Bananen & Alltagsprozesse

Shownotes

In der 40. Episode dreht sich alles um Alltagsprozesse, die wir sonst kaum wahrnehmen. Daniel feiert McDonald’s als Paradebeispiel für schnelles Bestellen, ärgert sich aber über zerquetschte Bananen im Einkaufswagen, weil der Supermarkt sein frisches Obst an den Eingang packt. Matúš hinterfragt daraufhin, ob wir Prozesse nicht viel öfter unter der Lupe betrachten sollten – egal, ob wir eine popelige Bestellstation verbessern oder große digitale Transformationsprojekte anstoßen. Christoph nimmt wie gewohnt die Meta-Perspektive ein und erklärt, warum ohne Enterprise-Architektur vieles im Unternehmensalltag schiefgeht. Am Ende sind wir uns einig: Prozesse laufen überall, und manchmal sorgen selbst Kleinigkeiten für gewaltige Aha-Momente.

WICHTIG: Schreibt uns eure verrücktesten BPM-Geschichten: Wir anonymisieren alles und garantieren volle Diskretion. Lasst uns zusammen lachen und lernen! Eure Vorschläge für Gäste: Kennt ihr eine Person, die eine echte BPM-Expertin oder ein echter BPM-Experte ist? Dann lasst es uns wissen, wir freuen uns über Empfehlungen!

Abschließende Worte: Danke, dass ihr wieder eingeschaltet habt! Eure Meinung ist uns wichtig! Schreibt uns gerne euer Feedback und eure Gedanken zur heutigen Folge.

Wir hoffen, dass euch diese Folge genauso viel Spaß gemacht hat wie uns. Freut euch auf die nächste Episode, wo wir euch mehr über uns und unsere Erfahrungen erzählen werden. Bleibt neugierig und bis bald!

Kontakt & weiterführende Links: Habt ihr Fragen oder möchtet mehr über die besprochenen Themen erfahren? Kontaktiert uns gerne über unsere LinkedIn-Profile.

Matúš: https://www.linkedin.com/in/matusmala/

Daniel: http://https://www.linkedin.com/in/danielmatka/

Christoph: https://www.linkedin.com/in/processwizard/

Process Academy: Website

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00:00:00: In der heutigen Episode philosophieren wir über. Ich würde gerne unsere neue Kategorie introducen. Der beste und der schlechteste Alltagsprozess. Das ganze Thema Prozesse, Prozessmanagement, Prozessautomatisierung, kommt ja so, so oft in unserem Alltag vor.

00:00:19: So sieht das aus, wenn fachlich Unwissende an Prozesse geht.

00:00:23: Einen wunderschönen guten Tag, liebe Zuhörende unseres Podcasts. Wir sind es wieder. Die drei Prozessphilosophen heute am Montag, den 10. März. Entspannter Nachmittag, 16 Uhr. Und ich beginne mit der legendären Frage: Christoph, wie geht es dir?

00:00:46: Mir geht es gut, so weit. Danke der Nachfrage. Matosch, wie geht es dir?

00:00:52: Gut, gut. Kann mich nicht beschweren. Nichts Neues, nichts Spezielles. Doch, ich habe vieles Neues und vieles Spezielles, aber muss man uns überlegen, ob der das erzählen wollen.

00:01:03: So Leute, 40. Folge. Das ist schon wieder ein Jubiläum. Ich freue mich. Bei mir war diese Woche in LinkedIn viel los. Ich habe einen coolen Beitrag, den ich gerne vielleicht mit euch diskutieren würde. Ich habe eine neue Kategorie, die ich gerne einführen würde zur 40. Folge und wir haben ein Thema, was vermutlich matisch vorbereitet wird. Also, Folge packter Folge, Leute. Wir verdienen gar nicht so viel Zeit. Und ich würde sagen: „Let’s go up in die LinkedIn-Bubble. Wollt ihr starten oder soll ich mit meinem Posting starten? Ich hatte so viel Zeit beauftragt.

00:01:40: Du hast das schon so angedieset, dass du starten willst. Dann los geht’s.

00:01:44: Okay, okay, okay. Und zwar sind zwei Beiträge, in dem Fall sogar von Gartner, die von unseren Kontakten weiter gepostet worden sind, den Markus Herrhofer. Soll ich euch einen link schicken, damit ihr Was du auch seht. Es ging darum, wie eine Logo-Habe ich schon geschickt.

00:02:02: Habe ich auch gefunden.

00:02:04: Haben wir jetzt nicht ernsthaft das gleiche Thema? Ist das der gleiche?

00:02:07: Sample architecture for Process Automation oder ist das eine andere? Warte, warte. Warte.

00:02:12: Ich muss mir der aber schnell aufmachen. Ich habe noch einen Screenshot gemacht davon. Und zwar der Beitrag war … Ja, genau. Genau. Den fand ich richtig gut.

00:02:30: Nichts mit Logo zu tun.

00:02:32: Nein, aber mit Prozessen. Das schon. Deswegen dann, Markus, deine qualifizierte Meinung zu diesem Bild, wenn du es siehst und was sagt dein technisches Herz dazu?

00:02:47: Ich glaube, damit man das erklärt, schaut euch. Der Markus hat eine Architektur vom Gartner-Geteilt. Kommentiert. Die sich am sogenannten Ad-up-Prinzip oder wie eigentlich die Software-Architekturen für Prozessautomatisierung in Zukunft aussehen sollen, basierend irgendwie auf Data Fabric und Orchestration und Modeler und Low-Code-No-Code Workflows und Decision Modeller und was auch immer. Finde ich spannend. Es ist immer interessant, Um neue Ideen zu sehen. Ich bin der Meinung, dass uns das fehlt. Ich kann dir noch nicht so qualifiziert sagen, ob das die endgültige ist, aber was uns definitiv fehlt, ist eine Architektur, wie man eigentlich in BPM mit den modernen Tools und System aktuell arbeiten soll. Also wenn du von RPA, Mining, Orchestration, dieses ganze Low-Code-No-Code-Tuch kommst, die vielleicht nur UI bauen, wie ihr das da, also wie der Garten beschrieben hat mit Low-Code-No-Code-UX-Apps, Webbuilder oder Workflow-Automation-Tools, wie du die Quasi zusammenbringst, wie du das als Architektur aufsetzen sollst und wie das alles zusammen funktionieren soll. Da fällt uns extrem viel. Und wenn das eine der Ansätze ist, wie das funktionieren kann und vor allem finde ich richtig genial, dass da auch Discovery und Process Mining ist. Wobei ich die Frage stellen würde, warum ist da Process Mining? Wenn ich auch gestern einen Nachhaltig bekommen habe, wir sollen das aufhören, Process Mining zu nennen und Wie heißt das jetzt?

