Prozessmanagement zwischen Scanner und Cloud

Shownotes

Papier ist nicht das Problem. Der Prozess dahinter ist es. In dieser Folge holen die Hosts mit Christian Heckmann einen Gast aus einer Branche an den Tisch, die viele unterschätzen: Druck- und Dokumentenwelt. Und genau da wird’s plötzlich hochrelevant, weil Scanner, PDFs und DMS-Systeme in der Praxis oft der eigentliche Prozessstarter sind. Du erfährst, wie sich die Reise von „Kopierer liefern“ hin zu Cloud, Low-Code und KI-gestützter Automatisierung entwickelt – und warum Datensouveränität dabei immer stärker zum Entscheidungskriterium wird. Im Gespräch geht es auch um den PDF-Moloch, Schattenprozesse im Backoffice, und warum „ein PDF ablegen“ noch lange keine Digitalisierung ist. Außerdem bekommst du ein greifbares Beispiel, wie allein über Scan-Daten Prozesspotenziale sichtbar werden können – inklusive der Diskussion, was passiert, wenn Unternehmen Papier loslassen, aber Prozesse nicht mitdenken. Hör jetzt rein und teile die Folge mit deinen Kolleg:innen und in deinem Netzwerk.

Abschließende Worte: Danke, dass ihr wieder eingeschaltet habt! Eure Meinung ist uns wichtig! Schreibt uns gerne euer Feedback und eure Gedanken zur heutigen Folge.

Wir hoffen, dass euch diese Folge genauso viel Spaß gemacht hat wie uns. Freut euch auf die nächste Episode, wo wir euch mehr über uns und unsere Erfahrungen erzählen werden. Bleibt neugierig und bis bald!

Kontakt & weiterführende Links: Habt ihr Fragen oder möchtet mehr über die besprochenen Themen erfahren? Kontaktiert uns gerne über unsere LinkedIn-Profile.

Matúš: https://www.linkedin.com/in/matusmala/

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Daniel Matka: Einen wunderschönen guten Tag liebe Zuhörner unseres Podcasts. Schön, dass ihr wieder eingeschaltet habt zur nächsten Episode der Prozessphilosophen. Heute, Matos, haben wir uns einen Gast eingeladen. lieber Christian, wie geht es dir?

Matus: Was?

Matus: Mmh.

Christian Heckmann: Mir geht es gut, vielen lieben Dank. Ich bin begeistert bei euch sein zu dürfen. Ich freue mich tierisch drauf, wirklich.

Daniel Matka: Sehr cool. Mati, wie geht's dir?

Matus: Mir geht es gut. Letzte Woche war es bisschen schwer, war bisschen erkältet. Aber mittlerweile geht es. Ich bin immer noch ein bisschen müder, aber alles andere ist sehr gut. Ich freue mich auf das zweite Gespräch mit Christian, weil lustigerweise ... wir uns kennengelernt in den anderen Podcasts, ich mache, also in der Klartext KI und ich habe mir ganz sehr gedacht und ich habe auch Alvine Parallel geschrieben, wolltest du mir gefallen tun, dass du einen Gast eingeladen hast, der so viel über Prozesse spricht. Deshalb habe ich mir gedacht, lass uns einfach hier bisschen austauschen, das wird auch Daniel interessieren und deshalb freue ich mich, dass der Christian da ist, der sich als digital Rockstar bezeichnet.

Daniel Matka: Okay Christian, jetzt bräuchte ich einen kurzen Also ich glaube, ich und unsere Zürcher haben dann ein kurzes Intro. Elevatorpitch über dich, let's go.

Christian Heckmann: Elevatorpitch. Ich bin derjenige, der in einer sehr verstaubten Branche das sagt, was sich keiner traut zu sagen.

Matus: Das ist aber sehr politisch ausgedrückt. Ich hab gedacht, das wird ein Rokstar.

Christian Heckmann: Also pass auf, bin... Ich habe mir schon gedacht, ja. Also, jahrelang bei der Kunika Minolta als Lead Consultant gearbeitet. Das ist tatsächlich ein Consultant direkt in einem Sale. In meinem Herzen schlagen zwei, in meiner Brust schlagen zwei Herzen, sorry. Eine ganz klassisch, der Seller und das andere Herz ist der Techie und beides verbinden...

Daniel Matka: Ich habe nur ein Merkfragezeichen im Übungskopf.

Christian Heckmann: tatsächlich Prozesse. diese Branche, in der ich halt arbeite, das ist halt wie beschmutzen Papier. Man merkt gerade, Daniel, ich sage genau das. Ja, genau richtig, genau richtig. Und ich finde das Thema eigentlich wirklich langweilig, weil es ist halt wie wir beschmutzen das Papier und dann hört es auf, aber der Prozess geht weiter.

Daniel Matka: Ich wollte gerade sagen, Konika Minolta sagt mir die ganze Zeit was. Irgendetwas mit Drucker, oder?

Christian Heckmann: Und ich kommuniziere halt auch mit dem Kunden, mit Kollegen den Gedanken, das Spiel, wie geht es tatsächlich weiter? Und das kommuniziere ich auch ganz klar zu dem Kunden. Lass uns mal lieber das angucken, was sinnvoll ist, was wirklich Mehrwert bringt und was uns allen auch weiter in die Zukunft fördert.

Matus: Also Christian, wir werden beide sehr wahrscheinlich ein bisschen Déjà-vu haben. Weil ich dir sehr wahrscheinlich die gleichen Fragen gestellt habe. Das Gute ist, ich vergesse das manchmal. Aber du bist seit, ich glaube, 2015 bei Konico Minolta. Was mich interessieren würde, hast du früher einfach nur Beschmutzungsgeräte verkauft und wie hat sich dein Leben, dein Job geändert oder wie hat sich generell das Leben von euren Kunden geändert? Weil ich stelle mir das vor, früher hat man eigentlich so Drucker verkauft und dann halt die gemietet wahrscheinlich und dann immer größere Drucker verkauft. Aber du sagst selber, ist jetzt nicht mehr so.

Christian Heckmann: Also die Evolution geht halt auch in unserer Branche einfach weiter. Früher war es, ich trenne das jetzt mal von meinem Entwicklungsgrad zu heute und ich gucke jetzt erstmal nur auf die Branche. Die Branche hat klassisch, früher, kennt es sicherlich, nur ein Kopierautomat geliefert. Da hast du ein Stück Papier oben drauf gelegt und das kam halt das ganze Kopier zwei, drei Mal raus. Dann irgendwann haben die Systeme Netzwerkkabel gekriegt, also Drucker. Dann konntest du halt auch Bits und Bites rein schicken und es wurde ein Ein Blatt, bedruckt. Die nächste Evolutionsstufe ist das Thema Ich scanne. jetzt scannen wir, wir erzeugen einen TIF, einen PDF und dann kommen wir auch schon ganz schnell zu dem Thema DMS, ECM.

Daniel Matka: Jetzt kommt bei mir eine Lampe nach der anderen, weil ich bin in einem Projekt mit Behörden und ganz ehrlich, der Drucker ist mein liebster Prozessstarter. Ne, ne, Entschuldigung, nicht der Drucker, der Scanner.

