Bildungs- und BPM-Standards am Scheideweg

Shownotes

In dieser Folge fragen wir uns, ob nicht nur das Schulsystem frische Impulse braucht, sondern auch lang etablierte Modellierungs-Standards wie BPMN. Matúš wundert sich über immer leichter werdende Mathematik-Aufgaben und sieht viele Eltern, die sich zu sehr auf die „Schule als Allheilmittel“ verlassen. Christoph zieht daraus den Bogen zu einer möglichen Trägheit im BPMN-Standard selbst: Warum bleibt er seit Jahren praktisch unverändert, wenn unsere Arbeitswelt doch rasanten Wandel durchläuft? Daniel erzählt nebenbei von sportlichen Highlights, sinniert aber ebenso darüber, wie KI neue Freiräume schafft, ohne dass wir die fundamentalen „W’s“ im Prozess (Wer, Was, Warum, Wann und Womit) vergessen. Ist am Ende das eigenverantwortliche Mitdenken – in Schule wie Prozessmanagement – der Schlüssel? Wir sagen: Standards müssen sich weiterentwickeln, sonst geraten sie schnell ins Museum.

WICHTIG: Schreibt uns eure verrücktesten BPM-Geschichten: Wir anonymisieren alles und garantieren volle Diskretion. Lasst uns zusammen lachen und lernen! Eure Vorschläge für Gäste: Kennt ihr eine Person, die eine echte BPM-Expertin oder ein echter BPM-Experte ist? Dann lasst es uns wissen, wir freuen uns über Empfehlungen!

Abschließende Worte: Danke, dass ihr wieder eingeschaltet habt! Eure Meinung ist uns wichtig! Schreibt uns gerne euer Feedback und eure Gedanken zur heutigen Folge.

Wir hoffen, dass euch diese Folge genauso viel Spaß gemacht hat wie uns. Freut euch auf die nächste Episode, wo wir euch mehr über uns und unsere Erfahrungen erzählen werden. Bleibt neugierig und bis bald!

Kontakt & weiterführende Links: Habt ihr Fragen oder möchtet mehr über die besprochenen Themen erfahren? Kontaktiert uns gerne über unsere LinkedIn-Profile.

Matúš: https://www.linkedin.com/in/matusmala/

Daniel: http://https://www.linkedin.com/in/danielmatka/

Christoph: https://www.linkedin.com/in/processwizard/

Process Academy: Website

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00:00:00: Sprecher 3 In der heutigen Episode philosophieren wir über. Was ich aber sehr wohl glaube und das hat der Daniel auch angesprochen: Ich glaube, was eine absolut falsche Herangehensweise ist, wenn man sich als Elternteil hinsetzt, zurücklehnt und sagt: „Ja, die Schule ist dafür verantwortlich, dass mein Kind gescheit wird.

00:00:20: Sprecher 1 Das sehe ich bei sehr vielen, dass die das genauso machen.

00:00:24: Sprecher 3 Einen wunderschönen guten Tag, liebe Zuhörende, unserer Wir sind wieder da, die drei Prozessphilosophen, heute am Montag, den 24. März. Jungs, 42. Episode. Wahnsinn, die Zeit rennt. Christoph, wie geht’s dir?

00:00:43: Sprecher 1 Wie geht’s gut zur weit. Neun Monate vor Weihnachten, gell? Matush, wie geht’s dir?

00:00:55: Sprecher 2 Tigger, hast du nicht gemacht. Hast du wirklich Weihnachten Wir hatten jetzt quasi eingeteasert? In März … Schönes Wetter. Also alles gut. Ich glaube, wir müssen das ein bisschen ändern, weil ich habe ein Feedback bekommen, dass wir immer gleich starten. Vielleicht muss man die Frage manchmal Daniel fenden in der Richtung: Was hast du Spannendes letzte Woche gemacht, Christoph? Hast du etwas?

00:01:24: Sprecher 3 Das ist eine böse Frage.

00:01:27: Sprecher 1 Ja. Tatsächlich, ich bin halt Vater von drei Webern. Da gibt es nichts viel Spannendes. Es ist halt so, dass es, ohne es negativ zu meinen, 08/15 Familienleben.

00:01:48: Sprecher 3 Seid ihr da zu zweit mit dem Familienleben, oder?

00:01:52: Sprecher 1 Also insgesamt sind wir zu fünft?

00:01:54: Sprecher 3 Nein, ich meine, ob jetzt das Matis unterschreiben würdet mit dem 08/15 Familienleben.

00:01:59: Sprecher 2 Nein, Nein, bei mir ist immer was Neues. Weißt du, da ist jetzt wieder Fußballsaison gestartet. Das heißt, ich muss jetzt dorthin und dann … Nein, der Schiemann ist jetzt … Also der Große, ich nenne keinen Namen. Der Große ist jetzt im Praktikum. Der hat, glaube ich, tagtäglich neue Feedbacks. Also der studiert seit September, Bauingenieurwesen hier in Thun und muss jetzt Praktikum machen, dann ist er irgendwo am Ostbahnhof, also direkt in die Stadt, auf so eine Baustelle und er erzählt tagtäglich neue Geschichten. Deswegen kann man nicht sagen, dass ich mich jetzt langweile. Das macht das ein bisschen spannend. Also nicht 08: 15. Ich glaube, bei mir ist es nie 08: 15. Cool, schön. Was hast du gemacht, Daniel? Gibt es was Neues?

00:03:01: Sprecher 3 Ich bin einmal quer durch die Republik mit dem regionalen Express gefahren und dachte mir so: „Ja, Moin. Es geht. Nein, eigentlich sonst ein, zwei Konkurrenzen aktuell Viel gearbeitet. Dieses schöne Wetter genutzt, das war, glaube ich, mein Highlight der Woche, dass man draußen war, neben dem, dass man sonst eigentlich immer nur am Laptop sitzt und arbeitet. Viel Sport gemacht. Mit einem Ironman-Weltmeister zusammen Laufen gewesen. Sam Ladelow in München. Das war cool. Highlight der Woche. Ja, war cool. Also mein Wochenende war schnell vorbei mit Arbeiten und Sport.

00:03:43: Sprecher 2 Ja, und ich habe noch was Das ist was Spannendes. Das ist quasi vor zwei Stunden erst mal live gegangen. Und zwar, ich bin euch fremdgegangen.