00:04:32: Intelligence. Deswegen, das wäre das Einzige. Aber sonst finde ich die … Also der Bild ist auf jeden Fall verständlich und es ist definitiv so, wie ich das mag.

00:04:42: Ich dachte mir so: „Wow, im ersten Moment und so im zweiten Moment, da sind aber ganz viele Methoden und Tools, die man miteinander verknüpfen sollte, die wirklich dann in so einer killer Applikation ins Doing kommen. Ich glaube, man hat super viel Freiraum.

00:05:03: Na ja, das ist ja keine Applikation. Das ist am Endeffektur. Die sieht genauso aus wie meine Architektur, die ich auch bei dir gebaut habe.

00:05:09: Ja, ich weiß, aber ganz viele, wo Applikationen, wo Methoden Welchen Projekten und Methoden, Applikationen und sagen wir mal, diese ganze Datenthematik zusammenspielen sollten, sehe ich von einer Herausforderung, würde ich, glaube ich. Das ist krass.

00:05:28: Was siehst du da als Herausforderung? Das ist die Herausforderung. Es ist am Endeffekt, ein Architekturbild, der aus meiner Hinsicht sehr viel Sinn macht. Und das ist definitiv eine Architektur, die mindestens in meinen Projekten in den letzten zwei, drei Jahren auch so war. Du hast irgendwo einen Datenlayer, Fahr bei euch, auch so. Das kann man abhaken. Du hast Microservices, die dir etwas bereitstellen, was du vielleicht nicht mit Logo tust bereitstellen kannst, willst oder wo du es als explizit selber programmieren willst. Dann hast du unterschiedliche sagen wir es so, Task-Clear, ob das jetzt die Task-Automation mit den Boards ist, RPA, AI-Boards oder tatsächlichen User-Tasks. Dann hast du ein Rules-Engine, Process-Engine, Low-Code-Workflows. Da kannst du halt auch solche erzählen, wie von mir aus MEC, Zepia und was auch immer oder die ganzen anderen AI-Workflow-Tools. Dann hast du die, und das ist gerade diese Konflikt, der low-code/no-code UX-App-Bilder, die oder einfach nur eine Webseite mit Formularen. Und dann hast du auch Enterprise Application, die wir kennen, ob das jetzt ein CRM-System ist oder was auch immer. Was cool ist, was ich Was ich auch genial finde, ist, dass die auch Process Mining da zugefügt haben und dass man sieht, wie sich diese Methoden oder unterschiedliche Arten von Systemen, wie sollen die kommunizieren, wie sollen die sich unterscheiden, wo ist deren Verwendung, weil sehr häufig – und das ist, du kennst, meine große Kritik ist, dass man dann aus einem Process Mining Tool versucht, ein All-you-can-e Tool zu machen.

00:07:10: Und am Ende, die Suite könnte eine ähnliche Architektur wie diese verfolgen. Und ja, ich finde es gut. Ich finde es gut, dass es da geschrieben ist. Ich finde es gut, dass es von Gartner kommt. Ich bin dabei, dass es eine gute Idee ist. Es ist jetzt nichts überraschendes für die, die in der Process Automation unterwegs sind.

00:07:38: Okay, ich finde es cool. Christoph, hast du eine Meinung dazu?

00:07:45: Ich finde es super und interessant, dass fast alle Applikationen vor allem durch KI miteinander in irgendeiner Form verbunden sind, was superspannend ist und woran ich daran denke, man muss speziell, zum Beispiel Gartner geht ja anscheinend davon aus, dass das Process Mining Tool Dass man darauf Rückschlüsse zu irgendwelchen Tasks und Daten machen kann. Markiert aber da eben diesen Gen AI-Marker Was insofern spannend ist, weil wie wir vor ein paar Wochen mit dem Jens gesprochen haben, mit dem Kasper gesprochen haben. Da hat er uns gesagt, dass irgendwie 10% aller Prozesse nur durch Process Mining laufen. Und vielleicht mit der Hilfe von KI, die die viel mehr Daten auf einmal verarbeiten kann als wir. Vielleicht ist dann möglich, dass man dadurch tatsächlich mehr als nur diese 10% der Prozesse meinen kann oder discoveren kann, wie auch immer, und dadurch tatsächlich noch mehr Insights und Effizienzsteigerung generieren kann. Insgesamt super interessant Aber die verschiedenen Layer, glaube ich, zeigen auch, sich auch super herausfordernd.

00:09:41: Ja, das meinte ich genau. Am Ende dieser Herausforderung in den verschiedenen Layern meinte ich. Und es ist eigentlich spannend, wie oft würdest du so was in deinem Arbeitsalltag nutzen? Oder gerade du bist ja schon in der vorderen Front, wenn es darum geht, Prozesse zu digitalisieren, zu optimieren. Wie oft hast du so ein Bild dann auch vor dir liegen? Wen überhaupt?

00:10:01: Das ist genau das, was viele nicht verstehen, Daniel. Das ist genau das Problem.

00:10:08: Ich meine da jetzt, Christoph, das ist ja genau das, worüber wir letztes Mal auch diskutiert haben.

00:10:12: Ja, aber das ist halt am Ende musst du schauen, das ist genau das Problem, warum die Projekte heutzutage sehr langsam vorankommen, weil jeder glaubt, dass man mit einem von diesen Elementen alles machen kann. Jetzt hat es endlich mal auch jemand anderer aufgeschrieben, aus den Leuten, die vielleicht nicht diese Reichweite haben wie Gartner. Prozessautomatisierungsprojekte oder generell Digitalisierungsprojekte über alle Leer sind weg, sind einfach komplex.

00:10:40: Weil das Ding kannst du ja so ausdrucken und auf A3 ins IT-Büro hängen.

