25. März in München! Start der BPM-Alliance

Shownotes

Du willst KI in Prozessen nutzen, aber in deiner Organisation weiß kaum jemand, welche Prozesse es überhaupt gibt, wer Verantwortung trägt und wie daraus echte Automatisierung wird? Genau diese Lücke nehmen Daniel, Etienne und Mirko auseinander – und sie sagen ziemlich klar: Kein AI ohne Prozesse. Statt Bullshit-Bingo und Tool-Communities geht’s um die Basics, die niemand sexy findet, aber alle brauchen: Prozessarchitektur, Verantwortlichkeiten, Prozesskultur, Prozesslandkarten – und wie du daraus Mining, Automation und KI sinnvoll ableitest. Im Gespräch wird auch deutlich, warum BPM seit Jahrzehnten existiert und trotzdem viele Teams immer wieder bei Modellierung und Methoden hängen bleiben, statt messbaren Wertbeitrag zu liefern. Die Hosts zeigen, wie wichtig Austausch im geschützten Rahmen ist – und lüften den Vorhang: Am 25. März 2026 startet in München das erste Community-Treffen der Business Process Management Alliance (e.V.), toolneutral und ohne Sales, von Anwendern für Anwender. Hör jetzt rein und teile die Folge mit deinen Kolleg:innen und in deinem Netzwerk.

Kontakt & weiterführende Links: Habt ihr Fragen oder möchtet mehr über die besprochenen Themen erfahren? Kontaktiert uns gerne über unsere LinkedIn-Profile.

Daniel: http://https://www.linkedin.com/in/danielmatka/

Mirko: https://www.linkedin.com/in/mirkokloppenburg/

Etienne: https://www.linkedin.com/in/etienne-kneschke-a56894b2/

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Daniel Matka: Einen wunderschönen guten Tag liebe Zuhörende unseres Podcasts. Die Prozessphilosophen sind es heute nicht. Und zwar wir sind heute zu einer Sonderepisode. Sonderepisode mit einem ganz speziellen Hintergrund, den ich euch aber jetzt noch nicht am Anfang verraten möchte. Sondern den versuchen wir euch über den in der nächsten Zeit oder in den nächsten Minuten zu erklären. Ich habe mir heute zwei besondere Gäste eingeladen. Gäste der die jeder kennt, ohne dass ich jetzt zurückgreifen will. Also andersrum, wenn ihr diese Gäste noch nicht kennt, dann habt ihr irgendwas in der BPM-Babel falsch gemacht. Ja, ich würde sagen, schön, dass ihr da seid. Mirko und Etienne, voll cool, dass ihr euch Zeit genommen habt. Wir starten vielleicht mit einer ganz, ganz kurzen, so 30 Sekunden Elevatorpitch Vorstellungsrunde. Was macht ihr gerade? Warum?

Mirko: Oha.

Daniel Matka: Und dann schauen wir mal, wie wir den Bogen schaffen zu dem, warum wir uns heute eigentlich treffen. Let's go. Mirko.

Mirko: Also ich kann jedem empfehlen, der mit Daniel in Podcast geht, vorher darüber zu sprechen, worüber gesprochen wird, damit man dann auch weiß, was man sagen soll. Ich bin so ein Prozess-Nerd, würde ich sagen. Der lange bei Lufthansa unterwegs war, dann ein paar Jahre andere Organisationen unterstützt hat und seit Sommer letzten Jahres für die Techniker Krankenkasse hauptamtlich im Einsatz ist. Aber ich mache auch nebenbei immer noch hier und da ein paar Themen. bin viel auf LinkedIn unterwegs und habe einen Podcast. New Process Podcast.

Daniel Matka: Also, sorry, jetzt hast du dich wirklich, also ich glaube, Mirko ist mit einer der aktivsten Menschen in Deutschland, wenn es darum geht, die BPM Bubble nach vorne zu treiben, mit Herzblut, mit allem drumherum, mit Know-how, mit Wissen, was du teilst, mit Umfragen, die du machst, mit spannenden Job, in denen du jetzt gerade ausfährst, bei der Technik, krank hast. Also.

Mirko: Danke.

Daniel Matka: Ätchen!

ETIENNE: Gut, mir geht es ähnlich wie Mirko. Muss ich erst mal überlegen. Ja, erdebiller Pitch, mir bin ich. der Etienne. Hab über 15 Jahre Erfahrung im Prozessmanagement. Ich aktuell bei SIXT, leite hier den Bereich Business Process Excellence. Und warum sollte man mit mir sprechen? Eigentlich nur, ich eine Leidenschaft für das Thema habe und weil ich für jeden, der darüber sprechen möchte, immer gerne zur Verfügung stehe. Warum? Weil man da unheimlich viel lernen kann voneinander. Jedes Gespräch bringt einen weiter, weil wir alle unterschiedliche Herausforderungen haben. Prozessmanagement klingt immer so standardisiert, aber doch hat jeder seine eigenen Herausforderungen, es zum Fliegen zu bekommen.

Daniel Matka: So, Etienne, ich glaube, ich hab... Du bist mit einer, den ich fast auf jeder Veranstaltung treffe. Du hast ein BPM-Buch geschrieben. Du bist super aktiv im Podcast. Nee, wie Mirko, aktiv auf LinkedIn, auch mit Wissensteilen. Hast du spannende Jobs, einerseits jahrelang mit Karl Sturz, andererseits jetzt mit Zyxt, wo du was beginnst? Vielleicht stelle ich euch das nicht so einfach selber vor. Ihr seid so demütig. Nee, einfach mega cool, sehr erfahren. Super viel, was ihr ein Knowhow in euch trägt. Deswegen super spannend für die Community. Auch das, was ihr macht. Und jeder, zuhört und euch

ETIENNE: Hehehehehe

Mirko: Ja!

Daniel Matka: noch nicht auf LinkedIn folgt oder noch nicht auf irgendeinen von den Kanälen vielleicht noch nicht euer Buch gelesen habe, weil ich das schon echt vielen empfohlen habe und mehrere das auch schon gekauft haben, folgt einfach den beiden und ja ich bin bin super gespannt. Warte mal, das kann ich jetzt rausschneiden. Etienne, nimm mal dein Mikrofon ein bisschen weiter weg. Das ist schon wieder so hochsensibel, dass du wenn du atmest oder wenn du redest, dass da dein Atmen zu hören ist. Nee, perfekt.

ETIENNE: Danke.

Daniel Matka: Aber... So, jetzt nach der kurzen Vorstellungsrunde... haben wir uns in der letzten Zeit oder schon über eine längere Zeit immer mal wieder zusammen getroffen und im Hintergrund überlegt Wie können wir, so wie wir jetzt alle irgendwie aktiv sind, all unseren verschiedenen Wegen, egal ob es Podcasts sind, es irgendwie digital aktiv sind, wie können wir noch weiter gemeinsam aktiv sein und das irgendwie ein bisschen in einem Gedanken zusammen denken? Wie siehst du das, Mirko?