Christian Heckmann: Genau ist das.

Matus: Ja, aber Daniel, uns, also ich mag diese Analogie von Christian, lass uns daran einigen, dass wir das nämlich Beschmutzungsgerät nennen und ich bin noch gespannt, wie du das andere Gerät nennst. Das hat er noch nicht benannt.

Daniel Matka: Okay. Weiter,

Daniel Matka: Na warte, Scanner ist kein Beschmutzungsgerät, Scanner ist ein...

Christian Heckmann: Jetzt geht es aber die Reise ist ja noch nicht zu Ende. Das Thema ECM bzw. DMS ECM, war ja Thema, das ist vor 10 Jahren, vor 15 Jahren ist das ein richtig relevantes Thema in dieser Branche gewesen. Der nächste absolute Hype und das kennt ihr sicherlich auch aus der IT, Automatisierung, Low-Code und so weiter und so fort, ist das Thema der Cloudifizierung. Es geht halt alles in die Cloud.

Daniel Matka: Ja.

Christian Heckmann: Dann kommen die Kunden die Ecke und sagen, wie sieht es denn aus? Können wir eventuell auch diese Print Services aus der Cloud haben? Und somit scanst du auf einmal auch in die Cloud. Und dann kommt die Analogie hin zu den Low-Code und No-Code Plattformen. Microsoft, Power Automate, Power Platform. Das ist so. Und jetzt gerade natürlich in aller Munde das Thema KI. KI, Automatisierung, Daten, Rack-Systeme. Und so geht die Story weiter. Und wir reden gar nicht mehr über Papier, sondern möglicherweise mit dem Kunden über eine KI-gestützte Automatisierung mit Blick auf andere Themen, die weltpolitisch aktuell passieren, auch mit der Datensouveränität und eigene React-Systeme, die er sich wiederum bei sich ins Netzwerk holt.

Matus: Dreht sich immer noch etwas rund beschmuste Papiere?

Christian Heckmann: Das ist der Startpunkt. Daniel, du hast es vorhin gesagt. Du hast ein Thema mit Behörden. Der liegt überall Papier rum. Und wenn du das Thema als Startpunkt nimmst, Papier, Scanner, ist das der Anfang der Story.

Daniel Matka: Klar. Oder?

Daniel Matka: Also ich zitiere dich ab morgen. Ich gehe morgen zu dem Projektleiter in dem Behördenprojekt und sage, hey, ihr seid 15 Jahre zu spät dran. Hat Christian gesagt. Bei DMS. Die führen gerade ein DMS ein. Genau, fünf größere Behörden tun sich zusammen, aber führen ein DMS ein, von ihren riesigen Papierstapeln wegzukommen.

Christian Heckmann: Es ist so. Es ist so. Ja.

Daniel Matka: Natürlich spricht man da auch von, scannen Dokumente, weil sie einfach noch sehr viel Briefvorkehr bekommen im behördlichen Umgang. Scannen diesen dann natürlich ein, lesen ein mit einem OCR-Modul, wird quasi alles mögliche indexiert, ausgelesen und ich glaube wir müssen da jetzt keine Hemdrausmacher, auch Matos. Wir sind an dem Thema dran gewesen, wie man das quasi aus den ausgelesenen Daten dann ein Modul aufbaut, entwickelt, dass man ein Graph entwickelt, also aus den Informationen sich ein Graph erstellt und damit dann weiterarbeiten kann, chatten kann. Das Wissen, was sich in unglaublich vielen Dokumenten, ja wie soll ich sagen, versteckt. Ja, wirklich, sehr, sehr wirklich versteckt, weil ...

Matus: versteckt.

Daniel Matka: Ganz ehrlich, meistens wird es ja noch in irgendeinem Laufwerk abgelegt. Laufwerk, besten noch das persönliche Laufwerk, wo es nie jemand wiederfindet, weil es in sieben Unterrunden ist, wo kein Mensch danach suchen würde. Und ich glaube, wir reden so viel über BPM, BPMN und alle möglichen Systeme. Und oftmals vergisst man doch, wie ... Also genau die Welt so ist, wie du sie beschrieben hast. Und ich würde sagen von Cloudifizierung und von ... ... das wäre jetzt die Frage, die ich dir stellen wollte. Von Cloudifizierung und ... wir haben ein eigenes Rackmodell. Wie viel Prozent ... ... der Gespräche oder wie viel Prozent der Kunden ... ... siehst du da schon? Ist es ein Großteil? Ist es gerade Leute, die vielleicht eher ... eine Idee haben und dahin wollen oder?

Christian Heckmann: Ich glaube Matus weißt das, wie ich über das Thema KI-Hype denke. Also ich bin da sehr realistisch. Wenn man in dieser LinkedIn-Blase ist und du guckst mal links und rechts, da gibt es diese ganzen Solopreneure, Entrepreneure, die dir wirklich erzählen, ja komm her. Irgendwas mit Donuts.

Daniel Matka: Okay.

Matus: Und Daniel hat für die eine besondere Name.

Daniel Matka: Nee, LinkedIn-Haini's.

Matus: Nein.

Christian Heckmann: Link den Hainis. Okay, ich hatte vor kurzem irgendwas mit... Ich Matos, das hattest du erzählt, dass mit diesen Donuts von außen ganz toll und innen drin ist halt einfach nur ein Loch. Es wird halt ein Nichts. Also es wird halt viel erzählt, wie man was machen kann. Es werden halt super Prozesse gezeigt. Aber jetzt mal ganz ehrlich. Wir in unserem Business suchen natürlich auch Lösungen, die replizierbar, skalierbar sind. Wenn wir bei einem Kunden eine entsprechende Umsetzung machen, ist es für alle wichtig, dass diese Umsetzung auch supportbar ist. Also dieses Ding soll ja nicht nur jetzt laufen, sondern auch in einem halben Jahr und in Jahr und in zwei Jahren, wenn dann irgendwas in die die Grützen geht, soll man auch das Ganze möglicherweise wieder zum Laufen bekommen und

Daniel Matka: Ja.

Christian Heckmann: vielleicht auch mal schauen, ob das, was ich dort gebaut habe, überhaupt in 18 Monaten noch Sinn macht oder ob man danach feilen sollte. Und das ist ganz ganz wichtig.

Daniel Matka: Also ihr seid jetzt nicht die klassischen McKinsey-Berater, die in ein Konzept bauen und danach weg sind. Nein, Spaß, ich will ja niemanden diskriminieren. Wie ist deine Reise in dem ganzen Thema?

Christian Heckmann: Da ich seit dem 1.12. Digital Innovation Manager bei Kunica Minolta bin, ist es cool, Ist es tatsächlich so, dass solche Themen für mich zukünftig immer wichtiger werden? Also ich war jetzt letzte Woche in München auf einer Partnerveranstaltung, wo es ausschließlich um KI-Lösungen

Daniel Matka: Spannender Titel.

