„Automesse für BPM“

Shownotes

Du kennst das Gefühl: In der eigenen Organisation bist du Prozess-Einzelkämpfer, während IT, QM, Projektmanagement und Data ihre eigenen Welten bauen. In dieser Folge nehmen Matúš und Daniel dich mit nach Hamburg – direkt aus dem Hotelzimmer, direkt von der „All About Process Management“ (Hamburg Edition). Mit dabei: Russel und Mirko, die nicht nur erzählen, wie so ein kompaktes Halbtags-Format funktioniert, sondern warum genau solche Events ein Energie-Boost für die Community sind. Du bekommst Einblicke, warum Austausch und Netzwerk oft mehr bringen als der hundertste Vortrag – und warum Prozessmanagement als Disziplin viel offener gedacht werden muss: Qualität, IT, Enterprise Architecture, Mining, Automatisierung. Das Gespräch landet bei einer provokanten These: Wir bräuchten eine gemeinsame „Automesse für BPM“, statt dass jeder Tool-Anbieter sein eigenes Silo füttert. Dazu kommen Learnings aus den Roundtables – von Innovations-Inkubatoren über Rapid Prototyping bis zur Frage, wie man eine prozessgetriebene Organisation wirklich aufbaut. Hör rein und teile die Folge mit deinen Kolleg:innen und in deinem Netzwerk.

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Daniel Matka: Einen wunderschönen guten Tag, liebe Zuhörer unseres Podcasts, die Prozessphilosophen. Heute in speziellem Format, in spezieller Location. Wir haben die Seite Deutschlands gewechselt. Wir sind aus München alle nach Hamburg, uns hier zu treffen. Ja. Russell? Im Hotelzimmer. Ich bin total begeistert. Ich hab vor ein paar Jahren hier Urlaub gemacht, genau in diesem Hotel. Super Lage. Ich konnte es natürlich nicht leisten, aber jetzt bin ich froh, dass ich hier bin und auf der Couch schlafen darf. Vier Männer gehen gemeinsam in ein Hotelzimmer. Mirko, nee, Matos, wie geht es dir? Mir geht es wie immer gut. Ich freue mich, dass ihr alle in meinem Zimmer seid. Aber nee, das ist richtig cool wieder einen Podcast in ein Hotelzimmer aufzunehmen. Das ist nicht unser erster. Und halt auch wirklich cool wieder ein Podcaster dabei zu haben. Finde ich mega cool. Mirko, willkommen.

Daniel Matka: Ja, danke, dass wir in deinem Hotelzimmer hier Gast sein dürfen. das war ja nicht geplant, dass wir hier hingehen. Nee, spontan. Und das ist unglaublich aufgeräumt hier. Kompliment. Es war auch erstaunlich, als wir eigentlich zu deinem Zimmer gehen wollten und du dann gesagt hast, na jetzt nicht aufgeräumt, lass uns lieber in das andere Zimmer gehen. Ich habe dreimal so viel Gepäck mit wie Matos. Dementsprechend kann es nur aufgeräumt sein. Ja, okay, ich verstehe. Das macht absolut Sinn. Ja, und es gibt natürlich auch einen Grund, warum wir hier sind, oder? Ja, Matos warum? Weil wir Podcasts aufnehmen wollen. Nein, wir waren jetzt gerade alle auf All About Process Management, die Hamburg Edition. Und deswegen haben wir uns gedacht, ja, lass uns darüber reden, was wir da gesehen haben, warum wir das überhaupt gemacht haben, warum wir da waren, was ist die Idee dahinter und wie es euch gefallen hat. Und da wollte ich mit Mirko starten, weil es quasi dein Home City ist. Warum bist du überhaupt da?

Daniel Matka: Ja, weil ich auch mal unter Menschen wollte. Nee, eigentlich hat David mich angerufen und gesagt, also der Organisator dieser Veranstaltung, der die All About Process Management auch in Stuttgart organisiert und hat gesagt, wir haben eine Möglichkeit, was in Hamburg zu machen. Und ich weiß, dass ihr einen Process Management-Stammtisch habt. Und kann man da nicht irgendwie die Community mit nutzen, anzapfen und so ist das Ganze entstanden. Ich hab gesagt, ja, dann komm ich mal vorbei. Und dann haben wir es bisschen größer gezogen, glaube ich, den Teilnehmerkreis. Aber deswegen bin ich hier. Genau, und ich bin hier, weil damit mich auch angerufen hat und ich hatte dann aber auch dann die Ehre, auch einen Vortrag halten zu können. Fand ich auch total spannend. Das Format fand ich super. So einen halben Tag einfach intensiv ein paar Vorträge, aber auch dann die Roundtables, wie sie organisiert waren. Wir können nachher auch darauf eingehen, wo wir alle zusammen drin waren. Fand ich auch super interessant und auch erkenntnisreich, es mal gelindet zu sagen. Und von der Idee her auch, man muss da nicht immer zwei Tage zusammen hocken, sondern kann manchmal auch einfach mal so einen intensiven Nachmittag nutzen. Ich glaube, das ist gut angenommen worden. Ich glaube, es auch eine Idee ist, dass Leute dann auch sich mal aus dem Beruf oder aus dem Alter rausziehen können, für einen halben Tag sich mit den Leuten zusammensetzen und Ideen austauschen. Das muss nicht unbedingt immer zwei Tage sein. Also es ist gut, wenn man mal so eine große Event macht. Aber ich glaube, die Frequenz in so einem kleinen formatigen Rahmen sich zu treffen,

Daniel Matka: Das wird, glaube ich, sehr gut angenommen und ich fand es heute auch super. Findest du das besser als Zweiteilige Konferenz? finde die Mischung macht. Ich glaube, nicht für alle Leute können sie für zwei Tage rausziehen und ich glaube so bisschen höher frequent in unterschiedlichen Standorten dann mal für einen halben Tag zusammenzukommen, so intensiv sich auszutauschen, das halte ich schon für extrem wertvoll. Ich fand das Format auch echt gelungen. meine, das war ja nun Nachmittag, ein paar Stunden, aber Druckbetankung mit einer schönen Mischung aus Networking zwischendurch und den Roundtables und am Ende dann da noch Kaltgetränk und ein bisschen was essen, fand ich also komprimiert, aber richtig gut. Ich glaube die Dauer der Formate gibt so ein bisschen oder ist ausschlaggebend für welche Reichweite man oder welche Zielgruppe man anspricht. Jetzt mit so einem Nachmittag kann ich mir sehr gut vorstellen, dass einfach die lokale Community mehr zusammenkommt. Wir haben hier viel alles rund Hamburg gesehen. Mit ein, zwei Ausnahmen natürlich, die auch ein bisschen weiter hergekommen sind. hab sogar eine aus Stuttgart, das fand ich super lustig. Ja, ich glaub, das ist dann natürlich irgendwo auch, wo man dann sagt, ey, ein Berater fällt deutlich weiter, wenn man jetzt sagt, okay, Endanwender, kommen eher aus der regionalen Umgebung. Ich find das super spannend. Ich glaub, die spannende Diskussion ist eher in ganzen Nachmittag oder in Meetup. Weil ein Meetup beginnt eher so 18, 18.30. Wir hatten ein ähnliches Meetup vor ... Ungefähr in einem Dreivierteljahr hier in Oldenburg gemacht. 50 Kilometer weiter, dann noch viel kleiner. Auch 60 Teilnehmer gewesen. dachte so, was zur Hölle ist in Oldenburg? Aber es waren echt viele, die teilgenommen haben. Und ich glaube, für die nördliche Community ist so was echt cool. Das ist sehr spannend, so was zusammenzukriegen. Und ich glaube, wir kennen das ja alle so bisschen hier in der Runde. Die Organisation von einer Location mit ein bisschen Catering und drumherum ist immer so viel Aufwand und so viel ...

