Agenten-Hype, Tool-Chaos und echte Veränderung
Shownotes
Agenten überall, Single-Tool-Versprechen an jeder Ecke – aber was davon trägt dein Prozessmanagement 2026 wirklich? In dieser Folge zerlegen Matúš, Christoph und Daniel die großen BPM- und KI-Predictions der Toolhersteller und schauen ehrlich darauf, was davon schon heute Realität ist und wo noch viel Marketing im Spiel ist. Du erfährst, wie Agentic AI und KI-Agenten wirklich eingesetzt werden (von Code-Generierung bis Kinder-Gute-Nacht-Geschichten), wo Governance, Haftung und Sicherheit komplett unterschätzt werden und warum „Model to Execution“ in BPMN längst keine Revolution mehr ist. Die Hosts sprechen über Simulation und Digital Twins als Basis für bessere Entscheidungen, über den Traum von der einen „Unified BPM Suite“ und die harte Realität aus Zukäufen, Tool-Wildwuchs und Protokoll-Chaos. Dazu geht es um Skills, Kulturwandel, Change Fatigue und die Frage, warum Fleiß, saubere Prozesse und Daten auch 2026 wichtiger sind als jeder Hype. Hör jetzt rein und teile die Folge mit deinen Kolleg:innen und in deinem Netzwerk.
Abschließende Worte: Danke, dass ihr wieder eingeschaltet habt! Eure Meinung ist uns wichtig! Schreibt uns gerne euer Feedback und eure Gedanken zur heutigen Folge.
Wir hoffen, dass euch diese Folge genauso viel Spaß gemacht hat wie uns. Freut euch auf die nächste Episode, wo wir euch mehr über uns und unsere Erfahrungen erzählen werden. Bleibt neugierig und bis bald!
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Daniel: http://https://www.linkedin.com/in/danielmatka/
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Daniel Matka: Einen wunderschönen guten Tag liebe Zuhörende unseres Podcasts. Die Prozessphilosophen sind heute wieder versammelt zur nächsten BBM-Episode. Leute, ich bin über alle Ohren motiviert. habe gute Laune. Prozessmanagement 2026. Irgendwie fliegt es gerade. Wie geht es euch? Geht es euch auch gut? Christoph.
Christoph Piller: Mir geht's gut so weit. Matos!
Matus: Ich glaube, ich gestern aussehen. Ich glaube, ich gestern aussehen, Daniel.
Daniel Matka: Ihr seid solche Langweiler! Da geht's ja gestern auch sehr gut, sehr gut, schön, freut mich. Seid ihr... Was gibt's Neues für euch?
Matus: Seit gestern? Ich habe mir gedacht, ich vorbereite etwas dieses Mal. Weil, ihr seid ja immer unvorbereitet. Und wie man sich das so vorstellt, wir haben ja viel darüber gesprochen, was wir glauben, dass in 2026 passiert. Jetzt habe ich mir ein paar Seiten ausgesucht von entweder Toolhersteller, Ersteller oder keine Ahnung wem. Dann können wir uns halt ein paar von den Thesen anschauen. finde es eigentlich, Januar ist so eine schöne Hypothesenwoche, Monat.
Daniel Matka: Ja, okay.
Matus: Das ist ein schönes Hypothesenmonat.
Daniel Matka: Okay, aber wir haben eine persönliche Frage. Ich habe nämlich eine persönliche Frage vorbereitet.
Matus: Bis wir dazu reinkommen.
Daniel Matka: Wir müssen ein paar coole Fragen, auch wenn die Zahnputz-Folge gut ankam und mich schon vier Leute angesprochen haben wegen unseren Zähneputzen.
Matus: Du hast das noch nicht geliegt, dass deine andere persönliche Problematik jetzt quasi Hype geworden ist und dass das jemand sogar benutzt hat in deinem Workshop. Komm, jetzt kannst du dich ein bisschen streicheln. Dein Bananenproblem wurde anscheinend... Also es gibt nur Gerüchte, weil ich hab's nie gesehen.
Daniel Matka: Ach ja, auch ja. Auch das ist mein Bananenproblem. Nein, es existieren Bilder. Es existieren Bilder.
Matus: Ich habe sie nicht gesehen, also KI generiert oder sowas, aber komm, sag den Zuhörer, dass das tatsächlich Leute jetzt nutzen in deren Workshops.
Daniel Matka: in den Workshops und auch in den internen ... Communities, das Einkaufsproblem, dass die sensibelsten und wertvollsten Sachen, also Bananen, Obst und Gemüse ... ganz vorne liegt und dann quasi ganz unten ... im Korb liegt, wenn man diesen Single-Einkaufskorb hat und nicht mit dem Riesenpanzer durch ... ... den Rehwerferd. Und es wurde als Negativbeispiel auch wirklich bei den anderen aufgenommen und ... es konnten sehr viele mit dem Problem related. Deswegen bin ich sehr dankbar und ich freue mich riesig über dieses Feedback, dass ich nicht der einzige bin, der das Einkaufsproblem hat. So, aber Mathis, du hast jetzt kurz bisschen abgelenkt. Die persönliche Frage an euch, was ist euer unnötigstes oder unnützigstes Talent?
Daniel Matka: was ihr besitzt, was ihr habt.
Matus: Ja, Christoph, du kannst anfangen. kannst gerne auf 5 nehmen.
Christoph Piller: Ich... Ich... Ja, wenn man so viele... Matos, ich weiß, wenn man so viele Talente hat wie ich, sind halt ein paar Unnutzer dabei. Ich kann mit den Ohren wackeln.
Daniel Matka: Oder kreisig komische Angewohnheit.
Matus: Zeig mal.
Matus: Für die Zuhörer...
Daniel Matka: Ja, so ein bisschen, ja.
Matus: Crazy, er kann wirklich mit seinen Ohren benutzen.
Daniel Matka: Meiters, was hast du? Ne, ne, du musst es also, komm.
Matus: Ja, Daniel, nee, komm, komm, du... Ich glaub, ich glaub, ich hab gar keinen.
Daniel Matka: Ach, Quatsch jetzt, überleg mal ne Runde.
Matus: Ich weiß welche Talente ich nicht habe, aber...
Matus: Ich nicht, also ich glaube nicht, dass eine davon unnötig ist.
Matus: Ich weiß welcher du meinst, aber für mich ist der nicht unnützig.
Daniel Matka: Mach mal, was man gerade denkt, das es gerade.
Matus: Du sagst immer, dass ich mir Sachen merke, die nicht wichtig sind. Ich verbreite mein Wissen sehr gerne in unterschiedlichen Bereichen. Ich schaue und höre mir Sachen, die nicht in meinem Prime sind. heißt, es sei denn Politik oder was gerade im ökologischen Bereich passiert und so weiter. Sport und so. Ich bin da halt ziemlich Zeit. Zeitersparnet getrieben, wirklich so kurze Videos, kurze Artikel und so weiter und ich merke mir fast viele, also sehr viele von den Informationen. Aber das hat auch aus meiner Sicht der Grund, weil ich mir die explizit halt anschaue. Ich will ja wissen, was passiert in Sportbereichen, die mich interessieren. Das ist bei mir auch Eishockey in USA oder sowas, weil das quasi halt unsere Heimsporte Nummer eins ist und so weiter. Und deswegen merke ich mir halt viele von den Sachen, aber ich glaube nicht, dass es so nützlich ist. Daniel, das ist mein Problem.