Christian Heckmann: für IT Service pur weiterging. Und da ging es darum, wie Alternativen zum Beispiel zu Copilot-Plattformen, diese Chat-Agents, es ging darum, möglicherweise auch Cloudsysteme, Cloudprovider aus Deutschland, aus Europa, den Hyperscalern aus den Staaten entgegentreten, welche Möglichkeiten wir heutzutage zum Beispiel haben. In diesem Bereich erfährt man immer mehr, dass dort extrem viel Wissenschaftsarbeit getätigt wird. Wenn wir über deutsche Service Provider sprechen, die gehen dann über Universitäten in den Markt rein und da werden wirklich große Themen, große Prozessarbeiten, Automatisierung, auch KI-gestützt, mit Universitäten für Kunden gebaut. Also richtig, richtig geilen heißen Scheiß. Und das Thema Datensouveränität mag vielleicht auch nicht jeder glauben, aber viele Hersteller treiben das extremst voran. Und je nach Kundenklientel, mit dem du sprichst, hat man da auch schon ein offenes Ohr für, beziehungsweise die kommentieren das.

Daniel Matka: Aber jetzt gleich die Frage hinterher, weil wir sind doch irgendwie Prozessmanager und Prozessautomatisierungsweltmeister geführt in Deutschland. Zumindest was die Tools angeht auf der anderen Seite. glaube, ich sehe relativ viele Tools, aus dem Dachraum kommen und es kommt schon noch eine relativ große Sparte, die aber auch aus dem amerikanischen Raum kommt. Wenn du es dir jetzt aussuchen dürftest, könntest und vielleicht ein paar Rahmenbedingungen wirklich eine große Rolle spielen, würdest du dann überhaupt noch auf eine amerikanische Lösung setzen oder würdest du immer sagen, okay, ab. Jetzt mit den Rahmenbedingungen versuchen wir es im Dachraum zu nehmen, auch wenn es vielleicht...

Matus: oder europäisch.

Christian Heckmann: Also mein Wunsch wäre ganz klar mehr Dach.

Daniel Matka: Okay? Ja, europäisch, ja sorry.

Matus: oder europäisch.

Christian Heckmann: Oder europäisch, genau.

Daniel Matka: Weil es spannend, ob du das jetzt im KI-Segment dir anschaust ... oder auch bei uns im Low Code, No Code ... oder selbst im Automation-Bereich. Es gibt große Plattformen, die kommen aus dem ... amerikanischen Bereich, die sind schon jahrelang etabliert, ... groß. Es gibt Bereiche trotzdem, die aber auch aus Deutschland kommen ... ... und wo ich mich manchmal immer wieder frage, ... wir hatten letztes Jahr so eine Folge gemacht ... mit Matos und Christoph, wo wir so ein bisschen uns über die ... öffentlichen Ausschreibungen der Bundesregierung aufgeregt haben, dass da nicht eine einzige deutsche oder europäische Plattform den Zuschlag bekommen hat, sondern es nur amerikanische Riesenplattformen

Matus: und Appien für die, die mitgehört haben.

Daniel Matka: Ich wollte jetzt gar nicht drum herumschiffen, Matish. So und ja, es ist spannend.

Matus: Mir klar, deswegen habe ich das klargestellt.

Matus: Es gibt aber sehr viele, also gerade im Prozessmanagementbereich, was ja die Domäne von Deutschen ist am Ende, mit ARIES und alle anderen, also ARIES, Camunda, meine Flowable ist ja Schweiz und so weiter, heißt du ja sehr viele, sehr viele Tools in Zelonis, damit wir das wirklich, wir haben so viele Tools im Businessprozessmanagementbereich, dass wir da halt gar kein Problem haben. Wo ich aktuell Probleme sehe, gerade die anderen Plattformen, diese ganzen KI-Lösungen und alles. Da sind die Amerikaner einfach viel stärker.

Christian Heckmann: Zur Platzierung der unterschiedlichen Low-Code- oder No-Code-Plattformen verfolgen die Amerikaner, weil so bisschen Revue passieren, auch mitunter einen ganz anderen Angang. Dieses Citizen Development, welches die positionieren, schon vom Marktangang her und von der Marktdurchdringung sehr geschickt. Wir sehen es zum Beispiel bei uns auch. Wir arbeiten wie jeder große Konzern, hauptsächlich mit Microsoft.

Matus: Mmh.

Christian Heckmann: Und dementsprechend ist auch das Thema Microsoft Power Plattform überall vorhanden. Das wird halt als Citizen Development Plattform genutzt. Großes Problem ist halt nur, dass wenn du da so 25 Kollegen hast, die wirklich ...

Daniel Matka: Mhm.

Christian Heckmann: abteilungsübergreifend auch mal so eine automation bauen und nicht nur ich verschiebe automatisch nach irgendwelchen triggern oder kriterien meine mail in ein postfach und setze ein flag in sharepoint sondern wirklich über abteilungen weg kann das ja irgendwann auch mal zu einem zu einem problemchen werden

Matus: Ja, das ist gerade in Richtung von so richtig relevanten Prozessen spannend. Viele Tools sind einfach nicht so weit wie die klassischen Prozess-Orchestrierungstools, die schon seit Ewigkeit in Einsatz sind, die deren Probleme hatten. Gerade die Bauplattform hat gerade auch Herausforderungen in der Richtung von Versionierung, von Migration und so weiter, weil das so einfach ist zu nutzen. Aber irgendwann musst du sagen, die bestehende Prozesse migrieren, schauen, was passiert danach, wer welche Maske zu erfüllen bekommt und so weiter. klassische, was man eigentlich macht, damit du das System halt produktiv einsetzen kannst und nicht nur so, ok, ich habe das jetzt für mich gemacht.

Daniel Matka: Drop table.

Matus: Und da entstehen auch neue Tools und da bin ich gespannt, wie das funktioniert. Und klar, was man sagen muss, wenn man keine Governments einsetzt, dann reden wir auch knallhart über einen Schatten-IT. Und dann ist die Frage, ist das ein guter Schatten oder ein schlechter Schatten?

Daniel Matka: Das Spannende ist, ich habe gerade nebenbei mal fix den ... Gardner Magic Quadrant aufgemacht. ServiceNow ist amerikanisch. Microsoft ist amerikanisch. Salesforce ist amerikanisch. Apian und Pegasus sind amerikanisch. Der ist schon sehr dominiert.

Matus: In diesen großen Plattformen sind die sehr gut entwickelt. Was mich interessieren würde, Christian, du kommst aus einer Company, nicht aus Amerika steht, sondern eher aus asiatischem Raum, Japan, Habt ihr da keinen Einfluss oder gibt es da keine Tools, wo man sagt, boah, das habt ihr vergessen? Es gibt da halt auch sehr starke Tools, sagen wir es so, Japan.

Daniel Matka: Japanisch noch

Matus: Südkorea oder sowas weißt du. Also wirklich halt so asiatischen Raum. Also Asiatisch, mindestens China, weil wir können halt die ganzen chinesischen Möglichkeiten wiederum, die hier auch jetzt nicht unbedingt beliebt sind aktuell. Aber gibt es nicht Konkurrenz zu diesen großen Plattformen auch aus Japan oder Südkorea?

