünf Jahren wo ich viel mit Prozessen und Prozessautomatisierung zu tun hatte, am schwersten getan. Warum tun wir das? Warum digitalisieren wir oder warum automatisieren wir das? In dem Fall.

Sprecher 1

Was ist das Erste, was ich versuche herauszufinden, wenn irgendwelche Digitalisierung, Hannes, zu mir kommen? Was hast du was gesagt?

Sprecher 3

Also die Frage mit Konzentration auf: Was machen wir?

Sprecher 1

Das Erste, was ich versuche herauszufinden, ist: Was ist das Problem? Was ist die Herausforderung Was wollen Sie erreichen? Und das ist genau das Ziel.

Sprecher 2

Das ist eigentlich schon die Frage: Warum braucht ihr Wieser?

Sprecher 1

Ich kann auch fragen: Warum braucht ihr es? Kann ich auch fragen.

Sprecher 3

Was und warum ist nicht jetzt das Gleiche?

Sprecher 2

Doch, weil wenn er fragt: „Was wollt ihr verbessern?, und so weiter, ist das die Warum-Frage: „Warum braucht ihr mich? Warum braucht ihr ein Prozesswesen?

Sprecher 3

Was wollen wir? Wir wollen einen HR-Prot.

Sprecher 1

Entschuldigung, warte. Wir schneiden es dann raus. Ich frage nicht: „Was wollt ihr erreichen? Ich frage: „Warum wollt ihr es erreichen? Aber warum wollt ihr was erreichen?

Sprecher 2

Dann bin ich bei Christoph. Aber Ich bin immer noch der Meinung, dass Prozess und Prozessdenker einfach eine Methodik ist, die man verstehen muss, genauso wie man Rechnen verstehen sollte. Das ist aus meiner Hinsicht eine grundlegende Methodik, die man sich beibringen soll, weil aktuell kämpfen wir mehr oder weniger damit, dass die Leute prozessual einfach nicht denken können, dass die nicht verstehen, warum wir das machen wollen, warum man überhaupt über Prozesse redet. Was in der Welt sind überhaupt Prozesse? Bis man dann dazu kommt, dass jemand wie der Christoph kommt und sagt: „Ihr müsst doch irgendwelchen Endtour im Prozess haben. Und dann reden wir darüber, was überhaupt so ein End-to-Event-Prozess ist? Anstatt dass wir eigentlich darüber reden: „Okay, was sind unsere Wertschöpfe in der Prozesse? Was wollen wir verbessern? Was ist unser Problem? Warum wollt ihr eigentlich eine Verbesserung herbeiführen? Da reden wir darüber, was überhaupt Was ist das für ein Prozess ist. Und dann lernen wir die Leute die Definition und da bin ich voll bei Christoph und ich bin auch überzeugt davon, dass wenn wir etwas verändern wollen, müssen alle verstehen, was Prozesse überhaupt sind, wo die im Leben, im menschlichen Leben im wirtschaftlichen Leben und so weiter stattfinden, dann können wir viel einfacher darüber reden: Was wollen wir überhaupt optimieren?

Sprecher 2

Was wollen wir verbessern? Und warum? Genau.

Sprecher 3

Aber jetzt hast du ja quasi dir selber die Frage beantwortet, das war es. Und warum nicht das Gleiche ist.

Sprecher 2

Ja, wobei ich bin da, weil diese eine Diskussion tatsächlich bei Christoph, aber ich kann mich immer ausreden, dass ich kein Deutsche bin und deswegen die zwei Sachen für mich ja eh das Gleiche sind.

Sprecher 1

Ich frage nicht, was macht es. Ich will tatsächlich die Probleme und Herausforderungen oder das Problem und die Herausforderungen wissen. Ich will den Grund wissen, warum sie zu mir kommen, warum sie jetzt sagen: „Hey, wir brauchen jetzt Prozessdigitalisierung oder Prozessverbesser.

Sprecher 3

Ja, voll, weil am Ende zwischen dem einen ist quasi das Ziel, also hinter dem Was ist eher das Ziel und hinter dem Warum ist eher die Motivation. Und wenn man die Motivation schafft, heraus zu kristallisieren, was motiviert die Person auch bei kritischen oder bei schweren Sachen, dran zu bleiben und das dann umzusetzen? Das Lustige ist genau auch der LinkedIn-Post, den ich heute irgendwie in den Raum werfen Heute ist genau das Thema oder hat genau das Thema aufgegriffen. Andrea Schmelzer, der bei Porsche oder bei der Porsche Holding ist, der hat nur reingeschrieben: „Jeder auf LinkedIn entscheidet, ein Leader in der digitalen Transformation zu sein, und hat quasi so Gründe die aktuell noch oder die den Status Quo so ein bisschen gechallenged. Heute ist quasi, für Data-driven Decision-Making ist quasi immer noch Excel ein realer MVP, Hyperautomation. Man stoppt meistens bei isolierten kleinen Sachen oder kleinen MVPs. Und dass die reale Adoption – es ist jetzt nur einer der Gründe der drei, den ihr aufgeführt habt, der wirklich einen Kulturwandel und nicht nur neue Tools mit sich bringt. Und ich glaube, der Kulturwandel, den schafft man halt nur, wenn wirklich diese Motivation bei einem Großteil der Belegschaft entflammt wird.

