Keine Liebesbriefe mehr!
Shownotes
Neues Jahr, neue Realität: 2026 wird zum Stresstest für Prozesse, Mittelstand und Digitalisierung. In dieser Folge sprechen Matúš, Christoph und Daniel darüber, warum „abwarten und Tee trinken“ für Unternehmen endgültig vorbei ist – und wieso dich das als Prozess- oder BPM-Verantwortliche:n direkt betrifft. Du erfährst, was hinter der aktuellen Welle an Führungswechseln, Abfindungen und Selbstständigkeiten steckt, warum 2025 bereits ein starkes KI- und Prozessjahr war und wieso viele Organisationen jetzt brutal merken, dass sie ihre Hausaufgaben bei Prozess- und Datenstrukturen nicht gemacht haben. Die Hosts diskutieren das radikale Beispiel Dänemark ohne staatliche Briefzustellung, die Rolle von eID, SEPA und Wero und warum Deutschlands digitale Verwaltung so hinterherhinkt, obwohl es längst mehr Möglichkeiten gibt, als in den Nachrichten ankommen. On top: die Prozess Philosophen sind jetzt auch auf YouTube sichtbar. Hör jetzt rein, denk deine eigene Digitalstrategie weiter und teile die Folge mit deinen Kolleg:innen und deinem Netzwerk.
Abschließende Worte: Danke, dass ihr wieder eingeschaltet habt! Eure Meinung ist uns wichtig! Schreibt uns gerne euer Feedback und eure Gedanken zur heutigen Folge.
Wir hoffen, dass euch diese Folge genauso viel Spaß gemacht hat wie uns. Freut euch auf die nächste Episode, wo wir euch mehr über uns und unsere Erfahrungen erzählen werden. Bleibt neugierig und bis bald!
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Matúš: https://www.linkedin.com/in/matusmala/
Daniel: http://https://www.linkedin.com/in/danielmatka/
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Daniel Matka: Einen wunderschönen guten Tag liebe Zuhörende unseres Podcasts, die Prozessphilosophen heute zur 89. Episode, quasi der zweiten Episode im Jahr 2026. Christoph, Matosch, wie geht's euch? Schön, dass ihr da seid. starte mit Christoph.
Christoph Piller: Mir geht's gut so weit. Ich bin leicht erkältet. Aber sonst passt alles. Mir geht's dramatisch.
Matus: Megas gut, müssen eigentlich sagen, Freu ist Neues, Also ich meine, die Folge haben zwar ausgestrahlt, aber wir haben uns noch gar nicht gesehen, So, bildlich.
Christoph Piller: Fris.
Daniel Matka: Nee, wir haben uns noch nicht gesehen. Frohes Neues in die Runde. Krass, irgendwie sind gerade echt alle ein bisschen kränklich. ich kämpfe noch so ein bisschen mit Schnupfen, der nicht weggehen will. So Leicht-Halsschmerzen. Was super nervig ist, ist zu wenig, irgendwie sich krass zu schonen oder irgendwie am Bett zu liegen oder irgendwelche Sachen. Aber es will einfach nicht weggehen.
Christoph Piller: Freust du dich?
Matus: Weil heute ist...
Daniel Matka: Na ja.
Matus: So ist das, was soll man sagen? Wir nehmen halt auch heute auf einen besonderen Tag. Und zwar 6.01.
Daniel Matka: Ich glaube, der besondere Tag ist nur in Bayern und Baden-Württemberg. Ich will mich jetzt nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber ja, okay, in Österreich gibt es auch noch. Aber sonst in allen anderen Bundesländern ... Ich hatte gestern schon ... 8.30 Uhr das erste Meeting gestern.
Christoph Piller: Ja in Öst... Tschuldigung in Österreich auch.
Matus: lieben Sie, arbeiten Sie!
Christoph Piller: Ja, aber die orthodoxen Christen bekommen ja am 6.1., also ja quasi erst Geschenketag bei denen. Ich glaube, denen ist der 6.1. ja noch wichtiger.
Daniel Matka: Natascht Weihnachten, Filly.
Christoph Piller: Ja genau.
Daniel Matka: Aber von denen, wie viele gibt es davon in Deutschland? Machen wir irgendwie jetzt einen Wissenspodcast raus.
Christoph Piller: Das können wir schnell nachschauen.
Matus: Naja, aber bis wir dazu kommen, vielleicht können wir... Willst heute wieder mit seiner persönlichen Frage starten, Daniel? Okay, hast du eine? Wenn nicht, dann kann man eigentlich schon sagen, also was ist... Ne, wir haben es schon, die Wien-Inter Sporten haben wir schon gehabt.
Daniel Matka: Yes, yes.
Daniel Matka: Wie habt ihr Silvester gefallen?
Matus: Das ist einfach. Ich war zuhause, habe wirklich entspannt ein bisschen racklet und Entspannung. Keine, wie heißen die? Keine Brille dieses Jahr. Kein Nix. Nur angeschaut.
Daniel Matka: Die Frage ist nicht cool. Haben wir eine coolere?
Matus: Jetzt wo ich geantwortet habe.
Christoph Piller: Wie Matos Daniel? Die Frage passt gut, ich sehe beim Matos, dass er beim Friseur war. das sein? dass er sich... Aber dass er zumindest nicht so verwuselt ausschaut wie sonst. Wie oft, in welchem Intervall besuchte er den Friseur? Und Anschlussfrage dann gleich.
Matus: Ja.
Matus: Ich habe mir heute gar keine Haare gemacht. Vielleicht das werden wir...
Matus: Fass?
Christoph Piller: Geht sie einfach nur zu einem Standardfrisör, zu irgendeinem Bekannten oder Verwandtschaft, der die zufällig Frisörin ist? Oder geht sie zu einem richtigen Barbershop? Das heißt, einem richtigen Männerfrisör.
Matus: Da kann ich gerne antworten, weil...
Christoph Piller: Ja du musst antworten, egal ob du es gerne machst oder nicht.
Daniel Matka: In der Regel hat die Frage auch, jeder antwortet.
Matus: Ich kann heute auch gerne antworten. Vielleicht nicht, letztes Mal habe ich nicht gerne geantwortet. Also ich gehe zu Barbara. Das ist nicht zu Barbara, zu Barbara. Mein Barbara ist in München, das heißt, ist immer ein Ausflug. Das ist ja natürlich blöd, weil wenn ich kurzzeitig...
Christoph Piller: Zur Barbara gehst du. So heißt deine Friseurin oder was?
Daniel Matka: Hahaha
Matus: etwas brauche, ist das zu weit. Deshalb versuche ich jede zwei bis drei Wochen vorbeizuschauen. heißt drei... Ja. Also ich bin da, das ist so ein... Eigentlich ist es ein Ausflugstag, ich nehme immer auch Kiddies mit. Also wenn die wollen, das ist mittlerweile so groß, dass der große sich selber zu Baba geht.
Christoph Piller: Lassst den in den Bart dann auch machen oder nur?
Matus: Aber das ist tatsächlich, früher war das so Männer-Samstag, dann sind wir immer in Stadt gefahren, Barber besucht, dann bist du ja so zwei, drei Stunden, abhängig davon, wie viele Leute da sind. Wir haben ja keine Reservierung, quasi da, ein bisschen was essen und dann so einen schönen Samstag quasi miteinander.
Daniel Matka: Christoph machst du auch Männer samstag mit deinen drei Tüchtern?
Matus: Mein Ersatz für Christoph heißt alleine.
Daniel Matka: Wiese bei dir die Routine.
Christoph Piller: Also ich gehe auch Barbershop, weil ich muss ehrlich sagen, zum Beispiel meine Schwägerin ist Friseurin. Aber die Haarschnittqualität beim Barbershop ist tatsächlich eine andere. Also die wissen einfach... wie es der Mann braucht. So blöd es auch klingt. Ich gehe alle eineinhalb Monate. Ich mache aber nur die Haare. Bei meinem Bart ist er nur mit dem Rasierer Standardgröße.
Daniel Matka: was?
Matus: Desven, siehst du so aus?