Christian Heckmann: Doch, doch, haben... Also, du musst dir vorstellen, dass das Portfolio, welches aus Japan definiert wird, zwei Hände voll umfasst. Wir haben ein Co-Business, dazu gehören halt die Hardware-Systeme und zu diesem Co-Business gehören dann zwei Hände voll an Produkten, die wirklich jede Landesorganisation für sich selbst auch als primäres Produkt... mit vermarkten muss. Die Struktur von Kulika Minolta sieht halt so aus, wir Japan als Mutter haben, dann haben wir unterschiedliche Divisions und dann haben wir zum Beispiel Europa ist eine Agentur und jedes Land darunter ist wiederum eine eigenständige GmbH. Also es ist relativ schwierig auch von der Marktdurchdringung dann zu sagen, dass die

Daniel Matka: Ja.

Christian Heckmann: Japaner in Tokio sagen, pass auf, sämtliche Länder in Europa verkaufen jetzt zum Beispiel diese fünf Produkte oder noch mal zusätzlich diese fünf Produkte. Das weiß mittlerweile auch jeder Europäer, dass wir einfach zu unterschiedlich in vielen Bereichen sind. Wir haben Kollegen, die in Osteuropa sitzen, die sind extrem weit, was das Thema Microsoft angeht. Die bauen die die

Daniel Matka: Ja.

Christian Heckmann: Apps und so weiter und so fort. ist wirklich schon ein extrem großes Kino. Und auf der anderen Seite, wenn wir da die Portugiesen oder Spanier sehen, die fassen das nicht an. Gar keinen Bock drauf. Weil halt auch deren Klientel, der Markt, halt wiederum ein ganz anderer ist. Zu der Eingangsfrage von dir, Matos, ob Japan da nicht irgendwie gegensteuert? Doch, tun wir. Also wir haben ein großes, großes Joy-Venture mit der Firma FPT.

Daniel Matka: Mhm.

Christian Heckmann: Das ist ein großer Software-Entwickler, sind weltweit unterwegs, arbeiten auch mit vielen großreigenden namhaften DAX-Unternehmen zusammen und die entwickeln mit uns zum Beispiel an einer AI-Plattform weiter, die erstmal sehr core-nah ist, aber nach hinten, was die Schnittstellen API-Technologien betrifft, schon sehr offen ist.

Matus: Krass! Das ist spannend, ist wirklich spannend. Ob die dann auch Probleme mit Übersetzung haben, wenn die nach Asien gehen, das würde mich auch interessieren. Es ist ja bekannt, es viel einfacher ist ein Tool aus Europa nach USA zu bringen. Sprache und Buchstabe sind ähnlich. Also wenn du jetzt anfängst das in chinesischen, japanischen Bereich, wo halt die Buchstabe einfach komplett anders sind und Darstellungen vielleicht nicht passen und so weiter. Das würde mich interessieren, ob die auch weiss wer sie sind, weißt du, gleich Probleme haben. Aber du hast... Du hast... über Prozesse gesprochen und du hast auch in Titeln sowas wie... Warte, jetzt warte ich bis der Banner da kommt. Anfang your print Prozesses. Was sind die häufigsten Prozesse die du quasi umsetzt? Unabhängig von deiner zukünftigen Rolle als digitaler Innovationsmensch. Was sind die Prozesse? Also wie kann man sich das vorstellen, was für Prozesse sind das, die du quasi umsetzt tagtäglich?

Daniel Matka: Innovationsmanager.

Christian Heckmann: Genau ist es.

Christian Heckmann: hat sich komplett gedreht. glaube, Matus da hatten wir auch schon mal ganz grob darüber gesprochen. Daniel, du kennst es sicherlich auch. Noch vor 5, 6, 7 Jahren war es einfach so, dass du 15, 20 klassische Dokumententypen hattest, die du bei einem Kunden ansprechen konntest. Und wir machen jetzt zum Beispiel bei dir den Eingangsrechnungsprozess. Oder wir machen bei dir einen schönen Bestellprozess usw. Das ist der Angang gewesen, wo wir damals bei einem Kunden aufgeschlagen sind. Das funktioniert nicht mehr. Du hast E-Rechnungen, Zugpferde, du hast das Papier als solches nicht mehr.

Daniel Matka: Wirklich?

Daniel Matka: Ja gut. Okay.

Christian Heckmann: Jetzt ist es so, dass viele Kunden natürlich sagen, pass auf, wenn ich schon keine Rechnung mehr drucken muss und keine Rechnung mehr im Papierform erfasse, dann kann ich doch eigentlich auch gleich das Angebot, die Bestellung, die Auftragsbestätigung, den Lieferschein und alles was da drum herum gehört auch digitalisieren. Bei QIIM zum Beispiel ist das so. Das einzige was wir noch irgendwie ausdrucken ist durch unsere Spedition ein Lieferschein, der mit auf das Stück Hardware drauf kommt. Sonst wird bei uns nichts mehr gedruckt. Ist alles digital. Und so sieht es halt bei vielen anderen Firmen auch aus. Du kannst aber, und das machen unsere Kollegen aus dem ITS, das ist unsere IT-Tochter, da die sind extrem stark, das Thema DMS und ECM angeht, die gehen klassisch im Mittelstand über so Themen wie Patientenakte, Kundenakte. Das ist der Angang, den man heutzutage im ECM macht und dann prozessual weiter betrachtet. Gesetzliche Anforderungen, wie zum Beispiel das Thema Zugpferd. Es gibt viele Kunden im Mittelstand, ich glaube immer noch. die das nicht sauber integriert bekommen. Wie empfange ich zum Beispiel eine Zugfahrtrechnung oder eine X-Fahrtrechnung? Wie kriege ich die sauber in mein CRM-System rein? Wie Katastrophe? Das ist zum Beispiel ein Thema, wo unsere Kollegen ganz klassisch auch Mittelstand auf den Kunden zugehen und da Unterstützungsleistungen bieten. Wir haben auch unterschiedliche Kunden. Also wir haben wirklich

Daniel Matka: Ich kann dir nicht zustimmen. Wirklich.

Christian Heckmann: Kunden bis in den Enterprise, in den DAX Bereich, große Konzerne. Ihr könnt euch vorstellen, da brauchen wir nicht ankommen und sagen, pass wir digitalisieren euren Rechnungseingangsprozess. Das ist bei denen meistens schon über SAP gemacht und so weiter und so fort. Hier fokussieren wir uns ganz klassisch auf den Backoffice Bereich. Also überall da, wo die jeweiligen Systeme stehen, wo ein Papier reingeht, wo eins rausgeht, das ist der Anfang, Mitte oder Ende eines Prozesses. ist immer so. Und der Prozess von? Von irgendetwas. Wenn wir dort mit Kollegen aus der IT-Abteilung führende IT-Kollegen sprechen oder auch auf C-Level, fragen ganz provokant... Open and honest auch nach wie ist denn dein Digitalisierungsgrad. Wir haben da so eine Darstellung von eins bis fünf. Da kann man unsere Reise auch ein bisschen gegenlegen. Dann kriegen wir ganz oft das Feedback. Lieber Hekmar, liebe Kulika, Minolta, wir sehen uns da schon an der vierten Position. Wenn wir aber dann auch sagen, pass auf. Wir reden nicht über deine Wertschöpfungskette, also nicht hier, da wo du tatsächlich etwas produzierst, wo du automatisch deine Rechnung erstellst, deinen Liefer, deinen Versand ansteuerst, sondern wir gucken mal bei dir ins Backoffice, in die HR-Abteilung, in die Sales-Abteilung, da wo die Produktionskollegen sitzen. tagtäglich am pc und wo halt auch die die drucksysteme wie sieht es denn da aus wie optimiert seid ihr denn dort mit euren prozessen dann kriegst du ganz oft ein fragezeichen als feedback zurück weil das was dort gemacht wird ist mitunter gar nicht bekannt die wissen es gar nicht jetzt haben wir einen riesen vorteil und zwar wir wissen wie viel die systeme dort machen wir haben