Daniel Matka: Ja, vielleicht wenn, also ich sag mal meins, vielleicht fällt dir da nochmal was ein. Ich hab oder mein unnütziges Talent ist, ich vermisch deutsche Sprichwörter. Wenn man versucht, in dem Moment ein cooles Sprichwort oder einen coolen, bildlichen Vergleich zu bringen, dass das irgendwie nicht so richtig aufgeht. Auch wenn ich das gerne in der Sekunde immer gerne hätte, dass das irgendwie ein cooles Beispiel ist oder ein schlauer Spruch. Die deutschen Sprichwörter sind nicht so meine größte Stärke. Mittlerweile habe ich das ersetzt durch Füllwörter, die mir jetzt aber auch gerade die Ohren fliegen. Weil jeder, mich bisschen besser kennt, weiß, dass ich zwei, drei Worte sehr liebend und sehr gerne nutze. Und dass sich dann sehr darauf konzentriert wird, wann ich diese verwende und dass das einfach gerade nur Ablenkung ist.
Matus: Also für Zuhörer, die einfach uns beim Party zuhören oder sowas, ich glaube auch, dass solche Worte ziemlich gut ein Trinkspiel wären.
Daniel Matka: Cool.
Matus: Ich glaube aber, dass jeder von uns das hat. Aber bei dir weiß ich, dass du einige hast, die du sehr gerne und häufig benutzt und dass man aus einer Folge ziemlich gute Trinkspiele machen könnte. Also gerne Feedback. Daniel, du hast immer die Gegner in Form. Was ist mein unzige Talent?
Daniel Matka: Du schaffst es in einer völligen Überzeugungskraft, Deutsch, Englisch und Slowakisch zu mischen. Gerade wenn du Englisch sprichst. Ich kann es nicht weghauen. Mit einer hundertprozentigen Überzeugung, dass das doch eigentlich das englische Wort ist, aber es ist einfach Deutsch ausgesprochen. Ja, aber dir nimmt es jeder ab. Du hast dieses ausländische Talent, das trotzdem sympathisch wirkt, wenn du drei Sprachen mixt.
Matus: Sie haben nützlich gestartet.
Matus: Ja, ich würde das eher Schwäche sehen, aber es ist ein nutzliches Talent, dass ich so überzeugt davon bin, dass es gut war.
Daniel Matka: Hahaha
Daniel Matka: Ja. Sehr cool.
Daniel Matka: Und laut atmen. Ich glaube, kein Mensch kann so laut atmen wie du.
Matus: So.
Matus: Das ist definitiv unnützlich, Adman. Da bin ich voll bei dir.
Daniel Matka: Hahaha! Du könntest ASMR-Videos drehen, ohne dass du dich darauf konzentrieren musst. Gehen wir zu deinem Thema. Weil ich glaube, in Linkt ist seit der Zeit nicht so viel passiert.
Matus: Ja.
Matus: Ja ich finde es, ich habe, genau was ich jetzt gemacht habe, sehr viel recherchiert mit mir, Gemini und allen anderen. Ich habe mir einfach ein paar Tools und so weiter angeschaut, was die Predictions angeht, ein paar Seiten und so was. Wir können uns ein paar von den Themen anschauen, was wir dazu meinen. Zusammenfassung finde ich ja sehr spannend. Klar, starten wir mit AI, weil das zieht die Leute an. Agentic AI von der Assistenten zur Autonomie.
Matus: Christoph, du bist halt so ein Vertreter von Agenten. Was glaubst du? Und gerade bezogen auf Prozesse, die Prozessagenten agieren aus digitalen Mitarbeitern, nicht nur Aufgaben automatisieren, sondern eigenständige Entscheidungen innerhalb eines Workflows treffen und Prozesse in Echtzeit optimieren.
Christoph Piller: Das einzige was ich im Moment noch nicht sehe ist Prozesse optimieren. Aber abgesehen davon ist ja das auch ein Punkt den auch ich schon länger sage. Ja?
Matus: Siehst du das direkt in 2026 schon oder eher ein längerer Weg?
Christoph Piller: Ich sehe die ersten Schritte dazu in 2026. Was die Herausforderung ist, und das sind Punkte, sich niemand oder nur sehr wenige anschauen, ist das Governance und Sicherheit. Weil was passiert, wenn ein Sorgent dann irgendeinen Fehler macht? Wer übernimmt die Haftung? Wie kann man sicherstellen, dass der F**** Auch wenn der Fehler passiert, dass man rechtzeitig eingreifen kann. Wie greife ich dann da genau ein? Solche Dinge.
Daniel Matka: Okay, jetzt challenge ich dich gerne mal. Gib mir bitte einmal für den privaten, einmal für den gewerblichen Bereich ein oder zwei Beispiele, wo Agenten benutzt werden. Weil alles, was groß damit versprochen wurde, es bucht dir einen Tisch, bucht bessere Bahntekenten, Hotelzimmer, was auch immer, da ist nicht so viel passiert.
Christoph Piller: So ja. Also das sind jetzt die Predictions für 2026, oder? Ja.
Daniel Matka: Ja, aber in welchem Bereich werden die Agenten kommen? Weil alles, 25 versprochen wurde mit den News Cases und ... ... sie sind besser irgendwie in der Telefonie. Ich habe viele Podcasts jetzt genau auch diese Predictions gehört und ... auch viele mit Reviews und so und ... ... die weitestgehend war immer der Tenor kam nicht. Oder wird nicht genutzt. Andersrum, wird nicht genutzt. Wichtig, wichtig. Ist vielleicht technisch möglich? Warte, warte, warte. Ist vielleicht wichtig. das nochmal richtig zu stellen. Ist eventuell technisch möglich?
Matus: Also... Also, das war...
Christoph Piller: So ja, aber das ist...
Daniel Matka: wird aber nicht genutzt oder nicht gemacht.
