Neue Dinge wagen: Prozesse, KI-Tools und FOMO im Griff

Shownotes

In dieser Folge wird es persönlich und gleichzeitig ziemlich nerdig: Im Gespräch mit Matúš, Christoph und Daniel geht es darum, wann sie zuletzt etwas zum ersten Mal gemacht haben – vom ersten Gin-Ansatz über den Airfryer bis hin zum Vereinsgründungspapier. Daraus leiten sie die Frage ab, in welchen Branchen sie als Prozessmenschen gerne mehr verändern würden: Landwirtschaft, kleine Handwerksbetriebe, Hausarztpraxen, Public Sector und Biologie-Labore stehen ganz oben auf der Wunschliste. Du erfährst, warum dort noch riesiges Potenzial für Prozessmanagement, Transparenz und Automatisierung schlummert und wie KI-Tools wie Microsoft Copilot, Claude Code/Cowork oder lokale Modelle das Aufgabenmanagement im Backoffice komplett verändern können. Außerdem geht es um sinnvolle Weiterbildung in der KI-Flut, T-Shape-Skills statt Overload und warum du dich nicht von FOMO treiben lassen solltest. Hör jetzt rein und teile die Folge mit deinen Kolleg:innen und in deinem Netzwerk.

Abschließende Worte: Danke, dass ihr wieder eingeschaltet habt! Eure Meinung ist uns wichtig! Schreibt uns gerne euer Feedback und eure Gedanken zur heutigen Folge.

Wir hoffen, dass euch diese Folge genauso viel Spaß gemacht hat wie uns. Freut euch auf die nächste Episode, wo wir euch mehr über uns und unsere Erfahrungen erzählen werden. Bleibt neugierig und bis bald!

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Matúš: https://www.linkedin.com/in/matusmala/

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Daniel Matka: einen wunderschönen...

Daniel Matka: Einen wunderschönen guten Tag liebe Zuhörer unseres Podcasts. Willkommen zur 91. Episode der Prozessphilosophen. Crazy, nur noch neun, dann haben wir endlich unser Jubiläum mit 100. Ich freue mich. ist prognostiziert Anfang April, oder? Aber ich will starten erstmal mit der klassischen Frage, auch wenn jeder schon die Antwort weiß. Wie geht's euch, Christoph?

Christoph Piller: Danke schön, mir geht's gut. Danke, danke. Und nur noch neun. Es sind halt dann doch zwei Monate noch.

Daniel Matka: Mir geht's gut, danke!

Daniel Matka: Ja, Ja, leider. Ach, das geht. Das fliegt auch schnell vorbei. Matish, wie geht's dir?

Matus: Es geht.

Daniel Matka: Man, das ist gerade bisschen kränklich.

Matus: Ja, ich bin ein bisschen angeschlagen. Und sonst geht's.

Daniel Matka: Das ist verrückt, sind gerade wirklich super, super viele angeschlagen. In meinem Freundeskreis, im Umfeld. Von daher wünschen wir dir bestmöglich schnelle Besserung, dass sich das widerliegt. Starten wir direkt mit der ersten Frage rein. Ich habe wieder eine persönliche Frage. Habt Bock?

Christoph Piller: Sehr gerne.

Matus: Das sind keine persönliche Fragen. Dann los geht's.

Daniel Matka: Ja.

Daniel Matka: Egal wer von euch beide anfängt, wann hast du das letzte Mal etwas zum ersten Mal gemacht?

Daniel Matka: Ich gebe euch kurz zur Nachdenk.

Daniel Matka: Wenn ihr wollt, könnt ihr auch gerne beruflich und privat trennen. ja, wenn ihr euch was einfällt, wann habt ihr das letzte Mal irgendwas zum ersten Mal gemacht?

Matus: Ich warte auf Christoph.

Christoph Piller: Also beruflich ist es ganz leicht. war, weil in Microsoft Copilot gibt es jetzt, also sie haben die Funktion Notebooks genannt, das so ähnlich ist wie die Projects in JetGBT. Und wie ich es entdeckt habe, ich es zum ersten Mal benutzt.

Daniel Matka: privat?

Christoph Piller: Privat ist interessant. privat ist auch ganz cool eigentlich. Meine Frau hat vom Christkind einen Airfryer bekommen und da haben wir dann Anfang Jänner das erste Mal benutzt. Das heißt, habe Anfang Jänner das erste Mal einen Airfryer benutzt.

Daniel Matka: Mega, ich freue mich über Rezepte, weil meine hat bis auf Kartoffeln bisher noch nicht viel gesehen.

Matus: Für die, das nicht verstehen, Anfang Januar.

Christoph Piller: Also, meine Frau hat am Wochenende jetzt Hähnchenbrust gemacht. Ich hab noch nie so eine geile, saftige Hähnchenbrust gegessen.

Daniel Matka: Okay.

Daniel Matka: Aber okay, ich erweitere das Hähnchen und Kartoffeln. Mehr als Hähnchen und Kartoffeln hat mein Airfryer noch nicht gesehen. Deswegen freue ich mich über Rezepte.

Christoph Piller: Aber du kannst auch die ganzen Aufpack, die ganzen Aufpack, Aufpack Sachen und so machen wir auch im Airfryer. Aber ich gebe dir einen kleinen Geheimtipp. Du in deinem, du erstellst ein Custom GPT, sagst ihm genau welche Airfryer Version du hast und wenn du Hunger hast, sagst einfach ich möchte das und das machen oder gib mein Rezept ein geiles mit den und den Inhalten für meinen Airfryer.

Daniel Matka: Ja?

Daniel Matka: Komm schon!

Daniel Matka: Okay.

Matus: Die ganzen Leute, die sich letzte x Jahre Gedanken gemacht haben, wie die Rezepte für euch zusammenschreiben, sind jetzt verloren.

Daniel Matka: Die werden sich bedanken, ja. Jays Custom GPT. Spaß.

Christoph Piller: Entschuldigung, die ganzen Leute, die früher Copy-Paste-Arbeit gemacht haben. die sind auch nicht mehr notwendig.

Daniel Matka: Ich kenne noch viele davon. Matos!

Christoph Piller: Ja, ich leider auch, aber...

Matus: Ja.