00:03:54: Sprecher 3 Nein, das ist jetzt nicht das erste Mal.

00:03:57: Sprecher 2 Ich habe da auch keine „Keine defensive Haltung. Ich würde quasi als Backup-Ersatz oder der, der Zeit hatte oder nie Nein sagen kann, also eine davon könnt ihr wählen – von Roland eingeladen, eine richtig gute und wichtige Gasse wahrscheinlich zu ersetzen. So habe ich das alles. Und ich habe mit Roland und mit dem GM bei deren Podcast „What's your Baseline? Eine Folge aufgenommen. Genau, und die ist, glaube ich, jetzt irgendwann live gegangen, vor drei Stunden oder so was. Das lese ich jetzt gerade. Und genau, das war sehr spannend. Ich meine, Roland hatten wir letzte Woche hier. Ich war aber davor schon in seinen Podcast, jedoch ist die Podcast-Fold erst mal jetzt rausgegangen. Und ich habe auch die Möglichkeit gehabt, lieber Christoph, der andere, weißt du, Wer mit Kasper einen Podcast macht? Der Kasper und der Rassel, oder?

00:05:06: Sprecher 1 Ich bin sehr schlecht mit Namen.

00:05:09: Sprecher 2 Aber ich glaube, der Kasper und Rasel, die machen doch diese andere Podcast. Den ich mir auch immer wieder anhöre. Und ich habe gar nicht gewusst, dass beide Deutsch sprechen. Also über Kasper wusste ich es doch. Wusste ich das schon, weil er sich mir mal gemeldet hat, dass er bei uns versucht, Deutsch zu lernen. Wo ich mir gesagt habe, wie in aller Welt funktioniert das, wenn du mich zuhörst.

00:05:35: Sprecher 3 Mia.

00:05:36: Sprecher 2 Mia? Genau, sie kann sein Deutsch bei uns nicht verbessern. Keiner kann sein Deutsch bei uns verbessern, wenn er mir zuhört. Und der Russell, der spricht auch Deutsch. Also Russell, der Roland, da sind ja so viele deutschsprachige Podcasts. Das ist ja Wahnsinn. Das ist unglaublich. Und das ist auch so ein ultraschlaues Typ. Das ist Es war so wieder cool. Also irgendwann müssen wir mit den Leuten wieder reden. Nein, das war für mich neu, in einen anderen Podcast eingeladen zu werden und über Themen reden, die mich interessieren und auch zu sehen, wie das andere sehen. Und die Thema war Education im Process Management und neue Leute kennenlernen, die wirklich gut sind und genauso fasziniert von Bosenis-Prozessmanagement wie wir.

00:06:33: Sprecher 3 Cool, spannend. Was geht in der LinkedIn-Bubble? Kommen wir zur ersten Kategorie.

00:06:41: Sprecher 2 Ich habe einen Artikel kommentiert von Thomas. Ich glaube, Jemand von euch auch, wo er gefragt hat, ob BPMN noch der Standard ist. Okay.

00:06:52: Sprecher 3 Wirst du ihn kurz anreißen?

00:06:53: Sprecher 2 Habt ihr das mitbekommen?

00:06:54: Sprecher 3 Ich habe es nicht gesehen, nein.

00:06:55: Sprecher 2 Ich glaube, ich muss mir anschauen. Er hat ihn der Thomas Hendrix. Ich meine, über den haben wir auch schon ein paar Mal gesprochen. Wir haben uns auch ein paar Mal schon getroffen, letztes Mal bei der All About Process Management Messe. Und Der hat ihn Frage gestellt, ob der BPM-Standard quasi noch up to date ist oder ob das quasi immer noch Zukunft ist. Ich suche ihn gerade raus. Aber Christoph, du hast ihn gesehen. Also jemand von euch hat ihn Hinkamp. So, hier ist es. Also ist BPMN still the best? Das war quasi die Frage. Und dann hat er irgendwie beschrieben, okay, dass er halt ein großer Fan von BPMN ist. Es ist standardisiert, es ist gut für Businesses und IT und so weiter. Aber wir sind in 2025 und er fragt sich selbst: Ist Pepe Man immer noch das, wofür es da war oder gedacht wurde „Ist das immer noch so cool und so weiter. Und lustig ist, ich glaube, die allererste Antwort war von Kamunda. Die haben ihm tatsächlich geantwortet irgendwie: „Ja, Pepe Man ist …

00:08:12: Sprecher 3 Er ist doch auch Kamunda-Champion, oder?

00:08:14: Sprecher 2 Ja, es ist ein Kamunda-Champignon. Er hat auch, glaube ich, bei Kamunda gearbeitet. Ich glaube, Kamunda hat ihm als Erste geantwortet. Ich suche nach der Antwort, aber ich glaube, die haben gesagt: „Ja, Beperman ist immer noch das Beste. Ich der Knall hat gesagt: „Ich glaube nicht. So, lieber Christoph, hast du den Artikel gesehen? Hast du Meinung dazu, dass du unseren Zuhörer: innen mit lernen willst?

00:08:46: Sprecher 1 Ich habe den Artikel jetzt gerade durchgelesen. Also es ist klar, dass Camunda antwortet, wenn er da Camunda auch irgendwie Perfekt. Also zumindest erwähnt. Es ist tatsächlich eine Herausforderung. Ich bin auch kein BPMN-Fan. Fakt ist aber, dass alle anderen Sprachen … Oder dass es keine Sprache gibt, die … Es gibt schon eine Sprache, die nicht bekannt ist, aber von den bekannten Sprachen, das halt … Also so herum gesprochen: BPMN ist halt das geringste Übel. So Man könnte sagen, da gibt es auch ein interessantes Zitat. Da ist irgendein Politikwissenschaftler gefragt worden, ob er glaubt, dass Demokratie die beste Regierungsform ist und er hat gesagt, er findet, Demokratie ist die schlechteste nach allen anderen. Und so ähnlich ist es mit BPMN. Bpmn ist schlechteste Modellierungssprache nach allen anderen. Ich meine, was … Ich Ich glaube auch, dass sich, speziell jetzt mit der Nutzung von KI, dass sich da was ändern wird. Ich habe überhaupt kein Gefühl, in welche Richtung. Was ich nicht glaube, und das schreibt er auch in seinem Post, dass er mit diesen Mermade-Diagrammen experimentiert. Okay, also Mermade wird BPMN definitiv nie ersetzen, weil mit Mermade kann ich tatsächlich Vierecke und die Linien machen. Nicht mehr und nicht weniger, jetzt ganz, ganz blöd gesprochen.