Matus: Bis der Christoph sich überlegt. Eins, Programmierung. Da wird es schon extrem eingesetzt. Gerade die Agenten, deinen Code programmieren, die auch sehr, mächtig sind. Und wenn man jetzt auch eine Kollaboration von mehreren Agenten, sogenannten Agenting-Engineering spricht, da sind die schon sehr weit. Und das wird in vielen Firmen eingesetzt. Extrem viel. Also Generierung von Code. Reviews von Code und so weiter und Kombination davon. heißt, Arbeitsbereich glaube ich schon, dass es sehr häufig eingesetzt wird und gerade in unserem Softwareentwicklungsbereich. Und im Privaten sind das, ich glaube, diese gesamten N8N und Core-Ketten, die man auf YouTube sieht, wo Leute sich zu Hause ein N8N zusammenbauen, beispielsweise das, auch der Rudi letztes Mal gezeigt hat, Tanja, wenn du dich erinnern kannst, dass der halt einfach... sich auf sein Handy schicken lässt, wenn er raus ist, wie viele Lichter sind an oder so weiter, wie war der Verbrauch von... Also es sind quasi Nischenbereiche, aber viele Leute spielen damit. Und das ist auch ein Anfang, dass jemand damit anfangen zu spielen und ob das jetzt N8n ist oder Make oder Zapier oder Microsoft Toolkits, es sind viele, die damit schon starten. die vielleicht noch nicht so in der Ausführung sind, du das jetzt bezeichnet hast, sowas wie Telefonie, da sind auch eher viele Firmen zurückgetreten. Aber auch aus dem Grund, dass der Kundenerfahrung war nicht so top, aber zum Beispiel Programming im geschäftlichen Bereich extrem. Also da würde ich schon sagen, dass diese weit sind.
Daniel Matka: Okay, weißt du, dann kurze Frage, wie definierst du Agent?
Matus: Das ist jetzt eine philosophische Frage.
Daniel Matka: der Stoff.
Christoph Piller: Also es ist keine philosophische Frage, weil ich habe dazu eine wissenschaftliche Arbeit geschrieben. Erstens. Nein, da werde ich richtig grantig. Zweitens. Ich meine, die Frage ist nicht, was ist ein Agent, was wir mal unterscheiden müssen. Daniel, das sind die ganzen Pappenheimer, die schon Anfang letzten Jahres einfach nur scheiß Marketing betreiben auf LinkedIn. Die mich richtig ankotzen. ihr wisst das selbst, ich habe...
Matus: So, los geht's.
Daniel Matka: Also wenn ihr das noch nicht wusstet...
Daniel Matka: Echt gesagt,
Christoph Piller: Ich hab da vor kurzem oder vor langen auch mal einen Chef gehabt, der zu mir gekommen ist. Ja Christoph, wieso habt ihr zwei Wochen gebraucht, den Support zu automatisieren mit N8N? Ich hab da auf YouTube ein Video gesehen, der hat das in zwei Stunden gemacht. Ja lieber Gott, ja come on. Also ein Use Case, der definitiv schon umgesetzt wird oder nicht ein Use Case, ein Bereich, dem definitiv das schon umgesetzt wird und wo es ja auch wir teilen, also ich definitiv, aber auch ihr teilweise nutzt zumindest, ist das Thema Marketing, zum Beispiel LinkedIn Posts oder auch das Thema tatsächlich Podcasterstellung etc. Da werden zumindest Assistenten genutzt. Also ich würde jetzt zwischen Agenten und Assistenten unterscheiden. Der Assistent führt halt einen sehr spezifischen Task aus, wo mit wenig Entscheidungsfreiheit, weil es tatsächlich nur einen Punkt geht. Und der Agent ist, so wie der Matos auch richtig gesagt hat, vorgelesen hat, dass der selbst Entscheidungen treffen kann, dass der Tools zur Auswahl hat, die er selbstständig nutzen kann, das Ziel zu erreichen. Im privaten Bereich zum Beispiel, kenne ich einen richtig coolen Use-Case, den ich in der AI-Academie begleiten habe dürfen. Da hat eine Teilnehmerin einen Agenten erstellt, der je nach Wunsch eine Gute-Nacht-Geschichte für Kinder erstellt hat. Und zwar sowohl im Textformat als auch im Audioformat. Ist ein richtig cooler...
Daniel Matka: jeden Tag automatisch quasi.
Christoph Piller: Genau nicht jeden Tag automatisch, sondern je nach Abruf. Das heißt, man hat dem schreiben können, ich brauche heute eine gute Nachtgeschichte. Zu dem und dem Thema, man hat das Thema auch spezifizieren können, wenn man wollen hätte, hat man aber nicht müssen. Und der Agent ist dann durchgelaufen, hat geschaut, okay, was hat es schon für Geschichten gegeben, was sind so die Präferenzen, was ist die Sprache. Und hat das Ganze erstellt.
Matus: zufrieden mit der Antwort, denn ich will gerne noch eine weitere Prediction scannen.
Daniel Matka: Ja, es geht in die Richtung. ich immer spannend finde, ab wann nennt man irgendwas einen Agenten? Weil am Ende ein Agent ist eine Koordination von mehreren Systemen. Eine triffende Entscheidung führt regelmäßig Sachen aus. Nur weil man in N8N drei Prozessschritte zusammengehangen hat und sich irgendwie Daten visualisieren lässt, ist es halt ... Per se nicht einen Agent und das finde ich immer spannend. Deswegen habe ich bisschen gechallengt, was ihr oder wo die Agenten es sind. Oder wenn du jetzt quasi, wenn viele sich ein Code Review machen lassen, das einfach in JGPD rennen kopieren und sagen, okay, was habe ich hier falsch gemacht, wie kann ich es hier besser machen? Ist das nicht... Warte, nur als Beispiel. Nur als Beispiel ist das jetzt nicht direkt ein Agent.
Matus: Aber das was der Cloud Code und alle anderen da machen, ist schon ziemlich krass.
Daniel Matka: Exakt, warte, es kann ganz krass sein und ganz groß sein und du kannst super viel damit aufbauen, aber sehr viele nutzen das wirklich noch in diesen ersten 5 % in dem Basic Layer. Ja, nicht pass.
Matus: dass er okay ist. Also irgendwie muss man starten. Nummer zwei. Also da bin ich überrascht, weil das tatsächlich ein BPM Tool ist, von dem ich das habe. Und die haben das, wie gut wir sind immer in Erstellung von neuen Bassworts, die haben das genannt Model to Execution Pipelines. Und Beschreibung ist, das finde ich halt richtig lustig, Die Trennung zwischen Prozessdesign und der technischen Umsetzung verschwindet.
Matus: BPMN Modelle werden direkt ausführbar. 2026. Er mir dann gedacht, lese ich das falsch? Wissen die nicht, dass es schon seit Ewigkeit geht? Ja, da will ich gar nicht auf den Punkt gehen. Da muss ich sagen, der, das erstellt hat, sich vielleicht aneinschauen, dass einige Tools in dem BPM Bereich, BPM Modelle und DMN und andere schon längst ausführen können. Und rein theoretisch auch die nicht-propertieren Modelle oder die propertieren Modelle sind ja ausführbar. Viele machen das. Da brauchen wir gar nicht reingehen. Spannend finde ich jetzt, das ist, wo habe ich das gefunden? Das war richtig cool.
Christoph Piller: So lange du noch suchst, ich habe 2012, nein, 2014 in meiner Masterarbeit schon ein BPMN, nicht ein BPMN, aber ein Prozessmodell erstellt, das direkt ausführbar war. Das heißt, die sind ein bisschen hinterher mit ihrer Prediction.