Matus: Aber das war gut, dass ich dich als Erster sprechen gelassen habe. Weil ich habe zu Weihnachten tatsächlich ein Gin Set bekommen. Deswegen habe ich das allererste Mal einen Ansatz für Gin gemacht. Und dann habe ich direkt herausgefunden, dass mir eine Home-Destillerie jetzt fällt. Ich habe mich versucht, weil eigentlich ist das einfach. Du darfst kein Alkohol zuhause produzieren, aber Gin ist quasi eine Aromatisierung von, du nimmst einfach ein geschmacksneutrales Alkohol wie Wodka oder sowas. Dann kannst du etwas reinlegen, also bei Gin ist das Wachholzer hauptsächlich und andere Kräuter und Möglichkeiten.

Daniel Matka: Okay.

Matus: Und dann bekommst du so ein etwas, aus den eingelegten und so weiter, bekommst du schon so eine aromatisierte Alkohol, die aber farbig ist. Weil wenn du da Orangenschalen oder sowas einlegst, dann wird er natürlich ein bisschen orangen. Und rein theoretisch, damit du drei Gin bekommst, musst du ihn danach noch mal destillieren, was ja erlaubt ist auch zu Hause, weil du produzierst ja keinen, du verfeinest ihn nur. Genau, das heißt jetzt habe ich herausgefunden, damit ich mir zu Hause ein drei Gin herstellen kann, fällt mir jetzt eine Destillerie. So Mini Home Destillerie. Dann wäre ich zu viel und dann hätte ich meinen original Homemade Gin gemacht.

Christoph Piller: Ja, aber das ist ja, Matos, Matos, das ist ja schön, wenn du mal wieder so richtig coole Lebensziele hast. Oder?

Matus: Ja, ja, Seitdem weiß der YouTube, dass ich das mag und ich bekomme immer wieder Leute, Gin zu Hause oder Gen generell produzieren und du machen sollst. Und ich schaue mir das Ganze an und sage, ja, kann ich ja trotzdem nicht probieren, weil mir diese kleine Destillerie fällt.

Daniel Matka: Ist die schon im Mahnenkopf oder?

Matus: Ich habe mir die schon rausgesucht. Es gibt ja nicht so viele, die so gut sind. Es gibt eine, die ziemlich standardisiert ist. Ich glaube, wir hatten nur eineinhalb Liter oder so. Weil es ist schon begrenzt. Zuhause ist nicht eine Stiladfabrik aufgebaut. Aber sie ist ziemlich teuer.

Christoph Piller: Aber kannst du nicht aus der Boulderhalle, ihr gemacht habt, ihr da so eine Chin-Destillerie slash Boulder Factory macht?

Matus: Weißt du das? Ich bin da, ich bin da!

Christoph Piller: Schwierig ist nicht unmöglich.

Matus: Schwierig ist nicht unmöglich, aber ich bin da eher ehrenamtlich unterwegs. Ich unterstütze die und es wäre natürlich spannend, aber die Bolldörer sind jetzt nicht unbedingt bekannt dafür, dass die sehr viel Alkohol trinken, sondern das sind eher so diese, weißt du, freie Geister.

Christoph Piller: Weg ist das Ziel. Der Weg ist das Ziel. Dann hätte es da eher einen Fußballclub suchen müssen, gell? Die sind...

Matus: Ja genau, das wäre viel einfacher, da hätte ich wahrscheinlich auch eigenes Bier brauen können.

Christoph Piller: Ja, stimmt. Da hätte es sicher auch Sponsoring bekommen.

Daniel Matka: Aber war das mal irgendwie so ein Hype, dass man zu Hause Bier braucht? Weil ich kenne wirklich mehrere Chemiker. Oder ist?

Matus: richtig.

Matus: Was heißt war? Es ist immer noch. Jetzt kommt eine Geschichte, die mit ein Tool verbunden ist. Ich hoffe, dass die mich nicht töten. Einmal war ich bei Beer Brown. Ich war dabei. Ich war jetzt nicht unbedingt, der etwas gemacht hat, aber ich wurde eingeladen und das war bei Kamunda. Und das ist bei mir wirklich stecken geblieben, weil die haben ein eigens produziertes Bier gemacht in deren Offices in Berlin. Das waren so geile Offices. Und dann haben die uns eingeladen, als Partner und so weiter. Und dann haben die da Bier gebraut und so weiter. Wir haben die Charge davor probiert. Das war richtig cool.

Daniel Matka: Okay.

Matus: Also es ist immer noch da, Daniel. Und vor allem jetzt, wenn du dir anschaust, was für Industrie-Bierbrauereien entstehen, das ist sogar sehr faszinierend, weil das könntest du auch über Prozessmanagement unterstützen. Weil du halt sehr viele unterschiedliche Sorten mit unterschiedlichen Möglichkeiten machst. Es ist wieder schön geworden, wir so, nachdem die ganz Großen alles zusammen gekauft haben.

Christoph Piller: Ich glaube, gefühlt kommt es speziell in Bayern, gehört es zum guten Ton, selbst Bier zu brauen. Also ich lüge nicht, wenn ich sage, 30-40 % der Leute, die ich hier aus der Umgebung kenne, die haben alle schon mal Bier braut selbst.

Matus: Okay, das ist krass. Ja, es ist auch viel leichter geworden, weil es gibt unterschiedliche Granulate und so weiter. ist viel leichter geworden, aber ich verkoste lieber. Mir stinkt das zu viel.

Daniel Matka: Find ich gut, find ich gut. Mir ist leider bei der Konfiguration in meiner Geburt etwas schiefgelaufen, dass mir weder Bier noch Wein schmeckt. Deswegen, ich find's ärgerlich. Ich würd's gerne manchmal mehr.

Matus: Ich würde nicht leide sagen, Daniel.

Christoph Piller: Liegt es nur daran? Ist das das einzige, schiefgelaufen ist, Daniel? Oder kommt jetzt das große Outing?

Daniel Matka: Boah, frech!

Matus: Nee, nee, es ist eine der großen Sachen, also der kleinste quasi. Aber ganz ehrlich Daniel, weißt du was schief gelaufen ist bei dir? Jetzt zeige ich dir das so direkt quasi on air. Willst du das wissen?

Daniel Matka: Danke.