Sprecher 3

Oder ist das quasi Wie soll ich das sagen? Motivation gestartet wird? Nein. Was ist das richtige Wort dazu? Entfacht?

Sprecher 2

Ja. Entflammt. Ja, aber gut, ob sich jemand eigentlich auf LinkedIn als Experte bezeichnet, das können wir, das machen fast alle. Aber ich meine, die grundsätzliche Diskussion war, damit wir damit in den Staaten. Und ich meine, da ist die Frage, ob wir uns einig sind oder nicht. Dann können wir weitergehen, was sind die nächsten Levels? Ich bin echt der Meinung, dass eigentlich alle Prozess verstehen müssen. Für mich ist das genauso, wie wenn du jetzt zu Baumarkt kommst und Farbe kaufen willst und du weißt nicht, wie viel du brauchst, weil du nicht weißt, was Quadratmeter ist. Ich meine, der Berater in der OBI wird mir sehr wahrscheinlich nur schwer, Anfang Mathe zu erklären. Das ist das, was wir machen. Ich bin mir nicht sicher, ob sich die Unternehmen eigentlich klar sind, dass dadurch, dass die Leute eigentlich gar nicht gebildet sind in den Prozess, Grundlagen und was überhaupt deren Prozesse sind, was Wirtschaftsführungsprozesse sind, warum man das macht, warum die Firma sich überhaupt Gedanken darüber machen muss, dass die Prozesse vielleicht nicht optimal ablaufen und so weiter. Wir den ganzen Zeit eigentlich erklären, was ein Saste Pideagoros ist. Ich meine, unser Beispiel, Daniel, in unseren Folien ist der Satz der Pythagoras.

Sprecher 2

Das ist genau das Gleiche. Wir erklären deren Grundlagen von Prozessen, anstatt dass wir wirklich anfangen zu optimieren, dadurch, dass die eigentlich gar keine Grundlagen haben. Dann wäre die Frage, wenn wir uns jetzt eh schon einig sind, oder nicht?

Sprecher 1

Nein, nein, sind wir uns nicht einig.

Sprecher 2

Was gesagt auf der achtigen Phase …

Sprecher 1

Den SMI, den Subject-Matter-Expert, der kennt seinen Prozess. Wer ist der Experte seines fucking To-Dos? Und ihn …

Sprecher 2

Das wollte ich hinterfragen, aber ja.

Sprecher 1

Was ist denn ein Prozess? Ein Prozess ist nichts anderes als irgendeine Aufgabe, die ich halt machen muss. Das ist mein Prozess. Ich habe irgendeinen Input, ich mache irgendwas, habe einen Output und das ist jedes Mal das Gleiche.

Sprecher 2

Aber wenn du das so nehmen würdest, dann kann doch jeder anfangen Haus zu bauen, ohne dass der weiß, was überhaupt ein 90 Grad Winkel ist. Und das haben wir aktuell.

Sprecher 1

Aber du würdest jetzt sagen, dass man eigentlich nicht mehr Leuten beibringen soll.

Sprecher 2

Nein, das ist das Thema.

Sprecher 1

Ich will nicht der Sachbearbeit der Scheiße bezahlt wird, der den ganzen Tag copy-paste in seiner scheiß fucking Excel machen muss. Dem möchte ich die Verantwortung geben, dass der sich jetzt schlau machen muss, was genau Prozessmanagement ist, wie er den Prozess verbessern kann, wie er ihn digitalisieren kann, wie er ihn automatisieren kann, wie er KI ansetzen kann.

Sprecher 2

Nein, aber dass er versteht, was so ein Prozess ist. Warum ist er Teil davon? Warum macht er vielleicht eine sinnlose Arbeit? Ein Grundlagenwissen darüber, wo in der Kette ist der? Was für Wertschöpfung macht er und dass der vielleicht irgendwann eigentlich mit einem Verbesserungsvorschlag kommt.

Sprecher 1

Klar? Weil er ist auch nicht dafür verantwortlich, dass da der ja end to end könnte auf seine Idee.