00:10:34: Sprecher 1 Und es ist cool, wenn du so eine Art Diagrammdarstellung oder so eine Art Prozessdarstellung oder Workflow-Darstellung dir von ChatGPT zum Beispiel geben lassen willst oder Cloud, weil die können dir das Mermade-Diagramm gleich erstellen, aber es steckt ja viel mehr hinter BPMN. Und … Ja. Also ich persönlich glaube sowieso nicht, dass BPMN die beste Option ist. Deswegen ist die Frage für mich sowieso die falsche: Ist BPMN still the best? Ist nicht das Beste, Aber es ist etabliert, es tut seinen Zweck, wenn man es richtig nutzt, wenn man alles darstellt. Man muss halt am Endeffel auch wieder komplett sehen, weil zum Beispiel die Prozesslandkarte mache ich nicht mit BPMN. Dann üblicherweise unter der Prozesslandkarte mache ich zuerst Wertschöpfungskettendiagramme, weil ich nicht sofort direkt ins Detail mit einem BPMN-Modell starte. Da nutze ich auch noch kein BPMN. Das heißt, BPMN nutze ich in einer idealen Welt für die Beschreibung von bestimmten Teilprozessen oder sogar noch tiefer legen. Dafür ist es tatsächlich absolut in Ordnung. Ich weiß, ich persönlich möchte auch … Da sind wir halt wieder so bei der Toolfrage, weil er schreibt ja auch, there are only a few good contender „Out there und dann schreibt er „Shout out to Kamunda.

00:12:35: Sprecher 1 Ich weiß nicht, warum da jetzt Kamunda speziell erwähnt wird, weil gefühlt die BPMN-Toolanbieter haben alle schon super ähnliche, super gleiche Ergebnisse.

00:12:48: Sprecher 3 Ich glaube, das kommt einfach durch den einerseits Background, andererseits Arbeitsplatz, Offering, alles Mögliche.

00:12:56: Sprecher 1 Weil das in seinem Titel schon drinnen hat, mit Kamunda Champion.

00:13:00: Sprecher 3 Ja, ist doch okay. Ich will ja gar … Das soll gar nicht negativ dargestellt sein, weil am Ende … Ist auch Fan von Kamunda. Wenn man in einer Materie oder von einer Materie oder einem Tool oder was auch immer extrem überzeugt ist, dann steht es jedem offen, der einfach auch ein bisschen aktiv, ich wollte mal sagen, Werbung zu machen.

00:13:22: Sprecher 2 Ja. Deine Antwort war sehr tiefreichend. Ich persönlich bin Fan von BPMN, ein riesen Fan von BPMN. Ich bin auch ein riesen Fan von der BPM-Trilogie. Ist mindestens meine Überzeugung. Jedoch bin ich in letzter derzeit auch der Meinung, dass sich etwas verändert und dass BPMN sich nicht weiterentwickelt. Deswegen habe ich ihm auch knallhaltb beantwortet, dass ich nicht glaube, dass es immer noch das Beste für uns ist, weil wenn sich ein Standard 20 Jahre nicht weiterentwickelt, ist es immer noch die Frage, ob wir schon alles wissen und ob das okay ist oder ob wir einfach keine nächste Ebene schaffen Und das ist meine Kritikpunktung an BPMN, dass es einfach keine Weiterentwicklung hat und dass man es nicht anpasst auf die aktuellen Sachen und so.

00:14:25: Sprecher 3 Weißt du was? Vielleicht nicht.

00:14:25: Sprecher 2 Und das ist aus meiner Sicht.

00:14:26: Sprecher 3 Ersteh weiter. Ich dachte, du machst einen Punkt.

00:14:29: Sprecher 2 Ja, Das war so ein Koma. Und das ist aus meiner Sicht deswegen, weil das ist echt Nachteil von diesen ganzen Standards. Dann irgendwann gibt man das den Organisationen, wie OMG in diesem Fall. Und ich habe nichts gegen OMG, aber ich kann mir vorstellen, dass es so viele Toolhersteller existieren, die in diese Organisation drin sind. Oder Leute mit Meinung und auch Ahnung, das will ich jetzt nicht widersprechen, die einfach sich nicht einigen können, was sollte der BPMN kann, keine Ahnung, 3. 0 sein. Und ich glaube, aus diesem Grund ist das quasi unweitentwickelbar. Und das ist etwas, was ich schade finde. Ich meine, wir sind weiter und das Schlimme, was passiert, ist, eigentlich entwickelt jeder Tool diesen Standard weiter, jeder Einzige. Also wenn man sich anschaut, was Kamunda mit Pepemen macht, was Flöbel damit macht, was Pega damit macht, was Aris, Signabio, wir können wirklich durch die Palette gehen. Jeder entwickelt diesen Standard weiter und was ich mich frage, ist, könnte man diese Weiterentwicklungen nicht wieder standardisieren? Also könnte man jetzt nicht sagen, es gibt weitere Elemente. Könnte man vielleicht nicht auch von anderen Sprachen lernen, wie der Christoph schon gesagt hat. Es gibt da auch andere Notationen, die vielleicht etwas neue Konzepte oder andere Konzepte mitbringen.

00:15:47: Sprecher 2 Und ich glaube schon, dass wir Modelle brauchen, auch für Zukunft. Also unabhängig davon, was jetzt mit AI kommen, wie auch immer. Wir sind nach wie vor besser, wenn wir grafisch etwas dargestellt bekommen. Wir können das viel besser verstehen. Jedoch kann es sein, dass es einfach komplett neue Notation wird.