Christoph Piller: Warte warte! Matos, bevor du das sagst, wir müssen den Zuschauern was mitteilen. Weil der Daniel wahrscheinlich, das ist Matos und meine Vermutung, der hat heute bei Riverside irgendwas eingestellt, sodass Matos und ich kein Bild sehen und nur er sieht uns. Das heißt, Matos und ich können ja offen und ehrlich sprechen, weil gefühlt fühlt sich an wie ein Telefonat und da lässt sich's viel, viel leichter lässt sich's da reden.

Matus: Ja.

Matus: damit wir ihn nicht sehen.

Daniel Matka: Na klar.

Matus: Das ist so keilig.

Matus: Ja, ich sehe halt nicht sein Gesichtsausdruck und sowas wie... ich jetzt nicht. Also Daniel, du wirst wissen, was wirklich schief gelaufen ist bei dir. Also wenn du zu Alkohol nicht Konsum sagst, dass etwas bei dir schief gelaufen ist, das ist eher das... Also es ist meiner Meinung nach wirklich eine... Ich würde fast sagen... Versteckte... So wie du das letzte Mal gemeint hast, eine versteckte...

Christoph Piller: ...

Daniel Matka: Tschüss, lasst.

Daniel Matka: Talent oder Superpower oder?

Matus: Talent, dass du kein Alkohol konsumierst. Also ich würde das eher als positiv betrachten. sage immer, dass man kann jetzt nicht alles nicht haben.

Christoph Piller: Jan und dann er.

Daniel Matka: Ja, aber es ist auch nicht immer so dieser Satz... Es gibt zwei Aspekte, ich finde. Das eine ist dieses Genießen können von zum Beispiel Wein finde ich ja schon irgendwie. Ja gut, ich genieße Alaribo oder ich habe halt andere Pflaster. Aber der soziale Aspekt rund manchmal einfach ein Bierchen zusammen trinken. Ich habe das schon in der Jugend gemerkt, man fällt anscheinend aus dem Rast daraus. Auch wenn das einem, ich glaube, für meinen Sport und Co ganz gut tut, dass ich nicht so viel Alkohol konsumiere.

Matus: Bis dann.

Matus: Ich würde das trotzdem nicht als Nachteil nennen. Früher haben die Leute sogar, das ist für die heutige Generation nicht mehr so innen, aber früher haben fast alle geraucht und ich war einer der wenigen, der nicht geraucht hat. heißt, auch mich hat es nicht gestört. Aber das ist halt einfach so, Alkohol ist ja nichts Gutes, deswegen, wenn du das nicht konsumieren kannst, weil du sagst, du hast ja überhaupt kein Gefühl dazu und so weiter, dann finde ich das eigentlich eher als Vorteil, nicht als Nachteil.

Daniel Matka: Ja, lässt mich wenigstens einen ungesunden Lebensstil ausgelassen. Ich habe mich heute früh bei der Frage ertappt, weil ich habe echt überlegt, das... Ich habe das erste Mal bewusst, ich kann mich nicht erinnern, dass ich das bisher schon mal gemacht habe, instant Kaffee getrunken. Weil leider unsere geniale Kaffeemaschine in der Reparatur ist. Ich das nicht mehr so ganz im Kopf hatte. komme ins Büro, völlig euphorisch, geil, endlich leckerer Kaffee wieder. Scheiße, Maschine ist... oder piept, die Maschine ist immer noch in der Reparatur. Schade. Das erste Mal Instant-Kaffee getrunken. Ich hab echt überlegt, ob ich einfach rausrenne und meinen Kopf in Schnee stecke. Ich glaub, das wär effektiver gewesen als dieser Instant-Kaffee. Aber, ja, das war so persönlich das erste Mal, dass ich was Neues probiert hab. Beruflich in letzter Zeit... das erste Mal einen Verein gegründet. Ich glaube, ist auch so eine Sache, ich nicht unbedingt nochmal so oft wiederholen

Matus: Ihr habt gehört, fern schließen ist schlimmer als ihm zu öffnen. Deswegen alles gut.

Daniel Matka: Wie auch immer. Ich habe echt länger überlegen müssen, man, wenn man jetzt bisschen weiterdenkt oder bisschen größer denkt, vielleicht auch irgendwie eine neue Hobbysportart oder was man wirklich mal im größeren Stil das erste Mal gemacht hat, weil man halt auch so in seine Routine gefangen ist. so, persönliche Frage abgeschlossen. Gibt es irgendwas Besonderes, Wichtiges in der LinkedIn Bubble?

Matus: Ja, einiges, aber ich habe jetzt kein richtiges Interesse gehabt, zu lesen, wenn das jemand will. Es gibt jetzt einen nächsten Bericht, über was es wichtig und nicht wichtig in 2026. Aber es war ja nicht zusammengefasst, deswegen bin ich durchgeflogen und habe mir gedacht, das machen wir jetzt nicht nochmal. Aber wenn das jemand interessiert, es gibt von BPM Skills. Und das sind interessante Persönlichkeiten, weil da auch viel ist. Da ist auch der Joram und Paul Horn Higgins, ich kenne von Florbeel, Mirko ist da, Roland ist da und ein paar andere Persönlichkeiten, wir kennen, auch Jan Wendeling und so was. Sehr spannend, die haben... Ja, genau, hot or not. Also könnt ihr euch anschauen, es ist tatsächlich auch direkt am BPM-Tipps.

Daniel Matka: SpickNav meinst das? BPM Skills in 2026 von SpickNav? Okay.

Matus: Es ist aber nicht zusammengefasst, schauen wir uns etwas davon nächstes Mal, aber es ist jetzt nicht in meinem Skop. Ich hätte eigentlich eine Frage. Wir sind in unterschiedlichen Bereichen unterwegs. Christoph, auch, wir auch und so weiter. Gibt es eine Branche, wo ihr noch nie Prozesse gemacht habt? Wo ihr aber gerne Prozesse machen wollt, also wo ihr gerne in Prozessoptimierung eingesetzt sein wollt?

Daniel Matka: Yes?

Matus: So, leg los! Landwirtschaft?

Daniel Matka: Landwirtschaft Es ist... Ja, du bist Maschinenbauer. ist nicht wirklich Landwirtschaft, wirklich das operative Landwirtschaft, weil...

Matus: Also ich bin indirekt in dem Bereich unterwegs, deswegen.