Matus: Ja, da hast recht. Also wir kommen noch zu ein paar spannende, wo wir halt länger darüber sprechen können. Aber spannende fand ich auch die hier. Das heißt, man Simulation würde quasi die Mainstream-Adoption in 2026 für oder halt Zentrum für prozess-trieben Decision Making.
Daniel Matka: Was haben wir jetzt da?
Matus: Habt ihr dazu etwas? Ich glaube tatsächlich, dass du simulierst, wie die Entscheidungen getroffen werden könnten, anhand von den Daten, wofür du aktuell auch die Bots nutzen kannst. Weil aktuell ist eigentlich das meisten Problematik, wenn wir über Regeln reden, ob das jetzt die Bankregeln sind oder wer auch immer, wer liefert die Daten. Und heutzutage liefern die Daten die Business Product Owner. Und durch Simulation könntest du... auch manche Sachen quasi vordefinieren lassen. ist schon eine sehr... Also ich würde halt schätzen, dass du dann sehr viel in der Richtung gehst, dass die Regelentscheidungen halt anhand von simulierten Daten passieren können und dadurch die Regel-Engines ohne Product Owners auch vorgeschlagen werden können. Also ich sage nicht, dass die definiert werden, vielleicht später, aber vorgeschlagen werden können, weil so ein Engine für so Risikoklassebewertung, weißt du, die sind ja mega krass, mega groß.
Christoph Piller: Ja, klingt gut. Du musst das, ich sehe es sogar noch ein bisschen weiter und zwar dann auch so in Richtung Data Augmentation, also Datensatz Erweiterung oder Datenerweiterung, weil du auch mit KI, weil der KI richtig gut unterstützen kann und ich gehe noch einen Schritt weiter, so wenn wir irgendwie im Bereich der Kundenpersonen sind. dann kann der KI richtig gut helfen, eine korrekte Person zu erstellen oder die Kundenaktionen korrekt voraus zu ahnen, ohne dass du jetzt 2.000, 200.000, 20.000 Kunden interviewt hast. Das finde ich richtig cool und kann ich mir gut vorstellen, dass... dass da...
Matus: sehr viel Potenzial ist.
Christoph Piller: Ich überlege gerade, wie realistisch es ist, dass wir zum Beispiel Ende dieses Jahres da sitzen und sagen, das ist Zutroffen. Ich glaube, die ersten Schritte werden da definitiv gemacht.
Matus: Ich glaube auch, ich glaube nicht, dass es da ist, weil es gibt sehr, sehr, sehr wenige Engines, die die Simulation heute Und ich kann mir nicht vorstellen, dass die so schnell das einbauen. Vor allem, weil alle aktuell in dem Bereich Assistenten Viele Tools, einige Releases sind im Dezember passiert oder Anfang des Jahres. Und was die machen, was ich aber auch richtig finde, also Lob an die, die das machen, in heutiger Zeit ist gerade in diesem Low-Code-Bereich extrem schwer, die Leute da einzubauen. Also Wissensverteilung, weil jeder Tool, alle E-Grunden, diese Button hat, weil vielleicht das BPMN doch erweitert ist, weil vielleicht die keinen BPMN nutzen, weil vielleicht die einen Formen Engine haben, die anderen Formen Engine und Und es ist... nichts nahe erliegene als dafür so ein Assistent zu bauen, mit dem du dann kommunizieren kannst. Du kannst Drehgindroppen, beispielsweise so jemand wie ich, der schon die Tools kennt und so weiter, dann die Tools mit denen ich arbeite so rum, dann kann ich selber mein Modell zusammenklicken, aber was ich mega cool finde ist, dass die langsam halt mit den ähnlichen Funktionalitäten kommen wie Cloud Code, dass du da schreibst, ich brauche einen Prozess der diese Drehschritte macht. Und dann wird ein BP-MN generiert und das ist direkt Teil von dem Modellierungstool. von der Hersteller und da habe ich jetzt einige Usgesichts gesehen, fand ich mega spannend und ich hoffe, dass die in diesem Bereich weitergehen, weil das unterstützt extrem die ganze Citizen Developer, diese Prozess Engineers, die sich immer mit den Features rumschlagen müssen. Auch sowas wie, wie mache ich jetzt ein E-Mail, weißt du? Also wie soll ich ein E-Mail schicken oder wie soll ich ein System A anbinden, der diesen Datenstruktur hat, ohne dass ich in GCPTG gehe, sondern dass ich das direkt in den Tool habe. Da finde ich das sehr cool, deswegen kann ich mir nicht vorstellen, dass die Simulation schon einbaut. Aber Simulation ist wirklich einer der geilsten Teile, weil du kannst dann deine Prozesse durchprobieren.
Christoph Piller: Ja, aber da möchte ich jetzt gleich was sagen, Matos. Und das sage ich jetzt auch allen unseren Zuhörern und Schauern und Ihnen. Jeder, der jetzt irgendwie eine Automatisierung entwickelt oder irgendwas baut oder was auch immer und keine Testdaten zur Verfügung hat und die versucht irgendwie zusammen zu glauben, der soll doch bitte KI dafür nutzen. Also für Testdaten nehme ich nur noch KI, weil es ganz geil ist und superschnell funktioniert. Außer ich habe Reale gleich bei der Hand. Aber ansonsten, ja, Entschuldigung, KI erstellen wir wieder genauer die Excel-Datei mit den Spalten, den Zeilen. Oder KI erstellen wir 10 generische E-Mails, wo es das geht. Mit dem betreff Rechnung oder wie auch immer. Entschuldigung.
Matus: Ja, deswegen glaube ich schon, dass das eine sehr spannende Use-Gate ist. Ich glaube aber nicht, dass... Also ich glaube schon, dass neue Features kommen. Ich hoffe aber, dass die erstmal diese große Veränderung fertig machen, dass man einfacher die Anwendung erstellen kann, mit Hilfe von KI-Assistenten direkt in den Tools selber. jetzt kommt halt eine meiner Hass-Themen. Das kennt ihr. Was glaubt ihr, dass es ist? Und deshalb lustigerweise tatsächlich BPM Tools auf der Liste.
Christoph Piller: Ja.
Christoph Piller: Ja.
Christoph Piller: hast hasthema hast du hasthemen
Matus: Hass-Thema.
Daniel Matka: Ich wollte gerade nicht sagen, du wirst doch Everybody's Darling, als ob du ein Hastimaß.
Matus: Single Source Platforms.
Daniel Matka: Achso, ja gut, das ist das einzige.
Christoph Piller: Achso.
Matus: Also, Single Source Platforms hat eine, der andere hat das beschrieben Unified BPM Suite will replace Tool Sprawl Und lustig gewesen, dass beide BPM Tools das beschrieben haben Ich hoffe, dass es nicht passiert Ich hoffe, uns gerade die Protokolle wie E2E oder MCP's quasi
Christoph Piller: Ich will...