00:10:45: Ja, aber das Ding sollst du nicht im IT-Büro, sondern halt bei Einkaufen, wenn jemand damit kommt, dass er halt Prozesse in fünf Tagen einfach digitalisiert, sonst sollst du ihm das halt einfach da hinkleben und sagen: „Du bist jetzt gerade nur in der Schutzbereich. Das ist eher das, was ich damit sagen will. Also am Ende sind die Digitalisierung-und die Automatisierungsprojekte komplex und teuer und das ist auch richtig so.

00:11:13: Passt. Finde ich cool. Ich habe noch zwei, drei andere Posts, die mir die Woche aufgefallen sind, wo ich im Zug Zeit hatte, drüber zu schauen. Aber das ist definitiv einer, den wir highlighten können und wir packen den Link oder wenn es irgendwie geht, das Bild in die Showdots Ja, und danke an Markus, dass er das geteilt hat, weil ich habe es nicht gesehen.

00:11:34: Deswegen finde ich das cool. Eine Kritik muss ich aber schon äußern. Also warum in aller Welt haben die da Bubbles für Intelligent Document Processing und Decision Intelligence Plattform reingetan, wo die alle anderen mit Kasten gebaut haben? Das Könnte man vielleicht mit gleichem Stil machen, aber sonst finde ich das sehr cool. Wie gesagt, ich finde es genial, dass das von Gartner kommt, weil solche Architekturen sind jetzt nicht neu, haben viele, die mit Tools, mit denen ich gerne arbeite, zu tun haben, habe ich in den letzten fünf Jahren sehr häufig gesehen, aber es ist halt einfach anders, wenn das ich hinmale und wenn das Gartner hinmalt. Das hat einfach eine ganz andere Reichweite und deswegen finde ich das richtig cool. Top.

00:12:22: Ich würde sagen, ich würde gerne unsere neue Kategorie introducen zur 40. Folge. Ich bin die Woche oder die letzten Wochen immer mal wieder in die Gedanken gekommen. Das ganze Thema Prozesse, Prozessmanagement, Prozessautomatisierung, kommt so oft in unserem Alltag vor. Und so oft sehen wir es nicht, weil das so absolut normal ist, dass das entweder gut oder schlecht funktioniert und sich die Prozesse oder irgendjemand sich über den Prozess Gedanken gemacht hat. Und von daher würde ich gerne die Kategorie einführen der beste und der schlechteste Alltagsprozess immer von einer Person von uns für die Woche so ein bisschen vorbereitet beziehungsweise die Beobachtungen aus der Woche. Und dann können wir ein bisschen diskutieren, ob das cool ist, ob man da eine Optimierung sieht oder ob ihr das einfach anders seht, weil ihr versteht, was sich die Person dabei gedacht hat. Wir können da ein paar plakative Sachen nehmen, aber ich glaube, wir können über die Zeit auch einige coole Sachen oder einige coole Prozesse entdecken die man sonst eigentlich nicht so auf dem Schirm hat. Ich würde diese Woche starten, weil ich euch jetzt so ein bisschen damit überrasche und ihr keiner Zeit hattet, euch vorzubereiten. Nächste Woche kann ich das gerne matisch machen und dann Christoph und dann gehen wir wieder von vorne los.

00:13:48: Mein positiver Prozess der Woche: Ich war super viel auf Dienstreis, also ich bin quer durch die Republik gefahren und für mich ist wirklich ein Gamechanger an Bahnhöfen, an jeglichen Raststätten und Co, die Bestellung vom Mccafe. Man geht rein, man hat einen super lienen, superschnellen Prozess an diesem Terminal. Man muss sich mit keiner meinen Sohn herum ärgern. Ich gehe an die Theke, kriege einen leckeren Cappuccino. Beginnt von, ich betrete in dem Falle das große gelbe M. Du hast schon gesagt Mccafe.

00:14:28: Du machst den schon Nein, ist passt. Dann hoff ich, dass du zumindest dein T-Mail bekommst.

00:14:33: Ja, so viel wie ich da trinke, ich glaube, passt schon. Mann, es ist super straightforward. Die Bezahlung geht relativ schnell, auch der Bezahlprozess, bis auf diesen Schritt mit der Abfrage, ob man 50 Cent für das SOS Kinderdorff spendet. Das könnten sie irgendwie ein bisschen smarter integrieren. Aber manchmal habe ich den Gyniamintag und drücke da auf die 50 Cent noch drauf. Und dann bestellt meines Erachtens. Ich finde krass. Das eine ist ja diese Terminal-Bestellung und warum ich das jetzt noch mal highlighten will, diese Bestellung via App, diese McDonalds-App, was einfach mittlerweile, du kannst das vor Ort, also quasi unterwegs bestellen und sagst: „Okay, ich bin in fünf Minuten vor Ort. Mach es mir already. Man kann mittlerweile, wenn man so richtig abgehoben ist, lässt man sich sogar den Kaffee draußen auf den Parkplatz bringen, wenn man mit dem Auto unterwegs ist. Wirklich killer. Einfach wirklich, auch in der App mega gut gelöst, mein Prozess der Woche.

00:15:34: Also wo man dich schon ganz negativ sehen muss, ist, dass du jetzt gerade einen Prozess von einer Fastfood-Getter genommen hast, dass man der lange absolut nicht gesund gesehen hat. Ja, ich wollte das nur quasi wehnen, aber man muss doch ein bisschen … Man muss dich doch ein bisschen auch provozieren. Abseits davon, dass du jetzt fast die Nachfutkette vermarktet hast … Ich bin da zweitgespaltet.

00:16:06: Zwiegespaltet heißt das.

00:16:08: „zwiegenspaltet. Ich finde es richtig cool, wie prozessual die arbeiten, sobald du Bestellung gemacht hast. Und das ist sehr häufig eine meiner Lieblingsbeispiele für Prozess-oder Case Management. Wenn da die Task, als du da auf dem Monitor Dann sagt er: „Ich habe jetzt meinen Burger fertig gemacht und so weiter. Man sieht das da drin. Man kann Prozess erleben. Das finde ich sehr, sehr spannend. Aber der Bestellprozess, ich würde ihn nicht so ganz positiv sehen, aufgrund dass, entweder ist der Mäcki bei mir ultra unperformant und ich muss den Touchscreen fast schlagen, damit er überhaupt übernimmt, wo ich den getatscht habe.