Matus: Also wenn ich Brot an meinem Tisch sehe, dann habe ich das Gefühl, dass ich dabei getragen habe. Deswegen passt alles.

Daniel Matka: Das ist eine Sparte, ... wo ich wirklich gerade die größeren, ... egal ob das jetzt kleiner oder großer Bau ist, ... zunehmend mehr Leute im Büro sitzen, als draußen auf dem Feld rumfahren ... ... oder quasi Felder bearbeiten, weil es so reguliert, so aufwendig, so kontrolliert ist. Egal ob das eine konventionelle Sparte ist, ... ob es die Bio-Agrarsparte ist ... ... und ... Wir haben in Deutschland von super, super kleinen Bauernhöfen bis riesigen Bauernhöfen eigentlich auch alles da. Also ich habe da sehr tiefen Einblick, weil ich viel Traktor gefahren bin, ich 16, 17, keine Ahnung, ich irgendwie Mitte 20, viel als Erntehelfer dabei war. Und da kann man auch so unglaublich viel unterstützen, weil da ist noch sehr viel, also da ist noch eine sehr undigitalisierte Branche. Ich glaube, das wäre eine coole Branche, wo ich gerne ein Prozessmensch machen würde.

Matus: einen Bauer zu digitalisieren.

Daniel Matka: Ja wirklich von Bauern bis Behörde, weil die die Schnittstelle zwischen Bauern, Behörde und Aufsichts, also du hast ja so viele Kontrollgremien. Das ist...

Matus: Aber ist das deswegen, die Subvention bekommen oder warum ist das so schwierig geworden?

Daniel Matka: Subvention ist ein großer Bereich. andere große Bereich ist, du hast gewisse Prozesse, in welcher Art du anbauen darfst, also in welcher Reihenfolge du auf einem Feld anbauen darfst. Die Kontrolle von Dünger, also der Einsatz von Dünger ist so crazy kontrolliert und hat auch verschiedene Abläufe. Ich glaube, das ist wirklich eine der absoluten Branchen, wo wirklich alles sehr prozessual läuft, auch wenn die ... Und das ist heute ... im Kopf der Bauern, weil die haben das halt einfach ... über Jahre lang perfektioniert in ihrem Kopf, aber ... ... ich glaube, da könnte man super viel machen. Die Maschinen sind alle miteinander vernetzt. Das ist auch eine Branche, wo man super viele Daten ... ... mit denen man arbeiten könnte. Also wo man sehr viel auch auf Datenbasis ... Entscheidungen treffen könnte. Das wäre so, das wäre eine geile Branche.

Christoph Piller: Bei mir ist es weniger eine Branche. Bei mir ist es mehr, ich weiß nicht, kann man sagen, eine Firmenart. Was mich voll interessieren wird, was ich auch urgern machen würde, ist so den kleinen Handwerker von nebenan einfach mal unterstützen. Oder auch den Hausarzt von nebenan. Und zwar nicht bei deren Kerngeschäft.

Daniel Matka: Mhm.

Christoph Piller: Ich rede jetzt von kleinen Handwerkern, die klassisch im Dorf sind, die Wirklichkeit vier Mitarbeiter haben. Das heißt, richtig Kleinen, die für das Dorf und für die naheliegende Umgebung einfach nur die klassischen Sanitär-Reparaturarbeiten machen oder solche Dinge. Oder der kleine Elektriker auf die Art. Aber so Richtung Hausarzt-mäßig, wo es halt... zwei, drei Ärzte maximal gibt und halt vier, fünf Sprechstunden helfen. Maximal.

Daniel Matka: War es genau das Backoffice, die Administration oder ...

Christoph Piller: Ja genau und was ich da ganz genau, was ich da gerne machen würde, also gar nicht das Kerngeschäft jetzt speziell beim Arzt, da habe ich ja null Plan davon und auch beim Handwerker bin ich mehr so der mit zwei linken Händen deswegen einfach so das Backoffice mit Automatisierung und KI so auf Vordermann bringen, dass die einfach sich noch mehr und noch besser auf ihr Kerngeschäft, wo sie ja wirklich gut sind, konzentrieren können. Das wird mich voll interessieren. Aber auch...

Matus: Also Prozesse für kleine Unternehmen und kleine Handwerker.

Christoph Piller: Ja genau, aber genauso einfach zu schauen, ich bin da offen und ehrlich, weil ich da ja relativ wenig Einblick habe, auch interessieren, vielleicht gibt es da welche, die das schon richtig gut machen und ich dann einfach sagen muss, ja okay, ihr macht es eigentlich schon richtig gut, ich würde jetzt im Moment gar nichts ändern, so auf die Art.

Daniel Matka: Machen sie ja.

Christoph Piller: Oder vielleicht mit denen auch so auf strategischen Level zu diskutieren. Ja, hier schauts, das ist KI, das ist das, was KI jetzt kann. Das ist so der Ausblick. Macht Sinn, dass ihr euch irgendwie in irgendeinem Bereich weiterentwickelt. Ich weiß nicht, bei Ärzten vielleicht. Macht Sinn, dass ihr KI-Sprechstunden-Hilfen habt. Oder so auf die Art. Das ist richtig spannend. Und zwar ... Auf der einen Seite, und das reden wir ja seit 90 Folgen gefühlt in unserem Podcast, weil der KMU-Bereich ganz allgemein ein sehr wichtiger Bereich ist, weil der ja in Wirklichkeit unsere Wirtschaft am Leben hält. Und auf der anderen Seite, weil ich dann für mich das Gefühl habe, dass ich so den... Leuten richtig helfen. Wenn es den kleinen Handwerker gut geht, dann kann der sein Geschäft besser erledigen. Und die Leute hier bei mir im Dorf, denen geht es dadurch auch besser, weil sie viel schneller, weil ihnen viel schneller bei solchen Alltagsproblemen, wo Fachmänner benötigt werden, geholfen wird. Wisst ihr, was ich meine?