Daniel Matka: Anstrengender auffangen dem meistens irgendwie nicht so gesehen wird und das ist halt hier super die möglichkeit wenn da wird die möglichkeit hat über die messer stuttgart auf menu und co zuzugreifen ist halt schon einmalig Also danke damit Genau jetzt würde mich interessieren du quasi als der lokal patriot und der unterstützen von der hamburgern community Wie siehst du aus wie siehst du dieses format verzugung was würdest du dir wünschen Und wie Für Hamburg. Ja, und wie groß ...? das Mikrofon an. Wie groß ist deine Akt ... oder was sind die Größenordnung der aktuellen Hamburger Community? Wir hatten heute einen Eindruck bekommen, aber was ist sonst eure Hamburger Community? Also, wenn wir uns zum Stammtisch treffen, dann sind wir so zwischen zehn und 15 Leuten. Ja. Was ja eine überschaubare Zahl ist, aber da treffen wir uns auf ein Burger und ein Bier. Das ist so eher ab 18 Uhr, oder? Ich glaube, das ist ganz gut, so ein bisschen um das Heute haben wir uns 13 Uhr getroffen. ein Meetup, Stammtisch ist eher so ab 18, 18.30 für den Abend. 18 Uhr ist bei uns auch mal starten und äh... bis 9, mal bis 10 mitten in der Woche mit einem harten Kern, aber vielen wechselnden Teilnehmern. Insofern, das würde ich sagen, ist so eher so der harte Nerd-Kern, mit dem wir da dann auch so regelmäßig zusammenkommen. Jetzt hier war es ja deutlich größer. Ich weiß nicht, ich habe es nicht gezielt. Rund um 60 habe ich vorhin gehört. 60 bis 70. Ja, das ist gut. Das ist ja schon eine richtige Masse. Für mich lustig, ein Klassentreffen. Das habe ich ja schon vorher in der Kommunikation mal geschrieben. Viele Leute, die ich in der Vergangenheit irgendwo schon mal getroffen habe, die einem da dann wieder über den Weg laufen. Andere, die ich noch nie live gesehen habe, jetzt hier zum ersten Mal. Wow! Also das fand ich schon sehr, cool. Und ich habe mit einigen gesprochen, die in ihren Unternehmen Einzelkämpfer sind.

Daniel Matka: Der klassische Fall. sagten, wow, das ist ja so richtig energietank, ne? Hier mal endlich mit Leuten zu sprechen, die ähnliche Probleme haben und die Ideen wieder mitzunehmen. Insofern glaube ich, das Potential ist definitiv da, auch größere Sachen zu machen. Das war jetzt ja auch eine Veranstaltung zusammen mit der DGQ, Deutsch Gesellschaft für Qualität, die das auch in ihrem Hamburger Verteiler mit beworben hat. Ich glaube, man Prozessmanagement als ... integralen Bestandteil auch eines Qualitätsmanagements sieht, dann ist das in der Community auch ein spannendes Themenfeld. Und BGQ hat in der Vergangenheit hier norddeutschen Qualitätstag organisiert, bei dem glaube ich auch 150 mindestens Teilnehmer, wenn nicht sogar 200, ich bin nicht so der zahlen Mensch, das man Thorsten fragen gewesen sind. Also ich glaube schon, dass es Potenzial da ist, gerade so in der Region Hamburg rum im Zweifel für den ganzen Tag fährt man da vielleicht auch mal. Stunde oder zwei. Also das Thema, das du ansprichst, gibt mir auch ein bisschen zu überlegen. Wir haben ja diese Prozessmanagement-Veranstaltungen, manche haben so ein eher BPM-Charakter, manche ein bisschen mehr Automatisierung, was ja auch in Stuttgart so der Fall war, was ich auch sehr cool fand. Aber das, was du ansprichst mit dieser Qualitätsmanagement-Thematik, ja BPM ist ja so eine Disziplin, die soll ja eigentlich unterschiedliche Anwendungsfälle so miteinander zusammenbringen und Wie sieht ihr denn die Möglichkeit, eigentlich diese Formate auch offener zu gestalten, dass man da auch wirklich mehr diesen vernetzenden Charakter, den man im Unternehmen hat, also nicht diese Einzelpersonen. Wie du sagtest, der Einzelkämpfer kommt zum BM Burger, Selbsthilfegruppe BPM und sagt, ach, die QM Leute und die IT Leute wollen nicht mit mir reden. Aber wie kriegen wir es hin, das Format zu nutzen, eben genau diese Community und dieses Netzwerk zu erweitern Leute? und eine Plattform zu schaffen, Prozessmanagement und Qualität und IT zusammenkommt und sich mal austauscht außerhalb von der Firma, dort mal so bisschen Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu erörtern. Das wäre, glaube ich, richtig cool. Oder es ist vielleicht gerade tatsächlich die... Also wenn die DGQ... Ja.