00:16:05: Sprecher 3 Da will ich gleich eigentlich auf einen weiteren LinkedIn-Post referenzieren, weil ich habe ein Bild gesehen, was mich ganz kurz überlegen ließ. In der Ist-Prozessanalyse beziehungsweise der Requirements Engineering, oder einfach in diesem analytischen Bereich, haben wir uns oft gefragt, dieser 3W-Fragen: Wer macht was und warum? Und beim Warum … Wir hatten ja letztens diese Diskussion erst, wo auch dieses Warum bei uns ziemlich in eine heiße Diskussion führte. Und Jetzt wurde das durch zwei W-Fragen erweitert, die ich irgendwie spannend fand. Eine, die ich würde sagen, da würde ich jetzt nicht so viel Priorität drauf legen, ist: Wann? Also dass man und wann noch als Frage dazu nimmt. Ich glaube, das kann man sehr breit aufsetzen. Aber was ich super-spannend fand und, glaube ich, gerade zum modernen Prozessmanagement einfach irgendwie dazugehört: „Womit? Dass man einfach: Wer macht was? Warum? Wann und womit? Finde ich eine ziemlich coole Fragestellung für eine Analyse des, egal ob, also des … Egal ob. Das ist dann der des Prozesses. Everything. Findet ihr diese Womit-Frage? Weil das kann ja ein Tool sein, das kann eine Methodik sein, das kann ja alles Mögliche sein. Ich finde es eigentlich eine sehr spannende Frage.

00:17:44: Sprecher 2 Womit schreibt der Christoph sah eine LinkedIn-Beiträge. Da frage ich mich tatsächlich.

00:17:49: Sprecher 1 Wie oft soll ich es noch erwenden, dass ich die mit ChatGPT schreibe? Aber Daniel, das geht ja auch genau in unsere Enterprise-A „Architecture-Folge. Das ist ja dann genau so quasi, wir sollten uns fragen, damit wir Business Process Management und Enterprise Architecture zusammen betrachten können.

00:18:15: Sprecher 3 Ja, voll. Ich fand es wirklich gut. Ich wollte es noch mal herausheben. Wenn jemand den Original-Post sehen will, weil ich will die Credits jetzt nicht bei mir haben, Stefan Dyck hat das quasi Evangelische Kirche von Westfalen. Siehst du? Krass.

00:18:37: Sprecher 2 So was. Ja, passt. Ich habe noch LinkedIn Eine interessante … Ich habe noch ein paar News von LinkedIn. Ich glaube, einer wird dir gefallen, Daniel, weil ich glaube, in einer der ersten Folgen haben wir über Mathe gesprochen, wie die sich entwickelt. Und es war echt ein LinkedIn-Post, der mir sehr viel Lachen gebracht hat, so was wie die Entwicklung des Bildungsniveaus. Und ich fand es einfach genial. Und es ging in diesen Beitrag von Bernd Ruffing darüber, wie sich die mathematischen Aufgaben mit der Zeit entwickelt haben oder besser gesagt, unentwickelt haben. Und der schreibt über so was, wie man am Anfang Anfang so Berechnungen von der Fläche von so schweren Figuren machen musste, dann später halt einfach nur recht erg. Dann irgendwie sind immer die Aufgaben einfacher geworden und 2025, wenn es dir keine Umständung Wenn du mal schaust, dann male das Rechte mit deiner Lieblingsfarbe an, das wäre quasi die Matheaufgabe, die man aktuell eigentlich hinbekommt. Und habt ihr auch das Gefühl, dass das Bildungsniveau irgendwie nach unten geht? Oder wenn ja, dann warum? Ich meine, wir haben ja darüber gesprochen, dass wir vielleicht in Zukunft weniger Mathe-Leute brauchen. Und du hast dich beschwert, Daniel, dass du das nicht so cool findest.

00:20:10: Sprecher 3 Ich muss sagen, ich werde jetzt ziemlich auf glatt als unterwegs, auch wenn ich relativ viele Freunde habe, die potenziell Lehrer wollen werden. Will ich jetzt kein Statement zu unserem Bildungssystem treffen, weil a) ist das von Bundesland unterschiedlich. Aber ja, das Schlimme ist, man hört ja immer so dieser Randthemen. Und manchmal kann ich mir nur an den Kopf fassen und denke mir so: „Höi, höi, höi. Ist das wirklich die Realität, was man gerade hört? Ich sehe es bei meinem kleinen Neffen, der in der Grundschule ist was die an Schulausfall, irgendwelche Exkursionen oder sonst was drumherum haben. Ich würde sagen, meine Grundschule war irgendwie ein bisschen strikter und ein bisschen mehr auf Lernen ausgerichtet. Wir waren nicht so viel unterwegs und haben nicht so viel gespielt. Aber ich glaube, es gibt viele Leute, die sich damit darüber Gedanken machen und ich hoffe, irgendein System dahinter steckt.

00:21:09: Sprecher 2 Aber findest du das schlimm? Also findet ihr das schlimm, dass es lockerer geworden ist?

00:21:15: Sprecher 3 Nein. Was man das jetzt annimmt? Nein. Also eine Sache, die ich beobachtet habe, und das ist auch eine sehr, sehr subjektive Meinung: Heute kristallisiert sich mehr heraus, wie viel Mühe geben sich die Eltern bei der Ausbildung ihrer Kinder und dass da der Unterschied in – ich will jetzt nicht Intelligenz, sondern Fähigkeiten, egal ob das Motorische oder das reine Know-how der Kinder angeht, dass da wirklich so krasse Unterschiede da sind. Ich glaube, das extreme Beispiel war die Corona-Zeit, wo man gemerkt hatte, war, welche Eltern sich viel mit ihren Kindern beschäftigen und welche Eltern eher weniger und welche sich da Mühe geben. Aber meiner Meinung nach sieht man oder merkt man gerade den Unterschied umso mehr, weil Schule eventuell ein bisschen leicht oder lockerer wurde.

00:22:19: Sprecher 2 Christoph, du hast drei Kinder. So, was geht’s? A: Bist du auch der Meinung? B: Findest du das gut oder schlecht? C: Wo gehen wir hin?

00:22:32: Sprecher 1 Daniel hat ja verschiedene Punkte jetzt angesprochen. Ich persönlich finde das Bildungssystem Mitteleuropa scheiße. Wenn ich scheiße, sagt er, meine ich scheiße. Aus einem anderen Grund, weil das Gefühl seit 150 Jahren nicht mehr updatet worden ist.

00:22:50: Sprecher 2 Wie der Standard, wie BPMN.