Matus: Ja, spannend. Der, mich kennt, dass ich mich für alles motivieren Deswegen finde ich dein kleiner und mittelständisches, quasi meine langfristige Ziel genauso wie Public. Deswegen sind das ja keine neuen Sachen für mich, weil ich finde, dass man in Public sehr, sehr viel machen kann und ich wäre gerne einer, der sich nicht nur beschwert, sondern wirklich... Also wir sind in München, da nehmen wir das Knallhart, Landesaufstand München, sowas von automatisieren, dass die wirklich unvergleichbar besser sind als alle andere. Das würde mir Spaß machen. Das ist halt etwas, was ich gerne machen würde, obwohl es auch ultra schwer ist. Genauso finde ich das gerade in unserem Bereich, wo die Tools so teuer sind. mega fasziniert aus einer Mission zu haben, man auch die kleinere Betriebe automatisiert, weil das einfach schwierig ist, weil das jemand machen muss, da halt seine Plattform aufbaut und so weiter. Ich kenne aber nichts, deswegen bin ich da ziemlich zufrieden, dass ich dabei sein darf. Was mich aber in letzter Zeit fasziniert sind tatsächlich die Biologieprozesse und immer mehr und mehr. Ich bin da wahrscheinlich auch bisschen betroffen, weil die Katharina nur über Biologieprozesse spricht. Aber ich durfte tatsächlich diese Woche mit einer Firma reden, die die biologische Tests erstellt. Tests aus biologischen Proben. Und die haben so ein System geschrieben, irgendwie in Python oder was auch immer. Und da ist es mega spannend, ob man sowas eigentlich mit wirklichem Prozessoptimierung, Prozessautomatisierung... Also das ist ja automatisiert, das heißt, die brauchen das Umschreiben. Aber was für Benefiten man haben könnte, wenn man komplett transparent sieht, diese Tests sind durchgelaufen, diese Varianten und so weiter. waren auch die Unterschiede, diese Regel haben wir genutzt, nächsten Test zu machen und so weiter. Weil man da auch hilft, wenn man so DNA-Tests machen oder so was oder andere Arten von Tests. Und das würde ich tatsächlich aktuell sehr, sehr spannend finden.

Daniel Matka: Danke.

Daniel Matka: Biologie ist, glaub ich.

Daniel Matka: Was würdest du sagen? Wie viel ist dann sehr abhängig von dem fachlichen Wissen, was du da auch mitbringst? Muss man da auch tief im fachlichen drin sein? Schon, oder?

Matus: Ich hoffe, dass ich da nicht fachlich tief rein muss. ist nämlich der Vorteil von uns, Prozesse optimiert, dass wir eigentlich methodisch unterstützen. Es gibt aber besondere Informatik, das sind diese Bioinformatiker, die da über Sequenzierung und so was reden, wo ich ganz genau null Ahnung habe, was die überhaupt reden.

Daniel Matka: Nein.

Daniel Matka: Ja.

Matus: Aber sehr häufig sind da enorme Datumengen. Und das ist das, mich fasziniert. Du hast ja große Datumengen, die sehr häufig greifen, auf KI-Lösungen, die aber sehr komplex sind. Nicht, dass du draußen kannst, die auch mit einfachen... Automatisierung unterstützen, weil du zum Beispiel siehst, dieser Test ist jetzt gerade in Phase B und danach kommen noch fünf Phasen und wie viele Proben haben wir heute. Das wirklich klassischer Taskmanagement, Dashboarding und so weiter. Ich glaube, ist nicht sehr häufig, dass BPMN in Automatisierung bei solchen Unternehmen eingesetzt wird. Deswegen würde mich interessieren, was für ein Potenzial das hat.

Daniel Matka: Okay, also wenn uns jemand aus irgendeiner von diesen Sparten zuhört, schreibt einfach, meldet euch. Irgendeine Art von spannender Kooperation wird man sicherlich finden. Oder mal vielleicht einen Einblick zu bekommen, das wäre schon auch cool.

Daniel Matka: Denn... Ja, ich würde jetzt einfach mal einen Haken dransetzen.

Matus: Haken dran sitzen. Habt ihr eine Thema, die wir noch ansprechen können? Sonst habe ich eine weitere.

Daniel Matka: ist los?

Matus: All about process management.

Daniel Matka: Also heute mal irgendwie Christoph hängt, du redest, ich höre dich zu reden.

Christoph Piller: Entschuldigung, ich hab mich nur gemuted, damit man meinen Kaffee-Hefele nicht hört. Ich möchte jetzt mal was sagen. Und ich glaube, ist auch was, nachdem wir versuchen, wöchentlich Folgen rauszubringen, was wir auch immer so bisschen einbauen können. Weil es ist in Wirklichkeit eine KI-mäßig und...

Daniel Matka: Ja. Okay.

Matus: Ja komm!

Daniel Matka: Tschüss, los!

Christoph Piller: Ja, mehr so auf der KI Seite. So zwei, meiner Meinung nach zwei relativ coole Updates gibt. Was ich auch durch mein LinkedIn Feed mitbekomme und was aber positive Updates sind. Und da würde ich auch gern wissen, ob ihr das mitbekommen habt, was ihr dazu sagt. Auf der einen Seite. Nachdem wir ja am Ende letzten Jahres so mit Gemini 3 und GPT 5.2 coole und gute Updates von Google und OpenAI bekommen haben, finde ich, hat Entropic mit Cloud Code und Cloud Cowork so richtig einen draufgesetzt. Weil... Also für die, die es nicht kennen... Das sind ja dann KI-Anwendungen, man sich so quasi auf seinen Laptop holen kann und der dann zusammen mit einem auf seinem Laptop oder auf seinem PC arbeitet. Und auch tatsächlich, also man gibt den auch Berechtigung und der kann aber dann, oder die KI kann dann solche Dinge durchführen wie die Ordner. also die die File Structure ordnen oder genau Workspaces ordnen. Cloud Code scheint da richtig mächtig zu sein, weil da auch viele Entwickler in meinem Feed zumindest richtig beeindruckt darüber sprechen und Cowork ist dann mehr der Bereich für Backoffice Aufgaben.

Matus: Workspaces.

Christoph Piller: Logischerweise steht es auf meiner To-do-Liste, dass ich es endlich mal ausprobiere, zwischen all meinen Terminen etc. Da würde mich aber erstens interessieren, was ihr dazu sagt, ob ihr dazu kommt, etwas auszuprobieren und zweitens natürlich auch an unsere Zuhörerinnen und Zuschauer. Genau, das erstens, bevor ihr da antwortet, und zweitens, was ich noch viel viel cooler finde, was ich mitbekomme, dass immer mehr Leute in meinem Netzwerk versuchen, lokal KI-Modelle zu hosten. Und dass auch die Olamer-Welt mit den Open Source und lokalen KI-Modellen, dass auch die richtig gut werden mittlerweile. Und man so die einfachen

Daniel Matka: Mhm.