Matus: Das ist wie mit den BPM-Tools. Jeder ist für was Gutes. Ich bin genau der Meinung, dass es komplett was Unterschiedliches ist, Mann, inklusive Bart, schneiden und eine Frau, wo das komplett andere Art und Weise ist. Und man merkt das schon, wenn man einem klassischen Friseur kommt. Und dann sagst du dann, du wirst auch, dass die dir eine Badrasie haben und du denkst, wir haben ja dafür gar keine Maschine. Und dann merkst schon, okay, fahrst du schon ab.
Christoph Piller: Ja und was viel lustiger ist, der Barbershop wo ich bin in Lenting, der ist günstiger als der Star-Nord Friseur.
Daniel Matka: Ich glaube, das ist das Normalste der Welt. Ich glaube, man darf nicht alle in einen Topf hauen. Ich hatte in Dresden wirklich ein, zwei sehr gute Friseurinnen, die jetzt auch beides geschnitten haben, die einfach so auch das Gefühl hatten, wie eine Mennofrisur schön aussehen könnte. Vielleicht waren sie einfach auch
Matus: Das ist, glaube ich, normal nicht lustig.
Matus: Aber du lässt dich auch keinen Bart rasieren, Daniel. Da ist der große Unterschied, ob die das wirklich kann. Weil die meisten Friseure machen gar keinen Bart. Und Bart zu machen, so richtig zu machen, allem drum und rum, das ist nicht so einfach. Und die meisten Friseure haben das nicht.
Daniel Matka: Das kann gut sein. Ich glaube, wenn man das Besondere mit... ja...
Daniel Matka: Ja, wenn wir bei den Haaren bleiben, ich finde aber auch schon, dass es super schwer ist, jemanden zu finden, der beides gut kann. Also der wirklich auch, sagen wir mal, Frauenhaarschnitt mitfärben und irgendwie Männerhaarschnitt, dass das ein Bild ergibt. Ich muss sagen, es war eine lange Zeit, vielleicht war das auch so ein Dresden-Speziales, dass alle aus dem Barbershop gleich aussahen. Ich glaube du konntest Copy and Paste von Friseur zu Friseur im Barbershop. Das hat sich mittlerweile krass geändert. Ich bin da aber verrückt, Picky. Ich würde sagen, ich habe da fast einen riesen Prozess draus gemacht. Identifikation, welcher Barber ist gut, erstmal Bewertungen anschauen, vielleicht reinhören, wer noch dort ist, wer gut ist oder wer quasi positive Erfahrungen gesammelt hat. Dann das einmal probieren. Ich bin auch schon ein paar Mal richtig reingeflogen. Das Problem ist, dann bist du halt drei, vier Wochen mit einem nicht so coolen Haarschnitt unterwegs, weil einmal zu viel abgeschnitten ist, ist zu viel abgeschnitten. Schon schwierig. Und dann, ich finde auch, ist euch wichtig, ihr stellt euch vor, man kommt, Startevent, kommt dann zum Friseur. Dass man zum Beispiel wie beim deutschen Friseur bekommt, man ja immer eingetränkt. Wird man erstmal in die Wasser, Kaffee, das ganze drumherum, ist euch das wichtig?
Matus: Es ist nett, es ist mir nicht so super wichtig, weil mein Baba macht es nicht. Aber es ist super nett.
Daniel Matka: Bei einem deutschen Friseurbesuch ist ja fast ein Erlebnis. Da kommt man hin, da kriegt man Haarigerwaschen, kriegt man Kopfmassage, da kriegt man noch ein Cappuccino. Dann wartet man eine Viertelstunde und dann geht's irgendwie weiter.
Matus: Ja, aber nicht...
Matus: Ja, aber dann habe ich lieber einen guten Haarschnitt.
Daniel Matka: Hehehehehe
Matus: Aber das ist tatsächlich der Grund, ich in Stadt gehe, wo ich mittlerweile der Meinung bin, dass ich auch hier genau in Umgebung eine Alternative B suchen soll. Aber ich bin da halt so, dass wenn ich zufrieden bin, dann bin ich einfach zufrieden und ich will nicht zweiten suchen, weil ich habe einen guten vor Ewigkeit gehabt in der Nähe von meiner allerersten Arbeitgeber. Und zu dem war ich dann, oder das war auch eine Frau, bin ich dann immer gegangen. Dann war sie auf einmal weg. Und dann habe ich sehr lange gebraucht. Nee, damals habe ich mich selber badgeschnitten. Das wäre, wie gesagt, die Theorie bestätigt sich immer noch. Und danach habe ich mehrere ausprobiert, mit denen ich nicht zufrieden war. Und mit den Jungs hier, Daniel, ich glaube du kennst die, okay.
Daniel Matka: Also ja auch bald geschnitten.
Daniel Matka: Ja, ich geh da jetzt auch hin. das ist dann eine gute Bewertung und Matos sein...
Matus: Mit denen bin ich super zufrieden. Es ist ja lustig, sind das syrische Bruder, die das gegründet haben. Und die haben schon dort quasi irgendwie auch, man kann das halt fast in Deutschland nicht sagen, als Zehnjährige dort gearbeitet, in Syrien, halt in solchen Teilen. Die sind super nett, die können besser Deutsch als ich und die schneiden einfach perfekt. Haben ein super kleines Laden und sind wirklich coole Typen. Und da gehe ich halt extrem gerne. Ich habe auch in Slowakei einen. Das heißt, immer wenn ich da bin, dann gehe ich zu den Jungs da. Da bekommst du sogar Whisky. Das ist so diese klassische Barber nach dem, ich glaube, britischen Stil oder sowas. Wo du halt wirklich da reinkommst und die fragen dich, ob du Whisky willst und du dann so, na ja, ich bin mit Auto und 0,0 in Slowakei. Das ist jetzt schwierig. Aber ja.
Daniel Matka: Aber das ist eine gute Überleitung, Jungs. Wir müssen uns ab jetzt vornehmen, dass wir hübsch zur Podcastaufnahme erscheinen. Denn ich habe Silvester YouTube eingerichtet. Liebe Zuhörenden, wenn ihr abends Langeweile habt, wenn ihr den Prozessphilosophen auch noch nicht nur audio-technisch folgen wollt, sondern auch visuell noch folgen wollt, wenn ihr uns zuschauen wollt, wie wir hier reden und miteinander zusammenhocken, geht auf YouTube.
Matus: damit wir Videos machen können.
Daniel Matka: Die Prozessphilosophen der neue aufstrebende Podcastkanal auf YouTube. Mit YouTube Shorts in Zukunft.
Christoph Piller: Das war für mich eigentlich immer die Motivation, dass das einer der wenigen Termine ist, für die ich mich nicht herrichten muss.
Matus: Ich warte bis wieder auf Schrotzin.
Daniel Matka: Nein, ist zu spät. Jetzt müssen wir uns hübscher machen.
Matus: Aber das Gute ist, du siehst immer gut aus, Christoph. Alles gut. So. Aber man sieht ja, weißt du, das sind unterschiedliche Prozesse und jeder von uns hat gewisses Vorlieben. es gibt Menschen, denen das egal ist, die lassen sich auch von Freunden schneiden und so weiter. Und das gehört dazu. Aber, ähm, was wollte ich sagen? Was ist in LinkedIn passiert in letzter Zeit? Weil ich glaube in den letzten zwei Wochen haben wir prozessual und es ist nicht unbedingt weiterentwickelt. Alle, auch die Zuhörer. Was ist in LinkedIn passiert? Habt ihr da etwas Besonderes? Ja?
Christoph Piller: Bevor wir starten, keiner unserer Zuhörer und Zuschauer auf heißen Kohlen sitzen bleibt, laut Zensus 2022 hat es zu der Zeit 116.000 Mitglieder der orthodoxen Kirche in Bayern gegeben. heißt griechisch-orthodox, russisch-orthodox und rumänisch-orthodox. Das heißt 1 % der Bevölkerung circa, der Gesamtbevölkerung in Bayern.
Matus: Ja.
Christoph Piller: Feiert heute Weihnachten. heißt, auch an euch schöne Weihnachten.
Daniel Matka: Frohe Weihnachten!
Matus: Ja, ich bin gespannt, ob wir mindestens einen Sucher haben.
Daniel Matka: Hm, krass.
Christoph Piller: Es wird unser neues Ziel für 2026.