Daniel Matka: dass ich mit David nächstes Jahr zusammentun. Ich habe David die ganze Zeit geteasert. Nächstes Jahr zwei Tage. Es ist der Weg. meine, die Ideologie von All About Process Management ist, alle Methoden aus BPM zusammen zu bekommen. Deswegen fand ich das heute sehr cool, dass da sehr viel aus diesem Managementbereich und strategisch und sowas war, weil das auch super wichtig ist. Du hast natürlich so bisschen Flavors, basierend darauf, wo du jetzt gerade bist. Letztes Jahr waren sehr viele Automation-Tools da. Die Idee von dieses Jahr ist schon, dass man halt auch Mining-Tools da reinbekommt, dass vielleicht ein AgentiGos-Restauration kommt und hoffentlich auch ein strategisches Process-Management. Weil damit würdest du das gesamte BPM-Lifecycle quasi abdecken. Und auch heute habe ich mit jemandem gesprochen, Qualität ist ein wesentlicher Bestandteil. Ob wir das jetzt, ob wir Augen zumachen oder nicht, Und ob wir das, also ich habe heute auch gehört, Prozessdokumentationen sollen wir nicht nutzen, das ist ein bisschen negativ. Nein, das ist, das war eine der Gründe, warum wir das machen. ISO, Qualität und so weiter ist eine der Gründe. Vielleicht nicht der Zielgrund, aber eine der Gründe. Und deswegen finde ich schon, dass wir alle Methoden zusammenbringen sollen und dass da hoffentlich ein Format ist, wo sich die Leute austauschen und wo du ja idealerweise das findest, was du suchst. Das ist immer das Problematische. heute dann mit jemandem gesprochen, weil das ein Stream war. Man kann in zwei kurzen Formaten, nicht zwei parallel. Und dann war das Feedback, ja, manche Vorträge sind besser, manche schlechter und wie sie es tut, also ich so, ja. Ich höre sehr selten Vorträge, weil ich meistens mit Networking verbringe. Und dass ich überhaupt irgendwelche Vorträge gehört habe, ist für mich eigentlich neu. Ich letztes Jahr auf Ola Baer Bruttas Management gar keinen Vortrag gesehen. Weil wir waren da... Wir waren da ganze Zeit bei der Hackathon und in Zwischenzeit habe ich mit allen Leuten gesprochen, die da waren. Und für mich ist das super wertvoll, die Leute zu sehen, weil Vortrag ist immer so, es kann dir passen, es ist vielleicht viel zu für dich, weil das sechste Mal das gleiche Thema ist. Oder es ist irgendwie so, dass du da halt irgendwie, keine Ahnung, ich bin da mittlerweile ziemlich schmerzfrei. Ich freue mich, mit den Leuten zu reden. Ich habe heute sehr viele neue Leute kennengelernt.

Daniel Matka: gelernt. habe heute sehr viele gute Gespräche gehabt und deswegen bin ich persönlich zufrieden, ob ein Vortrag besser oder schlechter, was auch immer war. Ich bin da mittlerweile nicht mehr so bewertend. Aber du hast gerade einen spannenden Punkt, Russell, genannt, mit der Vernetzung zwischen einzelnen Disziplinen und auch angrenzenden, ich würde sagen, Methodiken. Heute hat mir die DGQ mit Qualität Und Prozessmanagement, ich glaube, wir sind oft schon Hand in Hand gegangen, auch in den ganzen letzten Jahren und Jahrzehnten. Ich glaube, wir sehen gerade eine starke Kombination in den ganzen Agendik, KI-Themen, dass Prozessmanagement, Daten, Menschen und also quasi die Daten, die Methodik rund Daten, Prozesse, IT mehr zusammenkommt. Und wenn wir das schaffen, auch mehr auf den Eventformaten zusammen zu verknüpfen, also IT-Begeisterte oder KI-Begeisterte in die Richtung zu bringen, hey, das ganze Prozessthema ist wichtig. Vielleicht auch ein paar Leute aus dem Datestream mit dazu tun. Qualitätsmanagement, Projektmanagement, das sind so jetzt nur die Stichwörter, mir einfallen. Ich glaub, dann kann man das ein bisschen größer denken. dann wird man auch ganz schnell merken, wenn auch sich innerhalb der eigenen Organisation die Leute mehr zusammentun, dass man nicht mehr Einzelkämpfer im Prozessmanagement ist. Ich kann mir nicht vorstellen ... Nein, klar, laut Organigramm ist man im Prozess mit Schwinden einzukämpfen. Aber man muss sich immer mehr zusammendenken, damit man DPS auf die Straße kriegt. Ja, so führe ich auch gerade dazu ein, man, weil wir auch immer wieder diese Anknüpfungspunkte in Richtung von klassischen Enterprise Architecture haben. Haben wir heute auch in diesem einen Breakout Session, haben wir auch diskutiert, wie man da im Endeffekt Innovationen und Inkubatoren aufsetzen kann und immer wieder dieses, wir müssen dabei sein. Und dann ist dann irgendwie, einen IT-Architekt braucht man auch, nicht nur den Prozessarchitekten oder den Business-Analisten. Das heißt, wir sind ja in den Initiativen, wo wir drinstecken.

Daniel Matka: immer es gewohnt, dass wir die unterschiedlichen Stakeholder zusammenkriegen und nicht nur, weil wir es müssen oder ansonsten also so quasi als Pflicht, sondern weil es auch einen positiven Beitrag leistet zu den Besamtergebnissen. Aber in Events sind die ja sehr stark noch in den Compartments. Es gibt eine Line-X Enterprise Architecture Veranstaltung und dann gibt es dann die BPM Veranstaltung und wir müssten die viel mehr zusammenbringen und irgendwie überlegen, was denn so dieser das Thema ist, wo dann alle sich wiederfinden, aber die Unterschiedlichkeit zelebrieren können. Also bisschen diese Diversifizierung in den Events, dass man da nicht so quasi mit Gleichen unter Gleichen das Gleiche bespricht, sondern versucht da mehr andere Sichten und Impulse reinzuregen. Aspekte hast du genannt, ich auch so, von der Strategie runter vielleicht auch in Richtung Mining oder Automatisierung. da gibt es noch viel über den Tellerrand hinaus, man überlegen könnte, in solche Formate mit reinzuziehen? Das ist sehr spannend, weil habe letztes Mal, wir haben auch so Rollendefinition gemacht, ich dann, ich komme eigentlich als Prozessautomation Engineer, finde ich irgendwie cooler als Modeller oder Entwickler. Das wenn ich nutze, ist er halt Prozessautomation Engineer, weil das halt so bisschen ist, okay, der soll irgendwie dazu beitragen, dass der Prozess automatisiert. Unabhängig davon, das jetzt die iPad ist oder Camonder, Flubbel, Pegar, was auch immer, das ist ja quasi wirklich da für da. Und dann nimmst du halt so als jemand, der halt so bisschen den Überblick hat über die Tools, Process Automation, Architekt. Und da hab ich mir gedacht, ist eigentlich der Scheiße, weil, ja, das ist halt so bisschen zu global. Dann hab ich gesagt, das ist ein Process Automation Solution Architekt. Das ist der, halt wirklich eine Lösung bringen soll. Und dann, jetzt komm, jetzt komm, dann hab ich gesagt... Aber du hast genau dieses Problem, das auch Roland immer sagt, also Enterprise Architecture und BP, musst du sehr nah zusammenbringen. wer macht das? Und dann habe ich gesagt, okay, ich mache einfach knallhart, Prozess Automation, Enterprise Architecture. Und einfach diesen Flavor ihm zu geben, dass der halt vielleicht ein Solution Architekt ist, der aber halt diesen in diesen Kreis quasi reingenommen wird aus der Prozess-Ebene. Also quasi