Christoph Piller: KI-Use-Cases definitiv damit abbilden kann, was also datenschutzmäßig ein richtig, richtig cooles Ding ist, glaube ich. Dass man auch ein bisschen unabhängiger wird von den großen Playern hier. Genau, das wollte ich jetzt auch mal teilen, auch unsere Zuhörer auch von uns Updates bekommen.

Matus: Jetzt könntest du vielleicht noch erzählen, Cloudworks bis ist.

Christoph Piller: was Cloud Workspace ist?

Matus: Hm.

Christoph Piller: Cloud Workspace ist dann Arbeitsbereich in der Cloud, so quasi virtuelle Maschinen.

Matus: ok. Damit kannst du quasi lokal weiterentwickeln. Ich bin tatsächlich gespannt, ob ein Feed bekommen, weil das ja schon sehr technisch für Prozesse. Das find ich sehr spannend. Ich persönlich hab's nicht mitbekommen, aber das ist deswegen, weil ich leider oder Gott sei Dank wie auch immer auf Germanizer setze. Also ich nutze Germanizer sehr häufig. Deswegen habe ich gar nicht mitbekommen, dass Claude da mit etwas gekommen ist. Ich weiß, dass Claude Court quasi eine Konkurrenz zu meinem Gemini ist, aber ich nutze eher Gemini.

Christoph Piller: Also, tschuldigung.

Christoph Piller: Genau, habe vorhin eine Frage falsch verstanden. Cloud Workspace ist tatsächlich auch, du hast dann so quasi Cloud auf deinem Laptop und kannst aber mit ihm chatten und gibst ihm Berechtigungen, dass er tatsächlich auch Ordner durchsuchen kann, verändern kann, solche Dinge. Es ist, es ist und ich, ich sehe es auch bei Microsofts Copilot, weil der hat auch immer mehr coolere Funktionen und Microsoft inkludiert der Co-Palette auch in die Haus-eigenen Applikationen, so Word, PowerPoint, Teams etc. Und es geht so in eine Richtung und das ist halt für uns als Prozessmanager und oder Automatisierer richtig spannend. Es geht jetzt nicht nur in diese Richtung oder es wird wahrscheinlich der falsche Anwendungsfall sein, ich sage, ich möchte einen richtig großen End-to-End-Prozess automatisieren oder möglichst vereinfachen und automatisieren, sondern es geht tatsächlich so diese mini-daily Aufgaben, die man im Backoffice hat, dass man hier gleich direkt Unterstützung bekommt und dass auch da einem geholfen wird. Das ist das Spannende. Wisst ihr, ich meine?

Matus: Ja, Ich frage mich tatsächlich, wie wird sich das entwickeln in Zukunft? Also gehen wir in Aufgabenmanagement. Wie wird sich eigentlich dein Aufgabenmanagement mit solchen Tools in Zukunft verändern? Wenn du jetzt quasi zu deiner Arbeit kommst und du bist jetzt sehr viel Backoffice orientiert, das ist am Rechner. Welche Aufgabengebiete könntest du mit solchen Tools eigentlich unterstützen? Und was fände das quasi an unserer weil das ist das eher das Teil und das finde ich generell spannend und auch welche Channels werden benutzt weißt du weil sehr viel in der Richtung Prozessautomatisierung heißt du hast dann irgendwie irgendein Tool oder mehrere Tools Daniel weiß über was wir reden so was wie enorm viele Self Service Desks und dadurch dass die Leute doch nicht in diesen Tools sind verschicken alle von diesen Systemen immer noch E-Mails was ich schon katastrophal finde Die besseren sind vielleicht dann integriert in dein Teams, dass du zumindest das Nachricht bekommst. In Tool A hast du jetzt eine neue Aufgabe. das Aufgabenmanagement und Aufgabenverwaltung und damit auch Effizienz steigern, und könntest mit solchen Tools wahrscheinlich besser unterstützen, du, wenn er sich, weißt du, die Sachen gräbt, wenn du etwas machst, wo er halt quasi durchschaut und sagt, okay, für diese kleine Aufgabe brauchst du jetzt nichts machen oder halt der fasst dir das zusammen und dann bestätigst du das nur. Es wird spannend, es wird definitiv spannend. Also da wo nicht komplett voll automatisiert wird und so weiter, wo das ja gut integriert wäre.

Daniel Matka: bin so gespannt, wie sowas sich im Enterprise-Segment ... adaptieren und einsetzen lassen wird. Weil man das irgendwie selber privat nutzt und sich das auf die privaten Laptops zieht ... und es irgendwie seine Daten frei gibt. Das ist seine persönliche Entscheidung. Aber wie sowas quasi im Enterprise-Segment ... umgesetzt und eingesetzt wird, das wird super spannend ... bei den Use-Cases.

Daniel Matka: würde ich gleich eine Sache hinterher schießen, ... ... ich habe mich gerade sehr viel ... bin ... generdet in MIT ... Papers, die quasi ... ... gesagt haben, dieses Basic Prompting, was die letzten zwei Jahre sich aufgebaut hat, wo einfach ... ... die Zeit ... der Templates ... also quasi, man hat mit dem Basic Prompting angefangen, ... dann wurden immer mehr Templates entworfen ... und die Promptlänge wird Stück für Stück ... eigentlich immer länger, weil man immer mehr Kontext mitgibt ... ... und ... dass dieses Prompt-Ding sich auch gerade brutal ändert. Wie promptet man mit was für einer ... mit was für einem Umfang ... ... ist zum Beispiel auch ein Prompt, weil ... aktuell, was mit den bestehenden LLMs ist ... ... der Hintergrund so, dass je länger der Prompt ist, ... desto mehr ... kommt es zu Fehlern, ... bzw. desto weniger ist es akkurat. Oder haben Sie Ihre Interferenz ... große Probleme, das zu verarbeiten? Das ist zum Beispiel ein großes Thema, wo ich ... ... super viel mich jetzt gerade ... Ja, Belize drin bin, da haben die quasi mit auch mit GPT5 die Tests gemacht. Und wenn es darum geht, dass du quasi die Kontextlänge 33.000 Zeichen übertrifft, dann bist du in Richtung der Score Richtung 0 oder Richtung 5 Prozent. Also das ist wirklich brutaler Abflach, also das es richtig runterfällt. Das war wirklich ein spannendes Thema. Also das ist bei mir irgendwie echt viel auch im Feed gewesen, neben den ganzen Klot-Themen. Also irgendwie sind das gerade die zwei großen Halbthemen, die es da entgehen. Ich soll sagen dominiert, aber... Ich weiß nicht, wie es euch geht. Ich würde schon sagen, ich versuche aktiv, mir jede Woche Zeit zu nehmen, mich in den Sachen auch zu belesen, da am Ball zu bleiben. Aber es ist auch wirklich Wahnsinn, wie viel Zeit man dafür aufwendet und jede Woche kommen neue Themen. Ich finde, ist ein bisschen einfacher, wenn man kontinuierlich am Ball bleibt, auch die Kontexte und die Zusammenhänge zu verstehen. Weil wenn man, sagen wir mal, ein halbes Jahr nichts macht und dann wieder anfängt, reinzulesen, dann hat sich das Gefühl so weiterentwickelt, dass man denkt, uff.