Sprecher 2

Wir reden aber nicht über Verbesserung. Wir reden über grundlegende Ausbildung. Aktuell.

Sprecher 3

Vielleicht, das richtige Wording zu nutzen, Christoph nennt das „Verantwortlichkeit. Natürlich ist er nicht dafür verantwortlich, aber ihm würde es helfen, ein gewisses Wissen zu haben, das umsetzen zu können, weil es sich matisch wünscht. Er ist nicht verantwortlich für die Automatisierung. Er ist auch nicht verantwortlich, dass der Status Quo sich sofort von heute auf morgen ändert. Aber mit einem gewissen besseren Wissen würde ihm es ermöglichen, ein Potenzial zu erkennen, was er dann einbringen könnte.

Sprecher 2

Er muss das nicht machen, aber wir reden hier …

Sprecher 1

Ich als Führungskraft, als Process Owner meiner fucking Prozesse, wenn ich es nicht schaffe, meinem Mitarbeiter dann, klar zu machen, wo sie in der End-to-End-Kette stehen. Wenn ich ihnen die Prozessdokumente, wenn ich es nicht schaffe, dass ich ihnen die Prozessdokumente oder gar keine Prozessdokumente habe, wenn ich selbst nicht mal weiß, wo ich im End-to-End-Prozess liege, sondern einfach nur weiß, okay, davor kommt die Führungskraft, mit der ich ab und zu zusam sitze und danach da, dann will ich sagen: „Ja, okay, aber du Mitarbeiter, du musst das wissen, auch wenn es sicher als Führungskraft nicht war.

Sprecher 2

Nein, wir reden hier über zwei unterschiedliche Sachen, Christoph. Wir reden darüber, ob ein Mitarbeiter, und das ist der Layer Zero, ob ein Mitarbeiter überhaupt verstehen soll, was ein Prozess ist. Der muss nicht verstehen, was sein Prozess ist. Was ist überhaupt ein Prozess? Was ist eine Prozesslangkarte? Was sind die Grundlagen vom Prozess? Ob der das verstehen soll? Er muss ihn nicht optimieren. Er muss sich nicht … Das ist genauso, wie wenn du mich jetzt fragst: „Muss jetzt ein Mensch in Deutschland verstehen, was zwei plus zwei ist? Ich sage: „Ja. Und ich sage genauso: „Ja, Grundlagen von Prozessen muss jeder verstehen, weil wir uns nur damit beschäftigen, dass wir denen erklären, wie man zwei plus zwei Das ist meine … Auf diese grundlegende Ebene würde ich sagen, dass eigentlich alle Mitarbeiter und alle Menschen in diesem Bereich methodisch besser ausgebildet werden sollen, damit die verstehen was überhaupt Prozess ist, warum man das macht, warum der Prozessmanager zu denen kommt, was überhaupt will er damit sagen, dass das Stakeholder sind und so weiter. Dass es grundlegende Ausbildung sein muss, damit wir uns schneller weiter bewegen. Das ist meine Theorie. Da hinter stehe ich. Alle Mitarbeiter müssen mehr wissen.

Sprecher 1

Es ist nicht … Wie gesagt, ich bin prinzipiell bei dir, es soll in die Schule, aber es ist definitiv kein Blocker, irgendein Projekt zu machen. Was sollst du denn in der Das ist ja da spannend.

Sprecher 3

Was würdest du in der Schule lernen? Wenn du sagst, es müssen allgemein alle Leute lernen? Was würdest du dann in diesem Schulfach lernen?

Sprecher 1

Grundlagenprozessmanagement. Du redet doch mal doch. Das, was der Matos sagt … Ja, aber mir ist es Wurst. Ich habe, weiß nicht, alle zwei Wochen ein Projekt mit Subject-Matter Experts, mit Mitarbeitern von Fachteams, die Angst vor Prozessen haben, weil sie nicht wissen, was Prozesse sind. Und wir machen trotzdem erfolgreiche Prozessprojekte. Mir ist wichtig- Aber wir skalieren nicht.

Sprecher 3

Aber jetzt sind wir doch genau an dem Punkt. Warum haben die Angst? Hätten sie die Angst nicht, wenn sie das Wissen vorher hätten, wenn sie nicht dich bräuchten?

Sprecher 1

So, ja, ja. Aber dann haben wir eine … Aber wenn Sie das Wissen davor haben, dann kommt kein Digitalisierungsverantwortlicher zu mir, weil die Leute das selbst können. Das ist doch gut so. Wir reden doch von einem Status-Quo. Also okay, dann beginnen wir von den Grundlagen Wir bringen sie in die Schule, jeder kann es selbst und wir sind nicht mehr nötig. Okay, liebe Gemeinde, das ist die Lösung.