Daniel Matka: Weil es ein wesentlicher Bestandteil ist. haben ja heute so viele Gespräche gehabt, wie viele Tools wir mittlerweile sehen. Jeder Tool kann workflow. Es ist echt unglaublich. Es ist eine Plattform geworden. Es sind immer größere Plattformen geworden. Es vermischt sich immer mehr. Jemand hat das in unserem, wir müssen das gleich noch mal zusammenfassen, das Roundtable, weil wir so die ganze Zeit darüber reden und alle Zuhörer wissen gar nicht, warum es in dem Roundtable ging. Aber in dem Roundtable war einfach am Ende der Konsens, Es haben viele Tours in einer speziellen Nische angefangen, entwickeln sich immer größere Capabilities und immer größere Plattformen und jetzt wird es langsam schwer sie auseinander zu halten. Wofür hat man sie eigentlich zentral mal eingekauft? Wofür nutzt man sie zentral? Da geht genau dahin, was du als Rollergrad beschrieben hast. Jetzt kurz als Wrap-Up, worum ging es in der Roundtable? durften mit Matush... Bitte nicht die Webseite lesen, ist genau nicht das, was wir gemacht haben. Naja, also... Aber wir sind agil. Der Titel war Rapid Prototyping in 2026. Aufgrund einer spannenden Umstand, dass kein Monitor da war und wir nicht auf 19 Zoll Mini Laptop gucken wollten, haben wir das spontan geändert in ein Thema, wie baut man einen Inkubator 2026, einen Innovationsinkubator für Prozessautomatisierung und Prozessmanagement, BPM im Allgemeinen. Wie lange? Machen wir kurz ein Quiz. Vielleicht hast du es dir mal. Wie lange war der Prozess Inkubator von der Laufzeit? Sechs bis acht Wochen, ja. Welcher Stakeholder? Wir hatten sechs Rollen. Ja, wir hatten eben den Sponsor natürlich, der den Business Pain dann auch aus Nutzen sich dann halt formuliert. Dann hatten wir noch den Solution-Architekt und den Business Analyst. Und ganz links, war ein großes Herz, da war der Kunde drin. Den hast du sehr schön gemalt. Und ich finde deine Handschrift auch wirklich sehr whiteboard. Aber damit wir das ein bisschen zusammenfassen. Die Frage war, was für Systeme sie diakutieren.

Daniel Matka: die workflowfähig sind. Damit haben wir gestartet, weil die Frage war, wie sieht der Automatisierung 2026? Früher hatten wir ein Tool und der Tool wird die nächsten fünf Jahre durchgeballert und alles. Jetzt haben wir halt so was wie der Voigtek kann Workflows, der Jira kann Workflows, Salesforce kann Workflows, SharePoint kann Workflows, die DMS-Systeme kann Workflows, Camunda kann Workflows, N8n kann Workflows, UiPath kann BPMN, also auch Workflows. Und so weiter. irgendwie sehen wir immer mehr mehr Tools, wirklich auf Workslust nicht nur können, sondern die Leute machen die Workslust da. Und die Frage ist, machen wir jetzt? Also versuchen wir die jetzt halt quasi zu begrenzen. Und Konsens war, das wird nie wieder passieren. Also es ist einfach so. Aktuell werden wir uns nicht auf ein Tool einigen können. Und wenn wir das kommen, was schaffen wir? Und da war dann die Idee, okay, ist das schlecht oder nicht? Und dann war... Es ist nicht schlecht, wir müssen ein bisschen mehr Prototypen, bisschen mehr Innovationsdenken nach Deutschland bringen. Deswegen sind wir zu den Innovation Workshops und so weiter gekommen. Und dann war die Frage, wie lange ist das? Sechs bis acht Wochen zu diesem Proof of Value, lassen wir die Leute einfach in so einem Inkubator arbeiten. Wenn das dann gut für Unternehmen ist, dann kommt das rein. Wenn nicht, dann nicht. Weil aktuell passiert sowas wie, wir kaufen ein Tool, dann machen die Workflows, die sind produktiv. Und dann finden wir heraus, auf Fakt, sind die Kunddaten drin. war da nicht etwas, weißt du, und das ist genau das Teil, man einen Raum schafft für Innovation, die aber dann irgendwann in eine Firma normal eingeführt wird. Genau, das war eigentlich der Konsens, dass es nie wieder quasi anders wird. Und ich finde es cool, ich finde es, dass wir zu wenig Innovation haben, wir sagen das immer. Ich bin der, dass die Leute scheitern lernen sollen, auch in Deutschland und Europa, das finde ich cool. Jetzt kommen wir aber auch dazu. Du kannst deine Meinung dazu sagen, aber ich fand dein Roundtable das Beste, das ich je gesehen habe. Du musstest sagen, was war dein Roundtable? Du hast den überhaupt nicht gesehen, Aber ich... Also, erstmal spannend den Einblick bei euch zu bekommen, weil ich war nicht in eurer Session, weil ich eigenen Roundtable gehostet habe. Ja, muss, muss definitiv der Beste gewesen sein.

Daniel Matka: Aber diese Inkubator-Geschichte finde ich spannend. Sollten wir nochmal aufgreifen im Nachgang. jetzt auch für die Hörer das Spektrum ein bisschen breiter zu machen, gehen ja nicht nur im Automation, ganz im Gegenteil. Voll. Gerade bei den Vorträgen, die wir vorher gehört haben, waren auch viele Basic-Themen dabei. Strategie, Governance, Change Management. Genau, also schön, dass du sagst, wirklich angefangen vorne von der Strategie. Aber ich habe ein Roundtable gehostet zu Wie soll das anders sein? Building a process driven organization. Und ich bin mit meiner Roadmap da reingegangen, die aus ganz kurz angerissen drei Phasen besteht, erstmal sich zu positionieren. Wofür machen wir das eigentlich? Was der strategische Beitrag, den ich mit Prozessmanagement erreichen will und das ist immer unternehmen spezifisch. Je nachdem, was das Unternehmen gerade für eine Strategie verfolgt, sollte auch das Thema Prozessmanagement darauf einzahlen. Und dann, wenn ich weiß, wofür ich das mache, kann ich ein entsprechendes Framework mir aufbauen Prozesse des Prozessmanagements, Rollenkonzept. Ich kann die Tools auswählen, die das bestmöglich unterstützen und dann gehe ich in die Einführung, bau eine Prozessarchitektur auf, finde die Leute, schaffe überhaupt erst mal diese Capability in der Organisation, dann in der Phase drei wirklich Prozesse zu managen, Leute zu haben, die dafür befähigt sind, die dann Prozesse, also die echten Business Prozesse automatisieren können, AI reinbringen, was auch immer. Das ist so die Roadmap, die ich nutze. Und ich habe in dem Roundtable dann die Leute gefragt, wo sie sich momentan sehen. Und das Spektrum war wirklich bunt verteilt über die Phasen. Viele sagten irgendwie so mittendrin. Aber eigentlich so richtig Gedanken über wofür machen wir das eigentlich, ist die Strategie dahinter? Haben wir uns nicht gemacht. Genau, Step 1 zu besprungen und am besten gleich bei 3. Wir wollen jetzt automatisieren. Das ist ja ein gern gemachtes ... Wobei das ... Eine Sache an alle unsere Zuhörerinnen und Zuhörer. Der Prozess des Prozessmanagements, es hören so viele Leute aus Prozessabteilungen zu. Und wir sehen das so selten, dass eure Prozessmanagement- Abteilungsprozesse irgendwo ordentlich da sind. Eine Prozesslandkarte oder was auch immer da ist. Sondern ...