00:17:01: Das ist wie so ein Nintendo.

00:17:02: Das stimmt schon. Und manchmal machst du das quasi so fünf Mal und dann kommt das Coolste, wenn du dann sagst „Übernehmen. Und weißt du, was das Genialste ist? Was jemand von denen zuhört oder der, der den UX gemacht hat. Ist, wenn du bei Übernehmen-Button an der nächsten Seite einen Cancel-Button hast, genau in der gleichen Position. Das heißt, wenn du geklickt hast oder versucht hast, die Tasche zu bedienen und du hast es nicht geschafft und druckst du zweitend mal, aber in der Zwischenzeit hat dass es tatsächlich geschafft hast, klickst du auf Abbruch sofort. Das finde ich einfach mega genial. Für alle UX-Leute, mach das bitte genauso. Mach immer Cancel und Bestätigen-Button hintereinander auf einem nicht funktionierten Touchscreen, damit wir immer dann … Ich habe dann Angst, ob ich jetzt noch mal drücke, ob das wieder cancel kommt. Dann kommt wieder nächste Pop-up, wo ich nicht klicken kann. Und dann bist du einfach nur so: „Oh fuck, warum geht das so langsam? In der Theorie, wenn diese Touchscreens funktionieren würde, dann ja. Also Nehmen wir jetzt eine ideale Welt und die schaffen das, richtige Touchscreens zu machen. Finde ich das richtig cool, weil das sehr schnell ist, sehr schnell geht und auch das mittlerweile mit den Codes, wo du halt Bonus sammeln kann.

00:18:15: Sie ist aus meiner Hinsicht viel besser als viele andere Apps, die jetzt gerade gekommen sind. Mega. In letzter Zeit habe ich Rewe bei mir installiert. Ich habe Obi … Also alle haben mich gezwungen. Rewe hat mich gezwungen, Obi hat mich gezwungen, HIT hat mich gezwungen. Ich glaube, ich habe dass ich jetzt mehr Apps auf Handys als mein Handy überhaupt haben kann. Für jeden einzigen Ding muss ich jetzt eine App haben und überall bin ich nur dabei, zu suchen, wo in aller Welt ist dieser QR-Code versteckt. Und lustigerweise, die verstehen das immer irgendwo anders. Das ist einfach so ein Rätsel. Du kommst da rein und sagst: „Okay, wo ist jetzt mein 1% Rabatt? Da suchst du erst mal zwei Minuten: „Wo befindet sich jetzt mein QR-Code? Und dann, abhängig davon, was für Lesergeräte die haben, bist du da Da hast du mit dem Handy entweder 10 Sekunden oder 50 Sekunden drauf, bis er den endlich mal liest. Aber wenn du in der anderen Welt bist, bin ich bei dir. Das ist einer der besten Beispiele für Prozessautomatisierung oder Case-Automatisierung. Ich finde es sehr schön, weil es anschaulich ist. Das heißt, wenn jemand da drin ist, dann sieht er, wie die Tickets oder Tasks in unserer Sprache in der richtigen Station erscheinen, wie die das alles zusammentun und wie die das dann am Ende zusammenpacken und und entweder zu Tisch bringen und so weiter.

00:19:32: Echtlich cool. Von dieser Seite, sehr cool, ja. Bis auf der Taskscreen. Der hasse ich ohne Ende.

00:19:38: Du brauchst einfach ein bisschen fettigere Hände, dann geht das. Was ist das für fettige …

00:19:42: Ganz ehrlich, hinter der Bestätigen-Button ein den Cancel Button zu machen.

00:19:45: Das ist mir noch nie passiert. Ganz ehrlich, ist mir wirklich noch nie passiert, aber hey, da muss ich nichts Smart drauf achten.

00:19:51: Da musst du nächste Mal wirklich schauen, dass wenn du sagst, übernehmen und dann kommt Cancel Button genau da.

00:19:56: Okay, das ist gerade es. Das ist gerade es. Christoph, hast du was da zu sagen?

00:20:00: Bist du schon mal bei Mekki? Gibt es das in Österreich?

00:20:05: Ich glaube, man muss das Ganze auch ein bisschen differenzierter sehen. Erstens, darf man nicht vergessen, was ist die Mission, die Mission von McDonalds? Fastfood. Sei es so schnell wie möglich essen. Das heißt, die haben da 50 Jahre, 60 Jahre, 70 Jahre Entwicklungszeit dahinter. Ich möchte das Unternehmen sehen, dass ich...

00:20:24: Willst du damit negativ sagen, dass deren Prozessoptimierung sehr lange gedauert hat?

00:20:27: Ich möchte das Unternehmen sehen, dass ich 50 die ihre Zeit nimmt, so was auf die Beine zu stellen. Und ich meine das nicht negativ, sondern ich bin froh, dass das gut funktioniert, weil die haben genug Geld offensichtlich daran investiert und das ist ja einer der deren Hauptziele. Und offensichtlich leidet zum Beispiel Qualität drunter, weil schon das Größte, das, was Mcke geliefert, hat halt nährstoffmäßig genau 0,0% Qualität, was jetzt keine Kritik ist, sondern was ein simpler Fakt ist aus dem einen Grund, weil Fastfood-Ketten allgemein einfach ein anderes Ziel haben, was okay ist. Aber deswegen okay, Prozess ist gut. Zum Glück gut, weil das ist das Ziel.

00:21:13: Nicht das Thema Bonvenida.

00:21:14: Wir würden ja das Ziel sonst verfehlen. Abgesehen davon ist es auch …

00:21:18: Wir sind einfach nach dem Kaffee gekommen. Der war okay. Der ist gut. Das ist qualitativ geführt.