Mirko: Ja, du hältst die Spannung hier ganz schön hoch. Das ist ein bisschen andächtig, finde ich. Ich glaube, muss ein bisschen weiter ausholen. Ich diverse Jahre Prozessmanagement bei Lufthansa mit nach vorne gebracht, da viel gelitten, auch viel Spaß gehabt. Und was wir all die Zeit immer gemacht haben, uns auszutauschen mit anderen Organisationen.

Daniel Matka: Mhm. Hehehehe. Schöss dir!

Mirko: zu den unterschiedlichsten Themen. Wir haben gemerkt, wir kommen nur begrenzt weit. Wir wollten wissen, was machen andere. Haben uns das angeguckt, haben andere Firmen eingeladen, haben über Best Practices gesprochen und haben unglaublich viel Input generiert, den wir dann für uns versucht haben zu transferieren und das Beste davon wieder zur Anwendung zu bringen. Und ich glaube, Wir haben in all den Jahren unglaublich von diesem Austausch profitiert. Teilweise Kontakte, die seit 15 Jahren immer noch bestehen, wo man Berührungspunkte hat, irgendwie so die Wege begleitet hat. Und deswegen halte ich das für extrem sinnvoll, sich mit anderen, die unter dem Thema leiden und dafür kämpfen, hin und wieder auszutauschen und zu gucken, was macht ihr da eigentlich so und was kann ich für mich da draus ohne jetzt irgendwie gleich mehr Beratung einkaufen zu müssen. Das ist glaube ich ganz wichtig und ich habe es immer sehr geschätzt, dass das Ganze auch in einem vertrauensvollen geschützten Rahmen passiert ist. Also das ist glaube ich ganz ganz wichtig als eine Randbedingung dafür zu sorgen, dass man über Dinge sprechen kann, wirklich tief reingehen kann, was man vielleicht sonst nicht immer tun würde.

Daniel Matka: nicht nur dieses allgemeine Blabla, sondern wirklich und auch nicht nur irgendwie einen Sales Pitch oder irgendwie einen kurzen Opener und dann ist es irgendwie zu Ende, sondern wirklich tiefer in die Themen zu gehen.

Mirko: Absolut. Und den echten Schmerz zu spüren, das Ding zum Fliegen zu bringen. das ist ja auch mit der Grund, weshalb ich jetzt die Rolle bei der TK angenommen habe. Weil ich nicht nur klug schnacken wollte, sondern ich wirklich Verantwortung übernehmen wollte für das Thema mit allen Schmerzen und aber auch all den coolen Erlebnissen dabei. Heute war ein großartiger Tag wieder. Aber das hast du halt nur, wenn du mit Menschen sprichst. die selber auch in der Verantwortung sind, das Thema Prozessmanagement in all seinen Facetten in einer Organisation zum Fliegen zu bringen. Das schätze ich daran so sehr.

Daniel Matka: glaube, Etienne, bist auch so eine Netzwerkmaschine. Jeden, mit dem man redet, oder die meisten Personen in meinem Umfeld kennen dich. Du tauschst dich 100 % auch mit super vielen Leuten aus. Was glaubst du, also meine Vermutung ist, es geht ganz viel und so, die würden sich auch gerne austauschen. Sind vielleicht aber durch den Arbeitgeber nicht immer, oder es kann nicht immer auf jede Veranstaltung gehen. Meistens sind die BPM-Konferenztickets relativ teuer. Vielleicht wohnen sie zu weit weg von den großen Städten, wo vielleicht die Meetups nicht stattfinden. In München haben wir regelmäßig Meetups, in Stuttgart haben wir sie immer mal wieder. Vielleicht in vielen Regionen eher nicht so. Wie siehst du das ganze Thema mit dem Austausch?

ETIENNE: Extrem wichtig. Also ich glaube, habe die letzten zehn Jahre unheimlich viel durch Menschen gelernt, die bereit waren, sich mit mir auszutauschen. Warum? hast gerade von BPM-Veranstaltungen gesprochen, im Prinzip BPM-Veranstaltungen, da gibt es viele Vorträge, die dauern mal eine halbe Stunde, vielleicht bisschen länger, ein bisschen kürzer. Und die teasern viele Themen eigentlich nur an. Also man bekommt eine Idee und man bekommt Impulse. Dann geht jeder zurück und dann kommen wir wieder in der Realität an. Dann sehen wir die ganzen kleinen Themen. Es ist an sich nicht das Konzept, das uns Probleme bereitet, weil wir es nicht verstehen. Es geht einfach darum, dass Organisationen am Ende des Tages sehr unterschiedlich sind. haben andere Geschäftsmodelle, die sind global anders aufgestellt.

Daniel Matka: Hehehehehe

ETIENNE: Sie haben vielleicht unterschiedliche geopolitische Challenges, regulatorische Challenges. Also es gibt ganz viele Aspekte, das Prozessmanagement am Ende des Tages beeinflussen. Wir machen ja nicht Prozessmanagement des Prozessmanagements wegen, sondern wir versuchen ja damit Organisationen besser zu machen. Am Ende des Tages geht es darum Profitabilität zu steigern, Regulation zu erfüllen. Compliance zu schaffen, Kundenzufriedenheit herzustellen, all diese Themen und diese Verangerung zwischen wie schaffe ich denn dieses theoretische Konstrukt und Konzept, dass wir alle zu 100 % verstanden haben und von dem überzeugt sind, jetzt aber in eine Organisation zu integrieren und zwar so zu integrieren, dass wir Menschen mitnehmen können und dass wir trotz dieser ganzen Prozessmanagement Theorie, die ja doch auch häufig unterschätzt ist in ihrer Komplexität, was man alles machen muss, so auf die Beine zu stellen. Wie kriege ich das jetzt so integriert und angebunden, ich sage jetzt mal diese simplen Ziele, Steigerung von Profitabilität, Erhöhung von Compliance und Verbesserung der Kundenzufriedenheit. wirklich umzusetzen. Ende des Tages geht es nicht darum, den besten Prozess zu zeichnen oder zu meinen oder was auch immer, sondern das folgt dem Endziel, etwas besser zu machen. Genau diese Integration, das ist glaube ich das, wo sich viele viele schwer tun. Die Frage ist immer, wenn wir in die Details gehen mal ein bisschen tiefer, dann muss man sich halt auch ein bisschen mehr Zeit nehmen. Und da merkt man dann auch, da gibt es schon viele Ähnlichkeiten, auch wenn Geschäftsmodelle durchaus unterschiedlich sind. Und wir haben so viele Unternehmen, warum muss denn jeder das Rad neu erfinden? Das ist ja auch eine Form der Verschwendung.

Daniel Matka: erlebt man öfters als man glaubt. dass da wirklich jedes Mal das gleiche neu erfunden.

ETIENNE: Genau. Also wir reden seit keine Ahnung seit Jahrzehnten über eine BP-MN 2.0 und wie wir die gestalten müssen und ähnliches. Man sieht auf LinkedIn immer wieder Posts zu Modellierungen. Und ich frage mich, warum ist das eigentlich noch das Thema?