Daniel Matka: Ihr predigt immer allen anderen, aber macht selber eure Grundlage nicht sauber. Also, das ist vielleicht mal als kleine Aufforderung. Wie hast du Matos gesagt? Eat your own dog food? Ja, eat your own dog food. Ähm, harte Formulierung von Matos. Aber ja, spannend. wie du es gesagt hast, und diese Breite macht sehr genau auf. Entweder Step 1 übersprungen, dass die Strategie oder warum das Ziel überhaupt gar nicht da sind. Auf der anderen Seite sehen wir so oft irgendwie Organisationen, die über Automatisierung und KI diskutieren und diskutieren und diskutieren und nicht ins Starten kommen und sich dann eigentlich schon wieder die Motivation aus dem Leib diskutiert haben. Spannend. Vielleicht noch ganz kurz zur Vollständigkeit. Es gab noch einen weiteren Roundtable, der sich eher mit Prozesskultur-Change-Themen beschäftigt hat. Also es war wirklich das komplette Spektrum da. Ich weiß nicht, wie AI-ig wart ihr unterwegs? War das gar nicht? Dann war es ein bisschen dünn AI-seitig heute, oder? Aber das passt doch zu deinem ... Ich hatte ja Du hattest ja diesen Beitrag letztens da gepostet auf Basis des Feedbacks, was so die Trendthemen sind. Ich hatte ja auch, ich im Nachgang auch zu unserem Beitrag da mit Casper diskutiert hab, sag so, eigentlich war ich 2025 hoffnungsvoller, dass so richtig Fahrt in die Thematik reinkommt, Prozessmanagement und AI. Und wir alle, auch mit den Studien, sagen, boah, das ist schon wieder alles bisschen die Handbremse angezogen. Und dein Beitrag ging ja mehr in die Richtung, die Leute sehen ja bei den Themen, müssen Foundation setzen. Im Prozessmanagement. Weil sie merken, die sind ja mit AI oder Technologie First-Initiativen gestartet, sind in die Ecke gekommen, wo sie gemerkt haben, sie haben keinen Sponsor, keinen Owner, sie haben nicht die Daten. Das heißt also, das, was wir auch mit diesem Inkubator ... mal versucht haben zu skizzieren, ist ja in Realität auch passiert. wenn es mal drei Monate war oder zwei Wochen war. Und es kommt dann diese Wand, die da ist, wo man merkt, hier fehlen Fundamentals. Und ich glaube, haben auf der einen Seite fehlen uns grundsätzliche Fundamentals bei vielen Firmen, dass sie die Digitalisierung nicht richtig umgesetzt haben, sondern pseudo. Ich sag mal PDF oder Formulare zum Runterladen, Austrocknen und Zurückwachsen. Auf der anderen Seite, was die Organisation und diese ...

Daniel Matka: Phase eins und Phase zwei von dem Vorgehtsmodell, Strategie und dann wirklich dann die Strukturen schaffen, Capabilities aufsetzen, dass die notwendig sind, damit man solche Ideen wie Inkubatoren erfolgreich laufen lassen kann. Das ist so glaube ich das Thema, was jetzt so bisschen so Realitätscheck, der jetzt so gerade sich einstellt. Dass man so eine Akzeptanz bekommt, weil wir haben kurz beim Abendessen besprochen, warum glauben wir, dass es halt so bisschen scheitert und ich sag, das sind immer diese zwei Sachen. haben vergessen, Innovation denke zu haben, also in Unternehmen selber. Also nicht die Leute, gründen, sondern halt die normalen Mitarbeiter. Aber das sind doch genau die Leute, die halt an den Prozessen dran sind. Die wissen, was für Probleme da sind und gegebenenfalls wissen die auch, wie die die lösen würden. Und das wäre dieser Innovationsteil und wir haben kaum Wertschätzung für Software in Deutschland. Ich würde fast hauptsächlich Teile von EU eigentlich damit nehmen. Und ich finde es eigentlich so krass, gerade in Deutschland. Fast jede Unternehmen, die wir hier haben, Test-Adapter. Egal ob die produzieren Schrauben oder was auch immer. Wie viele Schrauben die verballern, wie viele Autos werden zerstört, wie viele Medikamente werden ausprobiert und damit Geld rausgeschmissen, dafür, dass die am Ende ein Produkt haben, das nutzbar ist. Und genauso funktioniert es leider auch in Software. Es kann nämlich sein, dass ich eine Idee habe. Die Idee kann halt gut klingen. Vielleicht habe ich aber nicht perfekt getroffen. Und deswegen halt diesen Lienansatz und sagen, okay, lass uns das probieren. Und dann findest du heraus, es passt einfach nicht. Dann ist vielleicht dieser Tool halt nicht da, weil Infrastruktur nicht passt oder ich habe es etwas übersehen oder was auch immer halt dieses. Und das haben wir gar nicht, weißt du? Und jeder erwartet von uns. Also von uns, die halt in diesen Bereichen, die erfahren, desto schlimmer ist es, dass du perfekt triffst. Also wirklich von Lösungen über IT, über Governance, perfekt, erst mal perfekt, idealerweise mit Logos.

Daniel Matka: Ja, oder es gibt noch das zweite Extremum. Also quasi entweder die Erwartungszeitung, trifft perfekt. Oder I don't give a fuck. Wir machen es einfach irgendwie. Also dieser Inkubator-Phase wird einfach übersprungen und es wird einfach so... Wir haben zu oft auch schon Elemente entdeckt, wo ein Produktivsystem entwickelt wird, wo mit Werkstudenten quasi... hochsensible Daten gepusht werden, einfach in No-Code-No-Code-Lösungen Ja, die haben dann am Ende einen Workflow ergeben und haben auch eine Erleichterung ergeben. ... die Kritikalität ist riesig. Also, das ist auch die andere Seite. Irgendwo ... Uns fehlt die Mitte. Also, es gibt quasi entweder gar keine Gedanken, sich machen. Oder viel zu viele ... Oder zu wenig Innovation zulassen. Ja. Mich triggert das sofort, weil ... Wenn man das jetzt auf das Thema Prozessmanagement überträgt, ... ... gibt es ja viele belastbare Dinge, die man nutzen kann. wenn wir jetzt so Thema Prozess, das Prozessmanagement so ranziehen, ... da bitte das nicht neu erfunden. Da gibt es ja ein paar gute Ansätze ... und da muss nicht jemand allein in seinem Stil in CamAlign sich das ausdenken. Und ich glaube, so ist es auch. Ich bin jetzt eher der Basic-Mensch hier. Weniger Automation. Aber ich vermute, dass es auch im Automation-Umfeld ... Erfahrungen gibt, die man nutzen kann, nicht. das Rad jedes Mal neu zu erfinden. Das ist, schon sehr, sehr hilfreich. Dann am Ende für den lieber liegenden Businessprozess ausprobieren und so Prototyping, keine Frage. Aber gerade was so Framework-Themen angeht, da, würde ich sagen, sollte man sich Und da sind wir wieder bei Community, weil die Leute irgendwie noch zu wenig miteinander reden und manchmal doch das Gefühl haben, dass sie das Rad von neu entwickeln müssen. Dass der Austausch zu wenig stattfindet. Es gibt Meetups, also vereinzelt immer mehr Meetups, es gibt noch paar Austauschformate, aber wir müssen noch mehr einfach in diesen auch auf dem Automation Bereich zusammen. Du hast vorhin was Spannendes gesagt, wenn das so bisschen wächst und auch die Methodiken mehr zusammenkommen. Wenn wir selbst nur im Kern vom Prozessmanagement schauen, wie groß die Community rund Mining ist. So eine Ceylonis, Cellosphere und die 3,3,5,4.000 Leute sind da. UiPath mit ihren riesen Veranstaltungen, 3,4,5.000 Leute. SAP mit ihren S4 und Workflow-Transformations-Themen sind riesige Veranstaltungen.