Daniel Matka: Wir nehmen auch eine Zuhörerin, also bitte nicht nur Zuhörer. Sehr spannend. Okay, danke für die Info, Christoph. Was ist auf LinkedIn passiert? Ich muss sagen, mein LinkedIn war fünf Tage vor, also seit fünf Tagen vor Silvester und die ganzen Tage jetzt nach Silvester voll mit Verabschiedungen.
Matus: Ein Zuchel, oder?
Christoph Piller: Ja.
Daniel Matka: jeglicher Führungskräfte aus Großkonzernen. Es war eine Welle von... Also besonders sehr krass ist mir aufgefallen unter den Bosch-Kollegen. So viele Directors und höhere Positionen sind dieses Jahr gegangen. Vermutlich eine relativ große Abfindungswelle, zumindest mit mehreren, wenn ich den geschrieben habe. Einfach die Verschlankung der Organisation, Umorientierung. Viele davon haben sich selbstständig gemacht, was ich super spannend finde. Bei vielen gab es noch nicht die neuen Stellen, also mein LinkedIn war wirklich geflutet mit Danksagungen und Verabschiedungen. Wie war es bei euch?
Matus: Das wollte ich eigentlich auch sagen. habe Déjà-vu gehabt, weil wir das letztes Jahr auch so hatten, dass Januar quasi der Monat von neuen Positionen ist.
Daniel Matka: Aber nicht so krass wie dieses Jahr. Also das war wirklich...
Matus: Ich fand es letztes Jahr schlimm, damit wir das relativieren, ich war extrem wenig an LinkedIn in letzter Zeit. Also maximal ein paar Likes geschickt. Und ich glaube, Neuesten habe ich einen Beitrag gemacht. Aber sonst war ich halt sehr, sehr wenig. Aber klar, jetzt habe ich so bisschen rumgeklickt und da waren halt so neue Positionen, Beförderung, Wechsel und alles. Ob das mehr oder weniger ist, ich dir nicht sagen, der Algorithmus spielt mit mir so wie er will. Er zeigt mir manchmal Sachen, die zwei Wochen alt sind und manchmal die neu sind. Aber Januar ist, sagen wir so, Monat der neue Position. Was ich aber spannend fand jetzt, dass sehr, sehr viele Leute, die ich kenne, quasi selbstständig geworden sind und das auch gut machen. Und die Fälle finde ich sehr cool und sehr spannend.
Daniel Matka: Ja, freue mich drauf, denn am Ende macht das sehr viele Möglichkeiten auch der Zusammenarbeit auf. Sehr gespannt. Christoph ist bei dir.
Christoph Piller: Entschuldigung. Da tatsächlich gar nicht so viel irgendwie neue Stellen oder irgendwas, was ich, ich werde überflutet mit Jahresrückblick, was ist bei mir passiert 2025, was mittlerweile semi interessant ist für mich persönlich. weil es dann oft Leute sind, denen man connect ist, wo man nicht wirklich die Verbindung hat. Genau.
Daniel Matka: Ja, ich freue mich aber ehrlicherweise auch wieder auf die ganzen informativen Beiträge, die jetzt Stück für Stück, wenn die Leute wieder aus dem Urlaub zurückkommen, entstehen. Es ist doch auch einiges innerhalb der KI-Bubble passiert. ja, schauen wir mal.
Matus: Erlaubt ihr, dass der 26 besser als 25 wird?
Christoph Piller: definiere besser besser als was
Matus: Besser was die Projekte, besser was die Lösungen, besser was auch die allgemeine Stimmung angeht. Besser für die Prozesse, weißt du, für Prozessprojekte oder generell organisational Veränderungen in Companies. Ich meine, wenn man sich das so anschaut, 24 und war so sehr, sehr komisch, gerade Ende 24, 25 war Anfang richtig schleppend. Also viele Projekte sind nicht gestartet, haben halala abgewartet, was passiert und so weiter. Ende war aus meiner Sicht sehr gut. Ist sehr viel passiert und sind sehr viele coole Projekte gestartet. Und jetzt überlege ich, ob der 26 quasi so bisschen der Ausschrung ist, wo wir viel Optimierung betreiben, wo sich das ein bisschen beruhigt hat. Gerade die Krisenwelle, ob die sich ein bisschen reduziert hat oder nicht. Was für Jahre werden wir in 26 haben? wäre halt jetzt die Frage. Auch für uns, ich meine wir sind ja alle auch in Prozessualen Projekten unterwegs, in Consulting Projekten. anderen Arten und deswegen.
Christoph Piller: Ich glaube, wir müssen ein bisschen aufpassen. Weil erstens, falls ihr euch erinnert, ich glaube, das zeig ich schon Anfang 2024, aber definitiv Anfang 2025, haben alle gesagt, das wird jetzt das Jahr von KI und da wird jetzt mit KI optimiert und alles wird besser. Und gefühlt sagen wir das dann jedes Jahr. Was ich persönlich glaube, in 2025 war schon ein richtig gutes KI-Prioritätstheor.
Daniel Matka: Mh.
Christoph Piller: richtig gutes Optimierungsproduktivjahr für KI, weil das Thema KI-Agenten hochgekommen ist, weil das Ganze als erste tatsächlich konkrete Use Cases gegeben hat. Ich finde auch für das Thema Prozessmanagement war 2025 ein richtig gutes Jahr, weil durch KI, oder weil viele gemerkt haben, okay, ich muss meine Prozesse verstehen, wenn ich KI nachhaltig einsetzen will. Ich glaube 2026 wird so quasi, es wird einfach weitergehen. Also es wird nicht so ein Jahr, okay, aber jetzt wirklich, sondern ich glaube die Entwicklung, die jetzt 2025 passiert ist, wird jetzt weitergehen. Wobei wir das ganze Jahr ein bisschen differenziert betrachten müssen, speziell weil du Krisen erwähnt hast, Matos. Weil was halt geopolitisch gerade abgeht hier auf unserer Welt, das kennt ja unsere Generation gar nicht. Und ich weiß gar nicht, was...
Daniel Matka: Das war letztes Jahr aber noch viel krasser. fand einfach letztes Jahr auf Deutschland betrachtet die Neuwahlen standen an. Das war genau gerade die Zeit, als es losging, okay, in Deutschland wird neu gewählt und quasi die Übergangsregierung hat sich gebildet. Du hast die Zölle aus Amerika gehabt, die unsere deutsche Industrie extrem beeinflusst haben und alle in Abwartungshaltung gegangen sind.
Christoph Piller: Aber ja, aber was ist?
Daniel Matka: Da hat sich das schon deutlich stabilisiert. Zu jetzt.
Christoph Piller: Genau das ist so ein bisschen die ökonomische Seite. Was ich aber zum Beispiel anspreche ist eine USA, die einfach Völkerrecht bricht und einen Staatsoberhaupt einfach entführt. Und egal was der Maduro alles für Scheiße macht, Ende des Tages ist er der Staatsoberhaupt eines anerkannten souveränen Staats.
Daniel Matka: ist schon krass, ja.
Christoph Piller: Im gleichen Atemzug sagt der Trump wieder, okay, als nächstes kommt jetzt Grünland. Und Grünland gehört halt zu Dänemark. Und das ist so richtig kranke Scheiße. Der Medvedev, nein, wie heißt der? Der ... von Russland, der sagt, ja, okay, eigentlich könnten wir ihn März auch entführen. Solche Dinge. Und das ist das, vielleicht ökonomisch jetzt nicht direkt ... wo wir sagen, ökonomisch, okay, das hat die Auswirkungen. Aber das ist das, was ich mit geopolitisch meint. Irgendwie gefühlt kommt da irgendwann eine neue Weltordnung, keine Ahnung, also richtig krank. Und davor habe ich tatsächlich ein bisschen Angst, was das für Auswirkungen dann zum Beispiel für uns als Berater, als Trainer hat, die so quasi jetzt ganz simpel gesprochen ... die einfach den Mittelstand in Deutschland, im deutschsprachigen Raum, up to date halten wollen. Was hat das dann... Also wisst ihr was ich meine?