Daniel Matka: Ja, aber auch was sich entwickelt hat, wie viel in der letzten Zeit bei Mining, bei Automation dazukam, wie viel man, also quasi wie viel mehr man heute auch mit Prozessmanagement, Prozessautomatisierung machen kann, als man es zum Beispiel noch vor zwei oder drei Jahren machen konnte, wie viel Prozessmanagement aber auch irgendwie auf Erfahrung beruht, wie baut man Prozesslandkarte, also manchmal wirkt es so trivial, wie baut man eine Prozesslandkarte. Aber ganz ehrlich, wie viele Organisationen tun sich schwer, sie wirklich strategisch ordentlich aufzusetzen, Organisationseinheiten richtig zu schneiden, die Levels in eine Struktur zu bringen, sodass auch Mitarbeiter sich darin orientieren können. Und aus dieser Organisationsstruktur bzw. aus der Prozesslandkarte dann wirklich auch Automation abzuleiten. Und das Spannende ist, du hast jetzt ganz viele Punkte gesagt, Vertrauen. Mirko, du hast gesagt, einen gewissen Rahmen dazu zu bilden. Und ... ich hab gesagt ... Ich muss auch Ich kann es nur unterstreichen. In meiner Bosch-Rolle, ich hab so unglaublich viel auf den Konferenzen gelaunt. war gefühlt immer der Jüngste im Raum. Egal wo ich hingekommen bin, rund um Prozessmensch. Ich war mit Abstand immer der Jüngste im Raum. Ich so, hi. Ja, der ... Ich bin das junge Kücken.

Mirko: Das hatte ich auch mal vor ein paar Jahren.

ETIENNE: Ich äußere mich jetzt nicht dazu.

Daniel Matka: Ich bin das junge Kürken, ich würde gerne von euch lernen.

ETIENNE: Daniel nannte mich neulich mal Opa im BPM, das nehme ich ihm jetzt noch übel.

Mirko: Oha!

Daniel Matka: und Und deswegen ist es so, ja, dieser Lernfaktor, den habe ich immer sehr wertgeschätzt. jetzt hat sich letztes Jahr eine Sache aufgetan, wo wir alle zusammen als Gruppe eine Idee hatten, die wir jetzt vor Stück versuchen, die Realität umzusetzen. Weil ich versuche jetzt mal, unsere Realität hinzuführen, wir eigentlich herkommen und warum wir uns heute treffen. Genau diese Stichworte, einen gewissen Rahmen zu geben. Vertrauen, ein gemeinsamer Raum, gemeinsamer Austausch, dieses Miteinander, das Leiden miteinander und die Freude miteinander an dem Thema Prozess, Prozess, allen Facetten von Prozessmanagement, Prozessautomatisierung, Prozess Mining. Weil ich stelle eine steile These und ich würde sagen, ich bin super aktiv in dem Prozessmanagement-Bereich oder Prozessautomatisierungsbereich in Deutschland. Aber mir fehlt eine große Komponente und das ist irgendwie so eine übergreifende Community, wo zusammengehalten wird, die nicht, und das ist wichtig, die nicht von irgendeinem Tool regiert wird. Weil es gibt Tool-Communities, da müssen wir uns nichts vormachen. SAP hat eine große Community. Die Community rund Cologne ist riesig. Aber diese übergreifende unabhängige Community hat mir noch gefehlt.

Daniel Matka: Jetzt würde ich das mal einleiten, dass ich sage...

Mirko: Willst du jetzt schon über Detail sprechen?

Daniel Matka: Nenn ich nicht über Details, aber dass wir langsam unsere Zuhörenden darauf hinleiten, warum wir uns heute treffen. Das ist ein bisschen mysterisch. So 15 Minuten haben wir euch jetzt auf die Folterbank genommen. Lasst uns mal jetzt ein bisschen den Vorhang lüften.

Mirko: Ich würde ganz gerne über Inhalte sprechen. Inhalte, die wir andiskutiert haben für März.

Daniel Matka: Ja.

Mirko: Und ich glaube, ist ein Thema, was vermutlich viele bewegt. Zumindest wenn ich so den Reaktionen auf den Post, den ich Ende letzten Jahres geteilt habe, da Vertrauen schenke. Und wir haben noch gar nicht über AI so richtig gesprochen. Das ist doch eigentlich hier Bullshit-Bingo ganz oben auf der Liste. In allen Vorstandsetagen wird über das Thema diskutiert. Wir müssen jetzt AI machen. Und da brauchen wir ein paar coole Use Cases und so. Aber ich habe den Eindruck, wenn ich das jetzt aus einer Prozessmanagementperspektive betrachte, ist das schon wieder der zehnte Schritt vor dem ersten. Weil wenn ich AI wirklich sinnvoll zur Anwendung bringen will, insbesondere wenn ich AI einsetzen möchte, Prozesse zu automatisieren, dann glaube ich, wäre jeder gut beraten, überhaupt erst mal zu wissen, was sind denn eigentlich meine Prozesse. Und fängt für mich mit einer Prozessarchitektur an, gemeinsames Verständnis davon zu haben, aber geht dann auch ganz schnell dahin, Verantwortlichkeiten festzulegen, zu sagen, wer eignet denn jetzt im Prozess hier? Wer ist accountable für das Prozessdesign, wie der Prozess aussieht? Und wer arbeitet operativ an der Weiterentwicklung des Prozesses? Ich glaube, sind Themen und man erinnert euch vielleicht an die Ergebnisse der Umfrage, die ich Ende letzten Jahres gemacht habe. Da haben über 100 Prozessmanagement Praktika aus allen möglichen Regionen teilgenommen. Und fast 60 Prozent haben gesagt, genau das habe ich für nächstes Jahr auf der Liste, also für 26 dieses Jahr, mich mit den Basics zu beschäftigen. Überhaupt erst mal eine Prozesskultur zu etablieren, Menschen dafür zu befähigen, dafür zu begeistern, zu gucken, was haben wir eigentlich für Prozesse, wer sind die handelnden Personen da. Das ist ein ganz klarer Enabler dann am Ende auch für das Thema AI. Ich glaube, das wären Dinge, über die man sprechen sollte. was muss ich tun, AI überhaupt möglich zu machen? Also kein AI ohne Prozesse wäre für mich so die These, wo wir definitiv inhaltlich tiefer einsteigen sollten.

Mirko: Wie resoniert das mit euch?

ETIENNE: Ja, mega. Jetzt können wir sofort loslegen. Ich gehe mal weiter, weil jetzt war, sag ich mal, die Vorstandsegner haben recht. Was man machen will, müssen die Effizienzen steigen. Das ist eine riesen Opportunity. Ich weiß ja, worauf du hinaus willst. Ich setze mal noch ein Stück vorher an, wir oder viele Prozessmanagement

Mirko: Ja komm, kleiner Pitch.