Christian Heckmann: Es hört sich total dämlich an und total einfach eigentlich. Aber wir haben die Kilometerleistung von so Multifunktionsgerät. Was wird gescannt, was wird gedruckt. Wir können das über eine lange Zeit darstellen. Wir sehen Peaks, sehen wie viele Leute haben damit gearbeitet. Das können wir alles auswerten, also anonym. Und wir können dann mit den Abteilungen noch sprechen. die sind ganz klar die Frage stellen, was macht ihr denn da? Das was du dort einscansest, sagen wir mal ganz ehrlich, und das ist genau das was du da schon gesagtest, es wird etwas eingescannt und dann wird es irgendwo in ein Home-Folder abgelegt oder in ein Mail-Postfach. Und was passiert dann?

Matus: Jetzt überlegt man, das ist eine Prozessoptimierung über Scanner.

Daniel Matka: Wirklich, ich musste gerade lachen, aber eure Prozessoptimierung über Scanner, die würde sicher im jetzigen Projekt denken, what the fuck was macht ihr?

Matus: Das ist aber eigentlich schon eine schlaue Idee. Dadurch, du messen kannst, wie viele Dokumente da quasi kommen und so weiter, kannst du rein theoretisch ziemlich gut berechnen, wie viel du optimieren kannst, wenn du dann noch weißt, was für Templates da reinkommen. Also wenn man jetzt sagt, man analysiert die Daten vielleicht nicht außerhalb von EU, halt drin, könntest du gegebenenfalls noch herausfinden, das waren 80 % der Dokumente, sind gleiche Template.

Daniel Matka: Das ist echt spannend.

Matus: Und wenn 80 % der Dokumente gleich tab lesen, dann können wir diese Prozesse digitalisieren. Und noch besser sagen wir es, noch besser als jetzt einscannen. Das schon sehr spannend.

Christian Heckmann: Wir haben einen Kunden. Sorry Matos, wir haben einen Kunden, scant auf 550 Systemen im halben Jahr 4,5 Millionen Seiten Papier.

Matus: Nö, komm.

Christian Heckmann: 4,5 Millionen Seiten scannt er. Das ist eine dezentralisierte Struktur bei dem Kunden. Das ist komplett weird. Dieser Prozess sah vorher so aus, dass Liefer- und Eingangsrechnungen, die dezentral werden verarbeitet, die wurden dann über die interne Logistik zentral geliefert und dann von 30-40 Mitarbeitern jeden Monat erfasst, also manuell erfasst.

Matus: Sehr viel Papier.

Christian Heckmann: wiederum ins SAP zurückgebucht. Wir haben bei dem Kunden einen Prozess implementiert, dass er an Ort und Stelle sofort seine Rechnung oder seine Liefercheine einscannen kann. Die werden klassifiziert, verschlagwortet und dann sofort wieder zurück ins SAP gebucht. Jetzt mag das vielleicht der ein oder andere nicht hören, aber wir haben 30 30 Personen konnten wir aus diesem Team rausnehmen, sodass die in der IT jetzt oder in der Buchhaltung andere Aufgaben tätigen können. Das ist ein Berg, was die einscannen. ist unfassbar. Das haben die FUR mit der internen Logistik gemacht. Das ist ein blöder Prozess, aber wir kriegen es einfach nicht anders digitalisiert. Oder weiter optimiert diesen Prozess.

Matus: Das sind sicherlich noch viele Firmen, die mehrere Standorte haben. Am Standort arbeitest du digital, E-Mails und so weiter. Dann lässt du das ausdrucken. Die ausgedruckte Version geht dann durch Post oder so was. Dann wird das unterschrieben, gelesen, was auch immer, wieder gescannt, wieder ausgedruckt und so weiter.

Christian Heckmann: Mhm.

Matus: Wie siehst du die Zukunft von Druckmedien im Businessbereich? nicht, dass man sagt, Bücher gibt es ab morgen nicht mehr, aber die Zukunft von Druck im Businessbereich.

Christian Heckmann: Du musst unterscheiden nach Größe und Alter des Unternehmens. Je größer und je älter das Unternehmen, desto mehr Schattenprozesse hast du dort. Und desto mehr wird halt zwischen den Kollegen mal ein Papier geteilt. Neue Unternehmen, also ich heutzutage, wenn ich mich selbstständig machen würde, ich würde alles automatisieren, alles digitalisieren, ich bräuchte für die Kundenkommunikation nicht ein einziges Blatt Papier mehr. Das einzige was ich bräuchte wäre ein Schmierzettel, sowas was auch aktuell vor mir liegt, weil ich liebe das Thema Papier und Schreiben. Das wäre aber alles. Wir haben im letzten Jahr einen wirklich wirklich spannende Termine mit sehr, sehr, sehr großen Kunden gehabt. das war erst mal nur im ganzen Kreis mit dem Einkäufer. Und da habe ich ein bisschen provokant gesagt, wir lassen uns doch mal über die wirklich spannenden Themen sprechen, und zwar wie kriegen wir möglicherweise das Druckvolumen runter, beziehungsweise was müssen wir machen, damit sie zukünftig eventuell gar nicht mehr drucken? Auf lange Sicht gesehen. Wir machen zusammen eine Journey.

Daniel Matka: Mhm.

Christian Heckmann: Wir fangen erstmal bei dem Startpunkt X an.

Matus: Wie krass ist das? Sorry, dass ich dich unterbrechen muss. Wie krass ist das? Jemand von einem Druckerhersteller sagt einfach, lasst uns einfach ausgedruckte Teile einfach auf Zero zu pushen. Habt von Kodak gelernt oder was los?

Christian Heckmann: Nein, aber es ist doch der menschliche, der normale Menschenverstand. Die Reise geht doch einfach so weiter. Und wenn wir das nicht machen, ich habe vor Jahren mal zu einem Kollegen gesagt, da kommt dann irgendwo ein Scriptkit die Ecke, das hat dann ein Silvernugget gefunden und disruptiert den kompletten Markt. Und dann stehen wir alle da. Dann sind wir keine Konkurrenten mehr, da sind wir nämlich Mitbewerber, die sich rings im Kreis hinsetzen und ja, lasst denk einfach die Story zu Ende.

Matus: Ja.

Matus: Ich finde es mega.