00:21:21: Ja, für die Deutschen definitiv. Abgesehen davon ist das, und genau das ist das Thema, das ist Das ist genauso ein Ding, wenn man als Prozesseffizienz-Guru unter Anführungszeichen … Und in Deutschland ist es ja nicht so, offensichtlich. Und das ist jetzt keine Kritik an Deutschland, aber offensichtlich an Kunden, Oder man kann da auch an den Kunden vorbei verbessern, weil in Wien oder im Ostenösterreichs gehört zur Kultur, dass man nicht auf schnell, schnell Kaffee trinkt, sondern dass man sich hinsetzt, dass man das Ganze genießt. Und das ist aber dann was Kultur-mäßiges. Wisst ihr, was ich meine? Das heißt, man kann es tatsächlich auch anders sehen. Aber prinzipiell jetzt ganz simpel gesehen vom Prozess: Prozess ist absolut in Ordnung. Und ich habe, auch wenn ich nicht oft beim Mac gehe, ich habe auch keine Touchscreen-Probleme.

00:22:19: Ich glaube, das ist was … Siehst du, wir haben zweimal fettige Finger, das passt.

00:22:23: Aber ich habe einmal gelesen, dass diese Touchscreens auch nach Charakter gehen oder so.

00:22:29: Karma. Du darfst bestellen, du darfst nicht bestellen. Okay, das war mein Prozess. Der positive Prozess der Woche. Und einen negativen Prozess der Woche gibt es natürlich auch. Ich weiß nicht. Also ich bin jemand Single, ich gehe in den Einkaufsladen. Ich brauche nicht diesen riesigen Korb auf vier Rollen, weil ich bin weder so fett, dass ich mich da abstützen muss, noch habe ich so viel, dass ich für eine ganze Familie einkaufe. Also ich nehme diesen kleinen süßen Plastik Kopp, den man sich so aus einem Stapel rausnimmt. Und warum zur Hölle sind Banan und Salat ganz vorne? Und je länger ich einkaufen gehe, desto schwerer werden die Sachen. Da denken sich jedes Mal die Bananen: „Aua, aua, wird jeder was draufgelegt, wird noch was draufgelegt. Ich habe quasi an der Kasse schon eine halbe braune Banane, weil ich Milch drauflegen muss, weil ich das Eis drauflegen muss. Gefühlt der ganze Einkauf fliegt dann auf den zerbrechlichsten Sachen. Wer zur Hölle hat sich das ausgedacht? Das soll noch ganz einfach vor der Kasse stehen. Dann nehme ich noch Bananen, Mandarinen und Dings dazu und noch einen Salat und habe den frisch mit nach Hause genommen und nicht ganz unten oder ganz vorne, dass das in meinem Körbchen ganz unten liegt.

00:23:43: Kriege ich die Krise.

00:23:45: Das ist wirklich … So sieht das aus, wenn fachlich unwissende an Prozesse geht. Weil die Banane hat auch schon so viel … Lustigerweise, Daniel, habe ich ich sehe, wie ganze Abteilungen daran arbeiten, wie die die Displays, also die Displays quasi aufbauen, unabhängig davon, ob das in Lebensmittelmärkten, in Kleidungsmärkten und so weiter ist. Und es gibt ja psychologisch und verkaustechnisch sehr, sehr viele Elemente, wo du was wie platzieren sollst. Ja, voll. 100%. In welcher Höhe, in welchen Bereich wo die Menschen kommen. Und es ist, glaube ich, gar kein Zufall, dass die frische Ware am Anfang ist. Also gerade Ops und Gemüse ist nicht nur bei Rebes, sondern bei anderen, die ich kenne, direkt am Anfang. Und dass Süßwaren am Ende sind.

00:24:44: Die könnten sicher quasi das letzte Drittel des Marktes gerne teilen, weil ich kenne das aus meiner Red Bull-Zeit. Wir sind da quasi diese Display-Flächen, wie man das Marketing in einem Laden macht. Alles gut, ist tausendmal durchgegangen. Ich verstehe auch die Systematik. Aber wenn mir irgendeiner einen rationalen Grund nennen will, dass man, wenn man normal einkaufen geht und das machen alle kleinen Omis, das machen alle mit diesem kleinkörbchen, warum man die zerbrechlichste Ware ganz am Anfang einmacht?

00:25:17: Verstehe ich nicht. Ich glaube, das hat nichts mit zerbrechlich sein zu tun, sondern dadurch, dass wenn du alles andere gekauft hast, dass du keine Banane drauf mehr legst, sondern dass du am Anfang die erst mal raushaust und danach keinen Bock hast, wieder zurückzulaufen, ihm abzugeeben, weil du dir jetzt doch entschieden hast, Schokolade zu nehmen.

00:25:32: Dann sind es Schlawiner. Dann sind es einfach Schlawiner.

00:25:35: Ja, definitiv. Und manche haben gelernt, wie man die Sachen im Korb quasi richtig einsortiert. Also ich habe diese Probleme noch nie gehabt.

00:25:44: Bei uns beim Aldi ist das Gemüse und das Obst in der Mitte. Abgesehen davon bin ich aber auch fast überzeugt davon, dass das alles psychologisch auf so festen Beinen steht und dass die Leute, also dass die Supermärkte dadurch mehr Umsatz machen, als wenn sie auf uns Logiker hören würden, Daniel.

00:26:14: Ja, voll. Voll, voll. Trotzdem ist das mein Fehl der Woche. Ich rege mich da jedes Mal wieder auf und denke mir so: „Oh, die armen Bananen, die armen Mandarinen.

00:26:24: Aber warum versuchst du das nicht einfach andersherum zu machen und du läufst einfach quer durch die Kasse, rückwärt?

00:26:32: Dann bin ich ja noch mal fünf Minuten später dran. Nein, das muss schon schnell gehen. Ich gehe rein, Bananen, Milch. Ich habe nicht so viel was hier gekauft.

00:26:38: Aber du beeilst dich überall eigentlich? Was ist los mit dir?

00:26:42: I don't know. Ich habe ein bisschen … Gut. So Leute, das waren mein Fail und mein Happy-Prozess der Woche. Nächste Woche, Matusch, bist du dran. Halt die Augen offen. Gut. Und ich bin gespannt, was wir so für Alltagsprozesse entdecken. Und alle Schlauberger, die das draußen besser wissen und wissen, warum die Banane ganz vorne liegt und das nicht nur psychologische Gründe sind, meldet euch gerne. Gut.