Sprecher 2

Ja, aber warte, Christoph. Das ist nicht so, dass man … Das ist wie mit Mathe und allen anderen. Es ist was anderes, etwas zu verstehen und dann ist das andere, das anzuwenden. So, jetzt kommen wir dazu, dass wir sagen, es gibt ein Layer 2 von mir aus. Und da sind die, die wirklich sich Gedanken machen, wie man so einen Prozessoptimierung macht und so weiter. Die anderen verstehen vielleicht, warum der jetzt quasi mit Christoph kommt. Ich meine, die Experten wirst du immer brauchen. Alle brauchen die. Ob du jetzt halt, keine Ahnung, Architekten brauchst und so weiter. Du weißt ungefähr, wie man eigentlich einen Stift nimmt und wie man Dreiecke malt. Das haben alle gelernt in Geometrie. Trotzdem würde ich es ja wahrscheinlich mein Haus nicht selber zeichnen, obwohl ich das vielleicht könnte. Weißt du? Und das ist genau das, wo ich nicht sage, dass die uns nicht brauchen. Die Frage ist dann: Was sind die nächste Lair? Die brauchen mehr Wissen. Aber aktuell, und das ist echt mein Wunsch, dass man viel mehr eigentlich in der Richtung machen muss, weil dann dieses Digitalisierungsproblem viel schneller und viel leichter vorangetrieben wird, wenn die grundlegende Wissen einfach viel weiter wird.

Sprecher 2

Was ist das nächste? Was ist dann halt für dich der Sagen wir, der nächste Level, wo du sagst, okay, der Prozess Owner, Prozess Manager? Was ist eigentlich die nächste Gruppe? Wenn du sagst, okay, wir haben jetzt der grundlegende Lehrer erweitert, was wäre dann der Stufe zwei, die Gymnasiumfächer? Du bist für mich so ein Professor, weißt du? Prozessvisat ist schon halt eine der … Und das ist auch etwas, was auch der Kasper eigentlich geschrieben hat. Was sind die unterschiedlichen Gruppen und welche Knowledge brauchen die eigentlich? Was braucht so ein Ziel-Level? Was braucht so ein Center of Excellence oder Prozessexperten? Was brauchen die allgemeinen Mitarbeiter?

Sprecher 1

Ich bin immer noch der Meinung, dass man den Scheiß nicht mit Mathematik oder Deutsch oder so vergleichen kann. Wenn ein Wenn ich einen neuen Mitarbeiter einstellen will und er kann nicht zwei plus zwei rechnen oder kann kein rechtwinkliges Dreieck zeichnen, dann wird er bei mir nie einen Job bekommen.

Sprecher 2

Trotzdem ist er, wenn er keinen Prozess-Wenn er aber jetzt nicht weiß, wenn er jetzt nicht weiß, wie eine Prozessler Karte ausschaut, ich ihn aber für Finanzen brauche und er Buchhaltung machen kann und haben soll und unterscheiden kann, who cares?

Sprecher 1

Es ist mir so scheißegal. Meine Subject-Matter-Experts, die müssen einfach nur ihre fucking Prozesse kennen. Und wenn sie zusätzlich wissen, hey, üblicherweise sind es finanzensupport-Prozesse und üblicherweise ist bei Purchase to Pay der Vorder-Einkauf einbunden beziehungsweise eventuell auch die Auftragsbestätigung vom Fachtim, damit wir das sauber alles zahlen können als Kreditorenabteilung, dann sage ich: Lieber Gott, endsgeil. Aber wenn du einfach nur weißt, haben soll und wie du SAP bedienst, deine Rechnungen zu zahlen, ist auch okay. Ich erkläre dir das dann Schritt für Schritt, wo wir uns in der Prozesslandkarte befinden, weil ich bin dann Teamleiter und das ist meine Verantwortung. Und das ist auch genau der nächste Schritt, weil dann haben wir meiner Meinung nach zwei essentielle Rollen, den Prozessmanager und den Prozesseigener. Und der Prozessmanager ist der mit dem Methodenwissen, idealerweise mit subjektorientiertem Methodenwissen. Und der Prozesseigener ist der, der auch grundlang Verständnis Prozessmanagement hat und einfach weiß, okay, eventuell tiefes Verständnis zu den Themen Schnittstellen, zum Thema Stakeholdermanagement, solche Dinge. Klassisch Prozesseigener, also klassisch Entscheidungsträger, der auch Ahnung von KPIs hat, der die fachliche Meinung des Prozessmanagers richtig versteht und interpretieren kann, fundierte Entscheidungen zu treffen. Das ist meine Meinung?