Christian Heckmann: Der Einkäufer hat mich auch gefragt, Herr Heckmann, Sie kannibalisieren ja Ihr eigenes Business. Ja, tun wir. Aber ist ja ausweglos. Es gibt ja keine Alternative. Wir müssen darüber ja reden. Weil Sie als Kunde wollen ja auch das Ganze optimiert haben. Ihr Ansatz ist ja zukünftig auch immer weniger Geld dafür zu investieren. Das bedeutet im Cashless, Sie müssen ja auch in Richtung Digitalisierung mehr machen.

Matus: Mmh.

Christian Heckmann: Ja, aber wir werden niemals papierlos. Das war die Antwort. Es ist ein sehr, sehr großes Unternehmen, extrem groß, weltweit aktiv und hat eine Geschichte von 150 Jahren. Und sie sagten, wir wissen, dass wir eine Schatten-IT ohne Ende haben, aber wir werden es halt einfach in den Bereich nicht optimiert bekommen. Das, bei uns höchste Priorität hat, ist halt die Produktion. Und da reden wir über Millisekunden.

Daniel Matka: Ich finde es super spannend. hatten auch lange diskutiert, gerade auch Richtung Change Management ist das Thema ja unglaublich spannend. Wie es jetzt lässt sich für uns einfach zu erzählen, irgendwie, keine Ahnung, alle irgendwie zwischen 30 und 40. Wenn wir uns irgendwie digital umstellen, kein Ding, oder wenn wir ein neues digitales Tool haben, arbeiten wir uns zwei Tage ein und dann passt das irgendwie. In dem DMS Projekt sind zum Beispiel viele, die wirklich Anfang 60 sind, die quasi noch zwei, drei Jahre bis zur Rente haben. und die letzten 20, 30 Jahre in der Finanzbuchhaltung gearbeitet haben und ihren Buchungslauf oder ihren Zahlungslauf kriegen die die Rechnung ausgedruckt in so einer Mappe und dann wird das immer so schön in diesen... also die Mappe hat so Trenndinger und dann wird das da immer reingelegt und das macht ihr Zahllauf. Es ist super spannend, wie du da auch den Einfluss des Alters merkst und wo man wirklich abwägen muss, okay, wie viel... Schafft das Change-Management jetzt da oder hart man, ich vermute, dass es bei ganz großen Konzernen und Unternehmen wird das ähnlich sein, hart man noch zwei Jahre aus und hilft den Leuten quasi die letzten zwei Jahre noch auszuhalten und dann Sachen umzustellen. Also finde ich es eine super spannende Frage, die sich ja bei euch vermutlich super oft stellen wird. Ich glaube ganz viel Business oder gerade Druckbusiness wird auch mit der Alterspyramide zusammenhängen.

Christian Heckmann: Ganz klar, ganz klar. Und zu deinem, was du gerade sagtest, warte ich noch zwei Jahre? Oder mache ich es jetzt mit dem jeweiligen Kollegen zusammen? Das hat mitunter auch ein großes Problem. Wenn wir auf das Thema Fachkräftemangel schauen, Recruiting, wie kriege ich Nachwuchs ins Haus? Ich gehe auf die 50 zu. habe zwei große, ja ja doch, ich gehe auf die 50 zu. Ich habe zwei große erwachsene Kinder, 24 und 21. Daniel, glaubst du?

Daniel Matka: Genau.

Daniel Matka: Komplett? Komplett?

Daniel Matka: FATCH! Okay.

Christian Heckmann: dass die sich irgendwo hinsetzen würden und jeden Tag freiwillig 20 Mappen stempeln würden. Auf gar keinen Fall. Die sagen, willst du mich veräppeln? Ich kenne das von zu Hause. Ich kann ja alles digitalisieren. sehe das bei meinem Vater. Der arbeitet auch komplett digital. Dann müsst ihr das doch auch können. Die Technik gibt es doch heute. Das bedeutet im Unkehrschluss, das ist halt auch wieder dieses Nachhaltigkeitsthema.

Daniel Matka: No way.

Matus: Ich glaube schon. Also ich glaube schon.

Christian Heckmann: Riesenthema auch was, wenn wir über das Thema Digitalisierung und Automatisierung sprechen. Wenn du technologisch stehen bleibst, dann spielst du mit dem Risiko, dass du keinen Nachwuchs rein kriegst und vor allem auch keinen Nachwuchs halten kannst.

Matus: Das ist genau das, was ich auch immer sage. Die Leute kommen und sagen, uns geht es nicht so gut, wenn wir wieder Fachkräfte bekommen. Aber jetzt am Wochenende habe ich mit einer Person aus den telefoniert und ich habe gesagt, nein, diese Leute in Europa und so etwas, die wollen Menschen. Und ich finde das immer noch nicht negativ. Die wollen 80 Prozent arbeiten. Das ist nicht wie USA und die wollen definitiv nicht schwachsinnige Prozesse machen. Ja, das wird sich ändern. Das wird sich nicht ändern. Das wird sich meiner Meinung nach einfach nicht ändern. Wir mussten einfach schauen, wie die nächste Generation auch arbeiten soll und wie du sagst, Papier voller Prozesse sind einfach nicht der Zukunft. Das ist halt einfach nicht so.

Daniel Matka: Es gibt euch und euch, es wird immer noch Leute geben, die Bock haben, jenseits von 100 Prozent zu arbeiten, Gras zu geben, Karriere zu machen und Co. Also man kann es glaube ich nicht über alle bügeln, aber es wird immer mehr, die quasi nicht mehr...

Matus: Die werden immer mehr und mehr zur Psychologin gehen müssen, aber ja.

Daniel Matka: Ja, aber es gibt quasi nicht, es gibt immer mehr dieser Trennung von ... es gibt nicht nur dieses eine Arbeitsmodell, ... sondern man kann einfach viel mehr Flexibilität einführen. Worauf ich aber hinaus wollte bei meiner Frage, ... vermutlich sind dann bei euch die Change-Management-Teams ... relativ groß, oder Christian? Ihr werdet ja vermutlich sehr, sehr viel mehr ... ... noch mit Change-Management zu tun haben ... ... von Druckerspart in Richtung Digitalisierung und

Matus: Da muss Angst ohne Ende sein, wenn du den Papier aus der Hand wegnimmst.

Christian Heckmann: Nein, eigentlich gar nicht. Wirklich nicht. Nein, wirklich nicht. haben also, du das so klassisch siehst, wie Change Management Teams in vielen Unternehmen vorhanden sind, ist das bei uns tatsächlich nicht so. Wir haben je nach Kundengröße gibt es sogenannte Programme. Das ist dann halt ein fest drauf gesetztes Team mit Projekt Manager, mit einem Service Delivery Manager, mit einem Lead Consultant und vielleicht ein, zwei.

Daniel Matka: Ja?

Christian Heckmann: Dann haben wir noch Kollegen, direkt in die Delivery arbeiten bzw. aus dem Delivery und Betrieb kommen. Mit diesem Team wird das vollumfänglich umgesetzt.

Daniel Matka: Mhm.

Daniel Matka: Mhm.