00:22:52: Sprecher 1 Ich wollte gerade sagen, das wäre interessant, wenn BPMN seit 150 Jahren nicht mehr updatet worden sind, dann würde ich die Nachricht besser verstehen. Ist die Jugend von heute dümer? Ich glaube, das ist auch was sehr Psychologisches. Ich persönlich würde ja sagen. Aber die Herausforderung ist, ich kann ja nicht aus einem erwachsenen Bild die Jugend aus meiner Zeit beurteilen, weil da war ich selbst Jugend. Das ist was richtig, richtig Zürich ist. Man kann sich ein paar Statistiken dazu anschauen und so viel wie ich weiß, jetzt zum Beispiel, hat es noch nie so viele eingeschriebenen Leute in Universitäten geben, wie heutzutage. Das heißt doch theoretisch, dass das allgemeine Intelligenzniveau in die Höhe gegangen ist. Aber die Frage ist, okay, wie ist das Level auf den Universitäten? Solche Sachen. Es ist tatsächlich, glaube ich, ein komplexes Thema, wo Wo ich mit meiner Meinung 100% biassed bin. Prinzipiell, meine älteste Tochter ist ja jetzt erst in der Schule und hat Down-Syndrom. Das heißt, ich traue mich da nicht zu beurteilen, ob die Grundschule jetzt viel, viel weicher ist als früher, weil wir hinken mit ihr sowieso hinterher. Was ich aber sehr wohl glaube und das hat der Daniel auch angesprochen: Ich glaube, was eine absolut falsche Herangehensweise ist, wenn man sich als Elternteil hinsetzt, zurücklehnt und sagt: „Ja, die Schule ist dafür verantwortlich, dass mein Kind gescheit wird.

00:24:37: Sprecher 3 Exakt, ja.

00:24:39: Sprecher 1 Das sehe ich bei sehr vielen, dass die das genauso machen. Und dann wundere ich mich auch nicht, wenn das eine oder andere Kind auf der Strecke bleibt.

00:24:49: Sprecher 2 Hauptsächlich, die können doch der Viereck ausmachen. Also, ich bin nicht der Meinung, dass wir dummer sind. Ich glaube, dass dieser 150 oder 250 Jahre oder wie auch immer du das jetzt gesagt hast. Es hat sich geändert, wie wir leben. Und die Sinnfrage ist bei den Jugend aus meiner Sicht auch schwieriger zu beantworten: Warum in aller Welt soll ich lernen, was in Griechenland passiert ist, wenn ich das in Google in zwei Sekunden zurückbekommen. Und diese Sinnfrage war bei uns nicht da, weil wir halt kein Google hatten. Und jedoch würde ich jetzt nicht sagen, dass das System damals besser war. Und ich kann mich Ich kann mich so gut erinnern auf ein paar Kameraden, die von Lehrerinnen fertig gemacht wurden, weil die etwas nicht verstanden haben: „Du bist der dummste Mensch der Welt und so weiter. Und ich habe es nie verstanden, warum das so war und warum die eigentlich diese Jungs oder Mädels so fertig macht und das Geilste war, wo die tatsächlich einen Doktortitel bekommen haben. Und das ist genau das, wo ich sage, die Leute sind nicht dummer und so weiter. Das System passt sich einfach nicht der … Also damals war das einfach viel zu krass Bei manchen Teilen haben wir viel zu viel gelernt und alles, was heutzutage auch mit dem Bild quasi mitgeht, dass man vielleicht weniger von einem tiefen mathematischen Wissen haben muss und so weiter, dass vielleicht diese allgemeine Durchschnittlicher Wissen nach unten geht.

00:26:18: Sprecher 2 Jedoch war das damals, glaube ich, auch nicht besser. Also für mich schon. Mir hat Mathe Spaß gemacht, aber für Leute, die einfach keine mathematische Denkweise hatten, war das schwer. Die haben sich wirklich haben schwergetan. Die Lehrer waren genauso wie jetzt geträumt, Ergebnisse zu zeigen. Ich meine, die waren bewertet darauf, dass die richtige Noten machen. Und die Kinder haben das sehr schwer gehabt. Also gerade die Firmwarekinder und alles waren nicht immer böse, sondern manchmal haben sie das einfach nicht kapiert. Und das Coolste war, ich kenne immer noch ein paar von den Kameraden, die jetzt quasi Doktordecel haben und lernen auf der Universität, halt einfach in anderen Bereich, wo die wirklich gut sind und wirklich stark und alles. Und deswegen, ich glaube, es hat sich viel geändert. Aktuell stellen sich die Kinder vielmehr die Sinnfrage: „Warum in aller Welt soll ich das machen? Und ich glaube schon, dass wir eine nächste Stufe brauchen und ich glaube, dass wo halt viele Leute unterwegs sind. Hoffentlich wird das mit der BPM in Stadler nicht das Gleiche. Aber ich fasse den Bild so geil. Also ich habe sehr, sehr lange gelacht. Also ich muss noch mal zu der LinkedIn-Bubble kommen.

00:27:30: Sprecher 2 Ich weiß gar nicht, ob wir heute von LinkedIn kommen, aber ich habe es gemerkt, erst mal, dass dein Artikel, Daniel, viral gegangen ist. Hast du wieder irgendwelche Schmanga gemacht mit den … Ich weiß gar nicht, was war das Letzte? Es war so Was meinst du? Alter, welcher war das? Was hast du letztes Mal gepostet? Das ist halt überall.

00:27:52: Sprecher 3 Mein Chef jetzt.

00:27:53: Sprecher 2 Das spammen mich jederzeit. Ohne Prozesse ist alles doof. Da haben wir den Bananenprozess wieder drin oder so was. Da hast du anscheinend sehr viele Leute angesprochen. Und was mich aber auch … Ich muss auch der Christoph … Weil ich war nicht sehr aktiv in letzter Zeit. Ich muss auch Christoph sehr, sehr loben. Deswegen habe ich gedacht: „Womit hast du das gemacht? Deine beweglichen Bilder. Was hast du getan? Was ist los mit dir?

00:28:24: Sprecher 1 Mit meinem Zauberstab.

00:28:27: Sprecher 2 Mit deinem Zauberstab? Nein, also aktiv. Ihr zwei war sehr aktiv und eure Communities waren sehr aktiv in meinem Link im Bubble.