Daniel Matka: Der Aufwand ist relativ groß, es ist spannend. Wie seht ihr das?

Christoph Piller: Ja, ähnlich. glaube, das habe ich letztens erst gelesen, ich weiß gar nicht mehr in welchem Zusammenhang. Aber da gibt es so dieses T-Modell, glaube ich heißt das. Das sagt aus, also so wie das T eben ausschaut, T-Shape, dass man auf der einen Seite das breite Wissen hat und da aber

Daniel Matka: Ja, T-Shape, ja.

Christoph Piller: Da reicht es so quasi, dass man die Grundlang kennt und die Zusammenhänge erkennt. Und dass man sich aber in diesem breiten Wissen so quasi seine eigene, und ich sage jetzt nicht Nische, sondern einfach sein eigenes Spezialgebiet raussucht und da dann richtig in die Tiefe geht. Aber trotzdem dann auch immer die Zusammenhänge in diesem breiten Wissen, also nicht nur die Zusammenhänge erkennt, sondern auch die Verknüpfungen ziehen kann. Das ist das, auch für mich richtig schwierig ist, da jetzt nicht irgendwo dann Wissen anzulernen, was ich dann vielleicht nie wieder mehr brauche, wo es einfach gereicht hätte, dass ich so weiß, ok, worum geht, worum es da geht, dass ich nicht so sehr in die Technik da abrutsche, weil ich eigentlich Prozessmanager bin und es für Prozesse nutzen will. Aber ich fühle dich, Daniel, mir geht es in Wirklichkeit so ähnlich wie dir.

Matus: Ja und du wirst das dann bewältigen, Daniel, wenn du das akzeptierst.

Daniel Matka: Das Ding ist, mir macht es ja mega Spaß. Ich glaube, ist ein großer Unterschied, ob man sich zwingt, sich darüber zu informieren oder es macht einem Spaß. Ob man jetzt das siebte YouTube-Video über irgendeinen Schmarrn guckt oder ob man sich solche Sachen released und Spaß dran hat und das als Ausgleich sieht, ich sehe das jetzt nicht als Muss. Ich habe das ja als Arbeit, sondern das ist eher, okay, ... ich liebe es darüber, Podcast zu hören, ... ich liebe es darüber irgendwie, mich weiterzubilden, ... ... auch wenn ich das jetzt nicht weiterbilden nenne. Das ist einfach Freizeit, die ... man beim Laufen oder irgendwas nutzt. So und ... ... ich finde aber trotzdem ... ... aktuell gibt es so viele Podcasts, ... die nur noch davon leben, ... jeder Woche AI-News zu bringen. Das ist ja wirklich verrückt. Das ist ... ... ja bei jeder Woche. entweder die Bubble Corner für irgendwelche Nachrichten, die wieder Sam Altman oder Elon Musk oder irgendjemand verknüpft hat oder verzapft hat, was man darüber reden kann, weil auch die Jungs machen so viel News jede Woche, dass man sagt, da kann man eine ganze Stunde drüber reden, aber auch auf der anderen Seite die technischen Komponente, dass man es einfach jede Woche so viel dazu kommt, so viele neue Erfahrungen kommen. Also das MIT, die School of Management hat zum Beispiel vor zwei oder drei Wochen gepostet. Man braucht nicht mehr den perfekten Prompt. Es braucht mehr so diese innovativen, kreativen Templates. Ich glaube, das ist ein LinkedIn-Post, war das. Ich kann das auch mal teilen, wenn das jemand interessiert ... oder soll mir mal schreiben. Das ist einfach cool. Aber da ist er wieder 10 Minuten weg, wieder was belesen. Ja. Ist cool.

Matus: So ist das Leben. Ich glaube, die Leute sollen sich jetzt nicht verrückt machen. Idealerweise interessieren immer wieder. Deswegen finde ich gerade Podcasts sehr gut. Ich habe auch Glück, dass mein Umfeld sehr aktiv dran ist. Deswegen bekomme ich sehr viel Insights von Freunden und Bekannten. Die, jetzt nicht über die News lesen, werden aber auch nichts verlieren. Die können sich auch irgendwann informieren. Das ist genauso, als wenn jetzt eine neue Medikament kommt oder neue Art von was auch immer, werden wir jetzt auch nichts verlieren, wenn wir das nicht sofort wissen, sondern erst mal dann, wenn wir uns interessieren. Also ganz wichtig ist, dass sich die Gesellschaft ein bisschen beruhigt. Es ist jetzt nicht gut, jemand für zehn Jahre ein Serb-Artikel macht, dann wird er wirklich verloren sein, er zurückkommt. Aber es passiert auch nichts, wenn jemand zwei Monate weg ist und danach sich bisschen informiert. Man muss jetzt nicht nachts überhaupt alle Nachrichten lesen, alle Podcasts und so weiter. Das wird eigentlich in Zukunft Teil von unserem Leben sein, auf irgendeine Art und Weise.