00:27:18: Bitte erklär das Daniel, warum das vor mir ist. Pass mal, wir haben jetzt nicht mehr viel Zeit. Deswegen, wir haben uns letztes Mal bis zu einem Thema vorgearbeitet, und zwar Enterprise-Architektur und BPM. Das würde ich gerne in kurzer Zeit, so 10, 15 Minuten jetzt besprechen. Also Christoph und Daniel. Ich würde sagen, lass uns das so einleiten, wie wichtig ist Enterprise-Architektur bei Firmen und wann ist es wichtig, einen Enterprise-Architekt dazuzuziehen, unabhängig davon, ob der Teil von der Company sein muss oder extern. Und los geht's. Christoph, willst du es taten?

00:28:23: Also, ich habe mir angeschaut, was die Definition von Enterprise Architecture ist. Ich habe gedacht, von Obst. Und die Definition sagt eigentlich schon aus, warum es Sinn macht oder warum Prozessmanagement und Enterprise Architecture Hand in Hand gehen. Und zwar die Enterprise Architecture im Rahmen der Informationstechnik beschreibt das Zusammenspiel von Elementen der Informationstechnologie und der geschäftlichen Tätigkeit im Unternehmen. Und was ist die geschäftliche Tätigkeit im Unternehmen? Unsere Prozesse. Genau, deswegen, glaube ich, wenn man Prozessmanagement gesamtheitlich sehen will, speziell in unserer heutigen Zeit, wo es ohne Digitalisierung ja tatsächlich nicht mehr geht, ist Prozessmanagement ohne Enterprise Architecture, aber genauso Enterprise Architecture ohne Prozessmanagement, meiner Meinung nach eher, wie sagt man, eher unvorteilhaft. Kann man es so sagen?

00:29:47: Ja, ich würde das in andere Richtungen sagen. Ich würde sagen, dass heutzutage ein Enterprise-Architekt, der keinen VPN kennt, verloren ist und dass die beide zusammen die zusammen essentiell sind für Firma. Aber auch umgekehrt. Ja, genau. Beides. Deswegen sage ich, die beide zusammen, egal von welcher Seite man kommt, sind aus meiner Sicht essentiell. Und die besten Lösungen, die besten … Also die Kunden, die ich am weitesten in Digitalisierungsthema gesehen habe, die da auch sehr schlau waren und auch sehr gute Lösung gefunden haben, haben diese zwei Themen irgendwie zusammengebracht, ob das jetzt ein Team war, ob die Teams zusammengearbeitet haben oder ob die glücklicherweise einen Architekt hatten, der auch Prozesse verstanden hat. Nicht so von der Optimierung wie auch immer, aber dass er verstanden hat, okay, Es gibt hier auch Orchestration Tools, deswegen müssen wir da eigentlich schauen. Und das ist extrem selten und aus meiner Sicht ist das essentiell. Gerade heute, wenn mal weitere Themen kommen wie AI, wie wie, keine Ahnung, alles Mögliche, würde ich auch sagen, dass Enterprise-Architektur, Unverständnis von Prozessen für ein Unternehmen, weil das, was die machen, sind Prozesse, auch wenn die das meistens sagen, Das ist, das stimmt nicht, essentiell sind.

00:31:22: Man muss sich noch vorstellen, wir stellen uns jetzt vor, wir haben zufällig einen Unternehmensarchitekt, einen Enterprise Architect im Unternehmen, einen guten und einen guten Prozessmanager im Unternehmen, also einen zentralen Prozessmanager. Man muss sich vorstellen, wenn die auf einmal zusammen arbeiten, was für ein wunderschönes Gesamt, vor allem komplettes Gesamtbild sich ergibt, welche Erkenntnisse auf einmal ans Licht kommen.

00:31:55: Ich finde auch, wie cool die eigentlich Innovation vorantreiben können, weißt du? Weil das halt nicht so ist, okay, wir müssen jetzt Prozesse dokumentieren, weil ISO, weißt du? Sondern die schauen wirklich auch, ob die etwas optimieren können. Also die Lösungen, die dann halt kommen, die Ideen auch von der gesamten IT, auch visionsmäßig. Also, wie wollen wir überhaupt unser System in Zukunft aufbauen? Wie arbeiten wir? Was machen wir in DevOps? Welche Arbeit wollen wir nicht machen? Ich meine, das sind gerade die Leute, die dann sagen, so eine dumme Arbeit würden wir nicht machen. Das optimieren wir irgendwie raus und so weiter. Das Die sind ja einfach meilenweitter als alle andere, die das nicht haben. Und da kommen wir zu dem zweiten Teil: Ab welcher Größe? Weißt du? Die Frage bekomme ich auch auf: Wann sollen wir darüber nachdenken? Wenn wir 10. 000 haben oder so was? Weißt du? Und kannst du erst mal deine Meinung sagen?

00:32:53: Also in einer idealen Welt, in meiner idealen Welt, ist ein Prozessmanager und ein Enterprise-Architekt, vor allem heute, von Anfang an dabei. Ich lasse mir einreden, dass bei landwirtschaftlichen und handwerklichen Betrieben, speziell Kleinen, die so am Land arbeiten, wo wir ja schon oft geredet haben, dass es da wahrscheinlich nicht notwendig ist oder dass das mit dem jeweiligen Training, mit dem jeweiligen Wissen eventuell eine Person machen kann oder irgendwie so eine Backoffice-Person mitmachen kann, wenn sie das Wissen haben. Aber wenn wir so von dem, wo gefühlt jeder redet und träumt, so von irgendeinem hippen Berliner oder Münchner Start-up reden, Ich glaube, du tust dir so viel Gutes, dann speziell was nachhaltigen Erfolg betrifft, wenn du von Anfang an diese Stellen, also zumindest diese Rollen mit planst. Ob die am Anfang eventuell sogar von einer Person übernommen werden können, lasse ich mir einreden. Aber ich glaube, wenn du von Anfang an das mitdenkst, tust du dir nachhaltig, zwecks nachhaltigen Unternehmenserfolg einiges Gutes.

00:34:18: Ja, auf jeden Fall war die. Also ich bin auch der Meinung, dass man diese …

00:34:22: So wie am Anfang vom Gartner, das Bild, was wir gezeigt haben. Man muss eine Vision haben. Aber genau das ist das, wenn du einen Enterprise Architect hast, dem musst du da nichts erklären. Der weiß genau, was damit gemeint ist und kann genau in diese Richtung dann für dich mitarbeiten. Weißt du, was ich meine? Ja, genau.