00:28:39: Sprecher 3 Ja, ganz ehrlich, ich wäre gerne noch ein bisschen aktiver, aber I'm on it. Ich denke mir, jedes Mal nur abends: „Ach Shit, ich wollte so posten, aber dann habe ich es doch wieder vergessen. Deswegen, ich muss mir da noch ein bisschen meinen Rhythmus reinkriegen.

00:28:58: Sprecher 2 Stark, stark So, heute sind wir nur noch in LinkedIn-Bubble. Aber Christoph, du hast doch was Neues, oder? Oder wirst du das nicht tesern? Hast du eine Veränderung in dein Arbeitsleben?

00:29:11: Sprecher 1 Nein, nicht wirklich.

00:29:14: Sprecher 2 Hast du keine Veränderung oder keine, die es ein Outing-Wert wäre?

00:29:21: Sprecher 1 Ich habe keine gefühlte Veränderung.

00:29:25: Sprecher 2 Ja, du hast keine gefühlte Veränderung. Machst du jetzt eigentlich viel mehr AI oder viel mehr Prozesse? Also stand jetzt die Liste in zwei, drei Wochen. Das würde mich interessieren. Du bist ja quasi die Prozesswisa und du bist parallel. Du hast ja eine Persönlichkeitsstörung. Du bist auch ein AI-Coach. Ändet sich etwas in letzter Zeit? Bist du mehr beansprucht von der anderen Seite? Entwickelt sich das in der Richtung? Siehst du mehr Synergien oder was ist dein aktuelles Gefühl von der Umfeld? Bitte sag nicht „nichts hat sich geändert. Weitere Frage.

00:30:08: Sprecher 1 Die Fragen drehen sich öfter KI. Ich bin aber trotzdem Prozessmanager, weil für mich KI ein Teil von BPM ist. Für mich jetzt persönlich. Das heißt, ich betrachte KI auch nur so. Zum Beispiel auch, wenn wir irgendwie ganz fancy über Agents oder so reden, dann betrachte ich die nur in dem Sinne von: „Okay, wie können die meinen Arbeitsalltag beziehungsweise meinen Prozess verbessern? Welche Schritte in den Prozess ersetzen die genau? Welche Aktivitäten? Das heißt, ich meine, es hat sich insofern geändert, weil, jetzt ganz salopp gesprochen, vielmehr über das Verbesserungstool KI gesprochen wird, aber es ist trotzdem für mich immer in dem Kontext, ich betrachte es trotzdem immer im Kontext BPM.

00:31:16: Sprecher 2 Und hat sich etwas in der Richtung oder deine Art und Weise, wie du arbeitest, geändert, wo du früher … Also ich meine, wo wir uns letztens mal beim Meetup gesehen haben und Wo du bei uns in München in Meetup warst, hast du viel über dein White Paper gesprochen, wo es darum ging, wie du mit Prompt Engineering zu Prozessen kommen kannst. Das war quasi die grundlegende Idee hinter diesem Paper. Ist Prompt Engineering nach wie vor dieses Hauptthema oder ist es mehr oder weniger in diesem Building von AI-Engines aktuell mit so was wie MEC, was du ja magst, oder N8N oder andere Alternativen? Wo Wo bewegt sich der prozessuale AI-Bereich?

00:32:05: Sprecher 1 Im ersten Schritt bewegt er sich darin, dass man den Prozess versteht, zu wissen, okay, wo oder wie muss ich KI genau einsetzen? Und dann ist die Frage, welche Lösung ich will, ob es ein … Einfach ein standardisierter Einsatz von KI ist, indem ich einfach einen Metaprompt erstelle, und das dann an einen LLM schicke oder ob es tatsächlich ein bisschen komplexer ist und ich einen KI-Agenten erstellen muss, aufbauen muss. Das Thema ist aber trotzdem, ich brauche trotzdem irgendwelche Prompts. Das heißt, die Prompts sind so quasi das ganze Futter, damit die KI überhaupt richtig losläuft. Das heißt, Prompt Engineering wird tatsächlich in den nächsten Monaten zumindest definitiv immer eins der zentralen Themen sein. Und das ist ja dann auch relevant, wenn du dir anschaust, okay, ich möchte genau den Prozess durch KI erledigen lassen. Wenn ich mir den Prozess vorher anschaue, weiß ich genau, was ist Input, auch datennäßig, wie soll der Output vorschauen und darauf basierend weiß ich genau, wie ich den Prompt gestalten soll. Und das ist dann nur ein kleiner Unterschied, ob es jetzt ein einfacher Metaprompt ist oder ob ich einen KI-Agenten erstellen muss, weil da muss ich ja genauso wissen, mit welchen Input arbeitet der, mit welchen Systemen muss er arbeiten.

00:33:50: Sprecher 1 Dementsprechend muss ich auch die Prompts für den KI-Agenten erstellen. Und die erstelle dann auch so, damit ich sicher bin, okay, diesen Output habe ich dann in 99,5% der Zeiten.

00:34:08: Sprecher 3 Wie viele Agenten arbeiten schon für dich?

00:34:12: Sprecher 1 Für mich persönlich tatsächlich noch keine. Ich spiele mich nur. Drei. Ich spiele mich. Ich bin der KI-Agent für vier Weiber im Haus.

00:34:26: Sprecher 2 Du glaubst, du du eine Künstlichkeit oder einen Intelligenzbesitz?

00:34:35: Sprecher 1 Intelligenz vielleicht nicht, aber manches ist künstlich.

00:34:40: Sprecher 2 Also pass mal auf. Ich muss ehrlich sagen, dass ich immer mehr und mehr Fan bin von gerade, wenn man sich so was anschaut, wie du nutzt, oder ich bekomme in letzter Zeit sehr viel N8N-Sachen zu sehen, weil das wieder prozessual ist. Das sind ja wieder Graphen und alles. Es ist wieder schön aufgebaut und strukturiert. Und ja, es ist zwar keine BPMN-Notation, aber es ist eine Notation. Propertier vielleicht. Vielleicht wird sich irgendwann wieder irgendein Standard daraus entwickeln. Vielleicht kommen manche Leute drauf, dass die das versuchen, in BPMN zu zwingen. Lass uns das in BPMN reinpushen oder in OML. Aber am Endeff, es ist viel greifbarer, seitdem diese Tools entstanden sind. Und ich glaube, das geht jetzt gerade durch die … Es ist viel einfacher zu verstehen, wie eigentlich diese Agenten dann arbeiten. Und wo ich mir aktuell Frage stelle: Ich meine, wenn du jetzt diese Agenten zusammenklickst und so weiter, also dort befinden wir uns. Jede implementiert und alles. Aber mittlerweile finden sich auch Use Cases, die wirklich Sinn machen. Ich habe jetzt gerade nachgedacht: Was haben wir überhaupt prognostiziert vor 2025? Vielleicht muss man es uns anschauen und seinen Status machen. Aber ich finde, dass ich haben sehr viel im KI-Bereich aktuell in Richtung prozessuale Arbeit entwickelt.