Daniel Matka: Nö, Nö,

Matus: Mich interessiert das auch im Kontext von unserem Leben. Gerade das Thema, du, Christoph, jetzt reingeworfen hast, ist, glaube ich, eine der meistens unterschätzten Sachen. Also wie unterstützen wir Aufgabenmanagement und Arbeit von den Menschen in Zukunft? Ich glaube, wird es immer noch zu wenig gemacht an manchen Stellen. Aber ja, das ist spannend. Es ist spannend, halt was Neues zu sehen. Ich freue mich.

Daniel Matka: Wir drehen das Jeder, bis heute bis hier hin und super viele Vorkass-Folgen, der Prozessphilosophen gehört hat, Glückwunsch. Ihr bittet euch auch jede Woche mit einer Stunde Contentfighter oder eine Dreiviertelstunde. Deswegen, hey, lasst uns heute mal nichts in einer langen Episode draus machen. Lasst uns in Overrated, Unorated kommen. Ich Christoph.

Christoph Piller: Overrated ist... Nein, möchte underrated beginnen. Was ganz wichtig ist, und zwar zu deiner Alltagsfrage, Daniel. Underrated ist, was Neues ausprobieren und was zum ersten Mal machen. In Wirklichkeit sollte man gefühlt jeden Tag was Neues machen, weil das heißt, man lernt jeden Tag irgendwas Neues, was doch absolut lässig ist.

Daniel Matka: Aus Lüt.

Christoph Piller: überrated, overrated ist

Christoph Piller: Uuuh, overrated ist heute richtig schwer, aber wir haben mal so eine richtig positive Folge gehabt, wo wir uns nicht über irgendwelche Linked-in-Heilniss auskürzt haben. Deswegen würde ich tatsächlich sagen... weiß, was overrated ist, Daniel. Overrated ist zu behaupten, wenn man die 91. Folge macht, dass es eh nur noch kurz ist bis zur 100. Folge, weil es sind noch immer zwei Monate. Und ich weiß was, Daniel, overrated. Ich weiß was richtig Gutes jetzt. Overrated ist tatsächlich Alkohol trinken. Also es ist wirklich voll okay, wenn man sagt, ich will keinen Alkohol.

Daniel Matka: Ja. Ach du, ich mach mir da keinen Druck. Das ist alles gut.

Christoph Piller: Soll ich es wieder zurücknehmen? Soll ich mein Overrated wieder zurücknehmen, Daniel?

Matus: So dann, ihr Lost Kids.

Daniel Matka: Nee, nee, passt. Underrated. Und da einfach Shortcut an Spicknav für die wirklich aktive Zusammensuche von den ganzen Experten und solche coolen Umfragen machen. Wirklich Content teilen und Content mit Mehrwert auf LinkedIn teilen. Da ist ...

Matus: Nein, bitte nicht.

Daniel Matka: Ich muss leider sagen, ich wurde auch angefragt, habe es aber nicht geschafft, über so einen großen Fragebogen. Ich habe es nicht geschafft, Endjahresgame irgendwie zu beantworten und mich dafür Zeit zu nehmen. Ich habe es einfach vergessen. Als ich dann den Post gesehen habe, dachte ich mir so, Mist, da war was. Hätte man auch dabei sein können. Egal. Von daher, underrated. Mega cool, was er da unter anderem auf die Beine stellt und viele andere in dem Bereich.

Daniel Matka: Underrated, wie du gesagt hast, Sachen zum ersten Mal machen. Ich liebe es, andauernd neue Sports auszuprobieren. Ich bin aber auch, glaube ich, Mr. Viel zu viele Hobbys. Deswegen ist das nicht immer gut, wenn man sich in etwas Neues verliebt. Und Overrated hast du recht, diese Woche schwer. Ich würde sagen, einerseits irgendwie, so wie ich Matish gesagt habe, immer versuchen, absoluten Nabel der Zeit zu sein und in allem Bescheid zu wissen, weil man kann nicht in allem Bescheid wissen. No way. hat man vielleicht einen sehr, sehr hohen ... Intelligenzquotient, aber ich würde nicht sagen, dass es immer gut ist, allem absolut ... abstrahit sein zu müssen ... ... und sich da selber Druck zu machen. Weil ich sehe das ähnlich, ich ziehe da irgendwie ... die Parallelen zwischen ... ... bei uns auch am Sport, gerade wenn es so Richtung ... Leistungssport geht oder jetzt bei uns ... irgendwie diese Wettbewerbe. Die Leute machen sich so wahnsinnig, ... ... weil sie sich einerseits irgendwie ... ... untereinander vergleichen, andererseits ... mit der Flut an Informationen und an Daten. Die machen sich einfach nur noch wahnsinnig und können Sachen nicht mehr genießen. Manchmal einen Schritt zurück, Sachen wieder genießen und dann passt es auch wieder. Matos!

Matus: jetzt meine beide vergessen. Underrated ist Unterstützung von neuen Bereichen, würde ich sagen. Das hat mir heute gefallen. Einfach Prozessmanagement auch in Bereichen zu bringen, wo das jetzt nicht unbedingt neu ist, aber wo das noch nicht unbedingt eingesetzt ist. Und Overrated definitiv diesen Formoeffekt. Also wenn ihr jetzt eine News heute nicht hört, dann passiert nichts. Ist halt so. Also wenn das jetzt nicht eine News ist, wie die halt geopolitisch notwendig ist. Aber sonst sich jetzt jeden Abend Gedanken zu machen, ich muss noch zwei Stunden News lesen, weil sonst bin ich morgen verloren, das wird nicht passieren. Also entspannen euch ein bisschen. Wenn die Leute sich mehr entspannen, wenig stressen und so weiter, dann werden wir alle besseres Leben haben, besseres Miteinander und so weiter.

Daniel Matka: Dann würde ich sagen, liebe Zürcherinnen, schön, dass ihr wieder eingeschaltet habt zur 91. Episode. Wir stellen den Counter, es sind nur noch neun Episoden bis zu 100. Ich würde das jetzt nicht locken lassen. Und dann würde ich sagen, schön, wenn euch die Episode gefallen hat, teilt sie unter euren Kollegen, unter euren Freunden. Und bis nächste Woche, Donnerstag, ihr wisst, ist Prozess Philosophentag. Ciao, ciao.

Matus: Das ist sehr kurz.

Matus: Ciao.

Christoph Piller: Tschüss, Baba.

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