Matus: Ja, es hat natürlich Auswirkungen, weil das auch Daniel Du gesagt hast, jetzt wenn wir weg vom Politik kommen, dass viele Firmen halt reduzieren und so weiter und klar, eine gewisse globale Instabilität führt dazu, dass noch mehr Firmen eher zurückhalten, was die Investitionen angeht werden. Und das kann halt natürlich dazu führen, dass die Projekte nicht so starten. Wenn wir halt die Frage wirklich, ob die Projekte starten, auf die wir zwei Jahre gewartet haben, Oder ob sich da etwas ändert. Wie viele Firmen werden noch, sagen wir so, Mitarbeiter optimieren? Also ein bisschen verschlanken, anders umstrukturieren und so weiter. Was ich glaube schon, dass dieses Jahr noch mehr passiert als letztes Jahr. Weil wann sollst das machen? Wenn nicht jetzt. Ich meine... Dann werden wir sehen, was positiv ist. Das muss man schon sagen, dass viele Firmen gerade Ende des Jahres gestartet haben mit der Einführung von Prozessorganisationen und so weiter. Gerade Verschlankung führt aus Meinzig dazu, dass unser Bereich eine der Schlüsseldisziplinen in Verschlankung und Optimierung von Prozessen am Ende ist, wie soll diese Firma in Zukunft funktionieren.
Daniel Matka: Aber ich glaube, die Organisationen haben langsam auch keine Zeit mehr groß zu warten. Die letzten Jahre wurde viel gewartet. Corona, politische Unstabilität. Es sind einfach so viele Gründe gewesen, zu warten, abzuwarten, eher die defensive Haltung einzunehmen. Und wenn man heute noch weiter bestehen will, wenn man als Organisation sich stabilisieren will, neue Markte quasi erschließen möchte, muss man einfach was machen. ist von der Welt, wie Christoph jetzt kommt, von der innovativen Seite mit KI, quasi all den Möglichkeiten, die wir mit KI haben, mit all den Möglichkeiten, wie sich die Arbeitswelt ändert, wenn man heute Stopp drückt bei der AI-Entwicklung oder KI-Entwicklung.
Matus: Oder überleben dann, ja?
Daniel Matka: Ich glaube, unser Mittelstand in Deutschland hätte die nächsten fünf Jahre immer noch zu tun, überhaupt da hinzukommen, dass sie das nutzen, was heute schon Stand der Technik ist oder Stand der Möglichkeiten. Weil das Potenzial, was möglich ist, prozessual, automatisierungstechnisch, KI mit all den Tools, selbst wenn es nur KI im Hintergrund ist. Bei ganz vielen, das ist ja das Schöne an, bei ganz vielen Use-Kisten sieht man ja KI gar nicht mehr im Vordergrund, sondern es ist einfach nur eine Capability im Hintergrund. Aber überhaupt das auszurollen, das auszunutzen, der Großteil unserer deutschen Organisationen immer noch die nächsten drei bis fünf Jahre zu tun.
Matus: Wenn die auch haben. was auch spannend ist, ist, das zu überleben. Weil... Bis jetzt haben viele einfach gesagt, ja, das haben wir immer so gemacht, dass wir das schon irgendwie passen. Und irgendwann kommt der Zeitpunkt, wo, wie du sagst, es gibt kaum Zeit. Die jungen Leute wollen nicht so arbeiten, die wollen nicht sinnlose Arbeit machen, die wollen jetzt nicht rumtelefonieren, ob da irgendwo Bagger auf dem Parkplatz steht. Und Firmen, jetzt neu kommen, so habe ich jetzt gerade auch angeschaut, paar echt coole neue Firmen aus Deutschland, die ich jetzt nicht in Erblick hatte, die halt voll digitalisiert sind und einfach Hälfte der Belegschaft haben dadurch. Und das ist halt etwas, was man nicht unterschätzen darf. Wie viel können die optimieren durch richtige Prozesse? Da wird sich das irgendwann auch zeigen, weil diese neue Menschen einzubauen, wird immer schwieriger. dass die halt einfach den Korbys nicht verlieren, wenn die nicht optimieren.
Daniel Matka: das irgendwie noch mal zu unterstreichen. Ich habe das irgendwie am Ende des Jahres gelesen. 2025 war das Jahr mit den seit elf Jahren das Jahr mit den höchsten Firmenpleiten. 24.000 Firmenpleiten, quasi Insolvenzen, wurden letztes Jahr angemeldet. Ich glaube, das unterstreicht die These, dass man langsam aus der lauernden Stellung eher in eine offensive Stellung gehen sollte.
Matus: Risikoaffine würde ich sagen, ja. Weil ich meine halt, das heißt jetzt nicht, dass wenn wir auf alles setzen, dass es funktioniert. Aber man muss mehr Risikobereitschaft zeigen. Weil ja, ich glaube du hast die Mittelstande da, weil das habe ich auch gesehen irgendwie vor Woche oder so was. Das Anzahl der Mittelstandunternehmen, die pleite gegangen sind in letzter Zeit, also letztes Jahr extrem hoch waren. Und man redet über sowas wie Deindustrialisierung von Deutschland, und das ist halt schon ziemlich krass. Christoph, du hast deine Hand gehoben.
Christoph Piller: Mich würde bei der Zahl nur interessieren, welche Firmen da genau betrachtet worden sind. Ob da dann auch mitzählt worden ist, wenn Einzelunternehmer einfach Insolvenz angemeldet haben. Was man dann ein bisschen relativer sehen muss. Wisst ihr, was ich meine?
Daniel Matka: Gute Frage. Der Hauptanstieg ist im Bereich verarbeitendes Gewerbe und Handel.
Christoph Piller: Okay.
Daniel Matka: Die haben mit 10 % Zuwachs an Firmenpleiten im Gegensatz zu letztem Jahr ziemlich zugenommen. auch allein im Dienstleistungssektor waren es 14.000 Inservenzen mit einem Anschlick von 8,4%. Das könnte schon eher in die Richtung gehen, dass es auch kleinere Firmen betrifft. Also ich kenne alleine im
Christoph Piller: Okay, okay.
Daniel Matka: im IT-Bereich drei oder vier Firmen, die es auch getroffen hat, die einfach die Krise der ersten sechs bis neun Monate nicht überstanden haben. Was halt eher spannend noch ist und das sich auch dieses Jahr auswirken wird, die Bonität der ganz vielen Firmen hat sich brutal verschlechtert. Das ist spannend.
Matus: So, ich will euch jetzt nicht stören, aber ich will das umdrehen auf eine positive Nachricht. Habt ihr positiv? Teilweise positiv. Für mich positiv, für manche ältere Menschen ist es wahrscheinlich überhaupt nicht positiv. Aber habt ihr die Nachricht mitbekommen, dass ab dem 1. Januar, das heißt vor fünf Tagen, Dänemark komplette Briefzustellungen...
Daniel Matka: Riesenaufbau, aber hey.
Matus: eingestellt hat. Vorständig. Es gibt keine Briefe, die durch dänische Post mehr zugestellt werden. Es werden über 1500 Arbeitsplätze abgebaut und alle Briefkasten abgebaut und alles. Was sagt ihr dazu? Dazu sagen wir doch ein digitalisierter Prozess.
Daniel Matka: Das musst du jetzt gerne mal erklären, Hast du da mehr Informationen dazu? Also sind...
Matus: Ja, Dennische Post steht Briefzustellung ein. Das war 30.12. Nachricht. Die haben das ab 01.01. eingestellt, weil in letzter Zeit 90 % weniger Briefzustellung war, dank der Digitalisierung. meine, glaube, Dänemark ist einer der durchdigitalisierten Länder, die man kennt. Ich die haben sogar EIDs und alles. Und dadurch gibt's... nur noch wenig Notwendigkeit, Briefe über Post zuzustellen. Das staatliche Unternehmen Post Nord führt sich nur noch auf die Pakete, sowas wie der Heil, orientieren. Es gibt vielleicht noch paar private Briefzusteller-Organisationen, aber die machen das jetzt nicht mehr staatlich, weil die da keine Notwendigkeiten mehr sehen. Und das ist am Ende halt auch ein, sagen mal, ein klares Signal Richtung Kompladigitalisierung.
Matus: eine der ältesten Prozesse. Briefzustellen.
Daniel Matka: Wir haben in Deutschland noch Rohpost. Wie soll das klappen?
Matus: Das wäre ein Signal, das man machen sollte.
Daniel Matka: Wann wurde das Faxgerät abgestellt? Das war doch auch noch nicht so lange her. Ist das vor zwei Jahren gewesen? Na, aber offiziell...