Daniel Matka: Also man könnte, wenn man jetzt mal ganz groß träumt, eigentlich easy einer Veranstaltung im Prozessmanagement, im Prozessautomatisierungsbereich mit über 10.000 Teilnehmern auf die Beine stellen. 40.000.

Daniel Matka: Wir sitzen ja hier. Hamburg Messe um die Ecke. Wir schon auf vier. Vier sind wir schon. Ich schiel jetzt Richtung OMR. Die es ja auch geschafft haben für ... Marketing. die Marketing-Bubble ist tatsächlich ... Wobei eigentlich nicht. Warum? Es ist nicht. Sie haben es nur geschafft mit Ihrer eigenen Disziplin so geiles Marketing zu machen, dass diese Messe so groß geworden ist. Wir tun uns irgendwie immer schwer, geiles Marketing zu machen. Weil Ceylonis macht geiles Marketing und es sind 4.000 Leute auf dieser Konferenz. Klar sind die teilweise auch Nutzer und man eingeladen und ... Also es gibt ein paar Rahmenbedingungen, warum sie auch so schnell so gut gewachsen sind. Darüber will ich nicht ausblenden. Aber es gibt die Leute. Vielleicht müssen wir an Philipp Westermeyer doch noch mal ran. Und uns an die UMR ranhängen und ... eine kleine Prozessmanagementveranstaltung integrieren. Aber ist denn der Vergleich, dass ... Ich weiß, ich hab jetzt keine harten Zahlen, aber ich vermute mal, die ökumenischen Gottesdienste, wie kommen die an eigentlich so in Deutschland? Was? das ist ein harter Folg... das ist... ist... Also, wird ja immer wieder probiert, aber ich meine, im Endeffekt so... Ich dich mal bitte sperren, uns nicht. Und die Ansätze gab es ja da auch so, so Communitys und letztendlich häufig gerade ökumenische, die glauben auch an den gleichen Gott, aber irgendwie so ein bisschen andere Methodik, dahinter steckt. Also wir haben ja heute das Book of Lore gesehen, das ja auch schon so bisschen so ein Charakter hatte. der Ansatz ist ja da auch ähnlich. Wir haben ja an sich, haben im großen und von Werterahmen her haben wir einen ähnlichen Glauben, aber wir haben bisschen andere Methodik. Lass uns doch mal zusammen ein bisschen Community zusammenbringen. Aber grundsätzlich glaube ich, dass jede Religion versucht, ihr eigenes Ding zu machen. Und ist die gar nicht so daran interessiert, den Kirchentag ökumenisch auf 40.000 Euro zu bringen? Oder 140 oder 400.000? Ich versuche, eine andere Analogie zu Besser, mach das. Und zwar, ich sehe das so, als würdest du statt einer Automesse einfach ... Hätte jede Autohersteller eine eigene Messer. Das das, was in unserem Bereich passiert.

Daniel Matka: Und ich persönlich verstehe das überhaupt nicht. Also das ist halt ... Wir ... Ich bin ziemlich kritisch in dem, dass viele große Firmen versuchen, eine ... allmächtige Plattform zu schaffen. Die halt alle bindet und in eine Plattform ... für immer beherrscht. Das ist das, was aktuell passiert. Und ... deswegen wollen die sich nicht austauschen, was ich schade finde. Es wäre so gut, wenn ... Thema Prozessmanagement. SAP kommt, Ceylonis kommt, Gbite kommt, Camunda kommt. Wir haben so viele, ARIES kommt, damit werde ich nicht vergessen. Wir haben so viele so geile Produkte in Deutschland. Und ich habe die glaube ich noch nie in einer Messe zusammen gesehen. Und so, dass es wirklich coole Messe ist. Nicht so wie ein paar von denen, wo die halt einfach kommen schicken, die sind sechs Salesmenschen. Das wirklich so geile Messe. wo du sagst, ist so wie die richtige Messe, wo halt einfach ein Liebhersteller kommt und ihm steht ein anderer Hersteller. Also in anderen Bereichen hast du es. Wenn du in Handwerkermesser gehst, dann gehst du doch nicht zu einem Hersteller, sondern du hoffst, dass alle kommen. Und wir haben das immer noch nicht kapiert. wir haben das... In Java-Bereich gibt es. Du hast einfach einen riesen Java-Ekosystem. Und dann hast du alle möglichen Tools und was auch immer und so weiter. Aber in unserem Bereich haben wir so viele Silos. Wir reden ganze Zeit, dass wir eigentlich Silos brechen wollen. Und dabei macht jeder Einzige zu seinem eigenen Silo. Und dann kommst du hier mit der Kirche die Ecke. Ja, Russell. Da werden bewusst auch Silos eigentlich jetzt am Rehalten. in Amerika kannst du ganz schnell eine Kirche gründen. Aber im Endeffekt geht es denen darum, dass sie ihre Community möglichst eng halten, sie finanziell zu schröpfen. Jetzt längst du ab quasi. Ja, aber das Ding ist, also ich meine, wir sind bei vielen Kunden unterwegs. Du bist mittlerweile bei den Kunden eingestellt. Davor warst du aber auf unserer Seite. Es ist aber immer noch. Aber rein theoretisch ... haben wir sehr viele Probleme, dass wir die Unternehmen ... gar nicht unterstützen können. Dass die wirklich nicht scheitern, ... weil die kein Tool finden oder so, ... ... sondern dass wir die nicht gut unterstützen können. Es würde allen helfen, wenn die sich bisschen mehr zusammentun. Wenn die sich wirklich zusammentun und schauen, wie kann man eigentlich ... Prozessmanagement der Zukunft gestalten.