ETIENNE: Leute ja sagen, hey genau was du sagst, was sind die Voraussetzungen? Jetzt gehe ich noch mal einen Schritt zurück und sage, hey, sag mal genau mit dem Punkt, aber uns gibt es doch schon seit Jahrzehnten. Warum haben wir denn die Voraussetzungen noch nicht? Weil vielleicht haben die anderen Vorstandsetagen auch recht, die sagen, jetzt gibt es Prozessmanagement und es gibt euch schon so ewig und jetzt wollen wir ready sein for the future. Jetzt wollen wir AI einsetzen, weil damit kann ich Kundenzufriedenheit weiter erhöhen, Effizienzen steigern, Profitabilität und so weiter und so fort. Und jetzt kommt ihr daher und sagt, wir müssen erst mal die Voraussetzungen schaffen. Was sind denn die Gründe dafür? Was können wir daraus lernen, damit wir das in der Zukunft anders machen können? Und eine andere Diskussion ist vielleicht auch, vielleicht kann man gar nicht immer nur warten, sondern wie kriegt man das auch irgendwie hin, beides ein Stück weit zu balancieren? Weil die Schwierigkeit ist immer zu sagen, also ich finde es schwierig, da kann man Leute nicht sagen, wir müssen jetzt erstmal das Fundament komplett schaffen, gib mir mal die nächsten zwei Jahre und dann legen wir los.

Daniel Matka: Ja und?

Daniel Matka: No way! No way! Also egal wie...

ETIENNE: Und dann bin ich bereit, das verspreche ich. Und das ist auch eine Super. Wenn wir daraus lernen können, was ist denn das, was uns eigentlich die letzten Jahre gehindert hat, weil es ist ja nicht so, würde es das Prozessmanagement in den Ansatz erst seit letztem Jahr geben. Was sind da die Herausforderungen? Was müssen wir ändern, da auch besser zu werden? So bisschen Selbstverpflichtung auch.

Daniel Matka: Wie bringen wir, ich würde das sogar noch einmal erweitern, wie bringen wir diese Traditionalisten, die aus dem Prozessmanagement kommen, mit den innovativen Ideen zusammen? Also wie haben wir das eine, was so traditionell, wir modellieren Prozesse, wir bauen wirklich Struktur, wir haben von A bis Z eine Governance, die das alles regelt. Und dann kommt von der anderen Seite diese extrem pushy Ideen, AI, jetzt muss alles schneller, besser, hier, morgen ist das da. Wie bringen wir das irgendwie zusammen, ohne dass jedes Mal das Rad komplett neu erfunden werden muss? Ich finde es immer schade, oder andersrum, wir tun am meisten diese Einzelkämpfe, gerade wenn eine Firma, ich kenne so viele Leute, die sind ein, zwei, drei Mann-Team für 2500, 3000, 4000, 5000 Angestellte. Ich weiß ja nicht, also

Mirko: Hm.

Daniel Matka: Ich habe bisher keinen davon erlebt, der super happy sagt und wir kriegen 100 % PS auf die Straße. Weil einfach die Challenges sind groß. Und andererseits ist ich liebe es mich genau mit diesen Leuten auszutauschen, egal ob das in Meetups ist, egal ob das in Podcast ist, weil ich lerne meistens dadurch was. Ich kann hoffentlich auch aus meinen Erfahrungen was mitgeben, weil man irgendwie XY Projekte gesehen hat oder man schon auch mal große Projekte machen konnte, wo man aus allen Fehlern, die ich gemacht habe, beispielsweise in meiner Bosch-Rolle oder in anderen Sachen, kann ich so viel gerne mitgeben oder weitergeben. Und keine Ahnung, nur weil ich Lust habe, mich nachts abends 23 Uhr noch zu belesen und das und das. Vielleicht kann man da irgendwie auch Wissen weitergeben. Und ja, voll. Also das gebe ich dir 100 Prozent recht. Wie schafft man den modernen Use-Key, den modernen Need? oder den aktuellen Need aus der AI-Umgebung auch mit BPM zusammenzubringen. Oder im Automation-Bereich. gibt... haben auf der... Also viele in unserem Umfeld haben auf der Roadmap 2026 mehr in Automation zu gehen. Egal ob das jetzt getrieben ist durch Sachen wie N8N, weil Camunder größer geworden ist, weil Flowable oder andere Plattformen... Ich will jetzt mal bisschen Namen streuen, nicht dass ich nur auf eine irgendwelche Werbung mache. Weil diese Plattformen auch gewachsen sind. Weil im Miningfield viel Geld investiert wurde, da quasi Discovery fertig ist und jetzt müssen wir aber daraus auch was machen. Wir brauchen nicht die fünfte Dokumentation. Wir wollen das jetzt auch umsetzen ins operative. Genau das als Know-how zusammenzukriegen. Ich glaube Mirko, ihr habt schon fast einen unfairen Wettbewerbsvorteil, weil ich kenne kaum eine Firma, die so ein krasses Team sich jetzt im amerikanischen Sport würde man sagen, sich zusammengedraftet hat. Also Jana hat da schon auch einen krassen Job geleistet. Ist halt wirklich so eine Gruppe an sehr, sehr, sehr krass guten Menschen in der TK.

Daniel Matka: Wie viele Leute seid ihr? Weißt du das ungefähr?

Mirko: Ich glaube, das ist schwierig, Kreis zu ziehen. Wie viele Leute an welchen Themen arbeiten, das geht natürlich super schnell in die Fläche, weil du dann sofort die Prozess-Managentin, wie die Rolle heißt, und Prozessverantwortlichen da draußen auch mit erwischt. Ja, definitiv. Das ist schon krass. Das auch mit der Grundwester, weshalb ich zu Jana gesagt habe, okay, ich guck mir das mal an, weil sie da bei sich im Fachbereich

Daniel Matka: Okay, ja, ja, ja. Aber ich habe zu viel, super viel Know-How drin. Also wenn man jetzt mal guckt...

Mirko: echt eine Menge Erfahrung zusammengezogen hat und man da viel bewegen kann. Wir aber ja auch in vielen Gebieten weiterhin Erfahrung sammeln. Deswegen halte ich so einen Austausch für so extrem wichtig, da über den Tellerrand dann auch zu gucken und neue Ideen reinzuholen. gerade jetzt, wenn man sich ein Thema AI anguckt, ist für viele ja einfach auch noch ein neues Themengebiet, das überhaupt erst mal einzuordnen. Frage an euch, seht ihr AI? Ich meine, ich kann es jetzt im Prozessmanagement zur Anwendung bringen, irgendwelche Prozesse zu generieren oder Risiken zu identifizieren oder sowas. Das sind Themen im Gebiet, kann man betrachten, ja. Aber wenn es jetzt darum geht, wirklich einen Impact zu erzielen, wie würde dir AI da einsortieren? Ist es für euch primär eine Möglichkeit im Rahmen der Automatisierung von Prozessen, ... also nicht nur deterministisch, ... so wie man es klassisch gemacht hat, ... dann eben auch generative KI zum Einsatz zu bringen ... oder Agenten bis hin zu AI Orchestration ... ... als Möglichkeiten für die Automatisierung, ... Weiterentwicklung von Prozessen ... oder wie würdet ihr es einordnen?