Sprecher 2

Verstanden. Ich bin anderer Meinung. Ich glaube, dass alle das brauchen, sonst wenn wir uns nicht bewegen, so wie wir uns jetzt nicht bewegen. Das ist meine persönliche Meinung. Dadurch, dass die meisten eigentlich nicht verstehen, warum dann zu einem Prozessmanager kommen, sind die alleine. Wenn das deren Chefs nicht verstehen … Ich meine, ich habe jetzt auch so einen Fall gehabt. Leiste Woche, Daniel, wo dann der Prozessmanager zu mir kommt und sagt, der hat das Ding Verantwortung. Am Ende musst du irgendwie SAP-Prozesse beschreiben, keiner unterstützt ihn, weil keiner weiß, was die überhaupt von ihm wollen, weil der nicht in einen Prozess getrieben und unternehm sind, von der sind es da eigentlich keiner versteht, was überhaupt Prozesse sind, weil die vielleicht eigentlich der Meinung sind, der kommt halt an ein Visa, der macht ein, zwei Prozesse und alles andere ist uns egal. Der ist da unzufrieden. Es läuft bei dem Gesamt nicht gut. Vielleicht brauchen die auch keine Optimierung, ist egal, aber das scheitert daran, dass die meisten überhaupt nicht verstehen, was Prozesse sind. Und das scheitert daran, dass man keine Grundausbildung da drin hat. Deswegen glaube ich nicht, dass es reicht. Das ist meine persönliche Meinung. Und die Idee war, dass wir uns anschauen, was wäre, wenn wir das verändern können?

Sprecher 2

Meine Meinung ist der Veränderung, dass man viel, viel mehr in der Grundausbildung machen muss, damit die Leute verstehen, okay, das kann mir helfen, einen Schritt weiterzugehen, das kann meinem Unternehmen helfen, einfacher zu digitalisieren. Das kann mein Prozessmanager, meinem Prozess owner helfen, dass der sich nicht damit herumschlagen muss, dass er mir erklären muss, was überhaupt die Grundlagen vom Prozessmanagement und Prozess sind.

Sprecher 1

Wir machen jetzt ein kleines, gedankliches Experiment. Wisst ihr vielleicht zufällig, wie viele Arbeitnehmer wir in Deutschland haben?

Sprecher 2

Nein.

Sprecher 1

Ich weiß es auch nicht. 30% vielleicht.

Sprecher 3

Vielleicht 25, 30?

Sprecher 1

Ich meine, in Millionen oder in Millionen.

Sprecher 3

Er hat vorhin 80 Millionen. Da hast du ja keine Mathe gelernt.

Sprecher 2

Also wenn du in der Grundausbildung warst …

Sprecher 1

46,3 Millionen. Wir rechnen einfach mit Rundenzahlen, damit es einbezieht. Wir jetzt einmal sagen, 40 Wir haben 40 Millionen Beschäftigte. Jetzt sagen wir, ich weiß nicht, wie viel, üblicherweise 10% in einer Firma haben irgendwelche Führungsverantwortung. Ist das zu viel? 5%?

Sprecher 3

Schon 10.

Sprecher 1

Zehn. Okay. Das heißt, vier Millionen haben Führungsverantwortung und sind voraussichtlich auch in irgendeiner Form Prozesseigner, zumindest von irgendeinem Teilprozess. Und wir rechnen jetzt einfach ganz pragmatisch. Das heißt, 36 Millionen sind einfach nur Subject-Matter-Experts.

Sprecher 3

Das ist dein neues Lieblingswort.

Sprecher 1

Ja, das ist ganz cool. Es sind einfach nur irgendwelche Angestellte, Fachexperten, wie auch immer. Und wir gehen davon aus, wir rechnen jetzt auch nicht die Prozessmanager dazu, die sind weg. Wir gehen davon aus, niemand hat Ahnung vom Prozessmanagement. Jetzt haben wir im ersten Schritt zwei möglich Also zwei verschiedene Möglichkeiten. Entweder wir sagen: „Hey, wir nehmen diese ganzen 40 Millionen und trainieren die jetzt. Auf Grundlage. Trainieren die jetzt, dass die ein Grundlagen haben. Genau, trainieren die Grundlagen. Und danach zusätzlich vier Millionen, die noch mal spezialisiertes Wissen bekommen. Und dann vielleicht noch mal eine Million, die noch mal Methodenwissen bekommen als Prozessmanager, wie auch immer. So. Was wir auch machen können. Wir können sagen: „Hey, wir haben vier Millionen Prozesseigener, die in der Verantwortung sind, ihren fucking Mitarbeitern das richtige Wissen, genau dieses Wissen mitzugeben. Und das meine ich ernst. Ihr wisst, wo ich Krampfader am Beginn, wenn ich höre eine Führungskraft, die keine Ahnung vom Prozessmanagement hat. Weil Prozessmanagement ist nichts anderes, als über die To-Dos, die man als Teamleiter verantwortlich ist, Ahnung zu haben, Wissen zu haben, Zahlen zu haben. Ich kann einfach sagen: „Hey, lass uns doch 10% davon trainieren. Und die sind die kritische Masse, die das Wissen an alle anderen 36 Millionen geben.