00:36:04: Sprecher 2 Das ist vielleicht eine böse Aussage, aber gerade wenn man sich diese ganzen Modelle anschaut, was man in MAK macht, was man in N8 erst macht und so weiter. Und Aktuell wird das durch ultra-krassen Experten gemacht. Also die ganzen Leute, die du dann siehst, sind einfach die, die wahrscheinlich schon seit einem Jahr damit kämpfen und alles. Und wir wissen, dass es so nicht skaliert. Deswegen sind die Prozesse und Modelle und so weiter sehr cool, man das dann verstehen kann und das in breite skalieren kann. Und was ich mir frage, ist, ob man dafür auch so einen Aufbau hast, wie du von Analyse, also so eine Business-Analyse, über mögliche Lösungen, bis in den Modellen kommst und ob irgendwann diese Modelle wieder in, keine Ahnung, Confluence landen, aber nicht deswegen, oder in eine andere Wiki, damit ich jetzt nicht Werbung für jemand mache. Aber nicht deswegen, weil man die dokumentieren muss, sondern deswegen, weil das einfach wieder der diese Optimierungsschleife macht. Das heißt, Optimierung und Prozessverbesserung. Wir haben jetzt hier einen Agent, der geht durch drei Systeme, holt sich da Daten und so weiter und das ist der Modell am Endeff. Und jetzt wollen wir ihn verbessern. Was muss man verändern?

00:37:13: Sprecher 2 Meinst du, wir kommen da auch zu dem gleichen Ansatz oder entfernen wir die gleichen Methoden nutzen, die wir aktuell auch bei Prozessen nutzen von Analyse über dieses Modell, würde ich mir wünschen, bis zu … Es gibt einen Standard für alle AI-Agenenmodellen?

00:37:33: Sprecher 1 Meiner Meinung nach, also Status Quo sage ich definitiv ja. Aus zwei Gründen. Erstens, weil es ein bewährtes Modell ist, was bisher sehr gut funktioniert. Und zweitens, also eigentlich drei Gründe, zweitens, weil wir genau in dem Thema Prozessverbesserung sind. Das Heißt, es ist in Wirklichkeit wie gemacht dafür. Und drittens, weil noch niemand mit einem Modell kommen ist, das besser funktioniert. Was ich mir vorstellen kann oder das Einzige, wo ich Status Quo sehe, dass es eine Änderung geben wird, dass auch für dieses Modell KI als Assistenz mitfungiert, schneller zu Ergebnissen zu kommen, Korrelationen zu entdecken, die man so nicht entdeckt hat. Aber ich glaube trotzdem, dass so dieses klassische PDCA, DMAIC, je nachdem, wie man es sieht, welches man vervorzuckt, aber das ist klar schon okay, analysieren, Verbesserungen planen, designen, testen, live gehen, so auf die Art, dass das absolut gemacht ist dafür.

00:38:58: Sprecher 2 Ja, glaube ich auch. Ich habe heute zufällig über, ich weiß nicht, ob du das mitbekommen hast, dass in AI so ein komischer Trend geht, der heißt Model Context Protocol.

00:39:12: Sprecher 1 Das ist ends cool.

00:39:14: Sprecher 2 So, ja. Und ich habe darüber gesprochen in meinem anderen Podcast, was meine Aufgabe war, weil ich das halt spannend fand. Und wo ich darüber gesprochen habe, habe ich gedacht: „Wie kann es sein, dass wir das im BPM nicht haben? Weil am Ende haben die es geschafft, in einer kurzesten Zeit ein standardisierte Protokoll für Zugriff auf die Daten hinter diesen Servers und Clients und so, wie die Agenten eigentlich zusammenarbeiten zu schaffen. Was ja aktuell eigentlich gar nichts anderes ist, wenn du sagst, es gibt hier unterschiedliche Systeme, unterschiedliche Daten, unterschiedliche Möglichkeiten, wie die zusammen kommunizieren. Lass uns ein die Standard machen, dass es nicht von OpenAI kommt oder was auch immer. Am Ende hat das, glaube ich, Anthropic released, aber das ist jetzt offengestellt. Und damit genauso wie früher OML oder BPMN oder was auch immer. Und die ganze Zeit, wo ich darüber gesprochen habe, habe ich mir gedacht, warum in aller Welt haben wir so was Ähnliches? Weißt du, wie ein gemeinsames standardisiertes Protokoll für die Methoden innerhalb von BPM nicht geschaffen wird. Also wenn du jetzt RPA-Anbinderst, nutzt bitte diese Schnittstelle. Wenn du wenn du jetzt ein Process Mining haben willst, wenn du die Daten von einem Engine zugreifen willst, bei Orchestrie und so weiter, das ist unser Protokoll, wie alle Tools, Methoden innerhalb von einem BPM-Kontext zusammenarbeiten sollen.

00:40:43: Sprecher 2 Das ist einfach Ich habe mir gedacht, das kann doch nicht sein. Wir entwickeln immer neue Namen, weißt du? So BOLD, Hyperautomation und alles. Und keiner kommt mit so einer coolen Idee, dass man sagt: „Schau mal, der Tool A hat jetzt, keine Ahnung, RPA angebunden, das hat das und das. Jede einzige Tool macht aktuell diese Anbindung an anderen Tools und jeder macht das profitiert und keine ärgert oder die wollen das so. Ich habe keine Ahnung. Weißt du, wenn du dir anschaust, die letzten Release Notes von sechs, sieben Tools in den letzten einen Monat wirst du sehen, wir haben Tool A angebunden, wir haben Tool B angebunden. Die Tools verlinken sich irgendwie gegenseitig und erstellen eine Dependency Map, die halt nicht abnormal ist. Und am Ende haben die AI Leute viel früher kapiert, dass die ein Protokoll brauchen, der das standardisiert. Ich meine, das brauchen wir bei BPM auch. Das war quasi mein kleiner Teil. Wir müssen daran arbeiten, dass wir weniger toolspezifische Schnittstellen in anderen Tools einbauen und dass wir mehr an Standardisierung arbeiten, wie man in ein Orchestrierungstool, ein ARPE-Tool einbaut und so weiter und so fort. Wir brauchen ein BPM-Protokoll. Schluss Auswort des Tages.