Matus: Die gibt's noch! Kifizier? Keine Ahnung. Wann wurde der Telegram eingestellt?
Daniel Matka: Ich boah!
Daniel Matka: Wie viele wichtige Briefe habt ihr verschickt im Jahr?
Matus: 67.
Daniel Matka: Fällt Postkarte in Brief? Nee. Das ist wieder was anderes.
Matus: doch ich habe das eingepackt in Briefumschlag das für ein unter Kategorie Brief. Ich habe glaube ich gar keinen Brief abgeschickt letztes Jahr bis auf die Neujahreswünsche, weil die finde ich sehr schön. Ich weiß nicht wie die Neujahreswünsche verschicken in Dänemark, aber sonst ich glaube gar keinen.
Christoph Piller: Per E-Mail verschicken sie aber jetzt die Neujahrswünsche. Offensichtlich.
Daniel Matka: Wie ist dein Gefühl dabei, Christoph? Ich bin noch... Ich überleg noch, ich hab gemischte Gefühle, ehrlicherweise.
Christoph Piller: Ja. Ja, ich weiß nicht.
Matus: Also ich bin dafür.
Daniel Matka: Das Gute ist, man kann ja Briefe noch verschicken. ist einfach laut der Analyse hier teurer. Und man muss es halt mit privaten Dienstleistern verschicken.
Matus: Gut, du kannst das auch in ein Paket einpacken. Du kannst quasi ein riesen Paket nehmen und da drin ein Briefchen schicken.
Daniel Matka: Ehrlich...
Daniel Matka: Ehrlicherweise habe ich gemischte Gefühle dabei. Es gibt schon noch Briefe, die wirklich Sinn ergeben. Man muss ja sagen, wie schnell das geht. Ich finde das spannender, wenn man heute eine Eilsendung bzw. ein... Jetzt komme ich nicht auf den Begriff. Da wo man unterschreiben soll, dass das erhalten wurde, das ist ja auch innerhalb von 24 Stunden einschreiben. Genau, ein Einschreiben verschickt ist das ja wirklich innerhalb von 24 Stunden auf der anderen Seite von Deutschland. Finde ich ja schon irgendwie auch immer wieder logistisch verrückt, wenn man das 17 Uhr angibt und nächsten Tag um 10 ist das irgendwie oben an der Nordsee. Schon spannend. Das letzte Mal, wo ich persönlich aktiv Briefe verschickt habe, das eine jetzt, Matos mit dir, die Weihnachtskarten.
Christoph Piller: Einschreiber.
Daniel Matka: Wir haben eine Marketing-Aktion als Musiker gemacht, weil Newsletter und Social Media komplett untergeht. Wir haben auch an die Stadtverwaltung damals Briefe mit unserem Flyer verschickt und die sind super gut angekommen. da noch Briefe, also die Werbeprospekte haben brutal abgenommen, von daher wurden Briefe eher geöffnet. Ich glaube vor zehn Jahren wurden halt viel mehr Werbeprospekte noch verschickt.
Daniel Matka: Aber ja, meine ganzen Krankenkassenbriefe, es wäre super, wenn wir die digital hätten. Die AUK braucht mir nicht so viele Briefe schicken.
Christoph Piller: Ich überlege auch, zum Beispiel Krankenkasse, da kann man einstellen, ich bin, da gehe ich nur noch die Briefe online ins Postfach. Aber was ich gerade überlege, was tatsächlich der Vorteil dadurch für Dänemark ist. Am Ende des Tages muss die Post trotzdem ausfahren, weil sie die Pakete liefert. Und ich sehe es bei uns, bei unseren Postlern, bei der THL. Der hat immer mehr Pakete als Briefe im Wagen. Und er fährt ja die Pakete aus und gibt dann die Briefe auch ab.
Daniel Matka: Das sind nicht die gleichen Leute.
Christoph Piller: Bei uns schon.
Matus: Na ja klar, bei denen haben die nicht mehr, die Leute. Das ist quasi einer mit zwei Huten, ein Briefzusteller und ein Packetzusteller.
Christoph Piller: Ja, ja. Also bei uns ist das tatsächlich... Wir haben einen Post... Also, ich meine im Dorf haben wir drei oder vier Postler, weil wir auch verschiedene Dörfer haben, die dazukommen. Aber der fährt mit seinem Wagen und macht Pakete und Briefe.
Matus: Ja, aber weißt du, da muss man uns also überlegen, ob das in Zukunft nicht so abläuft wie bei den Taxifahrer, wo du reinsteigst und der hat vier Handys da vorne mit vier unterschiedlichen Apps, weißt du? MyTaxi, Uber, was auch immer. Dann hast du vielleicht später halt lokale Postboten, die für vier unterschiedliche Firmen quasi Pakete austeilen. Also für diese kleine Bereiche wie bei euch. Der halt einfach die Haltpakete und keine Ahnung, UPS-Pakete und was auch immer wir da noch haben. Inklusive der Post vielleicht von privaten Anbietern halt einfach verteilt.
Daniel Matka: Das ist wirklich krass.
Matus: Weil eure Region so klein ist, in großen wie München oder Berlin werden sie wahrscheinlich eher diesen spezialisierten von Firmen getriggerten da sein.
Daniel Matka: Wobei, wir jetzt auf den Prozess schauen und sich wirklich Firmen darauf spezialisieren und das, ich sag mal, nicht mehr nur, quasi gerade wenn es private Anbieter sind oder quasi in Privathand oder wie auch immer, Firmen, sind ja viel mehr darauf getrimmt auf Qualität, Schnelligkeit, Zuverlässigkeit. Finde ich das prinzipiell nicht schlecht. Finde ich einen spannenden Ansatz.
Matus: Die Frage, die große Frage ist...
Christoph Piller: Ja, ist die Frage, weil wenn man das Ganze quasi komplett privatisiert, dann besteht auch einfach nur noch die Gefahr, es muss einfach so günstig wie möglich sein und da leidet dann die Qualität. Privatisierung heißt nicht automatisch, es wird besser.
Matus: Nein, nein, nein, nein, Nein, bei denen geht darum, dass die alles digital zu stellen. Nicht, dass du halt Briefe über andere Firmen schickst. Und ausstellt sich...
Christoph Piller: Ja, ist ja einer der Folgen wird sein, dass Briefe nur noch über private Firmen zugestellt werden können.
Matus: Genau, aber sehr wahrscheinlich nicht von staatlichen Firmen. Das heißt, jegliche Versicherungen...
Christoph Piller: Jaja, genau.
Matus: jegliche Briefe von Arbeitsagentur, von Steueramt und so weiter werden nur noch digital zugestellt und dann ist noch die Frage, welche Briefe bleiben dir, weißt du? Wenn du jegliche offizielle Kommunikation, gerade von den behördlichen Stellen, digital bekommst, dann ist die Frage, welche Briefe bleiben. Und da sehe ich noch eine Herausforderung, das funktioniert nur dann, wenn du, also das kann nicht mehr Gmail funktionieren, sondern das heißt, du musst ein Postfach schaffen, das wirklich dir gehört und das kann nur die eIDI EID Postkorps ein. Das heißt, dass direkt zugeordnet ist zu deiner elektronischen Identität. wenn dir EID, nicht EID, ich weiß nicht, gibt es sowas in Deutschland? Ist das möglich unter der deutschen Karte? und so ungefähr funktioniert das dann, weil dann hast du deine
Daniel Matka: EID, ok, das klingt die ganze Zeit nach AI.
Matus: Dein Postfach, das dir gehört, das direkt zu deinem Namen zugeschlüsselt ist. Dort kann eigentlich alle offizielle, digital, da kann jegliche offizielle, digitale Kommunikation zugestellt werden. Und das kann keiner jetzt, sagen wir so, mitnehmen. Das kann nicht mit Gmail, Hotmail und was auch immer funktionieren. Das muss wirklich nur noch mit einer privaten ID funktionieren. Und dann ist das interessant und ich glaube... Ich muss ehrlich sagen, ich weiß nicht, wie das in Dänemark ist, aber ich glaube, dass die sowas haben. Das heißt, du hast deinen privaten Postkorps, digitalen, der zu deiner eID, also deine digitale Identität, zugeordnet ist und jegliche offizielle Kommunikation wird dort quasi zugesendet.