00:34:42: Oder … Und jetzt kommen wir Und jetzt kommen wir dazu. Und was halt … Leute, ihr müsst die nicht einstellen. Aber diese Rolle müsst ihr in beiden Bereichen. Wenn ihr kleiner seid und so weiter und ihr jetzt nicht so viel Geld habt, Wenn ihr aber in digitalen Welt unterwegs seid, also mindestens da schon, also digitale Produkte, keine Ahnung, ihr macht jetzt Events, was auch immer, verkauft etwas digital, bitte holt euch mindestens extern jemanden, der euch als Sparringpartner dient und macht das nicht dann, wenn ihr fünfmal gegen Wann kracht, weil Einführung von System A einfach mit dem System B nicht funktioniert und so weiter. Dafür sind die Enterprise-Architekten da, die sich auch anschauen, wie soll eure Systemlandschaft in Zukunft aufsehen. Und diese Leute, die du Christenlauf beschrieben hast, die ist schwer zu finden. Das ist okay, aber es gibt genug und man braucht jetzt nicht zu 100%. Manchmal ist es einfach nur ein Review zu machen. Manchmal sind das nur ein paar Stunden. Ich coache auch viele, wo ich zwei Stunden pro Woche bin. Weißt du? Das reicht meistens. Da kommst du rein, die fragen dich etwas, die haben gute Leute, die brauchen diese Erfahrung sammeln und so weiter.

00:35:56: Dafür brauchen wir die Leute jetzt nicht hundertprozentig Manchmal reicht es tatsächlich so zwei Stunden, Sparringpartner oder einmal Workshop, so ein, zwei Tage. Dann habt ihr vielleicht für drei Monate alles geklärt. Das ist viel, viel günstiger, viel besser, viel effektiver, als nach halbes Jahr selbst sich auszuprobieren, dann herausfinden, „Okay, wir haben ja wirklich viele Fälle gemacht. Das ist meine Meinung. Und wenn mich nächstes Mal ein Unternehmer mit 200 Leuten fragt: „Wann brauchen die einen Enterprise-Architekt?, dann ist schwer, schwer zu helfen.

00:36:44: Aber gibt es dann einfach zu wenige? Sind die zu teuer? Haben die Firmen zu wenig Ahnung, dass sie so jemanden brauchen? Ihr habt jetzt so lange darüber geredet: „Oh ja, wäre cool und nice und muss und pipapu. Warum haben wir da so gehabt?

00:36:58: Das Das ist unsere Nichtakzeptanz dafür, dass Software kostet. Es ist am Endeff nur Rechner, was wir da alle haben. Es ist alles nur digital und wir typen nur auch Computer und malen irgendwelche Diagramme. Das heißt, keine Wertschätzung für Software, die in anderen Ländern nicht da ist und eine übertriebene Sparsamkeit bei so was. Was aus meiner Hinsicht … Das ist so wirklich, als würdest du jetzt zu jedem einen Arzt gehen, der sich nicht mit seinem Chefarzt oder so was ob das jetzt gut ist oder falsch. Weißt du, wenn du auch im Krankenhaus bist und da kommen noch nicht so erfahrene und so weiter. Weil ich meine, die anderen werden sich dort entwickeln. Es gibt ja sehr viele Talente, die sich dort entwickeln. Die bekommen halt aber nur diese erfahrenen Leute zur Seite, meistens nicht wird. Und jeder von uns würde sich immer wünschen, egal wo du reinkommst, dass diese Person, die mit dir jetzt da ist, einfach einen erfahrenen Mensch daneben hat, bei dem er sich mindestens challengen kann: „Ist das jetzt richtig, was ich mir denke, was ich ausprobieren will. Und das passiert bei uns, und ich sage uns nicht in Deutschland, uns in Europa, weil das halt knallhart überall gleich ist, nicht.

00:38:14: Das ist meine persönliche meiner Meinung nach. Okay.

00:38:22: Ich würde mich ja schon freuen, wenn dem Unternehmen die Bedeutung von einem guten Geschäftsprozessmanagement bewusst ist, geschweige denn von Enterprise Architecture.

00:38:35: Das ist das Traurige.

00:38:36: Ich glaube tatsächlich, dass zumindest den Entscheidern das oft nicht bewusst ist.

00:38:42: Ich glaube, dass die sparen. Es ist echt unfassbar, wie man heutzutage einfach versucht … Wenn du die extern haust, dann sind die nicht die Günstigsten. Es ist ja viel einfacher, sich irgendeinen Frontend-Developer zu holen oder ein Junior von der Universität. Die sind meistens nicht so weit. Ich sage jetzt nicht, dass man keine Talente findet, wo die schon sehr weit sind und auch diese komplexen Denken haben oder diese visuellen Denken, dass die die Systeme gut zusammen verknüpfen können. Meistens sind das einfach Menschen, die schon zehn Jahre Fehler gemacht haben und von anderen erfahrenen Menschen gelernt haben. So ist das meistens so. Wie gesagt, es kann sein auch, dass es nicht so ist. Und die sind sehr häufig einfach, dadurch dass die selten sind, auch teurer und man versucht da, sparen. Und das ist aber unfassbar, die Techies sind ja jetzt nicht so. Wenn jetzt jemand zu mir kommt, der ist einfach in einem bestimmten Bereich gut, ich lerne sehr gerne von denen. Also ich frage auch in der AI-Term: „Ich bin kein Experte. Ich habe ja viele Leute, die dort sehr gut sind und ich kommuniziere extrem gerne mit denen und ich helfe denen, wenn die Fragen im Prozess Automation haben.