Matus: Also ich will jetzt wieder Blatt wenden. Du bist jetzt hier quasi als Digital Rockstar aus der geschmutzten Papierbranche. Jetzt muss ich ganz ehrlich sagen, ich finde nicht, PDF quasi der Ziel sein soll. Was für innovative Themen habt ihr da? ich meine halt so was, was ihr hast angesprochen glaube ich, mit E-Rechnung. So was wie E-Rechnung ist ja quasi ein Standard, das man bisschen breiter nutzen kann, wo man mehr tust damit. sich austauschen können und so weiter. Was passiert gerade in eurer Branche? Also kommen wir von klassischen, okay, dann haben wir jetzt kein Papier, dann haben wir einfach lauter PDFs, die ich auch nicht unbedingt viel besser finde, zu viel mehr Formaten, viel mehr Standardisierung oder viel mehr so Business-Objekten oder was glaubst du passiert in der nächsten Zeit in der digitalen Branche und gerade auch sowas wie Austausch von Dokumenten und so weiter?

Matus: Keine leichte Frage bei uns, wenn ich Bock habe.

Christian Heckmann: Ich weiß aber, worauf du hinaus bist. Was ganz wichtig ist, du musst immer den Startpunkt des Kunden oder des Interessenten mit berücksichtigen. Das Endspiel wird sein, dass Systeme mit Systemen sprechen werden. Das heißt, dass der User nur noch in the Loop gehalten wird und irgendwelche Eingangs- oder Ausgabe- oder Ausgabemasken sieht, wo halt genau...

Daniel Matka: Also diese Orchestrierung.

Christian Heckmann: Genau richtig, wo halt genau das Wesentliche an Informationen, die er prüfen muss, mit denen er arbeiten muss, das was er wissen muss, auch angezeigt wird. Wir haben zum Beispiel jetzt ganz aktuell, wir haben zum Beispiel einen Kunden, der schickt uns nur XML-Dateien als Bestellung. Diese XML-Dateien müssen wir entsprechend aufnehmen und unser Standardsystem kann das nicht, also haben wir hier auch ein Workaround gebaut. Das könnten wir natürlich auch für einen Kunden machen. Das heißt, dass diese XML-Datei erst mal klassifiziert wird. Dann wird ein entsprechendes Word-Template gefüllt. wird daraus wiederum PDF gemacht und das müssen wir leider als vertraglich zugeschickt, dann dem Kunden auch als Bestätigung zugeschickt. ist normalerweise, wenn wir dieses PDF nicht bräuchten, oder diese Word-Datei nicht bräuchten, könnten wir diese XML-Datei nehmen und einfach so in unser CRM reinpusten und dann wäre das dort drin. So und ich glaube, dass das tatsächlich zukünftig die Verarbeitung sein wird. Aktuell ist es leider noch so, dass wir extremst viel mit PDFs Kunden haben Mengen an PDFs. Das ist eine, ich glaube Daniel du hattest das vorhin auch angedeutet. Das ist eine riesen Menge.

Daniel Matka: Das ist neue Moloch. Also ganz ehrlich, das ist neue Moloch.

Christian Heckmann: Genau richtig.

Matus: Es ist noch schlimmer als klassischer Papier. sorry, aber bei klassischem Papier hast du mindestens gecheckt, dass jemand die gleiche Kopie hat. Bei PDFs ist das nicht mehr.

Christian Heckmann: Genau richtig. Jetzt haltet euch fest, aber genau dafür haben wir zum Beispiel auch Lösungen. Also du kannst halt diese PDFs alle in einen Topf reinschmeißen und die Systeme klassifizieren bzw. erkennen das selbstständig. Was ist das?

Daniel Matka: Das ist aber Wunschvorstellung für ganz große Firmen.

Christian Heckmann: Das kostet natürlich Geld. Das kostet nicht nur 2,50 sondern sind wir dann ganz schnell auch in einem sechsstelligen Jahresbeitrag. Aber die Frage ist, was sind die diese Informationen wert? Ansonsten kannst du die PDFs auch löschen und dann sparst du möglicherweise auch noch Geld, weil du den Speicherplatz freigibst.

Daniel Matka: Ja.

Matus: Danke.

Daniel Matka: Ja, ja.

Daniel Matka: Ich glaube, dem PDF-Moloch ist Outlook gleich das nächste Moloch. Also wenn du mal über eine Firma, egal ob das jetzt 10 oder 100 oder 10.000 Mitarbeitenden sind, das Outlook-Moloch mit all den E-Mails und allem, da drin hängt, wie viele DMs versuchen, dass du quasi die E-Mails dann rüber schiebst in deinem DMs, damit sie da irgendwie noch wenigstens... Das ist ja auch Horror. das ist wirklich... Das wird die nächste große spannende Welle sein, weil... Wenn wir zum Beispiel bei dem Beispiel mit E-Rechnungen bleiben, aktuell tun sich so viele Partner, Kollegen, Kunden schwer. Wenn sie eine E-Rechnung bekommen, wie stelle ich sie mir dar? Weil eigentlich brauchst du nur das System, wo du es einliest und dann wird es dargestellt. Aber sehr viele im Handling schwierig. Ja, willkommen als Mitarbeiter in der Behörde.

Matus: Ich muss jetzt aber selber programmieren, wenn du so weit bist.

Daniel Matka: Also das ist wirklich tricky. Dieses ganze Daten-Governance, Dokument-Governance, wenn wir ein neues Wort haben, gibt es eine Dokument-Governance. Dokument-Governance, wie man damit umgeht, das wird sehr, sehr, sehr, sehr spannend.

Matus: Ja, ja, so was wie Datenmüllsortieranlage. Also nachdem wir die Ozeane fertigstellen, dann können wir uns anschauen, wie viel Datenmüll wir eigentlich im Cloud haben. Das wäre nämlich spannend. Ich glaube, das wäre eine richtig spannende Frage.

Daniel Matka: die du dann auch noch back-upen musst, weil du ja Angst hast, du, wenn du mal gehackt wirst, die Al wieder weg ist.

Matus: Ja und dann überlegt man, dass die, die das Backup hatten, die spiegeln das auch nochmal weiter. Also wenn du sowas wie Michael hast, und du hast dir das Backup, dann spiegeln die wahrscheinlich auch auf unterschiedlichen Kontinenten und so weiter.

Daniel Matka: Das ist...

Daniel Matka: Das Krasse ist, dass das mittlerweile eins der teuersten Features geworden sind. Office 365 hat ja quasi eigentlich ihre Paketpreise ein bisschen reduziert, aber das versteckt der Backup von Office 365 für die jeweilige Organisation. Holy shit, ist das teuer!

Christian Heckmann: Und wenn du dann irgendwelche Daten... Aber jetzt kommt noch der I-Punkt. Wenn du dann auch noch deine Daten von irgendwo weg transferierst, also von irgendeinem der Hyperscaler runter oder zu irgendeinem europäischen Anbieter, das kostet nochmal richtig Kohle. Das kostet alles richtig Kohle.

Matus: Ich schenke mir noch ein Möbel

Daniel Matka: Deswegen lieber Schwarz Digits, baut schneller.

Matus: musst dir überlegen, viel Müll du da hast. glaube schon, dass... Also, damit beenden wir das heute, glaube ich auch. Deswegen, Christian, ich habe eine Frage an dich und Daniel an dich auch.