Daniel Matka: Jetzt drehen wir das Spannende aber nochmal Wie macht man das change managementmäßig mit der Masse an Menschen? Und mit...
Matus: Ja. Das haben die schon gemacht. ist gerade das Problem. Die sind ja digitalisierungsmäßig viel weiter. Die haben ja, ich glaube, die mussten nicht mehr so viele Karten haben wie wir, weißt du. Eine für Fahrerschein, eine für ID, eine für Versicherung, wie auch immer. Die sind da schon durchdigitalisiert.
Christoph Piller: Ja, Mat- Matos!
Christoph Piller: Matosch, du beginnst wieder einfach da was reinzuwerfen. Ich möchte tatsächlich die Umfrage sehen und zwar von allen denen älter 70 und fragen, wie die damit zurechtkommen. Und jetzt ist vielleicht Dänemark demografisch ein bisschen jünger. Jetzt schauen wir uns Deutschland an. Wir haben in den nächsten fünf bis zehn Jahren sind die ganzen Babyboomer in Rente. Das heißt, wir haben ja viel, mehr Ältere, die wir kennen in Deutschland und das ist kein Angriff gegen irgendjemanden, sondern das ist halt einfach so, die halt digitalmäßig nicht so gut drauf sind.
Matus: 88 Prozent Zustimmung für die Digitalisierung haben die in Dänemark. Das ist ziemlich hoch.
Christoph Piller: Ja, das ist 88 % über alle. Ich will wissen, was die über 70-Jährigen sagen. Ich will da eine demografische Umfrage haben.
Matus: die da in gewisser Art Weise sehr wahrscheinlich Kritikpunkte haben.
Daniel Matka: Das Spannende ist, die sind nur 6 Millionen Leute. Hätte ich jetzt gedacht, dass es viel mehr sind.
Matus: Deswegen ist es einfacher. Aber ja, hast recht, wirst damit nicht alle treffen. Du wirst damit einfach nicht alle treffen und gerade die ältere Generation werden damit Probleme haben.
Daniel Matka: Wir drehen das mal mach das mal in Japan. Japan ist das Land mit den meisten über 100-Jährigen. Ich glaube, hab ich das gestern gelesen? Über 99.000 100-Jährige haben die. Also bald 100.000 100-Jährige.
Matus: Warst du das doch gut?
Daniel Matka: Mega! war so eine gute Weltnachricht. finde unsere deutschen Nachrichten haben immer nur schlechte Nachrichten. Das einfach mal eine gute Weltnachricht.
Christoph Piller: Denn
Christoph Piller: Den diesen 99.100-Jährigen in Japan würde ich aber zutrauen, dass sie damit zurechtkommen. Das muss man auch dazu sagen.
Daniel Matka: Aber diese Staatsdigitalisierung, die ist wirklich super spannend. Und ich finde, wir hatten das erste Wester unter Freunden. In Deutschland wird auch noch viel zu wenig. Vielleicht kommt das bei mir einfach nicht an. Weiß ich nicht. Weil ich jetzt nicht für alle direkt dahin stehen. Aber wusstet ihr, dass man alle Services rund den Führerschein, Auto und Co. heute in einer eigenen deutschen App abbilden kann und digitalisieren kann, dass man Fahrzeugpapiere digital mitführen kann. Habe ich vorher noch nie gehört, dass man jetzt Fahrzeugpapiere digital hat und das anerkannt ist.
Christoph Piller: Man kann tatsächlich sehr viel digital machen und jetzt ist aber super interessant und ich glaube das ist dann die zusätzliche Herausforderung bei uns in Europa innerhalb der EU und das ist sowas was zum Beispiel Matos und mich trifft. Diese persönliche ID die man da benötigt, die ist halt viel viel schwerer zu bekommen, wenn man keinen deutschen Pass oder deutschen also deutschen Perso oder deutschen Reisepass hat.
Daniel Matka: wirklich?
Christoph Piller: Ja, ja, weil ich habe halt einen österreichischen Perso und einen österreichischen Reisepass und ich kann dann immer noch Briefe schicken oder Post-Ident-Verfahren machen und solche Dinge, weil, ja, Entschuldigung, du bist auf der deutschen Website und wir sind nur in Deutschland. Die Herausforderung ist ja dann tatsächlich, ja, aber dann die Länder müssen dann zusammenarbeiten und das geht vielleicht noch mit Österreich und Deutschland, weil es da die gleiche Sprache gibt.
Matus: Ich hoffe schon, dass das EU vereinheitlich wird.
Christoph Piller: Aber wie ist das dann zum Beispiel mit den Franzosen, die halt in Französisch verliebt sind? Also wisst ihr was ich meine? Solche Dinge, Ja. Also das ist... Da stehen dann richtig brutal große Herausforderungen an.
Matus: Also was einfach nicht zu... Ich habe jetzt gerade geschaut, dass Dänemark und Japan kollaborieren, weil Japan auch mehr digitalisieren will. Aber durch die Große ist es halt einfach schwieriger. Da hat natürlich Dänemark das viel einfacher gehabt und das Gleiche haben wir in der EU. Also wenn du diesen freien... Arbeitsmarkt und das was wir haben, dass jeder von uns überall arbeiten und leben kann, beibehalten will, muss das auf europäischer Ebene machen. Da bin ich voll bei dir, Christoph. Weil wenn ich jetzt in Deutschland bin oder in Spanien, dann muss ich doch alle Briefe auch dort in meine e-ID bekommen. Und ich will jetzt nicht, wie viele Länder haben wir jetzt mittlerweile in EU? 28 mehr? Ich will jetzt nicht 28 ID's haben, das wäre halt jetzt, das wäre halt, sagen wir so ein bisschen zu viel.
Christoph Piller: Aber das ist der Klassiker an vorgetäuschter Prozessoptimierung oder Digitalisierung. Dann schiebt man einfach den Aufwand zum einzelnen Bürger. Du hast... Wir haben jetzt alles digital, aber du brauchst für jedes Land eine eigene Idee, einen eigenen Pass.
Matus: Ja, weißt du, du musst erstmal, das war auch der spannende Schirm, du musst erstmal die Infrastruktur einfach digitalisieren, damit es funktioniert. Und mit, angefangen mit CEPA, was ja europäischer Standard für Payments ist. Und ich glaube jetzt gibt es, dann war diese PSD 2 und jetzt kommt halt wieder was Neues. Ich weiß nicht, ob ihr das mitbekommen habt, also meine Bank hat mir jetzt auch geschrieben, dass es so der Ansatz, die Paypal so bisschen angreifen. Ich hab's nur vergessen, wie das heißt.
Daniel Matka: beruh.
Matus: Ja genau, vero. Und das sind alles europäische Infrastrukturprojekte, die du digitalisieren und einfach besser machst. Und diese ganzen elektronischen Rechnungen und so weiter gibt es ja auch, soweit ich das mitbekommen habe, fast überall. damit, weißt du, du musst erstmal die Infrastruktur schaffen, dass die eine einheitliche Format haben und dann kannst du überlegen, wie digitalisierst du das quasi. weiter und das ist natürlich mit so vielen Sprachen und so vielen Ländern viel, viel komplexer.
Christoph Piller: Ja, aber sollten wir uns da nicht Estland als Vorbild nehmen? Weil Estland hat irgendwie 99,9 Prozent der ganzen Behördenvorgänge digitalisiert.
Daniel Matka: Was aber spannend ist, weil ich hab's grad gegoogelt, was denkt ihr, was ist das digitalisierte Land in Europa? Spoiler, nee eben nicht.
Christoph Piller: Ja, Estland,
Matus: Ja, ich bin gespannt. es ist, ist, der Dänemark ist anscheinend Nummer eins. In EU. Echt? Also dann hat mein Kai was anderes gesagt als dein.
Daniel Matka: Finnland. Platz, nee Platz 2.
Christoph Piller: Ja, okay, Phil ist ...
Daniel Matka: Bitcoin, der Digitalisierungsvergleich 2025 liegt Finnland auf Platz 1, Dänemark auf Platz 2, Niederlande auf Platz 3. Deutschland ist 14.
Matus: Ja, du hast... Du musst wirklich... Du musst viele... Ganz unten? Ja, wobei das das...
Daniel Matka: Schleuselwakei ist Platz 15. 23.