Sprecher 1

Und ich weiß, ich denke da jetzt sehr idealistisch, sehr einfach, sehr pragmatisch. Ich persönlich glaube aber, dass das ein viel effizienter Weg wäre.

Sprecher 3

Und ich sage vielleicht nicht- Das ist vielleicht eine kurze Sache. Ich sage nicht. Eine kurze Sache.

Sprecher 2

Das ist so für mich … Warte, warte, warte.

Sprecher 3

Darf ich mal kurz? Ich würde dich kurz … Eine kurze Frage, Christoph. In deiner Beobachtung oder in deiner Aussage steckt ja die Grundannahme drin, dass jede Führungsperson so tief und so, also quasi mehr Wissen in sich trägt als all ihre Mitarbeitenden. Und du würdest quasi den Mitarbeitenden das Know-how abtragen und nicht quasi die Führungskraft in, sagen wir mal, dieses Führen, dieses soziale, sagen wir mal, der Leader zu Eigentlich wird der komplett der Kultur und wird der Großkonzern-Erfahrung widersprechen, dass man eher der soziale Leader ist und sich die Menschen kümmert und nicht die Fachexpertise.

Sprecher 1

Also ich möchte jetzt die Umfragen sehen, wo du mir zeigst, dass die Großaktionäre aufs Soziale sich konzentrieren, dass die Manager da null politisch sind, null Arschlecker sind und ist es definitiv nicht alles dafür tun, rauszugehen. Aber ich glaube, ich weiß, wo unser Fehler ist. Wenn ich sage, die Führungskraft braucht Prozessmanagementwissen, dann sage ich nicht, sie muss jeden Prozess in-und auswendig kennen.

Sprecher 2

Weißt du, was das Beste ist, Christoph? Ich sage dir was. Willst du das wissen? Ich würde nur die 90% ausbilden. Ich würde alle andere ignorieren. Das ist mein Weg. Ich würde die 90% lieber Grundlagen von Mathe beibringen, als die 10% eine Astrophysik, weil ich damit schaffen würde, dass die irgendwann selber darüber nachdenken werden, dass die das verbessern, dass die Teil von einem Prozess sind, dass die selbstständig sind, dass die mitarbeiten, mit darin gestalten können, dass die etwas verändern wollen. Ich würde tatsächlich dazu gehen, dass ich die 90%, nur die, ausbilden würde, weil ich langfristig damit viel mehr schaffen würde. Ich bin halt auf meiner grünen Wiese und wir Da haben wir jetzt einen philosophischen Teil. Wenn mich jemand fragen würde, wenn jetzt der Digitalisierungverantwortliche, nicht von Deutschland, der würde nicht zu mir kommen, sondern von EU zu mir kommen würde, würde ich das vorschlagen: Um eine langfristige Veränderung in unsere Probleme, Digitalisierung, Hör auf, die Führungskräfte aufzubilden, die sollen wirklich die anderen supporten. Schau, dass du die 90% einfach ein Level weiterbringst, dass die verstehen, warum, dass der Change Management leichter wird, dass die nicht so viel Angst haben, dass die mitarbeiten, dass die positiv sind.

Sprecher 2

Manche davon werden dann gestalten, manche werden sich entwickeln. Ich würde die 90% definitiv angehen. Ich würde alle andere ignorieren.

Sprecher 1

Ich habe jetzt eine Frage. Wir haben die ausgebildeten Mitarbeiter, die eine Entscheidung zu Prozessänderungen oder Prozessdigitalisierung brauchen und auch dafür in verschiedene Wege nach rum. Es gibt verschiedene Möglichkeiten. Und dann fragen sie die sozial ausgerichteten Führungskräfte, die anscheinend super zahlreich in Deutschland sind, aber nur mir noch nicht so wirklich über den Weg gelaufen sind. Dann fragen sie die nach der Entscheidung und dann muss einer eine Entscheidung treffen, der keine Ahnung hat. Und jetzt gehen wir davon aus, es gibt immer nur zwei Möglichkeiten. Das heißt, wenn wir nach der Wahrscheinlichkeitstheorie gehen, 50% machen dann Scheiße im Prozessmanagement.