ETIENNE: ist wie es so häufig ist. glaube, da gibt es ja keinen Schwarz und keinen Weiß und ganz viele graue Töne. Es kommt auf der Prozess darauf an. Es kommt auf die Maturität, aber auch auf die Komplexität darauf an. gibt ja auch in einem Unternehmen ganz unterschiedliche Prozesse. Und ich würde sagen, da gibt es welche, da kann ich es wahrscheinlich relativ schnell und erfolgreich einsetzen. Und es gibt welche, da würde ich ganz tunlich die Finger davon lassen, weil ich eher die Vermutung habe, dass es damit schlimmer wird.

Daniel Matka: Wobei, dreh das Ganze nochmal Schau mal zum Beispiel auch für die Prozessmanager direkt oder für die Automationleute. Also, das eine, wir überlegen oft, wo kann man das in einem Prozess einsetzen? Ich finde es aber, ist so ein krasser Helfer auch für die Prozessmanagement, also operativen Prozessmanagement-Personen. wie identifiziere ich Prozessmanagement-Use-Cases? Wie rechne ich den ROI wie Prozesserstellung, also Modellierung mit Checks über

ETIENNE: Absolut.

Daniel Matka: über Automatisierung, über Mining hilft. Das eine ist dieser Einsatz innerhalb der Prozesswelt, das andere ist auch in der Hilfe im Prozessmanagement, in der Prozessmanagement Abteilung und das finde ich so super spannend, weil ich glaube bei ganz vielen Firmen Die haben diesen Blick noch nicht, wo man das überall einsetzen kann. Ich finde es super cool, wenn man das aus unseren 700 Blickwinkeln, die jeder von uns in eine Gruppe mit reinbringt, lernt und damit ein bisschen best practices teilen kann. Wir sind oft im Operativen in unseren Aufgaben gefangen, dann kann man sich nicht immer mit den innovativen Themen beschäftigen, weil einem einfach die Zeit irgendwie fehlt. Und wenn man dann sagt, hey, schau mal als Tipp aus der und der Community, schau dir das und das mal an, das wurde jetzt schon validiert, funktioniert super gut, hilft dir und vielleicht wirst du damit in deiner operativen Arbeit schneller. Let's try. Und damit kann man sogar diese zwei Welten einerseits, wie hilft es dir als Prozessmanager andererseits, Prozessautomatisierungsmensch, aber auch wo kann man es überall einsetzen? Und da dann, abhängig, wie du es gerade gesagt hast, Ethereum Opt.

ETIENNE: Und jetzt um so langsam zum Thema hinzuführen, das ist jetzt ja nur ein Thema von 15, 20, 30, 40 Themen im Prozessmanagement. Und allein dieses Thema kann ich extrem auseinandernehmen und muss ich gut verstehen und selektieren, um es richtig einzusetzen. kann es noch erweitern. Du hast darüber gesprochen, wie kann AI auch im Prozessmanagement helfen, in der Prozessoptimierung. Nachher geht es wie in der Automation. Dann habe ich das schwarz und weiß und verschiedene Komplexitäten und dann Ich nenne es gerne Plug-in AI oder Employee Productivity wo ich sage, problemlos kann man das da schnell einsetzen. Da geht es einen Text zusammenzufassen, Tabelle zu erstellen, Vertrag zu lesen und zu prüfen etc. Und dann gibt es eher so die End-to-end Automation. solche Geschichten muss man das ist wieder was anderes. Also wir haben schon wieder ganz viele Dimensionen und wenn ich das richtig filetiere am Ende des Tages, dann finde ich jetzt Themen, ich es sehr erfolgreich einsetzen kann. Welche, wo ich es einsetzen möchte, aber erst mal auf dem Parkplatz, wo ich weiß, da habe ich andere Aufgaben zu tun etc. Das ist schon auch so was, was man extrem gut aufarbeiten kann, nicht in diesem schwarz-weiß denken zu bleiben. Nee, das geht gar nicht, weil ich muss das Voraussetzung schaffen. Das ist super, weil die Eise so clever, die geht sogar über ganz schlechte Daten und komplexe Prozesse drüber. Die bei Kante verstehen das besser wie ich und die macht das dann schon. Und zwischen diesen beiden Welten gibt es ganz viele Grautöne, die man noch anschauen kann.

Daniel Matka: Ja, voll.

Daniel Matka: Jetzt hast du gerade gesagt, wir leiten dahin, wo wir hin wollen. Mach du das mal.

ETIENNE: Ich hatte ja vorhin gesagt warum. Also so ein Thema zum Beispiel, das kann man ja sehr strukturiert aufarbeiten. So warum muss ich das jetzt für mich machen? Und dann macht der Merkot das für sich und dann machst du das für dich und vielleicht wenn ich das mache hat es dann nachher seine 70 % und wenn der Merkot das macht hat es dann 80 % und wenn du das machst hat es seine 75 % und paar Sachen überlappen sich. Wenn wir beide zusammen oder alle drei zusammen tun, dann haben wir 100 % der ganzen Geschichte. Und dann ist die Frage, wo muss der Rest sich das überhaupt nochmal neu überlegen? Das ist super Thema auch, weil das hast du indirekt am Anfang gesagt, weil das Prozessmanagement sich auch in den letzten Jahren extrem schnell weiterentwickelt und ich würde sagen wesentlich schneller im Faktor 10 oder noch schneller als in den letzten 40 Jahren. Weil mit Mining und Automation und KI und was auch alles uns da begegnet. eigentlich Prozessmanagement auch grundlegend verändern wird, wie wir Prozessmanagement betreiben. Also rein aus der technischen Perspektive, gibt es auch eine orsatorische Perspektive. Und jetzt haben ganz viele Prozessmanagement Abteilungen, Zehntausende, die Dachregierungen, machen jetzt alle darüber Gedanken. Wenn ich ein Prozessmanager bin, ich sagen, ist Verschwendung.

ETIENNE: Und FTEs.

Daniel Matka: Haha

ETIENNE: Und das ist Thema, warum müssen wir das an der Stelle tun? Und können wir nicht auch skalieren und wesentlich schneller werden, indem wir hier Methoden überarbeiten, Strukturen überarbeiten, die man ist immer mehr oder minder out of the box. Jeder muss sie für sich trotzdem noch richtig auf Basis der Maturität der Organisation, des Geschäftsmodells, der Globalität und sonstige Aspekte natürlich in der Lage sein, sie zu integrieren und anzupassen. so Grundstrukturen mit todigen Vorgehensweisen, das muss sich eigentlich nicht jeder selbst erfinden.

Daniel Matka: Ich würde sagen, best practices teilen, aber auch das, schiefgelaufen ist. Und dann quasi Diskussionspunkte und Gedanken teilen. Also Diskussionsansätze, Gedankenansätze zu teilen, die vielleicht in einer größeren Runde oder in kleiner Runde zu diskutieren. Andersrum, in einer größeren Runde zu teilen, in einer kleiner Rundenrunde vielleicht irgendwie weiter auszuarbeiten, sie vertiefen und dann wieder die Ergebnisse aus der Vertiefung wieder teilen in eine größere Community.

ETIENNE: und alles.