Christoph Piller: Österreich? Österreich?
Daniel Matka: gibt's nicht. doch, ne, sorry, ich sag nix. Platz 11, sorry.
Matus: Das schaut von unten.
Christoph Piller: Gibt's nicht, sagt er.
Daniel Matka: Hahaha
Matus: Ahem.
Daniel Matka: ausgegrinst.
Matus: Die große Frage ist, wie war am Anfang in dem Gespräch, was muss man machen, damit sich etwas verändert? Ich glaube, du musst dich digitalisieren, in Verwaltung. Das wird sonst einfach nicht funktionieren. Ich habe jetzt gerade die Benefits in Dänemark, kleinen und industriellen Unternehmen, die du alles bekommst, digital und alles, du musst jetzt nicht 300 unterschiedliche Briefe ausfüllen. Klar, das große Angst von Leuten ist, dass sie dann alles wissen, aber ganz ehrlich, was sollen wir machen? Alle anderen werden durchdigitalisiert.
Daniel Matka: Was wirklich spannend ist, ich wir müssen uns mal eine, das ein bisschen besser vorbereiten. zwar, im Segment digitale Wirtschaft liegt Deutschland EU-weit aktuell auf Rang 8, in der Netzqualität auf Rang 9, bei digitalen Kompetenzen auf 15. In der digitalen Verwaltung reicht sich aber Deutschland weit hinten ein auf Rang 21. Das zeigt der Bitcoin DSI-Index. D-I-S-I. Spannend.
Matus: Also Potenzial nach oben ist da.
Christoph Piller: Ja, glaube der Fisch beginnt halt vom Kopf zum Stinken an. Ich glaube tatsächlich, dass du richtig fähiges, ganz allgemein Personal in Deutschland hast, so wie wir zum Beispiel. dass du halt, speziell wenn wir über Regierung etc. sprechen, über den Staatsapparat. Das sollt Leute andermacht, dass die keinen Plan davon haben. Und das sag ich nicht, weil ich's glaub, sondern sag ich, wenn ich mir die Interviews dazu anhör, von den verschiedenen Leuten. Man muss halt auch mal offen und ehrlich das anspreche, bei allem Respekt.
Daniel Matka: Ich hätte auch ein paar Beispiele, ich kurz vor Weihnachten von der Fahrradpolizei in München gestellt, weil ich geträumt habe und in eine Einbahnstraße reingefahren bin mit dem Fahrrad. Und dann gibt dir ein Polizist ein Strafzettel über 50 Euro handgeschrieben mit der Aussage, wenn ich das digital haben möchte, kostet das 28 Euro Verfahrensgebühr. Was macht man dann? Bezahlt man 28 Euro mehr, dass ich das digital habe? Weil er mit den 50 Euro auf einem handgeschriebenen Zettel in Barbe...
Matus: das vielleicht handeln.
Christoph Piller: Soll ich da sagen, wie man das in einem kleinen Dorf in Österreich macht? Ich habe eine Anekdote dazu. Meine Oma wohnt in Deutsch-Kreuz, das ist kleines Dorf im Burgenland. Die eine Straße haben sie auf einmal zu einer Einbahnstraße gemacht. da ist meine Oma mit dem Rad immer durchgefahren, weil sie so zum Einkaufen gefahren ist.
Daniel Matka: Okay.
Matus: Ja, jetzt hoffentlich. In Österreich oder in Deutschland?
Christoph Piller: Und wie dann die Einbahnstraße schon da war, ist sie halt trotzdem entgegen der Einbahnstraße nach Hause gefahren mit dem Fahrrad. Genau. Und dann ist die Polizei gekommen und hat sie aufgeholt und gesagt, sie wissen aber schon, dass da eine Einbahnstraße ist. Und meine Oma, und ich zitiere, hat gesagt, geh, steigt's ein und fahrt's weiter. Ist aufs Fahrrad gegangen und ist nach Hause gefahren und die Polizisten haben nichts gemacht.
Daniel Matka: Wie ich, ja?
Daniel Matka: Das konnte ich Deutschland nicht bestätigen. Der Jeep stand vor mir, hat mein Vorderrad umgeklammert.
Christoph Piller: Sssss
Daniel Matka: Und er hatte nicht mal Mitleid mit mir, das war an meinem 30. Geburtstag. so, Typ, ich will einfach noch zum Friseur. Ich hab kurz... Ja wirklich. Ich so wirklich an meinem Geburtstag. Wirklich, was soll denn das jetzt? Guckte er sich mein Personal aus so dann, ja Happy Birthday, Sie haben ja wirklich Geburtstag. Ich so, ja super.
Matus: Hast du das probiert? Hast du das probiert mit so einem Lachen? Ich habe heute Geburtstag, ich darf noch einmal. Nein, hast du gemacht.
Matus: Und dann die zweite Frage, also 50 oder 78?
Daniel Matka: Dann hatte er Auskullanz. Das dürfte er nicht. Er hat mir die Strafen aufgezählt. Ich bin gegen die Einbahnstraße gefahren. hatte blöderweise noch Ich München noch so gut aus mit dem Fahrrad. Ich Google Maps in der Hand. Er hat mir das Handy abgezogen, die Einbahnstraße. Und meinte so, na ja ...
Matus: Dann hat er 20 auf die Hand genommen und reingesteckt.
Daniel Matka: Ich muss nur eine Strafe bezahlen. Ich glaube, ist deutsches Gesetz, aber nicht, dass sie so freundlich sind. Natürlich durfte ich die teurere Strafe bezahlen.
Christoph Piller: Vielleicht hättest du einen Knopf von deinem Hemd aufmachen müssen.
Matus: Was war die Strafe die geblieben ist? Die Einbahnstraße oder was war das?
Daniel Matka: Ne, das sind die 55 Euro.
Matus: Was? Weil du Handy am Fahrrad in Hand hattest?
Daniel Matka: Na, weil ich nicht ja Google Maps, das ist quasi... Ich hätte fest am Lenker dran machen müssen. Das tut zu weh.
Daniel Matka: Ja, naja.
Matus: Damit schützen die dich, dass du keinen Zahlturm machst, du reinbautst und ich sieh's.
Christoph Piller: Du könntest das Fahrrad nicht als Firmenfahrrad anmelden und kannst du die Strafe als Betriebsausgaben...
Matus: Fakistisch!
Daniel Matka: Ich glaube ich jemanden dagegen. Nein Spaß. Na, was war es irgendwie?
Matus: Der fährt immer absichtlich in falsche Richtung. Wenn er GPS hätte, dann zahlt er viel mehr.
Daniel Matka: So viel zur Digitalisierung. Ich wollte einfach nur auf den Punkt hinaus der handgeschriebene Strafzettel. Im Gegensatz zu, ich würde mir sehr, sehr darüber freuen, wenn das am wenigsten digital wäre notiert und man nicht dieses komische Gefühl hätte, dass das Geld in der Hausentasche verschwindet.
Matus: Aber hast du das mit der elektronischen Karte
Daniel Matka: Der wollte das Bar von mir haben, aber ich habe gesagt, dass ich nicht mit Was soll ich das so irgendwie mit bezahlen? Mit ein bisschen herumdiskutieren war es dann mit Karte zu bezahlen.
Matus: Das war schon halb digital dann. Halb geschriebener Zettel, aber trotzdem mit Kartenleser.
Daniel Matka: Ja.
Daniel Matka: Weißt du was spannend wäre? Dann müsste man einfach so ein Thumb-up... Ich ziehe mir einfach so ein Polizeikostüm an und stehe mich mit einem Thumb-up Ding hin. Dann kann auch jeder mal Kater zahlen. Spaß.
Matus: Das ist definitiv illegal. Das soll mir jetzt nicht so offentlich erklären, dass du das machen willst.
Christoph Piller: Ja, das ist dann noch nur Amtsanmaßung und ich glaube, das ist gar nicht so teuer. Also mit Zusammenarbeit, glaube ich, nimmst du mehr ein, als was dich die Strafe kostet, dass du dich mit dem Polizeikostüm dorthin stellst.
Daniel Matka: Nein, okay, Aber es ist wirklich einfach, Handgeschriebene Polizeizettel fand ich jetzt irgendwie komisch zu dem Thema Staatsenttäuschung. Leute.