Matus: gezeigt haben, dass wir eher Unified-Protokoll brauchen aus einem God-Tool. Aber das ist meine Hoffnung.
Christoph Piller: Ich will ein Beispiel dazu nennen. zwar, weil da geht es darum, dass es dann 2026 passiert. Warum das 2026 definitiv nicht passieren wird. Wir kennen alle, einer der erfolgreichsten Process Mining Firmen, Zelonis.
Matus: Ja.
Christoph Piller: Wir kennen auch alle ein sehr erfolgreiches Cloud Automation Tool oder IPaaS Tool, Make. Also make.com, früher in Tegromat. Und Ceylonis hat ja vor zwei Jahren, vor dreijahren Make gekauft. wie das dann rauskommt ist, dass die gekauft werden und so, habe ich mir gedacht, boah, voll geil, dann hat man ein richtig geiles Process Mining Tool und kann gleich direkt ... IPASS-Automatisierungen sich zusammenklicken. Ganz simpel gesprochen. So, jetzt ehrlich zu sein, agieren die beiden meiner Meinung nach noch immer relativ unabhängig voneinander. Ich meine, man als Enterprise die Zilonis-Lizenz kauft, dann kann man tatsächlich auch Automatisierungen mitmachen, mit Hilfe von der ganzen Make-Engine im Hintergrund. Aber am Ende des Tages, wenn man es nicht explizit wissen würde, Glaub ich, könnte man auch nicht vermuten, dass die beiden eigentlich mittlerweile eine Firma sind.
Daniel Matka: Aber deswegen haben sie sich Herr Symbio noch dazu gekauft als Modellierungstool. die Akquisitionen sind halt wirklich gerade krass. Salesforce hat sich noch Abromor, glaube ich, gekauft. es passiert jetzt gerade im Prozessumfeld einfach die großen Tools schlucken, die ganzen kleinen Sachen.
Christoph Piller: Ja, genau.
Christoph Piller: Ja, also ich sage auch nichts.
Christoph Piller: Ja, Ich rede davon, wie sollen die 2026, wie soll es da eine große Firma geben, entweder alle anderen Bereiche, so dieses BPM-Topics, dieses Bode-Topics, wie soll da eine Firma innerhalb von einem Jahr das alles zukaufen und integrieren oder entwickeln?
Daniel Matka: Das wird ähnlich wie IBM und APN und PEGA, die dann irgendwie alles im Katalog auf 30 Seiten haben. man merkt, dass das alles zu gekaufte Sachen sind. gerade bei IBM war das ganz krass. Die haben so überall die Farben ähnlich angepasst. Aber mal war der Backbutton links oben, mal war er rechts unten, mal war er da. Das ist so die, einfach die... Die UX-Flows, die man gemerkt hat, dass es ein Modulkatalog ist. Tricky. glaube, es ist völlig ... Man darf es nicht unterschätzen, wie komplex es ist, auch in so einer größeren Landschaft. Man sieht es ja auch mit SAP und Signavio. SAP hat drei oder vier Workflow-Engines mittlerweile. Und hat sich Signavio
Matus: IBM auch.
Daniel Matka: Ja, und hat sich noch Signaview dazu gekauft für das Mining und für die Prozessmodellierung. Hat sich LinearX dazu gekauft fürs EAM. Haben ein eigenes GRC Tool. Also es probieren alle gerade dahin zu kommen, diese großen Plattformen zu bauen. Und das Ding ist, was halt wirklich spannend ist, das ist so ein bisschen diese Diskussion, auf was committet sich eine Firma beziehungsweise was hat die eine Firma am Bauch. Wenn ich das in Projekten höre. Man würde sich Signavio nie quasi einfach so kaufen, weil die Lizenzkosten brutal teuer sind. Aber man hat Signavio automatisch dabei. Wenn man das SAP-Paket mit SV Haner gekauft hat, dann wird sich da immer überlegt, ob man es wieder einsetzt. Ob es jetzt gut oder schlecht ist, jetzt die andere Frage. Ähnlich mit Ceylonis. Die Lizenzkosten, die man im Jahr für Ceylonis zahlt. Vielleicht testet man ja dann doch mal Symbiomodellierung aus, ob man jetzt will oder ob das gut ist. Stellt ich einfach als Frage einen Raum, werde ich jetzt nicht bewerten. Aber das ist so. Diese Entscheidung wird dann schon wieder so bisschen krass sein, auf was für ein System gehe ich. Schwierig.
Christoph Piller: Obbei bei vielen Firmen ja auch nicht die Entscheidung ist, auf was für ein System gehe ich, was macht am meisten Sinn für mich, sondern die Entscheidung auf das, was ist günstiger?
Daniel Matka: Wo habe ich den Rahmenvertrag?
Matus: Ja, das gehört, man muss auch berechtigte Weise sagen, dass Kosten auch wichtiges Faktor ist zum Wahl von ein Tool.
Christoph Piller: Also ja, das nennt man dann freie Marktwirtschaft, oder?
Matus: Ja, genau, also meine Hoffnung ist, dass die Hersteller sich eher dazu entwickeln, dass die auch unabhängige Teile verkaufen, so würde ich das bezeichnen. Und Daniel, hast du das aber, das ist wie in Küche oder in meinem Schrank, ich habe nicht alle Sachen von einem Hersteller und ich finde es gut, dass die mir jetzt nicht sagen, ich muss in einer großen alles von denen kaufen und ich darf nicht unter Hause von jemand anderem tragen. Und so würde ich mir das auch bei BPM Tools wünschen, dass die mir anbieten, ich das wähle. Hat aber tatsächlich technische Herausforderungen, die aber komischerweise die ganze AI Bubble sehr viel besser gelöst hat mit Protokollen, die jetzt quasi da entstanden sind. Man kann viel einfacher, unterschiedlicher Use-Gases in AI Bubble verbinden als in BPM. Da sind wir wirklich...
Daniel Matka: Warum war das schon wirklich spannend? Also würde ich 100 Prozent unterschreiben diese Aussage, dass einfach die Kollaboration oder die Verknüpfung von Tools im AI-Bereich deutlich einfacher und deutlich besser ist. das Protokoll hat sich ja
Matus: Ja, zentraler Hörer.
Daniel Matka: Wie heißt die französische Firma?
Matus: Meist MCP-Protokoll oder welches? Anthropic.
Daniel Matka: Das kann man doch aus... genau, Anthropic.
Christoph Piller: Das kommt von Anthropic. Kanada ist Anthropic, oder? Oder USA? Also es ist definitiv Nordamerika.