ETIENNE: weil, jetzt komme ich auf den Anfang zurück, was ist für mich der Zweck vom Prozessmanagement? Nicht mich den ganzen Tag mit Methoden zu beschäftigen und das Prozessmanagement zu einem Perfektionismus zu entwickeln, sondern eigentlich sollte meine Arbeit daran liegen, mich darum zu kümmern, die Geschäftsprozesse besser werden. Ich stecke aber sehr häufig darin fest, viele strukturelle, methodische Themengedanken zu machen, weil mit vielen neuen Technologien und Inputs Die muss ich integrieren, muss ich überlegen, wie mache ich das jetzt, wie passt das zusammen? Und auch das ist ein Output davon, dass ich mich eigentlich auf die Sachen konzentrieren möchte, die wirklich einen Wertbeitrag leisten und nicht ständig nur damit. Und da komme ich auch zu dem Thema von vorhin. Warum ist es dann so schwierig gefallen, vielen Bereichen die letzten 10, 20, 30 Jahre Prozessmanagement zu implementieren? Ein Grund könnte sein, dass wir uns wahrscheinlich viel zu sehr immer mit diesen Themen beschäftigt haben, also uns eigentlich den Fokus darauf zu legen, welchen Mehrwert wir daraus stiften wollen. Wenn wir zum hundertsten Mal diskutieren, wie wir was modellieren, also ein modellierter Prozess im ersten Moment so schöner ist, stiftet man keinen Mehrwert.

Daniel Matka: kenne wenige Firmen, wo Prozessmenschman nicht schon ein oder zwei Mal gegen die Wand gerannt ist. Es ist jetzt eine harte These. ich nicht, ich hab' einfach... ...möge.

Mirko: Ich kenne auch welche, wo es nicht gegen die Wand gelaufen ist.

Daniel Matka: Das ist gut, das ist wichtig. Von dem brauchen wir mehr. ich kann wirklich ein, zwei überlesen. Man, jedes Mal, du das Wort Prozess nur in den Mund nimmst, dann schon wieder, oder jetzt schon wieder prozess ich hier und schon wieder so ein Quatsch. Jetzt kommt ihr da wieder mit euren, ja, mit den Sachen die Ecke.

Mirko: Ja.

Mirko: Hast schon recht.

ETIENNE: Die Nerds.

Mirko: Ja, klar.

ETIENNE: Ich hatte neulich das dem Fall. Da hat mir jemand gefragt, Prozessmanagement, fängst jetzt an mit modellieren? Ich mich aus anderen Unternehmen. Ich habe nie verstanden, warum man das macht. Und dann habe gesagt, was habt ihr denn nachher mit den Prozessmodellen gemacht? Ja, das weiß ich nicht. Ich hatte nicht das Gefühl, dass da irgendwas bei rumgekommen ist. sage, ja, ist natürlich schade. Dann verstehe ich die Frage.

Mirko: Blatt.

Daniel Matka: Wie würdet ihr sagen, man Prozess, auch Prozessmanager und Prozessmanagement Kollegen mehr motivieren? Also es gibt viele motivierte Leute. glaube, wenn man LinkedIn aufmacht, unsere Netzwerke aufmacht, gibt viele motivierte Leute. Aber ich glaube, es müsste noch viel mehr motivierte Leute geben.

Mirko: Ich habe das in der Vergangenheit erlebt. haben bei Lufthansa ein Netzwerk von Verantwortlichen für das Thema Prozessmanagement in unterschiedlichen Firmen gehabt. war eine Kollegin, die in Los Angeles war. So eine One-Woman-Show, die in einer Tochtergesellschaft für das Thema Prozesse gekämpft hat. Richtig gut, viele, viele Jahre. Und einmal im Jahr haben wir sie eingeladen. ins Headquarter, in das Herz der Lufthansa, wo wir dann mit anderen Prozessmanagementverantwortlichen über aktuelle Themen diskutiert haben. Es ging dann natürlich immer darum, einen Ansatz standardisiert in die Organisation zu treiben. Das hatte viel, auch wir wollten unseren Prozess steuern natürlich in sich. Aber es ging darum, zu hören, was passiert da draußen eigentlich? Was hat sie für Herausforderungen? Was haben andere für Herausforderungen? Wir haben gemeinsam unseren Prozessmanagement Ansatz weiterentwickelt und sie hat mehrfach zu mir gesagt, Mirko, wenn ich hier nach Deutschland komme und wir uns zwei Tage dazu intensiv austauschen, das ist für mich eine unglaubliche Energie, die ich tanke, die ich wieder mit nach Hause nehme, die mir hilft, das nächste halbe Jahr, wie lange auch immer es dauert, bis sie wieder nach Deutschland gekommen ist, wo sie sich mit anderen dazu austauschen konnte, zu überstehen. Das gibt mir so viel Energie. Ich kriege so viele Inputs. Ich kann mich austauschen, kann mich aber auch einbringen. Das wäre für mich jetzt ein Beispiel, was es ausmachen kann. Und ich fand das immer cool.

Daniel Matka: Jetzt hast du gerade den perfekten Pitch. Nur, dass wir Lufthansa intern austauschen müssen gegen Unternehmensgrenzen übergreifend. Und dann müssen wir das Ganze einfach noch mal aufnehmen. Das war der perfekte Pitch.

Mirko: Ja, ich...

Mirko: Ja, ich hätte richtig Bock, mich mit euch zu treffen, mal so einen Tag einzuschließen mit so ein paar Prozessmanagement-Enthusiasten und einfach mal so richtig in das Thema einzutauchen. Und da wäre jetzt AI, also ohne Prozesse kein AI für mich, momentan wahrscheinlich das mit am spannendsten, weil es viel diskutiert wird. Ich glaube, es gibt noch viele andere Themen, in die man dann auch tiefer reingehen kann. Da müsste man mal. So ein Tag Flughafen München hin easy und dann richtig rein da.

Daniel Matka: Weißt du was spannend ist? Ich hab die Woche erst mit ihm telefoniert und wollen wir was teasern, Hättchen?

ETIENNE: Auf geht's! Ich bin schon ganz gespannt.

Mirko: Ja!

Daniel Matka: Also liebe Zuhörenden, wir spannen euch nicht weiter auf die Folter. Wir würden euch gerne alle am 25. März nach München einladen. Dieses Jahr, natürlich dieses Jahr. dieses Jahr. Also am 25. März 2026 nach München einladen. Zum ersten...

Mirko: dieses Jahr.

Daniel Matka: die ersten Business Process Management Alliance Community treffen. Das Ziel ist es, ... mehr Enthusiasten im Prozessmanagement zusammenzukriegen. Unternehmensübergreifend zusammen über aktuelle Themen, über aktuelle Herausforderungen zu sprechen, zu diskutieren, ... Wissen auszutauschen, ... best practices auszutauschen. Und das nicht jetzt als eine einmalige Konferenz oder als einmalige irgendwie Veranstaltung, sondern euch einladen in ein gemeinsames Netzwerk. Deutschland würde man sagen einen Verein. In einem Verein, die Business Process Management Alliance, weil wir uns einfach zusammentun. Und wir genau diese Passion, die Motivation, aber auch manchmal die den Frust untereinander austauschen. dass wir Prozessmanagement und all die verbundenen Themen, egal ob das AI ist oder viele andere Themen, miteinander erarbeiten, besprechen, diskutieren. Priorisieren, auch immer, sucht euch Worte drum herum aus. das Wichtigste, das Miteinander auflegen, weil so spannend wie Themen sein können, ich kann jetzt nur für mich sagen, für mich leben viele Themen von dem Drumherum, von einer Gruppe, von der Motivation. Ich glaube, ich würde 100 Prozent mich fühlen wie deine Kollegin, wie damals bei der Lufthansa. Ich liebe es, Gruppen zu gehen, da Know-how mitzunehmen und da irgendwie sich auszutauschen. Mein Wissen weitergeben zu können, aber auch irgendwie Wissen aufzusaugen. Ich hatte bisher noch keine Veranstaltungen, wo ich rausgegangen bin und gesagt habe, da habe ich nichts gelernt. Also, die habe ich noch nicht erlebt.