Sprecher 3

Warum denn? Du sagst, in deiner aktuellen Analyse erwirtest du den Fachexperten, so wie du SMIs, wie du sie gerade beschreibst, würdest du ihm ja die Kompetenz absprechen, dass er keine gute Entscheidungsvorlage und Grundlage erschaffen kann.

Sprecher 1

Wenn die Person wirklich- Das heißt, ich bilde all meine … Also ich mache nicht nur Grundlagen-Schulung, sondern 35 Millionen wären tatsächlich zu Prozess-Management-Experten, Digitalisierung-Experten ausbildet. Eben nicht.

Sprecher 3

Das ist doch genau das, was man versucht, Matis gerade dir die ganze Zeit zu erklären. Zu sagen, okay, das Grundlagenwissen wäre gut, eine Idee zu entwickeln oder ein potenzielles Potenzial zu entdecken. Und dann gibt es immer noch die Fachexperten, wie einen Process Wizard oder einen Automation Expert, oder wie sie unsere Automation-Heineys auf LinkedIn, die das dann wirklich final Perfektion umsetzen, so wie es ein Architekt, nachdem man das 90 Grad Dreieck sich selber quasi grob im Kopf entwickelt hat, das in der Perfektion umsetzt. Natürlich braucht man immer die Experten und man wird immer Professionals brauchen, die das quasi wirklich bis ins Letzte, also architekturmmäßig, Automation, Prozessmanagement, alles drumherum perfekt machen. Aber wenn dieses Grundlagen-Know-how-Wissen, dieses Basic-Basic die Klinikléa gar nicht da ist, haben die es zehnmal schwerer. Und was, glaube ich, die Challenger ist, das skaliert er nicht. Und das sehen wir ja die letzten Jahre. Wir haben nicht genug Professionals, die das dann quasi skalieren können. Und uns fehlt das Grundlagenwissen die quasi ein Potenzial sind.

Sprecher 2

Ja, und ich bin der Meinung, es gibt ja unterschiedliche Theorien und Beschreibungen, wo man eigentlich Leadership so bezeichnet, dass du eigentlich die besten Leute die finden so was unter dir, die besser sind als du idealerweise und die dir eigentlich Vorschlage machen, wo du dir auf dein Team vertrauen kannst. Und es gibt halt Beispiele, wo das funktioniert. Ich bin bei dir, dass es in Deutschland nicht sehr gut funktioniert, aber es gibt Unternehmen, die mittlerweile das verändern. Die versuchen, diese Vertrauen der Person zu legen, die das Fachwissen haben. Es passiert in vielen Bereichen. Klar, irgendwann musst du eine Entscheidung treffen, aber du triffst das doch anhand von denen, wie gut deine Mitarbeiter sind. Das ist wirklich meine Theorie, Christoph, dass ich eigentlich lieber die 90% Ausbildung würde und dann halt weg von diesem, der Chef entscheidet und alle gehen nach, so wie Entchen, in Richtung „Der hat doch die besten Leute. Also ich meine, deswegen hat er die doch ausgewählt. Das ist mindestens meine Hoffnung. Idealerweise wählst du einfach Leute, die besser sind als du und du versuchst, die zu coachen, zu leadern und so weiter. Klar musst du irgendwann eine Entscheidung treffen, aber du treffst die auch auf Grundlage von den Empfehlungen von einem Mitarbeiter.

Sprecher 2

Alles andere wäre falsch. Und deswegen würde ich persönlich nur die 90 ausbilden.

Sprecher 3

Aber stimmst du dem jetzt du?

Sprecher 1

Nein.

Sprecher 2

Ich glaube, das ist die krasseste Diskussion, die wir hatten in unseren 37, was?

Sprecher 3

38 Folgen. Spannend. Das wäre wirklich eine gute Umfrage. Wir haben zwei klare Fälle, ohne dass das jetzt irgendwie einen Personenbezug hat. Fall A: Das Wissen kommt vom Leader und die Führungskraft gibt die Richtung vor und entscheidet und hat so viel Know-how, dass über Prozesse, Prozessmanagement und deren Task auf Arbeitsebene zu entscheiden ist. Oder Fall B: Die Entscheidungen und das Prozess, sagen wir mal, Das Prozessverständnis kommt quasi aus der Arbeitsebene und wird der Führungskraft vorgeschlagen, die anhand des erarbeiteten Lösungsvorschlages dann vielleicht eine Entscheidung trifft und potenzielle Freigibt, „Automation, sagen wir mal, Projekte freigibt, weil am Ende klar wird, die einzelne Person auf Arbeitsebene nicht ein Großprojekt starten können oder ein Verbesserungsprojekt alleine starten können, aber als Gruppe könnte man dann bessere schaffen. Ich glaube, das ist eine gute Umfrage. Lass uns die mal starten. Ich bin sehr gespannt, wie das unsere Zuhörenden sehen und wie vielleicht auch der Wunsch ist. Ich finde es super gut, dass wir zwei unterschiedliche Meinungen haben oder zwei unterschiedliche Fälle, weil natürlich, ich würde 100% unterschreiben, dass es für Fall A und für Fall B Personen gibt, die das gerne bevorzugen würden. Es Es würden natürlich Personen geben, die gerne Fall A bevorzugen würden.