Matus: glaube nicht, dass es Französisch ist. Aber es ist eine der Protokolle, Daniel. Da war auch Kampf der Protokolle. Zu jedem Zeitpunkt haben die gecheckt, dass es viel zu schnell geht. Das ist einzige Art und zusammenzuarbeiten, den Austausch zu fördern. Und was halt ein Riesenvorteil ist, viele große Firmen sind dabei. Das ist in BPM-Bereich einfach nicht passiert. Das waren immer eigenständige Companies, die versucht haben, deren Marktdominanz zu... beizubehalten anstatt zu sagen okay lass uns wirklich den Bereich revolutionieren und hat ein paar von den Protokolle zu öffnen weil man liest es auch jetzt also egal gehen wir durch ein paar Tools und gerade wenn die Predictions von den Tools sind dann dann beschreiben die Tool A Protokoll und dann auf andere Seite Tool B Protokoll aber es gibt kein neutrales Protokoll und das finde ich schade aber kommen wir zum nächsten Thema bis du findest woher
Daniel Matka: Ja, war schon Amerika Mistral, meinte ich. Und Mistral haben auch ein eigenes Protokoll entwickelt.
Matus: Nächste Thema.
Matus: Und zwar, fand ich auch sehr spannend, operational digital twins. Also digital twins in den Organisationen. Wird zum Standard.
Daniel Matka: noch eine Beschreibung dazu, was alles dabei ist.
Matus: Unternehmen nutzen das virtuelle Abbilder, was wir erwähnen, Szenarien durchzuspielen. können Prozessänderungen in einer risikofreien Umgebung getestet und deren Auswirkungen auf Kosten und Effizienz exakt vorgelegt werden, bevor sie live gehen. Also rein theoretisch das was Personen und andere machen.
Christoph Piller: Ja, und in Wirklichkeit ist das das, Prozessmanager seit 30, 40 Jahren brennt.
Matus: Ja, das finde ich tatsächlich machbar. Also entweder starten die Firmen das oder es wird so sein. Das ist ja das klassische, wenn du Rechner bestellst, dass alle Prozesse rund das Kooperationale wie auch immer einfach digitalisiert werden.
Christoph Piller: Wir haben
Christoph Piller: Ja, aber für gewisse Prozesse gibt es das ja schon in Unternehmen. Ich würde jetzt nicht sagen, dass das was ist, was komplett neu ist oder... Was da eventuell ein bisschen mitspielt ist das Thema, Simulationsthema, was du vorher erwähnt hast. Dass es vielleicht jetzt einfacher oder schneller wird, verschiedene Szenarien durchzutesten und dadurch bessere Entscheidungen treffen zu können, weil ich viel schneller, viel besser simulieren kann. Aber prinzipiell ist das jetzt was okay. Das kann ich jedes Jahr sagen zum Thema BPM.
Matus: Jetzt kommt das nächste. Es gab noch die klassischen, die ich aber nicht erwähnen würde. So wie Hyper Automation wird jetzt endlich mal durchstarten oder BPM wird inklusive, also heißt Core von jedem Business. ist wirklich etwas... Doch, war in irgendeinem Tritt tatsächlich. Ich glaube, die haben die neue Basswörse noch nicht übernommen. Spannend finde ich jetzt hier. Pass mal.
Christoph Piller: Ich hab mir gedacht, wir sagen nicht mehr Hyperautomation, sondern nur noch Boat. Boat. Boot.
Matus: Und das ist echt ein schönes Thema. Skills and culture shifts.
Christoph Piller: Ja.
Matus: Und dann dann in Beschreibung steht auf sowas
Christoph Piller: Wir haben sogar eine eigene Podcast-Folge gehabt, wo wir die Future Skills besprochen haben.
Matus: Ja, deswegen glaube ich nicht, dass es in 2026 passiert, aber wir gehen immer mehr und mehr in die Richtung.
Christoph Piller: Ich glaube, es passiert jetzt gerade schon. wir stellen uns kurz vor, ist noch 2025. Ja, das ist ja, vor allem Culture Changes. ist halt so was von laufend und das erfahren wir vor allem wir in unserer Berufung erfahren das jetzt auch sehr intensiv und sehr schön, dass immer mehr Firmen sagen, okay, wir müssen unsere Mitarbeiter
Matus: Ja, es wird noch bisschen dauern.
Matus: Ja.
Christoph Piller: weiterbilden. müssen unsere Mitarbeiter eventuell, wie sagt man da, umschulen, umschulen, solche Dinge. Und genau das ist ja das Thema.
Matus: Umschulen.
Matus: Ja, so jetzt kommt dann halt auch ein etwas negativer Beispiel, negativer Beschreibung dazu. Meanwhile change fatigue is real. Many employees are subject to multiple simultaneous transformations that increase adaption, challenges and risks. Das ist tatsächlich etwas, was wir nicht verhindern können. Also es tut mir leid, aber... Manchmal ist die erste Veränderung nicht das beste. Ich habe einige Firmen gesehen und eine, die ich immer noch als einer der besten Beispiele für Veränderungen, ich persönlich finde. Ich persönlich, ich weiß nicht, ob die sich so bezeichnen. Und die haben auch das gemacht, dass die halt so ein Riesenprogramm gestartet haben. Das war eine Bank, eine Bank IT-Firma, rum. Die sind von klassischen Funktionalen erstmal in so einen Scrum of Scrum umgestiegen, also so richtig großen Safe, mit ich glaube 600 Leuten war das, es war ein richtig großes Programm. Mittlerweile sind die auf bisschen angepassten Spotify und die haben genau das, was man hier beschreibt. Die Leute waren dann irgendwann auch schon müde von den Veränderungen und waren in allen drei Systemen irgendwo. Das ist halt nämlich ziemlich spannend, dass du in einem verantwortlich für A bist, in zweitem bist du, keine Ahnung, ein Treiblied oder was auch immer und in dritten warst du schon Squad-O oder sowas. ja, mit den Veränderungen von Technologien werden wir das nicht... verhindern können und halt immer nur abzuwarten oder halt zu sagen, wir haben jetzt vor zwei Jahren gestartet, ja so what, dann ist es halt so. Leider können wir das nicht verhindern und leider könnt ihr auch nicht verhindern, dass ihr vielleicht Entscheidungen getroffen habt, die ihr jetzt revidiert und besser macht. Und meine, Firmen haben das.
Christoph Piller: Wer ein wirklich gutes Buch dazu lesen will, wie sowas positiv passieren kann, den kann ich nur empfehlen. es ist lustig, es ist so aktuell, obwohl das zu einer Zeit vor 30, 35 Jahren spielt. Das Buch ist von Louis Gerstner Junior, der ehemalige IBM-Chef. Und zwar hat der IBM, das Buch heißt Who Says Elephants Can't Dance? Das heißt, sagt, Elefanten können nicht tanzen? Der hat IBM Anfang der 90er übernommen, wo das Personal Computer war, da war gerade der Aufstieg vom Personal Computer tatsächlich und das hat IBM komplett verschlafen und die sind kurz vor der Insolvenz gestanden, wie er IBM übernommen hat und damals war IBM Also davor in den 80ern war ja IBM der einzige Anbieter von Computern so quasi, vor allem B2B mäßig. Und der hat IBM innerhalb von wenigen Jahren komplett gerettet, aber eben mit Cultural Change, mit Business Change. Das Buch kann ich Ihnen empfehlen, weil das Buch ist von ihm selbst geschrieben, wie er das genau gemacht hat, vor welchem Rausfahne er gestanden ist. Das Buch ist richtig gut.