00:39:51: Man stellt diese Person sehr selten eigenen Mitarbeiter zur Verfügung und das ist aus meiner Sicht ein großer Fehler Es muss nicht so teuer sein, weil das auch ein paar Stunden ausreichen, damit die einen Sparringpartner haben. Und das ist genauso, wie du sagst, auch im Prozessmanagement. Sehr häufig ist es so: „Du kannst doch diese BPMN-Buch lesen und dann hast du das. Nein, das stimmt nicht. Idealerweise hast du jemanden, mit dem du dann reden kannst. Da mache ich das ja … Also ganz ehrlich, das ist das Schlimmste. Dann kommst du in irgendein Modeling-Tool oder was auch immer und dann modellierst du das alles und keiner kann das lesen, verstehen und du weißt gar nicht, was du damit machen willst. Das ist wirklich eine Arbeit, die dann wehtut, weil du sehr viel Zeit angewendet hast, weil du das dokumentiert hast und du bekommst keine Wertschätzung. Und dabei könntest du, keine Ahnung, echt Christoph hier fragen, der dir sagt: „Nein, mach das so nicht, mach vielleicht das oder vielleicht gibst du mir mal ein Template. Schau mal, wenn du das so nimmst, hast du einen Prozessrahmen oder was auch immer und dann hat er sich schon 90% der Arbeit erspart.

00:41:03: So wäre das. Yes, schwieriges, großes Thema. Da sollten doch sich einfach mal die Firmen ein Beispiel nehmen. Wenn eine Firma Fragen hat, wie ihr es jetzt die letzten 15 Minuten gehört habt, wendet euch einmal durch. Oder?

00:41:18: Christoph? Oder Ant-Christoph.

00:41:19: Meine ich ja, quasi. Ja. Von daher ist das, glaube ich, ein cooles Thema. Jungs, lasst uns mal already underrated diese Kategorie zu machen.

00:41:33: Ich bin heute gemein. Underrated. Tatsächlich Kaffee von McDonalds, weil der sehr gut bewertet ist und tatsächlich gut schmeckt. Da geben sie sich tatsächlich Mühe. Overrated. Kaffee von McDonalds, weil Kaffee muss man genießen.

00:41:47: Wobei niemand sagt, dass du ihn nicht genießen kannst.

00:41:50: Abgesehen davon, underrated, die Rolle des Enterprise Architecture, die Rolle des Prozessmanagers, was da entstehen kann. Das ist natürlich auch Was ist das Fachliche? Underrated. Ich habe tatsächlich kein fachliches overrated, weil wir heute richtig gute Themen besprochen haben, finde ich.

00:42:14: Ich bin dabei. Ich meine, ich habe das schon häufiger gesagt: Underrated ist Support für eure Mitarbeiter. Leute, es ist zwar nett, dass ihr den Aufgaben anvertraut, es ist absolut unnett, dass ihr denen keine Möglichkeit gibt, dass die sich auch challengen, dass die halt einfach deren eigene Ideen gegeben prüfen können, ohne dass die so viele Fehler machen. Jeder von uns will das Beste für sein Unternehmen machen. Das würde ich unterschreiben. Deswegen, wenn ihr nicht die Enterprise-Architekten und die PM-Experten zur Verfügung habt, stellt ihr denen mindestens ein paar Stunden von denen zur Verfügung. Dann werdet ihr viel, viel bessere Ergebnisse haben. Vorbereitet das Obst vorne in Rebe ist. Ich muss ehrlich sagen, ich freue mich. Ich komme und schaue mir erst mal dieses frische Gemüse frische Obst, schaue, was ich da eigentlich kaufen will, dann habe ich Ideen. Und manchmal komme ich gar nicht zu Süßwahren und zu anderen Schwachsinn. Deswegen, ich finde es mega genial.

00:43:24: Matus, es hat nicht jeder den Luxus, einen Sohn zu haben, der den großen Einkaufswagen schiebt. Weißt du? Ich muss einfach schnell durchflitzen mit meinem kleinen Plastikgerbchen, wo 20 auf 20 Zentimeter noch drei Flaschen Milch, Müsli, Haferflocken, Kaisergemüse, was tiefgefrohen ist und, keine Ahnung, noch irgendwie eine dunker Schokoladeplatz haben muss. Und wenn die Bananen und Äpfel ganz unten liegen, die fange ich nicht an, noch mal umzuräumen.

00:43:50: By the way, ich habe euch in den Chat gestellt, warum das Obst am Anfang ist.

00:43:55: Ja, ich wollte das nicht lesen, damit der Daniel das selber liest. Ich habe es gelesen. Dann komme ich Dazu. Daniel, es gibt einige Tools, wo du alles jetzt bestellen kannst.

00:44:08: Nein, das ist gottlos.

00:44:09: Amazon hat es, Rewe hat es.

00:44:12: Dann kriege ich 100% von Bananen. Da musst du gar nichts mehr machen. Dann komm das zu dir. Ich will schon meine Bananen doch selber aussuchen. Von daher, ich glaube, da bin ich nicht. Beim Bananen-und Äpfel-Aussuchen bin ich eitel. Es wird mich nerven, wenn er die falsche mitbringt. Deswegen Deswegen. Von daher vielen lieben Dank für die Folge, liebe Zuhörer. Ihr wisst, es ist wie immer: Donnerstag ist Prozessphilosophe-Tag, Folge 40. Wir schießen mit Raketengeschwindigkeit zur 50. Also quasi halbes 100. Wow, crazy. Hätte ich nicht gedacht, als wir gestartet haben und ich finde es cool, dass wir es nur durchhalten. Dann habt noch einen schönen Tag.

00:44:57: Warte, noch so eine Kleinigkeit. Wir haben eine Überraschung für nächste Folge.

00:45:02: Wie auch immer, ist nicht abgesprochen. Passt? Gerne.

00:45:04: Die wir nicht spoilen.

00:45:05: Sogar ich war es jetzt, Daniel.

00:45:09: Ja, schön. Danke. Wir haben tatsächlich nächste Folge einen Gast.

00:45:15: Okay, cool.

00:45:17: Quasi als Feiern vor der 40. Episode.

00:45:21: Nice. Erzählt ihr mir jetzt gleich, wer wo weiß.

00:45:23: Die sehr gut zu Enterprise-Achitektur und BPM-Er verrat nicht so viel, Matosch, bitte. So. Gut, ihr Gut, ihr Mäuse. Jetzt kannst du es abschließen, Daniel.

00:45:31: Habt einen schönen Tag und einen guten Start und eine gute Nacht, wie auch immer. Und wir freuen uns, dass ihr uns zuhört. Teilt diesen Podcast, kommentiert oder quasi bewertet ihn und lasst uns zusammen wachsen. Tschüss, tschüss.

00:45:45: Tschüss, bye, bye. Ciao.

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