Daniel Matka: Anstatt wie kann wir alle zu einem zwingen? Ja. Und vielleicht muss man ... Da müssen wir uns Gedanken machen, was eine gemeinsame Basis ist. Du sagst ja die Automesse. Da ja wirklich so, da kommen alle Automobilhersteller, aber auch natürlich die Kunden und die Leute, die vielleicht auch Zulieferer machen. dann wirklich einfach große Community. Da ist das gemeinsame Interesse, das ist eigentlich schon definiert. Und dann kann jeder so seinen Platz finden und sich austauschen. Also wir müssen uns Gedanken machen, wie wir diesen Rahmen Prozess-Management erweitern, dass dann wirklich eine Basis ist, wo dann eben von Tool-Anbietern, Enterprise Architecture, Tool-Anbieter Prozess-Management und Prozess-Mining und und und, also Automatisierungsebenen von UiPath bis Sonstiges und die Berater und die Kunden und die Architekten und Advisor alle einen Rahmen finden zu sagen, hier kann ich mich austauschen, hier kann ich über den Teller rennen. Das müsste man ... Ich hab nicht die Antwort. Aber diese Basis, was ist die Basis, auf der man das aufsetzen könnte, auch als Event? Ich würde da noch einen Schritt weitergehen wollen, ... Wofür machen wir das? Nicht nur, weil wir jetzt als Community zusammenkommen wollen, das wäre ein bisschen Selbstzweck. Wenn ich vom Purpose her gucke ... wär's ja auch ein cooles Vehikel, um eine Aufmerksamkeit auf das Thema zu lenken. Also guck dir ne OMR an. Das sind ja nicht nur Online-Marketing-Leute mittlerweile. Ja, da tauchen ... CEO's auf, ... weil plötzlich eine Aufmerksamkeit auf dem Thema ist. Und wenn du das für ... Prozesse schaffen würdest, ... dass da einfach so eine Flagship-Veranstaltung ist, wo man einfach hin muss als ... ... Operations-Vorstand, ... ... oder ... ... sogar Vorstandsvorsitzender, ... weil das einfach ... der Place to be ist, sich mit Prozessen zu beschäftigen. AI von mir aus auch. Aber eben auch Basic-Themen. Ich glaube, das müsste man weiter denken als so Selbstzweck der Community dabei. Aber da triffst du einen genauen Punkt. Wir müssen den Rahmen weiter denken und zusammen ausarbeiten. Und wir haben vor zwei Tagen, also die Folge kommt heute am Donnerstag online. Wir haben Dienstag eine Sonderfolge rausgebracht mit Mirko und Etienne.

Daniel Matka: Das Ziel ist es jetzt schon, diese Communities mehr zusammenzukriegen, diese Rahmen zu erweitern, wirklich zu denken, wie man diese Methodiken mehr zusammenbringen kann. Auch über einen gewissen Safe Spaces. Weil ich glaube, in Prozessen geht man teilweise, wenn man wirklich tiefer in die Materie eindringen will, geht man in Themenbereiche, die dann auch sensibler Gesprächsthemen werden. Deswegen muss es Safe Spaces geben. Aber auch ganz bewusst mit Leuten, Bock haben, das Thema weiter zu entwickeln. Die haben sie jetzt mal im Konzept die BPM-Influencer genannt. Influencer aber im positiven Sinne. Also die das Thema weitershapen wollen, mehr zusammenbringen wollen. Und da sehe ich zum Beispiel auch schon dich oder auch einen Casper mit drin. Wir machen ja nicht ohne Grund, dass man sich jede Woche zusammenhaut und einen Podcast macht. Also ich auch, wie viel Zeit aus der privaten Zähre reinfließt. Wo wir einfach eine Passion dafür pflegen. ... dieses über den Teller hinaus schon. Wie du es gerade gesagt hast, mir fehlt es einfach noch irgendwie. Es fällt an. Eigentlich würde ich dich korrigieren nur in Communities. Also ich würde mir wünschen, dass ich die Communities zusammentue. Genau, also ja, mach ich Die Qualitätscommunity, die wir hatten, ... die Projektmanagement, ... ... die Camunda-Community, die Zalonis-Community, ... weil die haben alle Communities, die groß sind und ich würde mir wünschen, dass wir wirklich ... eine Automesse für BPM eigentlich veranstalten. Das wäre nämlich etwas, das mich enorm interessieren würde. Wo dann vielleicht auch coole Sachen kommen, wo da Workshops kommen, wo dann die Leute auch sehen, was möglich ist und so weiter. Weil das für Scheitern wäre. Also die meisten haben einfach keine Ahnung und haben keine Ahnung, was für Tools es gibt, was für Möglichkeiten, was das coole ist. Alle schauen nur noch YouTube. Also sorry, aber die meisten, ich komme zu so vielen Use-Cases, würde ich sagen, ich habe mir drei YouTube-Videos angeschaut. Und ich meine, ich kaufe mir kein Auto nach YouTube. Ich gehe halt irgendwo rein und so weiter. Und das wäre halt so, das wäre so wertvoll, wenn wir das schaffen würden. Inzug. nicht mal nächstes Jahr, so irgendwie, dass diese Tools sich irgendwie vereinen und sagen, okay, lass uns etwas Cooles, Großes machen. Die kann auch immer noch halt deren eigene Riesenmessen haben für den Kunden und so weiter. Aber halt so wirklich eine gemeinsame, wo die Leute, die verloren sind aktuell Platz finden. Weil ich würde die Analogie noch mal kurz weiterspielen, weil ich dieses Jahr auf der IAA und da wurden auch irgendwie Motorräder bei manchen Ständen noch ausgestellt. Manchmal waren es E-Bikes und dann waren aber auch diese ganzen Zertifizierungsstellen, aller TÜV, ADAC und was auch immer.