Daniel Matka: Okay, gibt's auch auf Spotify als Hörbuch, deswegen gleich mal nebenbei gecheckt.
Matus: Ja, und das finde ich auch witzig.
Matus: Ach, cool.
Christoph Piller: Das ist sicher auch voll geil als Hörbuch zum Hören, Daniel, weil er zählt das so richtig plastisch wie er zählt das richtig aus seiner Brille, was so richtig cool ist. Also ich hab das Buch, weiß nicht, verschlungen innerhalb von ein, zwei Tagen.
Daniel Matka: du Maschine.
Matus: Also zurück zu dem Thema. glaube, gibt doch dieses schöne Spruchwort, Also es gibt Beständiges als Change. Nix mehr Beständiges gibt als Change.
Christoph Piller: Das ist das, was sie gesagt hat.
Christoph Piller: In Daniel müssen wir fragen, wen gesprochen, der ist der Experte, haben wir vorher gehört.
Matus: Ja? Daniel?
Daniel Matka: Roland Berger freut sich. Die Transformations- Strategieberatung.
Matus: Aber ja, es tut mir leid für die Leute, irgendwie... Daniel Kenhall wieder, das andere, das ich gerne nenne. Und zwar mein Ex-Kollege hat irgendwann gesagt, er ist schon in Landenmodus. Das war 15 Jahre vor seiner Rente, wo ich immer gesagt habe, es ist doch verdammt so viel Zeit. Aber er will sich nicht mehr weiterbilden und so weiter, weil er schon viel gemacht hat, viel geleistet und jetzt ist er quasi in einem Landenmodus. Ja, es tut mir leid, es wird einfach nicht mehr passieren. wir haben, das Welt verändert sich heutzutage sehr schnell. Ich glaube nicht, dass wir das langsam haben werden in den nächsten paar Jahren. Und für die, die schwer mit Veränderungen klarkommen, wird das eine schwierige Zeit. Und wir andere, die Veränderungen mögen, versuchen, denen zu helfen. Das ist halt so, es gibt ja unterschiedliche Menschen und manche mögen keine Veränderungen, manchen tut das halt nicht weh. ja, es ist halt so. Das ist der aktuelle Zeit, das ist der Zeitalter, wo wir uns befinden. Es wird viel Neues kommen, es wird sich viel verändern und ich glaube, dass auch die Firmen darauf reagieren Und auch wenn die vielleicht ein, zwei Changes falsch machen, trotzdem einfach weitermachen.
Daniel Matka: Ich werde die starke Behauptung aufstellen, sich in drei bis fünf Jahren ganz viele, sagen wir mal heute, Wissenstrigger fragen werden, für was sie noch gebraucht werden.
Matus: Das glaube ich nicht. Wenn die nämlich offen sind, werden die sich schnell anpassen. Und das, was heutzutage immer noch entscheidet, Daniel, ist der Know-how, du mitbringst. Erfahrung und alles. Und wenn du dich adaptierst, dann... Ich meine, auch die Leute, die kein AI-Leute waren... Ja, das ist dieser Inselträger. Aber den Inselträger brauchen wir nicht.
Daniel Matka: Ja, Erfahrung schon, aber reine Wissensträger, die ...
Daniel Matka: Ja, die das wissen halt horten und nicht preisgeben. Ich bin sehr gespannt. ist so, diese in der Office Arbeit wird sich in den nächsten drei bis fünf Jahren vieles ändern, wenn die Tools und die Möglichkeiten zugelassen werden, die jetzt Stück für Stück auf den Markt geflutet kommen. Das ist das Wichtige.
Matus: Ja.
Christoph Piller: Drei bis fünf Jahre wird in der Möglichkeit voll spannend, weil jetzt in der Businesswelt und speziell jetzt hier bei uns in Deutschland, also im deutschsprachigen Raum, weil da beginnen die ganzen Baby Boomers dann tatsächlich in Rente zu gehen. Das heißt, theoretisch meine kühne Behauptung, Daniel und Matosch, in aller, aller spätestens
Daniel Matka: Mhm.
Matus: 2032
Christoph Piller: Drei bis fünf Jahre, das heißt, nein, in aller Aller spätestens in fünf Jahren. Wir sagen so, damit wir es schön rund haben, alle Aller spätestens 2030 werden die Firmen uns die Türen einrennen, weil sie sagen, jetzt müssen wir wirklich auf KI umstellen und auf Automatisierung, weil es kommen keine Mitarbeiter mehr nach, weil wir einen Fachkräftemangel haben.
Matus: Oder auf Plattese.
Daniel Matka: Bis dahin bist du ja hoffentlich fertig. Und dann können wir angreifen. Ich weiß nicht.
Christoph Piller: Prümmet. Womit?
Matus: Was machst du bis dahin? Was machst du in den nächsten drei bis fünf Jahren, was ich nicht weiß, Christoph, wirst du mir da sagen?
Christoph Piller: Ich versuche durchzuhalten. ist mein tägliches Mantra in der Früh, wenn ich aufstehe. Ihr wisst ja, ich mache dann meine Mediation, Qigong, Sport und dann stelle ich mich vor meinem Vision Board. Und da ist so mein Mantra und da sage ich mir bis 2030.
Matus: Du wartest, bis die anklopfen und dann kannst du einen Kunde bedienen.
Matus: Ja.
Daniel Matka: Öl ziehen!
Matus: Ja, aber es wäre halt für die, die Christoph etwas schenken wollen, ziemlich cool, wenn du so einen, diese klassische Kalender schicken willst, wo du immer nach einem Tag ein Papier abreißen kannst. Und dann nach drei Jahren kommt da immer so ein Spruch heute muss das kommen. Heute muss das kommen.
Christoph Piller: Ich hab da eben einen Wandkalender, streicht dann immer durch, wenn ich einen Tag wieder geschafft hab. Der da so... Der bezieht.
Matus: Genau, das ist so lange wie die 5 Jahre. Ja, also ich glaube, also ich persönlich bin auch überzeugt davon, dass uns drei schöne Zeiten erwarten und alle, in Prozessen sind, weil damit man gut durchdigitalisieren kann, optimieren kann und so weiter, muss man Daten kennen, klar, muss man Prozesse kennen und dann die richtigen Entscheidungen treffen. Gegebenenfalls auch ein paar falsche, aber das ist okay. Ja, es wird ein... Es wäre eine schöne BPM-Zeitalter sein, glaube ich.
Matus: So, und bis der Daniel zu Egal was kommt.