Sprecher 3

Es wird genug Personen geben, die sich dann quasi eingeschränkt fühlen und die eher Fall B quasi bevorzugen würden. Von daher superspannend. Lass uns das so machen. Um das jetzt nicht völlig die Ufer zu lassen, weil wir schon eine unglaublich lange Folge haben. Lasst uns mal aus dieser Diskussion underrated und overrated formulieren.

Sprecher 2

Jetzt bin ich gespannt. Daniel, startet du doch.

Sprecher 3

Ich bin quasi in vielen Sachen stehe ich meiner Meinung nach zwischen euch. Deswegen passt das ganz gut. Ich würde sagen, bei Underrated sehe ich schon eine gewisse Art der Ausbildung, also der methodischen und fachlichen Ausbildungslücken. Was aber gleichzeitig mit sich zieht, dass ich eine riesige Herausforderung drin sehe, gerade auch im Prozessmanagement, in der Prozessautomatisierung. So viele Sachen sind innerhalb von der kürzeste Zeit, also in den letzten fünf bis zehn Jahren, entstanden. Die Methoden und die ganzen Tools und alles hat sich so krass weiterentwickelt. Ich sehe schon over rate, dass man in allem voll einen Blick hat. Das ist heute fast nicht mehr möglich. Ich sehe absolut underrated einen guten Führungsstil. Führungsstil, ich glaube, unterschiedlicher Definition. Ich bin eher bei dem Leadership, der auf der Person der Ebene als Mentor mich persönlich weiterbringen könnte und mir nicht fachlich jede einzelne Sache vorschreibt. Also ich bin eher Team B. Ich würde sagen, das sind so meine zwei underrated und das eine Overrated. Christoph?

Sprecher 1

Underrated, Fachkräfte ohne Prozesswissen, weil sie wissen, was sie tun. Overrated Großkonzerne.

Sprecher 3

Hi, okay. Matuj.

Sprecher 2

Ich wollte jetzt eine politische Frage stellen, aber ich lasse das lieber. Ich finde es komplett Und der andere reitet eine allgemeine Wissen in bestimmten Bereichen. Da bin ich sowohl bei dem Prozessmanagement, als auch bei der Informatik. Ich glaube, dass wir uns da einfach zu langsam bewegen und dass es mittlerweile Grundlagen von zukünftigen Generationen sind. Und ich bin voll bei Christoph. Ich finde es underrated, dass wir sehr wenig Fachkräfte haben, die auch diesen zweite Level haben. Dadurch kämpfen wir sehr viel. Overrated. Für mich sind Overrated, da bin ich vielleicht bei dir, Daniel, die Fachkräfte, die alles wissen mussten. Ich bin eher auch auf der Ebene, dass du idealerweise Mitarbeiter hast, die dir helfen, die besser sind als du. Das Das ist meine persönliche Meinung.

Sprecher 3

Eine kleine Buchempfehlung: Wenn jemand mal Zeit hat zum Lesen, dieses Buch „und mittags gehe ich heim, ist ein sehr cooles Leadership-Buch. Hast du gelesen? Yes.

Sprecher 2

Du bist noch nie mittags heimgegangen. Jetzt können wir das wieder.

Sprecher 3

Passt.

Sprecher 2

Hast du nichts gelernt. Gelesen, aber nichts gelernt.

Sprecher 3

So ihr Lieben. Deswegen vielen lieben Dank, dass ihr eingeschaltet habt zur 38. Folge, die Prozessphilosophen. Ihr wisst, Donnerstag ist unser Podcast-Tag. Bis bald, bis zur nächsten Woche und wenn ihr uns eure Meinung oder Kritik hinterlassen wollt, stimmt diese Woche gerne ab. Wir freuen uns extrem auf euer Feedback. Danke, Kasper, in dem Falle und Schaut out an alle anderen. Vielen lieben Dank.

Sprecher 2

Ciao, ciao.

Sprecher 1

Ciao. Tschau. Tschüss, bye, bye..

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