Daniel Matka: Und wenn wir diese Analogie weiterspielen, es ähnlich. Der Kern ist rund Prozesse. Aber wir haben ganz viele ... Themen. Ich glaube, es wäre ... Wie gesagt, der DGQ ... Prozess ... Projektmanagement, rund Projektmanagement. Auch die ganzen Vendoren rund KI. Wenn eine N8N ausstellt, warum sollten nicht KI-Vendoren oder KI-Sachen mit einer großen Rolle spielen? Jeder im BPM träumt davon, coole KI-Sachen zu haben. Oder ein DMS-Hersteller. Ich bin grad in einem ... großen Projekt mit Doku wäre. Also in New York kann das nicht sein. Das ist eine Münchner Firma, eine riesen DMS. Neben die drei Develop und was es so an DMS-Systemen Die haben glaube ich sogar Operatoren jetzt im Bauch, was ja auch eine ganz spannende Entwicklung ist. Also dass so ein DMS-System sich einfach mal in so ein Open Source Operatoren-System an den Bauch bindet. Das ist das Lustige an Podcasts mit Daniel. weiß man vorher nie, worum es eigentlich inhaltlich gehen wird. Ich hab das Gefühl, wir nehmen hier jetzt gerade eine Richtung, die ich total inspirierend finde. find's mega cool. Mich würde interessieren, was Falls jetzt überhaupt noch jemand zuhört, nachdem wir jetzt schon so lange reden, was die Hörer dazu sagen. das jetzt einfach nur, weil da so vier Nerds in Hamburg in so einem Hotelzimmer sitzen, ein wirrer Gedanke? Oder ist das was, was Realität werden kann? Das würde mich echt interessieren. Liebe Ronald, ich warte auf deinen Spotify-Kommentar. Ja. Sonst auch lieber andere Zuhörner, die jetzt noch im Kreisverkehr fahren und bald an ihrem Arbeitsort angekommen sind. Schreibt bitte in die Kommentare, was ihr dazu denkt. Ich habe heute gehört, dass manche tatsächlich auf Parkplatz sitzen und die drei Minuten noch zu Ende hören. Also bitte friere nicht ein. Ich würde sagen, dass mir diese offene Frage jetzt gerne benden. Das ist eigentlich ziemlich guter Abschluss. Was denkt ihr? Haben wir auch gute Namen für die Folge. eine Automatik für BPM brauchen wir. Sorry David, was du tun. Ja, lass uns das Ben mit den Andereited ausreitet. 15 Sekunden jeder, ganz kurz. Was finden wir, was müsste noch mehr in den Blickpunkt reinkommen, in den Bereich, über den wir heute gesprochen haben und was es völlig überbewertet. Mirko?

Daniel Matka: Underrated Netzwerk auf jeden Fall. ist für mich, hat es heute wieder gezeigt. Der Austausch unterschätzt sich immer wieder. Hotelzimmer mit vier Leuten. Underrated. Was ich heute mitgenommen habe, was ich wirklich total spannend finde, ist, den Raum zu schaffen für unterschiedliche Geschwindigkeiten. Und dass man da diese, das wird einfach zu adamant gesagt, das ist der Weg und da hält man sich dran, sondern dass man Freiheits-, also Freiräume schaffen muss für Innovation und auch unterschiedliche Geschwindigkeiten. Ich glaube, das wird völlig vernachlässigt, ist total underrated. Ja, overrated.

Daniel Matka: Hotelzimmer mit vielen Leuten. ist ein Riesenthema. Danke fürs Dissen. Matish. Du kannst gehen. Russell ist heute mein Pastor des Tages. Erstes. Du hast, so wie ich in der Kirche sonntags der Predigt zuhöre, mit geschlossenen Augen hast du gerade philosophiert. Ganz ruhig mit deiner Stimme. Vollends noch die ökonomischen Gottesdienste, Hobs genommen. Also bitte hört uns heute. Ich muss sagen...

Daniel Matka: Ich würde mir manchmal wünschen, dass mehr darüber gesprochen wird, über Projekte, die mal schiefgegangen sind und die Learnings, daraus gezogen worden sind. Weil es wird sich so oft irgendwie, wie du gerade gesagt hast, dieser eine Weg und dem müsste jetzt gehen oder so. Aber es geht aus so vielen, egal ob das in so kurze Sachen sind, wie Innovationsinkubatoren, wo man ganz viel Know-how mitgenommen hat. Aber es gibt auch so viele Großprojekte, einfach nach drei, vier, fünf, sechs Jahren eingestellt werden. Darüber wird aber geschwiegen. Es müsste mehr irgendwie einen Wissensaustausch aus diesen Learnings geben, weil da kommen ganz viele Learnings mit. Wir sehen ganz viele Unternehmen implementieren oder erneuern gerade fundamental ihre BPM. Und da würden diese Learnings aus gescheiterten Projekten extrem helfen, damit man die vielleicht nicht nochmal macht. Das wäre so. Ist mein Underrated? Heute habe ich manchmal die Vibes davon, diese Schwingungen gefühlt, dass es cool wäre, da Know-how zu teilen in der Richtung. Auf der anderen Seite Overrated. Heute zum Glück nicht so präsent. Und irgendjemand hat das jetzt mal sehr gut auf den Punkt gebracht. Diese völlig übertriebene BPM-KI-Welle in LinkedIn. Und das ist mir in den letzten ... Also, seitdem mir das jemand gesagt hat und ich bisschen mehr drauf achte, ist das ... so eine falsche Realität, uns taktikisch ... Das ist wie dieses Social-Media-Affekt wirklich, aber best practice. Die dir, wenn du LinkedIn aufmachst, machst du für einen Quatsch dir vor ... geträumt wird und dann guckt jeder in sein Unternehmen und denkt sich so shit wir sind ja nicht an und da und schiebt dadurch oder hat dadurch Frust aber wenn man sich dann wirklich im Austausch ist mit allen großen Unternehmen geht es allen gleich ganz ganz lang ist overrated ich hoffe ihr habt verstanden was ich damit sagen wollte ich vergessen schon am Anfang wo du gestartet hast ich höre mich erst nochmal an ich bin bei mir ko bei underrated ich finde dass die communities underrated sind und dass man sich

Daniel Matka: mehr connecten muss, gerade in so komplexen Bereichen, wo wir uns befinden. Also wir befinden uns in keinem leichten Bereich. Es hilft jedem, sich da zu erfrischen. Deswegen finde ich auch solche Formate mega cool. Ob das jetzt ein Stammtisch ist, eine Miet-Tabelle oder so eine Konferenz. Overrated finde ich diese Geschlossener, die wir irgendwie entwickelt haben. Es ist unglaublich. Also es macht mich eigentlich fast traurig, dass die Tools so geschlossen sind und an sich schauen, wo die merken, dass wir eigentlich Probleme haben. Also wir schaffen einfach keine richtige Digitalisierung, kein richtiges Prozessmanagement, trotzdem schaut jeder nur auf sich zu. Und das finde ich nicht gut. Dann würde ich sagen, liebe Leute, tragt euch den 30.9. und 1.10. für die All About Process Management in Stuttgart ein. Punkt Nummer eins. Punkt Nummer zwei. Wenn ihr bis jetzt durchgehalten habt, teilt diese Folge unter Kollegen und Freunden, die vielleicht ähnliche Sachen haben. Und wenn ihr irgendwie coole Aspekte habt, die ihr gerne weiter vertiefen würdet, fragt Mirko, fragt Russell. Alle sehr aktiv, auf Antworten, auf LinkedIn-Narrichten hoffentlich. Und dann würde ich sagen, vielen lieben Dank, dass ihr zugehört habt. Bis ganz bald, ihr wisst, Donnerstag ist Prozessphilosophentag. Und wenn ihr es noch nicht geschafft habt, hört auch mal in unsere Sondervölker am Dienstag rein. Die Bbma-Community, ich glaube, das kann auch spannend werden. Bis bald. Ciao, ciao! Ciao! Ciao!

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