Daniel Matka: Ich wollte nur für euch sparsam Menschen oder für alle Schwaben unter uns, wenn ihr für 2026 noch keinen Kalender habt. Das passt der von 2015, 2009, 1998 oder 1987. Das exakt die gleichen Tage und gleichen ... Also, Woche und Datum zur Ordnung passt. Tag und Datum zur Ordnung passt. Also 2015 passt.
Christoph Piller: Man muss nur aus dem 1er 2er machen, in 5er verbindet man den einen Strich, dann hat man einen 6er.
Daniel Matka: Genau, easy.
Matus: Hahaha!
Daniel Matka: Ja.
Christoph Piller: Voll gut.
Matus: Jetzt steigen die Preise vom alten Kalender.
Daniel Matka: So, müsst ja auch die Geburtstage nicht noch mal eintragen, weil da wisst ihr wo Mama und Oma Geburtstag haben, weil da habt ihr das am besten schon einmal eingetragen.
Christoph Piller: Es wäre cool, wir schon so einen Fluss hätten.
Matus: Du musst aber nur aufpassen, dass du denen sagst, Happy Birthday, deine 60. da. Und dann ist die 72.
Daniel Matka: Hahaha!
Daniel Matka: Das könnte heute eh bei selber.
Christoph Piller: Und theoretisch ist sie dann erst 71. Das sind elf Jahre.
Matus: Das stimmt.
Matus: Ja, das stimmt, das könnte mir tatsächlich passieren.
Daniel Matka: Gute!
Christoph Piller: Hahaha!
Matus: Aber das Gute ist, dass die Leute mich kann und die nehmen das nicht mehr persönlich. Deswegen alles gut.
Daniel Matka: Ja. So Leute, beim,
Matus: So, outrated, underrated. Daniel, starte du. Du hast heute meistens gegoogelt, wieso du startest.
Daniel Matka: Ja, ganz ehrlich, diese ganzen Predictions sind weitestgehend overrated. Einfach machen und fleißig sein. Nicht nur 35 Stunden Woche und dann zu Hause rumchillen, sondern einfach mal bisschen fleißig sein. Ich habe gestern erst einen langen Podcast gehört von einem deutschen Bauunternehmer, der das ziemlich krass formuliert hat. Aber je länger man darüber nachdenkt, dass wir halt diese privilegierte Schicht, die in Bürosarbeit und Homeoffice machen kann, nach 35 Stunden nach Hause geht, sich beschwert, wenn es ein Grad zu viel oder zu wenig ist im Büro. ja, irgendwie der Großteil der Bevölkerung kann Homeoffice und Co. machen, Bauarbeiter und Co. Das, was viele oder auch in der Produktion jahrelang den Wohlstand aufgebaut hat. Fand ich einen sehr spannenden Podcast, overrated irgendwie alle Predictions, die wir hier gerade auch rund AI Bereich haben. Einfach Gas geben, fleißig sein. Das wäre cool. Underrated.
Daniel Matka: Unsere unnützten Talente.
Daniel Matka: Dein Ohrenwackeln, das muss ich mir dann speichern, speichere ich mir als Short ab. Christoph, komm mit auf unsere YouTube Shorts.
Christoph Piller: Das ist ein absolut Tool.
Daniel Matka: Da du Matos sein Thema geklaut oder Matos sein Argument geklaut.
Christoph Piller: Underrated... Underrated... Underrated würde ich sagen...
Christoph Piller: Ich bin ein bisschen gegen dich jetzt. Underrated finde ich Predictions tatsächlich. Ich finde Predictions richtig richtig wichtig. Um auch für sich selbst jetzt so bisschen zu sagen, was ist so meine... Also was sehe ich Ende 2026, was kann ich dazu beitragen, so zielmäßig. Ich finde Predictions tatsächlich richtig cool. Und ich sage jetzt nicht, dass alle Predictions super wichtig sind. Es sind auch scheiß Predictions dabei, wie wir jetzt heute erfahren haben. Also unsere Meinung nach scheiß Predictions. Aber Prinzip finde ich das schon immer lässig, wenn man Predictions hört. Ich finde es underrated.
Matus: So jetzt hast du mir beide geklaut, weil ich bin genau bei dir. Ich finde Predictions underrated, extrem, weil A ist das sowas wie Vision, also man macht sich ja Gedanken, was passiert und wir dürfen nicht vergessen, dass viele Leute nicht wissen, was die machen sollen.
Christoph Piller: Hahaha
Matus: Also nicht jeder ist quasi in dem Bereich und so weiter. Die schauen sich das an und dann haben die mindestens einen gewissen Wegweiser. Weil was sollen die machen, wenn die nicht wissen, wo die Industrie hingeht. Und nicht jeder ist einfach so tief drin wie manche von uns. Genauso wie ich, einfach auch nicht so tief drin bin in anderen Bereichen. Deswegen finde ich auch super wichtig, weil jemand hat sich Gedanken gemacht, mache ich zehn, mache ich fünf, welche nehme ich da halt auf der wichtigsten Teil, warum sind die jetzt so und ob wir uns dann Gedanken machen, war falsch, war richtig, war nicht falsch, hat uns trotzdem dazu gebracht, dass wir darüber nachdenken, deswegen finde ich die sehr wichtig und auch sehr spannend. Ja, das hast mir auch geklaut, würde das BPM Autokratin nennen, ich würde mir wünschen, dass die Tools mehr... sich miteinander austauschen und schauen, wie können die kollaborieren anstatt es gibt nur ein Tool in Zukunft. Das finde ich persönlich eher schade, aber das ist meine persönliche Meinung.
Daniel Matka: Dann würde ich sagen, liebe Zune, ich finde Ziele immer noch geil. Es ist nichts Wichtigeres, als sich klare Ziele zu setzen, auf die man hinarbeitet. Mir sind nur greifbare Ziele wichtig und nicht magische Predictions, Visionen, die so weit entfernt klingen, dass sie 2030 noch nicht Realität sind. Von daher treffen wir uns irgendwo in der Mitte und dann sind wir alle dabei. Ich glaube, wir haben alle Lust, wir haben alle Spaß dran, die BPM-Welt zu shapeen, da irgendwie unseren Beitrag mitzugestalten. Liebe Zurnimm, wenn ihr Lust und Ideen habt für spannende Themen, die wir auch hier gerne einfach in den nächsten Folgen behandeln sollten, unsere Kommentare in Spotify wachsen, oder wir kriegen zunehmend Kommentare, die Leute nutzen es. Nutzt es auch, gebt ihr uns gerne eine Bewertung, oder zumindest eine gute Bewertung. Wenn es euch nicht gefällt, schaltet einfach ab und bewertet es nicht.
Matus: Keine schlechte Bewertung, bitte.
Daniel Matka: Und dann würde ich sagen, schön, dass ihr eingeschaltet habt. Habt noch einen schönen Tag. Bis ganz bald. wisst, Donnerstag ist Prozessphilosophentag. Ciao, ciao!
Matus: Ciao!
Christoph Piller: Tschüss, Baba!
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