ETIENNE: Besonders angesprochen, was du jetzt ein paar Mal gesagt hast, ist, dass man sich die fühlen, weil du ein paar Mal den Begriff Austausch verwendet Es soll ein Dialog sein. Es soll nicht nur konsumieren sein, sondern genau die angesprochenen fühlen, die was reingeben wollen und dann über einen gemeinsamen Input, wie ein Prozessmanagement. Jeder gibt Input und dann kommt idealerweise ein richtig guter Output raus.

Mirko: Ja.

ETIENNE: wird verarbeitet. Mehr geben Input, dann prozessieren wir das alles und dann kommt ein Out.

Daniel Matka: Also, formen die jetzt?

Daniel Matka: Familienwesen auch mal anders. suchen quasi oder wir werden die Einladung geht an alle die mit sich mit Prozessmanagement, Prozessautomatisierung, Prozessmining mit jeglicher Art von verbundener Methodik oder Technologie zu Prozessen beschäftigen im Unternehmensumfeld.

Mirko: Ja, ich glaube, das ist wichtig. Wir wollen echte Anwender haben, die den Schmerz führen, die Verantwortung tragen, das Thema Prozesse, von mir aus mit AI, in der eigenen Organisation zum Fliegen zu bringen.

Daniel Matka: Wichtig toolneutral, ohne Sales, ohne einen Hintergrundgedanken, der irgendwie in einem, in einem, ja in irgendeinem Verkaufshintergrund dient, sondern wirklich ein echtes Anwendetreffen, was getrieben wird von Anwenderorganisation. wir können es ja jetzt einfach beim Wort nennen. Es ist ein Verein, ein in Deutschland eingetragener EV. Und alle Tool-Hersteller und alle Consultings, es tut mir leid, die Lautsatzungen sind wohl Tool-Hersteller und Consultings ausgeschlossen. Also echte Anwenderorganisationen, die Bock haben, sich auszutauschen, wirklich das Thema nach vorne zu treiben und mehrwaren generieren.

Mirko: Und das in einem geschützten Raum. glaube, ist ein wichtiger Aspekt. Dafür werden wir sorgen über diese Plattform, dass das alles in einem geschützten Umfeld passiert.

Daniel Matka: Compliance sicher, ist viel die Arbeit reingesteckt worden von der ganzen Gruppe. Das muss man jetzt vielleicht auch dazu sagen, es sind nicht wir drei. steckt eine viel größere Gruppe dahinter. haben ganz 2025, das ganze Jahr 2025 an dem Konzept alle zusammengearbeitet. Kollegen aus dem Mittelstand, Kollegen aus Großkonzernen, aus dem öffentlichen Bereich aus allen möglichen Richtungen. Also es ist quasi branchenneutral, ... es ist unabhängig von der Unternehmensgröße. Einfach wir haben als Gruppe alle zusammen dafür ... uns hingesetzt ein Konzept, eine Struktur ... uns auszudenken, wie man, wie du es gerade gesagt hast, ... in einem geschützten Raum, ... in einem deutschen gesicherten Umfeld, ... dem Verein mit einer Satzung ... und allen möglichen Regularien, ... also das können wir euch tiefer erklären, ... das wollen wir jetzt im Podcast, weil das glaube ich zu langweilig. Wenn wir das alles irgendwie bis ins letzte Detail diskutieren, können wir euch gerne im Detail auch zuschicken. Einfach eine Struktur zu finden, Austausch stattfinden kann, damit Zusammenarbeit stattfinden kann. Und da sehen wir solche Sachen wie Community-Treffen vor Ort, Community-Treffen online. Es sollen sich Projektgruppen bilden, die wirklich als Circles an gewissen Themen arbeiten. Also es muss wirklich an Output an Themen gearbeitet werden. Und so viele Initiativen mehr. Wir starten. Wir wollen in Deutschland eine gemeinsame Kommune aufbauen, weil irgendwie ist die Trinknüt, finde ich. Ich vermisse sie. Ich muss wirklich sagen, ich vermisse sie. Ich liebe es, mich mit Leuten auszutauschen. Ich ich bin auch jemand, der einfach drei Türen einrennt und bei der vierten guckt, was passiert ist. Aber ist nicht jeder so. Deswegen wollen wir einfach die Kontakte öffnen, das Netzwerk öffnen und jeden einladen dahin.

Mirko: Was muss ich jetzt tun, wenn ich das hier höre und ich habe Bock darauf, mich einzubringen, daran teilzunehmen, Mitglied dieses Vereins zu werden? Daniel, was mache ich?

Daniel Matka: Also ich würde sagen, einen von uns dreien hier einfach aus der Runde. Entweder über LinkedIn schreiben, über einen Weg kontaktieren. Wir sind gerade dabei, alle Kanäle dafür aufzubauen. Also speichert euch mal im Kopf die Business Process Management Alliance. Das ist quasi der Vereinsname. Dazu kommen in Zukunft auch jegliche Art von Kanäle und sagen wir mal. Es sind auch Webseiten, also jegliche Art von digitalen Kanälen, Webseiten, LinkedIn, all solche Sachen werden wir aufbauen. Wir sind gerade am Aufbau der ganzen Struktur. Entweder meldet euch bei Etienne, bei Mirko oder bei mir. Wir schicken euch alles zu. Das wichtigste Datum ist natürlich jetzt erstmal der 25.3.2026. Da treffen wir uns das erste Mal auch alle in Person in München. Denn der persönliche Austausch ist nochmal noch der Coolste und der Wichtigste.

ETIENNE: definitiv.

Daniel Matka: Hab ich was vergessen?

ETIENNE: Nö. Ich hab dich grad schon angeschrieben.

Daniel Matka: Du bist ein Witzbold. Ja und so ist es glaube ich sehr einfach. Das wichtigste ist, dass da ist keine große Hürde dahinter. Uns ist wichtig, dass Organisationen Mitglieder werden und quasi wir als Organisation irgendwie zusammen das Wirken nach vorne treiben können. Und dann schauen wir gemeinsam, und das ist wichtig, wir gestalten gemeinsam die Zukunft der ganzen Sache. Das ist nicht, ja.

Mirko: Ich hab noch eine Frage gleich, bring den Satz erst zu Ende, Entschuldigung.