Matus: und der Rated Aureated.

Daniel Matka: Christian, weißt du, was underrated und overrated unsere Kategorie ist? Sonst erklären wir es nochmal kurz. Also ich würde sagen, underrated ist definitiv, darüber Gedanken zu machen, wie man mit digitalen Dokumenten umgeht, mit jeglichen Art von Dateiformaten und jeglichen Art von digitalen Dokumenten.

Christian Heckmann: würde gerade sagen, Daniel, raus. Fange an.

Daniel Matka: Heute, wie man sie überhaupt bekommt, verwaltet, man darf man Sachen löschen. Es gibt ja für viele Dokumente oder wichtige Klassifizierungen auch natürlich Aufbauungspflichten. Da denke ich jetzt nur an die ganzen ISO 27001, 9001 und Co. Das wird ein Riesenpunkt. Ich glaube, der ist in vielerlei Richtung völlig unterschätzt, auch wie viel Wissen damit flöten gehen kann, weil das irgendwo abgespeichert wird, wo es dann nie wieder jemand findet. Ich finde auch underrated, ganz ehrlich Christian, ich finde unsere letzte Dreiviertelstunde extrem wertvoll, weil das nochmal eine Seite von Prozessen ist, über die man viel zu wenig redet. gerade irgendwo die ... Wie sagt man das? Wenn Papier quasi aufgehoben wird. Entpapifizierung, keine Ahnung. Und ja, also das finde ich sehr underrated, overrated.

Christian Heckmann: Das klingt gut.

Daniel Matka: Ich muss sagen, PDFs über PDFs über PDFs. so, das ist da, da tue ich mir immer wieder mal schwer. Das würde ich gerne in die overrated Kategorie schieben. Sonst ich hatte super viele Gedanken während des Gesprächs. Also ich könnte, wir könnten locker noch zwei oder drei Folgen machen. Ich freue mich auf eine Fortsetzung. So viel von mir.

Christian Heckmann: Ich fange mit dem Overrated an. Daniel schließe mich dir an, würde es aber noch bisschen weiter ausschmücken und zwar das Thema ich digitalisiere, ich lege ein PDF ab. Das ist ein Thema, ist eine Katastrophe, Alicia Müller kriegt dieses PDF und dann fängt die Arbeit erst richtig an. Und dieses Arbeiten an einem Monitor mit einem PDF dort Sachen abzutippen, in ein anderes System reinzupacken, ist keine Digitalisierung. Das macht es nur noch schlimmer.

Daniel Matka: Ja.

Christian Heckmann: Underrated?

Christian Heckmann: Also jetzt komme ich mal wieder bisschen zurück zu unserer Branche. Das Unterschätzen der Spieler in unserer Branche, dass wir keine Ahnung von Prozessen haben. Wir sind seit über 25 Jahren, ab dem Zeitpunkt, die Systeme eine Netzwerkkarte bekommen haben, sind wir richtig fett im Game der Prozessbearbeitung, weil diese Systeme, und das ist nachweislich, ganz oft eine Prozessschnittstelle sind. Und an den Stellen wo das Papier eingescannt bzw. ausgedruckt wird, wir ganz ganz häufig eine Schattenprozesswelt, die auf einmal entsteht und auch genutzt wird. Wir sind diejenigen, die das tatsächlich erkennen können. Und das spreche ich nicht nur von Konica Minolta, sondern auch von den anderen Marktbegleitern.

Daniel Matka: Christian, da muss ich mich selber an meine eigene Nase fassen. Ihr werdet die Letzten, wo ich an Prozessmanagement denken würde, in den Anbieter von Druckern. Sorry, aber ich find das voll spannend.

Christian Heckmann: Wer? Ich weiß. Ich weiß, ich weiß. Aber jetzt gucke mal, wem heutzutage die namenhaften DMS- und ECM-Systeme gehören.

Daniel Matka: Das stimmt schon, wenn du so sagst.

Christian Heckmann: Das sind tatsächlich diese Kopier- und Hardware-Hersteller. Die haben sich in den letzten Jahren diese ganzen DMS- und ECM-Systeme gekauft. Es gibt zum Beispiel Mitbewerber aus Hannover, die haben sich auch eine Vollautomatisierungsplattform gekauft. das ist schon richtig Musik in diesem Business, definitiv.

Matus: Also meine, outrated, und underrated unterschätzt nicht Prozesse, die sich rund Dokumente bewegen. Weil viele Leute glauben, naja, jetzt hab ich DMS, jetzt hab ich Prozesse, dann verkehr das zusammen. Nein, da muss man ein bisschen mehr nachdenken. Und, outrated, PDFs in der Artbank. Da bin ich voll bei euch. Das ist einfach etwas...

Daniel Matka: Matheisch.

Matus: Das ist echt unglaublich. Also wie viel Müll man eigentlich erstellen kann. Digital Müll diesmal. Das ist echt unglaublich. ja, habe noch einen abendretet heute. Leute. Ja.

Christian Heckmann: Beide ganz kurz, du weiter redest, meinst du, meinst du Storages oder meinst du wirklich Datenbanken?

Matus: Also wenn du wirklich anfängst, jegliche PDFs, jegliche Sachen, die du hallege nur ausgedruckt hast, gescannt hast, einfach nur zu speichern, ohne zu wissen, was du damit machen willst. Damit erstörst du einfach sehr, sehr, sehr, viel Müll, ob das jetzt in TMS-Systemen ist oder in Datbanken. Aber undereited.

Christian Heckmann: Okay.

Matus: Leute, die uns zuhören und nicht die Jungen, weil die nicht wissen, was Drucker ist, aber die anderen, das noch wissen, weil ich meine, langsam kommen hier meine Analogien weg. Könnt ihr noch Diskette und so weiter? Also die, die noch Drucker irgendwo haben, macht euch etwas Schönes und druckt euch etwas raus. Das wird bald verschwinden.

Daniel Matka: Ja. Ich würde da in Mathe schon noch ein Override hinzufügen. Bitte verkrüppelt nicht DMS-Systeme mit zu vielen Workflows, weil manche versuchen dann eine Workflow-Engine da rein zu interpretieren, die es halt leider nicht ist. Nur weil sie Stempel und ein paar Freigaben hat. Aber so, jetzt hören wir auf, weil wir werden definitiv noch irgendwann mal eine Episode 2 dazu machen. Christian, vielen, vielen Dank, dass du dir Zeit genommen hast für die Prozessphilosophen, für den Podcast. an alle Zuhörenden, wenn ihr Fragen habt, gerade und wenn ihr noch zu viele Drucke oder Scanner oder was auch immer bei euch in der Umgebung habt, schreibt uns eure Fragen, wir stellen sie ins Christian als Ende unserer zweiten Episode. Und dann will ich sagen, vielen lieben Dank, dass ihr eingeschaltet habt. wisst, Donnerstag ist Prozess Philosophentag und teilt das unter euren Kollegen und Freunden. Ciao, ciao!

Matus: Ciao!

Christian Heckmann: Tschüss!

Daniel Matka: Dramatisch dummes Bänden.

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