00:42:03: Sprecher 2 Top.

00:42:06: Sprecher 3 Lieber Matus, hast du dir Gedanken gemacht, was dein „Best of und dein „Worst Process of the Week waren?

00:42:19: Sprecher 2 Natürlich nicht. War das meine Aufgabe? Nein. Echt? Ich glaube, es war Christophs Aufgabe. Ich höre mir noch mal unsere Liste vor. Ich? Okay. Nein, gut, gut, gut. Hast du spontan was? Ich muss überlegen, welcher Prozess mich so wirklich geärgert hat. Nein, ich habe aktuell keine. Ich muss leider passen. Ich habe meine Aufgabe nicht gemacht. Ich habe mich jetzt komplett in mein Protokoll quasi verloren. Nein. Hast du, Christoph, etwas? Kannst du mich vielleicht ersetzen, in den Prozess, in der Stadtwerfen kommt?

00:43:02: Sprecher 1 Ja, ich mache schnell was, weil sonst … Ja, bitte. Rette mich. Und zwar ein bisschen related to Daniels „Best of McDonald’s „Bestellprozess. Was ich mir überlegt habe, ganz allgemein, wenn man in einem gut bewerteten Restaurant ist oder Kaffee oder lokal, je nachdem, wo tatsächlich der Ober an den Tisch kommt, also der Kellner – Entschuldigung, wenn alle Deutsch sprechen –, der Kellner an den Tisch kommt. So ganz allgemein, dieser Kellner-Job, dieser Kellner-Prozess, ist ein richtig geiler, guter Prozess, weil ein Kellner, wenn wir jetzt jeden Tisch, jede Bestellung als eigene Instanz sehen, bedient jede Instanz oder bedient mehrere Instanzen parallel und sorgt trotzdem dafür, dass das richtige Trinken rechtzeitig am Tisch ist, das richtige Essen warm rechtzeitig am Tisch ist. Und zwar im schlimmsten Fall halt drei Gänge, im einfachsten Fall nur Eingang. Genau. Das ist die Hauptschweize. Logischerweise, ich meine, es gibt schlechte Lokale und so. Deswegen, wir reden vom Standard-Guten-Lokal. Funktioniert richtig, richtig gut und das ist auch ein Prozess, den es schon seit, weiß nicht, 200 gibt?

00:44:31: Sprecher 2 2000. Ich glaube, schon die Griechen haben das gemacht, dass der Traum im Termen zu dem richtigen Zeitpunkt zu dem richtigen Gott kommt.

00:44:42: Sprecher 1 Genau. Das ist Das ist ja ein Prozess, der einfach richtig, richtig gut läuft, glaube ich.

00:44:49: Sprecher 2 Das ist wirklich genial. Ich würde zwar sagen, dass es eher der Koch ist, weil der das plant.

00:44:56: Sprecher 1 Ja, okay, das kommt hinzu. Also wenn wir das dazunehmen, dann hast du sogar verschiedene Nein, nein. Verschiedene Aspekte. Aber die Komplizität.

00:45:01: Sprecher 2 Hast du irgendwann in Küche gearbeitet?

00:45:03: Sprecher 1 Ja, ja.

00:45:04: Sprecher 2 Ich auch.

00:45:05: Sprecher 1 Ich finde, es ist brutal.

00:45:08: Sprecher 2 Also ich habe hier so einen sehr, sehr, sehr beliebte Italiener, der Daniel kennt. Ich weiß nicht, du wahrscheinlich nicht. Alles und ich habe die Möglichkeit gehabt, ihm zuzuschauen. Und ich habe zweimal oder dreimal selber in der Küche gearbeitet, so in meiner Studienzeiten. Und ich war selber auch ein Barkeeper kurzzeitig. Und dieses Teil, was die Köcher im Kopf haben, die bekommen einen Zettel und dann müssen sie sich überlegen: Tisch X, okay, die haben jetzt Vorspeise und alles. Wann muss ich anfangen zu kochen? Da mit alle vier Gerichte. Boah, das ist crazy, was die halt … Ja, genau. Eigentlich müssen wir die alle aufmachen und schauen, wie die die Prozesse die wir vorhin extremiert haben.

00:45:45: Sprecher 1 Kann ich jedem nur die Disney+-Serie der Bier empfehlen. Da ist das richtig gut dargestellt.

00:45:53: Sprecher 3 Okay. Top.

00:45:55: Sprecher 2 So, Daniel, du hast deinen Prozess.

00:45:57: Sprecher 3 Dann habe ich noch einen negativen, weil egal mit wem, Egal, mit wem man redet, die Start-up-Gründung, egal ob das der Steuerberater, jemand vom Amt ist und so. Oder wir lassen das. Das thematisieren wir einfach bei dem nächsten Mal, bei der nächsten Folge. Lass uns mit dem guten Prozess beenden. Ich glaube, da kann man relativ lange drüber diskutieren, was für ein scheißer Prozess Weißt du, was das ist? Gut, Leute, ich glaube, zeittechnisch überspringen wir heute mal underrated, overrated. Ich hoffe, ihr habt einfach zugehört.

00:46:24: Sprecher 2 Ich will Key Take away geben. Okay, kurz. Bpm braucht ein BPM-Protokoll.

00:46:32: Sprecher 3 Okay. Bei Fragen oder Anregungen, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder an Matush. Apotheker und Matush, so rum. Dann würde ich sagen, liebe Zuhörer, vielen Dank, dass ihr wieder eingeschaltet habt. Heute zur 42. Episode unseres Podcasts „Die Prozessphilosophen. Vielen lieben Dank, bis zur nächsten Woche und ihr wisst, Donnerstag ist Prozessphilosophen-Tag. Ciao, ciao.

00:46:59: Sprecher 1 Bis. Tschau, ciao.

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