Daniel Matka: Genau, wir gestalten alle zusammen, wo das Ganze hingehen soll. Das ist mitgliedsgetrieben, das ist community-getrieben. Jeder darf seinen Input mit einbringen, jeder darf seine Gedanken mit einbringen. Dann wird zusammen überlegt, wie man das realisieren kann, was ist realistisch, was ist nicht realistisch, woran kann man zusammen arbeiten. Und je mehr Leute wir zusammen bekommen und je mehr wir quasi diese Community, das Netzwerk wächst, desto mehr Power können wir zusammen entwickeln. Merck, oder eine Frage?

Mirko: Was ist denn, wenn ich jetzt zu der Einschätzung komme, ich finde es irgendwie spannend, ich würde da gerne hingehen, aber so richtig fühle ich mich gar nicht reif, da auch selber was einzubringen.

Daniel Matka: Das ist, Gott, ich finde, ist immer einer der schlimmsten Aussagen. Weil niemand wird daran gemessen, wie weit die Organisation ist und niemand wird daran gemessen, wie lange er zum Beispiel auch schon im Prozessmensch ist. Also, kann kaum einer so lange im Prozessmensch sein wie ihr zwei. Das ist so, da hätte ich ja schon... Also, wenn ich mich jetzt selber vergleiche, ich habe nicht mal einen Viertel der Lebens... Ja, wirklich.

ETIENNE: Diesmal hast es nett gesagt.

Daniel Matka: Egal ob ihr Anfänger seid, ob ihr gerade frisch dazugekommen seid und Lust habt einfach direkt die komplette Know-how-Bubble direkt mitzubekommen. Egal ob ihr schon irgendwie 20 Jahre und die verrücktesten und erfahrensten Menschen seid, wir laden jeden von totalen Beginner bis super erfahrenen Menschen ein da mitzumachen. Wir wollen das Thema vorantreiben und es wird sich nicht daran gemessen, sondern es wird einfach nur sich gegenseitig unterstützen.

ETIENNE: Ich würde es auch gerne noch ergänzen, Mirko. Das ist eine super Frage, weil jeder, sich diese Frage stellt, stellt diese Frage sich nur, weil er grundsätzlich schon mal den Gedanken hat, dahin zu kommen. Und damit ist ja schon bald die Motivation da. Und jeder, die Motivation mitbringt, ist herzlich eingeladen. Weil Lernen entsteht im ersten Moment durch Motivation. Und der wird auch einen Input geben. Und ich glaube, viele unterschätzen auch schon, was sie alles wissen.

Daniel Matka: Ja, siehs los.

Daniel Matka: Wir wollen die Gruppe der Willigen erzeugen.

ETIENNE: was sie alles können. Das merkt man häufig immer erst dann, wenn man drüber redet. Insofern kommt nichts zu übernachten.

Mirko: Ja, definitiv.

ETIENNE: Just do it.

Daniel Matka: einfach machen.

Mirko: Meinst du, wir haben ja nicht drüber gesprochen, worüber wir eigentlich sprechen wollen. Sind wir jetzt am Ende der Folge, Daniel, oder?

Daniel Matka: Ich überlege gerade. wir noch irgendwas? Vielleicht machen wir eine kleine Zusammenfassung. Wir machen sonst immer Podcasts. sonst immer die Prozessphilosophen hört. Jetzt kommt immer underrated und overrated. Das drehen wir heute mal ein bisschen Wir machen heute ...

ETIENNE: Wir können jetzt das EIT-Thema noch schnell fertig machen.

Mirko: Ja.

Daniel Matka: Jeder gibt noch mal eine kurze Zusammenfassung zu der letzten dreiviertel Stunde, weil wir haben auch relativ viel rumphilosophiert und mal zwischenzeitlich haben wir den Bogen gefühlt, sind wir über Berlin gefahren, dass wir wieder in München ankommen. Gebt mal innerhalb von 30 Sekunden eure Zusammenfassung, was wir die Leute mitgeben wollten heute. Mirko.

Mirko: Wir sehen uns am 25.3. in München. Punkt. Kräfte zu bündeln, unsere Leidenschaft auszutauschen, Energie zu tanken und AI ist auch dabei.

ETIENNE: Ich habe davon gesprochen, dass es herausfordernd ist, aber nicht unmöglich. Und das muss die Message sein. Insofern kommt am 25.3. weil es ist möglich, im Worten unseres Buchs zu sprechen, the mission is possible. Und davon sind wir überzeugt, sonst würden wir den Aufwand nicht betreiben.

Daniel Matka: Etienne.

Daniel Matka: Mega, ich würde das sogar noch bisschen erweitern, selbst wenn ihr am 25.3. nicht nach München kommen könnt, den verschiedensten Gründen, meldet euch bei uns. Denn die Community, der Verein, hört aus den verschiedensten Formaten, aus Vororttreffen in unterschiedlichsten Regionen, aus Online-Treffen, also, dass man sich auch über Teams oder irgendwo auf einer Online-Plattform gemeinsam tut. Die Formate werden so vielseitig sein. Wir werden über so viele Themen mit euch sprechen, diskutieren, Inspiration teilen, aber auch irgendwie vielleicht Links zu Veranstaltungen weitergeben, zu inspirierenden Büchern, Podcasts, was auch immer alles, was wir irgendwie in dem Netzwerk haben, meldet euch. Dann versuchen wir euch, unser jeglicher Art von Material und Info zuzukommen und Dann hoffen wir, dass wir uns alle zusammenfinden und ein richtig, richtig cooles BPM-Netzwerk in Deutschland zusammenbauen, die sogenannte BPM-Alliance. Dann würde ich sagen, die meisten sind jetzt an ihrem Arbeitsort angekommen oder sind nach 45 Minuten Podcast super cool, dass ihr eingeschaltet habt. Ich freue mich riesig. Auch danke, Etienne Mirko, dass ihr euch die Zeit genommen habt. nicht nur die Zeit heute für den Podcast, sondern ich sag jetzt schon mal, ich glaub einfach im Namen der Community, die heute schon mit an Bord sind, vielen Dank für die ganze Mühe, die ihr auch schon über das ganze letzte Jahr mit reingesteckt habt. in so einem deutschen Verein zu gründen ist viel mehr Arbeit, als man sich denkt. Und so viele Feedback gründen auch einfach, dieses Ganze zu gestalten, weil es ist, das das Coole auch an Prozessmanagement. Prozessmanagement gibt nicht nur eine Sicht. Und jeder hat seine ganz eigene Sicht auf Prozessmanagement und die ganzen Themen, die drumherum hängen. Und Das versuchen wir ganzheitlich anzuschauen. Deswegen haben wir letztes Jahr viele Runden gedreht, uns getroffen und da sage ich euch jetzt schon mal danke. Ich freue mich riesig, was wir 2026 gemeinsam auf die Beine stellen können.

ETIENNE: Danke dir auch.

Mirko: Danke dir.

Daniel Matka: Und deswegen sage ich liebe Leute, bis ganz bald, schön dass ihr zu seiner Episode eingeschaltet habt und seid gespannt, ist nicht die letzte. Ciao ciao!

ETIENNE: Ciao!

Mirko: Tschüss!

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