Matus: Ich mir nicht so sicher.
Matus: Könntest das mindestens lesen? Hat er einen guten Handschiff gehabt?
Daniel Matka: Ne.
Matus: Ja, so viel zu digitalisierenden Prozessen. Aber ich bin definitiv dafür, dass wir durchdigitalisieren. Wann die deutsche Post abgeschafft wird oder andere für Briefzuschläge, das werden wir sehen. Ich meine, das ist jetzt nicht so, dass man nachdem mal keinen Brief schicken kann. Das wird aber nicht mehr staatlich gemacht. Ja. Ja.
Daniel Matka: Gebt eine Wette ab. Los, wir schließen das Thema ab mit einer Wette. Wann, würdet ihr sagen, die deutsche Briefe abgeschafft? In Deutschland Briefe abgeschafft.
Matus: Ich glaube es ist wirklich 3000. Alle anderen Länder werden schon keinen Brief mehr haben. Ich glaube nicht mal in Afrika.
Christoph Piller: Ich hätte jetzt gesagt 20, 35 oder 20, 36. Also so was in 10, 11 Jahren, was hätte ich gesagt.
Matus: Bleibe.
Christoph Piller: Ich weiß nicht, ob es in 3000 diese Welt gibt, so wie sie jetzt kennen. Matosch.
Daniel Matka: Wir sind faktor 13 größer als Dänemark. Ich würde sagen 13 bis 15 Jahre, also 2040. Spannend, da man uns irgendwo aufschreiben. Unsere Prognosen hier. Gut, liebe Leute, lasst uns zu overit.unrated kommen.
Christoph Piller: Overrated, alles digitalisieren. glaube, wir befinden uns gerade in einem Status, wo es das Relevante und Wichtige geht. Underrated, Digitalisierung. Es gibt noch ein paar Punkte, die ich in Straftateln schreibe. Genau, das gefällt mir gut.
Daniel Matka: Matos?
Matus: Ich sage definitiv Digitalisierungsinfrastruktur, wie auch immer man das nennt. Wir müssen viel dafür tun in der EU, dass wir die Grundlagen schaffen, dass wir so weit kommen wie die anderen, irgendwann. Ich bin voll bei euch, dass die letzte 10 % auch später kommen kann. Aber die Grundlagen müssen jetzt gelegt werden. Also Digitalisierungsinfrastruktur. Standardisierung von von Prozessen und so weiter oder Schnittstellen erst mal bis man zu den richtigen digitalisierten Prozessen kommt ist definitiv andere und das beginnt auch mit zweiten andere und das sind die Digitalministerien also ich meine wenn du sowas nicht hast dann weißt du gar nicht dass dass wir sowas Ja, ich glaube die ganze...
Matus: Die ganzen Rankings. Es ist zwar netter, sehen, was man da hat, auf welchem Platz man ist, aber man kann die Länder einfach nicht eins zu eins vergleichen. Und deswegen finde ich das zwar spannend, aber dass mir jetzt Hand abfällt oder dass ich jetzt traurig nach Hause gehe, weil Deutschland in Mitte ist, würde ich jetzt nicht sagen. Ich meine, sind komplett unterschiedliche Herausforderungen, unterschiedliche Menschengruppen und unterschiedliche Firmen am Ende, Großen und auch Philosophien. Ich finde es spannend, weil das halt so ein bisschen Druck hat. meine, Deutschland will nicht in Mitte sein. Das wissen wir. Aber auf der anderen Seite sind die herausfahrend viel höher in Deutschland als in anderen Ländern. Gerade die Nordics-Länder, die sehr weit in die Digitalisierung sind. Aber alle irgendwie gemeinsam. Das ist schon sehr erstaunlich und sehr cool. Und andere Rätten ist, dass wir gar nicht gefragt haben. Die Frage musst du beantworten. Wie geht's dir mit drei vorne?
Daniel Matka: Sehr gut. Ich bin sehr happy. Ich bin, glaube ich, über alle Ohren motiviert, in ein sehr spannendes 2026 zu starten. Ich freue mich auf die Herausforderungen, vor uns stehen. Mein Underrated, ehrlichweise, in der Richtung ist, dass man... Es gibt so viele Sachen, die man positiv irgendwie vermelden sollte oder einfach die irgendwie positiv... Zum Beispiel das mit Dänemark oder auch mit unseren, dass man quasi die Kfz-Papiere digital abbilden kann. Warum wird, also wie zur Hölle, wird darum nicht mehr gesprochen. Also ich würde mir wünschen, oder ich finde es underrated, dass man darüber mehr berichtet, mehr die Leute informiert, wirklich dieses Positive hervorhebt und endlich mal mit andauernd nur negativen Nachrichten aufhört, dass irgend einer irgendwo verunfallt ist. Es tut mir leid, ich traue jeden, aber das irgendwo, dieses, dieses, dieses, Chaos und Negativ-Spam ist schon krass. Ich habe gerade, du meinst das mit Digitalminister, wir haben ja einen Digitalminister und man hört auch relativ wenig oder ich sehe sehr wenig von ihm. Finde ich spannend, aber der Digitalminister hat einfach ausgerufen, dass am 2. Januar 2027 der Personalausweis direkt aufs Handy kommt und als Wallet verfügbar wäre. Wäre ja mega cool. Also genau solche Sachen einfach mehr publizieren, mehr irgendwie greifbar machen. Das wäre super gut.
Matus: Seit 2025.
Daniel Matka: Weil das glaube ich auch fürs Change-Management und für die Veränderung sehr helfen würde, wenn die Personen sich sehr früh abgeholt fühlen in dem Thema und das nicht so übermorgen ist es soweit. Weil da gibt es sehr super viele Themen, so kommen, ja morgen tritt die Pflicht ein, so bright. Overrated würde ich euch zustimmen, dem dieses Verkrampfte an allem digitalisieren. Ich würde schon gerne noch mein Liebesbrief per Post abschicken und bin auch bereit ein bisschen mehr dafür zu zahlen. Will ich sagen, liebe Zuhönder, wir schicken euch.
Matus: bis du das abschließt. weil du sagst, dass ist. Leider bleiben halt die negativen Sachen besser da. Also erzeugen wir Emotionen, dass wir nutzen, dass die ganze Bulle war. Aber Leute, schaut euch bitte Sachen wie Sepa oder Vero. Es war enorm viel Arbeit, die in der EU gemacht wurde, damit wir so was wie Sepa haben, damit wir einheitliches Bezahlsystem haben, damit ihr mit E-Bahn zahlen könnt und so weiter. Und das, die jetzt gerade mit Vero machen. Und ich hatte das Glück, dass ich damals in Bank war und dass ich halt immer noch Ich sehr viele Freunde, die im Bankumfeld arbeiten. Es ist enorm viel, was die gemacht haben. Dann haben wir ein gemeinsames Bezahlsystem. Das funktioniert so, wie es jetzt funktioniert. Und Hut ab für alle, da waren, die das gemacht haben und die da weiter voran, sagen wir so, Zahlungssystem voranbringen mit neuen Ideen, neuen Innovationen und so weiter. Gerade Vero ist schon ziemlich krass, was die da mitmachen wollen. sei es auch die positiven Sachen. Aber ich lese euch da ein bisschen etwas ein. Das ist jetzt nicht meine Expertise, dass wir hier berichten. Aber es ist schon sehr spannend. Es gibt sehr viele gute digitale Initiativen, sehr viel Gutes, was wir geschafft haben, das leider nicht so da in Öffentlichkeit so präsent wird.
Daniel Matka: Dann beende ich unsere Podcast-Folge mit einem Zitat unseres Digitalministers, Herrn Wildberger. Sie gehen ja auch nicht ein Jahr ins Gym und sagen dann, jetzt bin ich fertig. Deswegen bleibt an der Digitalisierung dran. Vielen Dank, dass ihr eingeschaltet habt, dass ihr euch eine Stunde Qualitäts-Content rund Prozessmanagement gegönnt habt. Habt noch einen schönen Tag, einen schönen Arbeitstag und wenn euch die Folge gefallen hat, teilt sie unter euren Kollegen und Freunden. Bis ganz bald, eure Prozessphilosophen. Ciao, ciao!
Matus: Ciao!
Christoph Piller: Tschüss, Baba!
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